Blognotiz 19.07.2015: Hochsommerliche Temperaturen und Waldbrandrisiken in Südwestdeutschland

Blick auf die Brandfläche NSG Haderwiese 15.07.2015 © Christophe Neff

Der Hochsommer ist da, – die Kornfelder sind gereift, die Mähdrescher holen die Ernte ein, – Schwimmbäder und Badeseen erleben einen Ansturm wie schon lange nicht mehr  – eigentlich ein Bilderbuchsommer, wenn da nicht die Trockenheit und Waldbrandrisiken wären. Ich hatte hier in Paysages, vor zwei Wochen in dem Beitrag „Vague de chaleur, canicule et risques d’incendies en Europe centrale“ schon eindringlich vor den durch die aktuelle Hitzewelle ausgelösten erhöhten Waldbrandgefahren gewarnt, u.a. vor erhöhten Waldbrandrisiken in den Vogesen, dem Wallis, dem Pfälzerwald und dem Schwarzwald.

Inzwischen hat es hier und da in Südwestdeutschland auch schon kleinere Waldbrände gegeben, – unter anderem am 11.7.2015 in Schifferstadt[1] und am 16.7 in Schramberg[2]. Soweit das hochsommerliche Wetter anhält gehe ich davon aus, dass die erheblichen Waldbrandrisiken in den Wälder Südwestdeutschlands anhalten werden (und nicht nur da) , und wahrscheinlich sogar zunehmen werden. Ein ganz großes Problem, zumindest aus feuerökologischer Sicht (und auch in agrarökologischer Sicht), ist die anhaltende Trockenheit die in großen Teilen Südwestdeutschland herrscht.

Blick auf den Pfinz – Entlastungskanal Eggenstein-Leopoldshafen 17.07.2015

Ich habe beispielsweise am Freitag den 17.07.2015 eine geobotanische Exkursion im Hardtwald im Karlsruher Norden durchgeführt, – diese Exkursion führte sozusagen entlang der Ufer des Pfinz-Entlastungskanal durch den Hardtwald und den daran angrenzenden Rheinauen. Die langanhaltende Trockenheit hat u.a. dazu geführt das der Pfinz-Entlastungskanal qusi trockengefallen ist. Einer der Exkursionsteilnehmer meinte, er hätte den Pfinz-Entlastungskanal in dreißig Jahre noch nie so gesehen wie jetzt, d.h. mehr oder weniger ausgetrocknet[3].

Die Waldböden (und nicht nur diese) incl. Streuauflage sind extrem trocken, d.h. schon ein Funke, eine brennende Zigarette etc., kann derzeit einen Waldbrand bzw. Flächenbrand auslösen. Flächenbrände[4] in Wiesen, Straßenrändern etc. können auch ganz leicht, soweit die betroffene Fläche an ein Waldstück grenzt, einen Waldbrand auslösen. Genau das ist beim Waldbrand sowohl beim Waldbrand in Schifferstadt im NSG Haderwiese als auch beim Waldbrand am oberen Göttelbach in Schramberg passiert. Das ist auch der Grund, weshalb bei der Waldbrandprävention im mediterranen Südfrankreich, den Autobahnböschungen, Grasstreifen an Autobahn ein besonderes Augenmerk gewährt wird. Sowohl in Schifferstadt als auch in Schramberg konnte die Feuerwehr dank des raschen Eingreifens das Entstehen eines ausdehnten großen Waldbrandes noch rechtzeitig verhindern.

Waldbrände sind an für sich in Mitteleuropa nichts außergewöhnliches, – nur scheint dass, das kollektive Gedächtnis vollkommen vergessen zu haben. Ich habe zwar vor Jahren schon selbst davor gewarnt, dass soweit die Szenarien die Klimaforschung zutreffen, man in Mitteleuropa wohl mit mehr Waldbränden rechnen müsste[5]. Aber auch ohne Klimawandel, kann es in Mitteleuropa Waldbrände geben, und es hat auch diese schon immer gegeben – auch wenn das kollektive Gedächtnis diese Ereignisse erfolgreich verdrängt. Im Schwarzwald[6], kam es immer wieder zu Waldbränden, – der bekannteste und wahrscheinlich auch der flächenmäßig größte Waldbrand war bestimmt der Waldbrand von Baiersbronn – Schönmünzach der im Jahre 1800 einen Teil des Nordschwarzwaldes heimsuchte[7]. Aber auch andere, quasi zeitgeschichtliche fast rezente großflächige Waldbrandereignisse, hat das kollektive Gedächtnis vergessen. Der Brand in der Lüneburger Heide, vor fast genau 40 Jahre, – sprich im August 1975 – war immerhin einer der größten Naturkatastrophen die die alte Bundesrepublik erlebte. Inzwischen ist dieser für die Waldbrandgeschichte Mitteleuropas bemerkenswerte Waldbrand fast schon vergessen. Dabei würde ich den Waldbrand in der Lüneburger Heide durchaus mit dem Waldbrand der 1949 die Forêt des Landes (Incendie de la forêt des Landes de 1949 ) heimsuchte vergleichen, auch wenn der Waldbrand in der Lüneburger Heide gleichwohl nicht die Ausdehnung und Intensität des Brandes in der Forêt des Landes erreichte. Der Waldbrand in der Forêt des Landes war m.E. übrigens der flächenmäßig größte und tödlichste Waldbrand in Europa in historischer Zeit[8].

Flächen & Waldbrand Schramberg oberer Göttelbach 16.07.2015 © Annette Melvin

Ich möchte zum Schluss dieses Blogbeitrages noch einmal auf den Schwarzwald zurückkommen. Im Sommer 2010 hatte mich Annette Melvin[9] [10], die Kommandantin der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Talstadt Schramberg, angesprochen und mich gebeten eine Stellungnahme zur  Verwaldung der Talstadt Schramberg und den daraus entstehenden Waldbrandrisiken abzugeben. Daraus entstand u.a. der Blogbeitrag « La Forêt progresse à Schramberg – et les risques d‘ incendies aussi (Der Wald breitet sich in Schramberg aus – und damit steigt auch das Waldbrandrisiko)“. Die Waldzunahme in der Talstadt Schramberg wie in vielen anderen Teilen des Schwarzwaldes, wird in trockenen, warmen Sommern dazu führen, dass die Waldbrandrisken erheblich steigen. Das Problem ist eigentlich ein europäisches Problem, man findet es fast in allen europäischen Gebirgsräumen, seien das nun die Cevennen in Südfrankreich, die Vogesen in Ostfrankreich, den Pfälzerwald, den Schwarzwald in Südwestdeutschland, die Hochgebirgswälder der Schweiz, – oder Gebirgswälder der französisch-italienischen Alpenbogens ….. – (um nur ein paar Beispiele zu nennen) die Landschaft wächst zu – und damit steigen die Waldbrandrisiken[11].

In Südwestdeutschland betrifft das vor allem den Schwarzwald und den Pfälzerwald. Für Siedlungen die wie beispielsweise die Talstadt Schramberg von Wald umschlossen sind, –   kann das in extrem trockenen (und heißen) Sommern dann durchaus zum Problem werden. Man wird wahrscheinlich auch in nächster Zukunft in Südwestdeutschland[12] darüber nachdenken müssen, die Feuerwehren von Siedlungen in Waldgebieten bzw. die von Wald (und Buschland) umschlossen sind, sowie in Frankreich (oder den USA, Canada) etc.   systematisch mit CCF Fahrzeugen Camion Citerne Feux de Forêt[13] auszurüsten. Damit verhindert man keine Waldbrände, aber man kann, soweit diese erst einmal ausbrechen, schnell und effektiv, auch abseits vom befestigen Wegenetz in unwegsamen Gelände eindämmen, und damit verhindern dass aus einem kleinen Waldbrand sich ein großflächige Waldbrandkatastophe entwickelt.

Was die derzeitige Waldbrandrisikosituation in Südwestdeutschland betrifft, – so wie schon in der Blognotice vom 4 Juli geschrieben – soweit die trocken-warme Witterung anhält, wird man im Pfälzerwald, in den Trockenwäldern der Oberrheinebene und im Schwarzwald mit einem erheblichen Waldbrand (und Flächenbrandrisiko) rechnen müssen.

Zitierte Literatur:

Schlund, Wolfgang ; Jehle, Georg ; Ebel, Charly (2012): 100 Jahre Bannwald Wilder See. Naturschutzzentrum Ruhestein & Landesbetrieb Forst BW Stuttgart, ISBN 978-3-00-035118-1

Bilder: 1 -2 alle © Christophe Neff (Blick auf die Brandfläche NSG Haderwiese (Schifferstadt) 15.07.2015,  Blick auf den Pfinz – Entlastungskanal Eggenstein-Leopoldshafen 17.07.2015),  3 © Annette Melvin (Flächen & Waldbrand Schramberg oberer Göttelbach)

Christophe Neff, le 19.07.2015

P.S. (10.03.2023): Acht Jahre nach der Veröffentlichung dieses Blogbeitrages habe ich die verloren gegangen bzw. defekten Links (siehe auch „Blognotiz 20.03.2022: Notizen zur aktuellen Linkreparatur in Paysages“) wieder repartiert. Da dieser Beitrag im Dezember 2015 von der Pressestelle des KIT unter der Überschrift „Experte des Monates/Feuerökologie“  verbreitete wurde, werde ich wohl ein Screenshot dieses Blogbeitrages vom Juli 2015 in KIT-Open archivieren.

[1] Hierzu auch „Speyer/Schifferstadt/Dudenhofen: Waldbrand unter Kontrolle

[2] Hierzu die NRWZ „Schramberg: Großeinsatz am Oberen Göttelbach“, und hier der Schwarzwälder Bote „Schramberg – Waldbrand löst Großeinsatz aus

[3] Mündliche Mitteilung von Sebastian Hötzel, Mastersstudent der Geoökologie, während der geobotanischen Exkursion „Vegetationskundliches Geländetransekt von der oberrheinischen Hardtplatte zur Rheinaue“ des IFGG-KIT am 17.07.2015.

[4] Einen kleinen Flächenbrand gab es auch am Freitag, den 17.07.2015 auf der Gemarkung der Gemeinde Kirchheim an der Weinstrasse, – hier brannte ein ca. 1000m² Getreidefeld entlang der Autobahn A 6. Quelle: Die Rheinpfalz – Unterhaardter Rundschau, Samstag 18. Juli 2015: Fächenbrand/Getreide zerstört

[5] Hierzu u.a. « Feux de forêts et lectures de paysages méditerranéens: (Écologie et biogéographie des forêts du bassin méditerranéen ; The Nature of Mediterranean Europe – an Ecological History ; Le feu dans la nature – mythes et réalité) » , sowie Neff, C., Scheid, A. (2003): Kontrollierte Feuer in Natur und Landschaftspflege: – Erfahrungen aus dem Mittleren Schwarzwald (Raumschaft Schramberg) und den mediterranen Pyrenäen (Pyrénées Orientales/Region Prades) Südfrankreichs. In: Venturelli, R.C., Müller, F. (Eds): Paesaggio culturale e biodiversità. Principi generali, metodi, proposte operative. Giardini e Paesaggio, 7, Firenze, 163 – 177, (ISBN 88-222-5272-1).

[6] Hierzu auch „Blognotice 10.09.2012: Changements de Paysages dans la Raumschaft Schramberg“.

[7] Das lesenswerte Buch von Wolfgang Schlund et al. (2012) über den „Bannwald Wilder See“ widmet dem Waldbrand von Baiersbronn – Schönmünzach ein ganzes Kapitel.

[8] Zum „Incendie de la forêt des Landes de 1949  findet man in paysages die folgenden Artikel „1949 – l‘incendie meurtrier dans la Forêt des Landes“, „The Fatal Forest Fire – remembering the “1949 Mega fire” in the „Forêt des Landes” (South West France)“ und „Le 19 août 1949 – le drame de la Forêt des Landes „.

[9] Ich kenne Annette Melvin noch aus gemeinsamer Schulzeit am Gymnasium Schramberg.

[10] Von Annette Melvin stammt auch das Photo vom Waldbrand am oberen Göttelbach in Schramberg die mir das Photo dankenswerterweise für diesen Blogbeitrag zur Verfügung gestellt hat.

[11] Dieser Landschaftswandel, d.h. die großflächige Verwaldung und Verbuschung führt u.a. auch zur Ausbreitung der Wolfspopulationen siehe u.a „Blognotice 11.07.2015: Commentaire sur la réapparition du Loup au Bade – Wurtemberg après 150 d’ans d’absence“.

[12] Gemeint sind u.a. die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Baden Württemberg

[13] Ein geländegängiger in Frankreich normierter Tanklöschfahrzeugtyp der speziell für die Waldbrandbekämpfung entwickelt wurde.

Blognotice 11.07.2015: Commentaire sur la réapparition du Loup au Bade – Wurtemberg après 150 d’ans d’absence

Eh bien, il vient de réapparaitre au Bade-Wurtemberg, après 150 d’années d’absence, le loup vient de faire parler de lui au Bade-Wurtemberg[1]. J’avais déjà parlé de la réapparition en 2012, même annoncé le retour du Loup en Forêt – Noire dans le billet « Changements de Paysages dans la Raumschaft Schramberg » – donc personnellement je ne suis pas très surpris de voir réapparaitre les Loups au Bade – Wurtemberg, – même si dans ce cas spécial, il s’agit d’un Loup écrasé retrouve sur le bord de l’Autoroute A 5 à la hauteur de la ville de Lahr – vraisemblablement un Loup de provenance française ou même helvétique, mais en tous cas il s’agit d’un loup de provenance alpine[2]. Concernant la Forêt Noire, on ne sait pas encore si le retour du Loup a déjà commencé, mais je pense que si il n’est vraiment pas encore là – se sera seulement une question de temps pour retrouver des traces du Loup en Forêt Noire. C’est la même chose pour le Pfälzerwald, qui est la prolongation naturelle du massif vosgien. Massif vosgien dans lequel une population de loup (autoreproductrice) est confirmée. En fait aucune barrière naturelle ou artificielle ne sépare les Vosges et le Pfälzerwald. Rien de plus facile pour les loups de migrer des Vosges dans le Pfälzerwald. Peut-être les loups sont-ils- déjà arrivés dans le Pfälzerwald, -mais à cause de la faible densité de la population du Pfälzerwald on ne s’est tout simplement pas encore aperçu de sa présence. Comme en Forêt Noire c’est plutôt une question de temps pour retrouver des traces de sa présence dans la Pfälzerwald.

Quant à la réapparition probable du Loup en Forêt – Noire, j’avais en 2004 fait une excursion avec des étudiants en géographie de Mannheim, à la recherche des habitats propices à la réapparition du Loup en Forêt Noire. Le journaliste Moni Marcel avait écrit un joli reportage pour la NRWZ, – mais ce reportage a disparu-ce qui reste dans les fonds de la bibliothèque du KIT – c’est l’info de presse que j’avais écrite –sous le titre de Kimmichginster und Global Change. Donc maintenant le loup semble vraiment arriver en Forêt – Noire, – et la cohabitation, – si il doit y avoir cohabitation, sera compliquée et complexe. Dans ce contexte je me permets de citer deux phrases d’un petit livre de Jean Marc Moriceau « Ni ange, ni démon, le loup échappe à toute vision réductrice. Notre perception, souvent uniformatrice, ne s’encombre guère de nuance et encore moins de d’une contextualisation spatiotemporelle »[3].

Concernant la société allemande, j’ai l’impression qu’il y a une grande tendance à une angélification du Loup, – le Loup est un Loup et ce n’est pas une figure de dessin animé, -parfois même le Loup attaque l’homme, cela arrive, même si cela arrive très rarement dans des pays occidentaux, – Candice Berger[4] attaqué par un Loup en 2010 fut à ma connaissance la dernière victime d’un attaque de loup dans un pays occidental[5]. Dans ce contexte je renvoie à l’interview fort intéressante de Kurt Kotrschal dans le Spiegel. Il pense que le loup peut très bien avoir sa place dans l’Europe contemporaine –d’après Kotrschal ils ont même un droit de vivre en Europe[6] , – mais dans les rares cas où le loup attaque l’homme, il préconise cependant d’abattre toute la meute[7]. Concernant aussi bien la Forêt -Noire que le Pfälzerwald – l’élevage extensif comme il est pratiqué dans un grande partie du Sud Est français n’existe presque plus –donc à priori nous ne serons pas confrontés aux mêmes problèmes de cohabitation – sauf dans les rares cas d’élevage extensif où elle a été introduite dans deux massifs forestiers allemands pour les besoins de la maintenance de l’ouverture du paysage. La « Landschaftspflege » (maintien des paysages) par troupeau de chèvre ou de mouton, comme il est par exemple pratiqué dans la Raumschaft Schramberg[8], est très difficilement compatible avec la présence du Loup. Mais dans les régions allemandes où une tradition d’élevage d’ovins existe, comme par exemple dans en Basse-Saxe nous commençons à être confronté aux mêmes problèmes que connaissent les éleveurs de montagne du midi français. Julia Koch du Spiegel vient de consacrer récemment un reportage à la cohabitation problématique ente Loup et élevage ovin en Basse – Saxe sous le titre « Lämmchen zum Dessert (petit agneau comme dessert) »[9][10].

A titre professionnel j’ai toujours un peu travaillé sur les changements des milieux environnementaux et sur la ré(apparition) des Loups, – mais jusqu’à présent je n’ai presque rien publié sur le sujet- sauf l’article[11] «Der rezente Landschaftswandel im westlichen Mediterranraum – Herausforderungen für Natur- und Landschaftsschutz » publié en 2001   – ou je me focalise sur les différentes perceptions des différents acteurs sur « les feux de forêts, les loups, les ours » – et je dirai même que depuis que l’article a été publié en 2001 les perceptions (et les problèmes) n’ont guère évolué. Concernant la présence du Loup dans le Pfälzerwald et dans la Forêt – Noire, je pense qu’il y beaucoup de risque que cela s’avére complexe et compliqué même si les administrations concernées prétendent y être excellemment préparées! Le Loup est un Loup, – c’est un super prédateur et ce n’est surtout pas un « Kuscheltier » (mots allemand pour Doudou, Peluche), même si certains medias et organisations de protection de la nature ont tendance à nous raconter de telles fables. La coexistence entre deux « super prédateurs » comme le Loup et l’homme n’est pas toujours facile, – il faut le reconnaitre. Personnellement je me sens proche de l’opinion de Kurt Kotrschal, le Loup a sa place en Europe, -mais il faut toujours maintenir son respect devant le prédateur (Raubtier dans le texte du Spiegel) – sans ce respect, la cohabitation peut tourner au drame.

Pour finir ce billet, pour ceux qui s’intéressent au sujet, je ne peux que recommander la lecture de ces deux livres :

Le petit livre « le loup en question » (livre cité dans ce texte ci-dessus) écrit par Jean Marc Moriceau réunit à peu les principales informations concernant la situation actuelle du Loup en France. Sachant bien que certains défenseurs du loup contestent la neutralité de Jean Marc Moriceau, je pense quand même que c’est un livre objectif qui met très bien en lumière la complexité du sujet.

L’histoire du Loup en Alsace et dans les Vosges est décrite dans le livre de Thomas Pfeiffer « Alsace le retour du Loup ». Concernant l’Allemagne jusqu’à présent, la cohabitation entre Homme et Loup, n’a pas (encore) provoqué de débats passionnels comme en France, et à ma connaissance, il n’existe pas encore d’ouvrage (livre) sur la réapparition du Loup en Allemagne.

Sources et ouvrages cités :

Becker, Markus (2012): Verhaltensforschung: Der Wolf offenbart die Natur des Menschen. (Dans le SPON du 21.09.2012). Reportage/Interviev avec Kurt Kotrschal.

Koch, Julia (2015): Lämmchen zum Dessert. Tiere. In Niedersachsen geht die Angst um: Der Wolf ist wieder da. Zwar haben die Räuber dort noch nie einen Menschen verletzt – aber sie töten Schafe. Vom richtigen Umgang mit einem alten Feind. In: Der Spiegel 28/2015, 108 – 110.

Moriceau, Jean Marc (2015) : Le Loup en question. Fantasme et réalité. Paris, (Libella/Buchet&Chastel), ISBN 978-2- 283-02791-2

Neff, Christophe (2000): MEDGROW. Vegetationsdynamik und Kulturlandschaftswandel im Mittelmeerraum. Mannheim (Mannheimer Geographische Arbeiten), ISBN 3-923750-80-3

Neff, Christophe (2001): Der rezente Landschaftswandel im westlichen Mediterranraum – Herausforderungen für Natur- und Landschaftsschutz. In Petermanns Geographische Mitteilungen 145, 72 – 83.

Pfeiffer, Thomas (2011): Alsace le retour du Loup. Un siècle après son éradication il revient, faut –il en avoir peur. Strasbourg, (la Nuée bleue), ISBN 978-2-7165-0796-7

Christophe Neff,   le 11.07.2015

P.S. : L’auteur de paysage et les Loups, c’est une vieille histoire[12], une vieille affaire de famille – souvenirs de débats passionnels avec mon grand- père Jean Migliori sur la présence de Loup en France et en Italie, sur la Bête des Vosges, sur les loups de Cévennes et le réalisme du téléfilm La Tuile à loups – durant les années 1970. Ce fut aussi un débat sur la perception de paysages et de la nature, mais aussi sur la pauvreté en milieux rurale en France et en Italie. Les souvenirs de ces débats, de ces discussions passionnées seront peut-être rassemblés dans un autre billet avant qu’ils ne tombent en oubli !

[1] Voir p. ex: « Raubtier: Wolf in Baden-Württemberg nachgewiesen“ dans le SPON, ou „Lahr Totes Tier war wirklich ein Wolf“ dans le Schwarzwälder Bote.

[2] Voir « Überfahrenes Tier bei Lahr war ein alpiner Wolf“.

[3] Moriceau, Jean Marc (2015) : Le Loup en question. Fantasme et réalité, p. 27. Paris

[4] Voir Wikipedia « List of wolf attacks in North America

[5] Pour les attaques de Loup sur les humains avant 2001 on consultera le document « The fear of wolves – a review on wolfattaks on humans » edité pas John Linell et al en 2001 , document chargeable sur Internet ici : http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/2002.Review.wolf.attacks.pdf

[6]Wölfe waren immer da“, sagt Kotrschal. „Sie haben das Recht, hier zu leben. Punkt./Les Loup etaient toujours la“ dit Kotrschal“ils ont le droit de vivre ici. Point ! (Traduction C.Neff)

[7]Sollte ein Wolf Menschen angreifen, kann das das Ende seines gesamten Rudels bedeuten. „Wölfe geben ihr Verhalten stark über Traditionen weiter“, sagt Kotrschal. „Wird ein Wolf übergriffig, ist es meist das Beste, das ganze Rudel abzuschießen./ Si un loup attaque un homme, cela peut mettre en péril l’ existence de toute la meute. „ Les loup transmettent leur comportement par tradition“, dit Kotrschal.“ Si le comportement d’un loup devient dangereux (übergriffig werden) – il faut dans la plupart des cas abattre toute la meute » (Traduction C.Neff)

[8] Dans la Raumschaft Schramberg ce sont surtout de troupeaux de chèvres qui sont utilisés pour le maintien du paysage (Landschaftsoffenhaltung.).

[9] Koch, Julia (2015): Lämmchen zum Dessert. Tiere. In Niedersachsen geht die Angst um: Der Wolf ist wieder da. Zwar haben die Räuber dort noch nie einen Menschen verletzt – aber sie töten Schafe. Vom richtigen Umgang mit einem alten Feind. In: Der Spiegel 28/2015, 108 – 110.

[10] Julia Koch a aussi publiée un interview intéressant avec Luigi Boitani (Professeur d’ecologie animale à l’Université de Rom) dans le SPON « Who’s Afraid of the Big Bad Wolf? Fears As Predator Returns To Europe – Interview with Luigi Boitani conducted by Julia Wolf »

[11] Et un demi-chapitre sur les dynamiques de paysages – voir les relations entre fermeture du paysage, risques de feux de forêts et réapparition du Loup dans les massifs des montagnes méditerranéennes françaises (Neff 2000).

[12] Jusqu’à présent dans paysages je n’ai écrit que très rarement sur le Loup, – quelque mots dans « Blognotice 01.09.2012: Commentaire sur la « modeste et provisoire » ristourne sur le prix des carburants » et le billet « Blognotice 10.09.2012: Changements de Paysages dans la Raumschaft Schramberg » dans le quelle j’annonce le retour du Loup en Forêt Noire et dans le Pfälzerwald.

Blognotice 04.07.2015: Vague de chaleur, canicule et risques d’incendies en Europe centrale

Il fait chaud en Europe en ce moment, – surtout en Europe Centrale entre Paris, Berlin et Strasbourg les températures journalières frôlent souvent les 38 ou 39 degrés – grâce au au « Hitzehoch Annelie » à l’anticyclone Annelie. La Wikipédia allemande a déjà son article (Hitzewelle in Europa) sur cette canicule qui fait souffrir une grande partie de l’Europe. A part la grande émotion sur la situation économique de la Grèce, – le Hitzehoch Annelie est bien à la une des medias allemands. La canicule actuelle augmente aussi les risques d’incendie en Europe centrale – une première analyse climatologique[1] du DWD (service météorologique allemand) de la vague de chaleur actuelle nous alerte sur le risque considérable d’incendie de forêt en Saxe. La Rheinpfalz dans son édition du 2. Juillet 2015 a consacré presque une page entière au risque d’incendie lié à la forte vague de chaleur[2]. Personnellement je pense que si la vague de chaleur se prolonge, les risques d’incendies de forêt (ou feu de végétation) vont considérablement augmenter en Europe centrale, -je pense qu’une grande partie des massifs forestiers français (hors le domaine méditerranéen) comme par exemple les forêts du Massif des Vosges , suisse (par exemple dans les forêts du Canton du Valais) et allemands (par exemple en Forêt -Noire ou dans le Pfälzerwald) (et bien au-delà) pourraient être la proie d’un incendie de forêt. La France est assez bien préparée, – même hors du domaine méditerranéen les services anti incendies français me semblent être assez efficaces. Même en Alsace, dans les forêts rhénanes on trouve des panneaux anti-incendie. Rien de tel, sur l’autre côté du Rhin ou en Palatinat. Le grand incendie de la Lüneburger Heide de 1975 a presque complètement disparu de la mémoire collective allemande[3]. Le grand incendie, pour le grand public allemand, ce sont les images de télé provenant du midi français, de Californie, d’Australie – ou ce sont les sinistres pronostics des climatologues qui nous prédisent une potentielle augmentation du risque d’incendie vers la fin du siècle. Pour le grand public allemand, la notion du risque de feu de forêt n’existe malheureusement pas – et les pouvoirs publics ne sont guère préparés à faire face à des tels scenarios. Si la vague de chaleur qui sévit actuellement Europe Centrale entre Paris, Berlin et Strasbourg se prolonge, les risques d’incendies de forêt vont considérablement augmenter, – et des scénarios comme le grand incendie de la Lüneburger Heide en 1975 pourraient se reproduire.

Christophe Neff, le 04.07.2015

[1] DWD: Erste klimatologische Einschätzung der Hitzewelle Juli 2015

[2] Die Rheinpfalz: Vorsicht beim Grillen und Parken, Hitze-Tipps – Wakdbrandgefahr nicht unterschätzen – Autos, Grillkohle, und Glasmüll können Feuer entfachen. Die Rheinpfalz, Nr 150, Donnerstag, 2 Juli 2015.

[3] Voir aussi le billet « Feux de forêts et lectures de paysages méditerranéens: (Écologie et biogéographie des forêts du bassin méditerranéen ; The Nature of Mediterranean Europe – an Ecological History ; Le feu dans la nature – mythes et réalité) ».

Six ans de Blog paysages sur le Monde.fr (31.05.2015)

Il y a maintenant six ans, – le 24.5.2009 débutait le blog paysages, avec  «  I. Un blog sur les paysages : un petit début – ou quelle langue choisir ? »  sur le Monde.fr. Depuis 353 articles ont vu le jour, la plupart écrits en français, occasionnellement en allemand et  très rarement des articles publiés en anglais. 353 articles, lus par approximativement 157.223 lecteurs. Les deux articles les plus consultés depuis le début du blog en mai 2009 sont probablement les billets « 1949 – l‘incendie meurtrier dans la Forêt des Landes » et « Blognotice 12.2.2012: la banquise bloque le Port de Port Leucate ». Depuis le 14.9.2013 j’utilise «google-analytics», et d’apres cette outil les cinq articles les plus consulte depuis cette date sont « Blognotice 12.2.2012: la banquise bloque le Port de Port Leucate », « Lundi 11 octobre 2010 – la mer se déchaîne sur la plage de Port Leucate », « Blognotice 28.07.2014: Bientôt le souvenir de l’église catholique chaldéenne et des églises syriaques (orthodoxes & catholiques) sera plus qu’un souffle de vent chaud dans le désert », « 1949 – l‘incendie meurtrier dans la Forêt des Landes », et « Das Biafrakind ».

Il y a un an j’avais déjà rédigé un article « Cinq ans de Blog paysages sur le Monde.fr (31.5.2014) » – et en le relisant, je réalise que la crise de gouvernance du Monde dure encore, – elle s’est même amplifiée avec la démission du directeur par intérim Gilles van Kote[1]. Donc un an après la démission de Natalie Nougayrède, le journal dans lequel « paysages » est édité reste en quête d’un directeur.

Six ans de blog paysages c’est aussi d’une certaine manière, être le témoin de la désertification ferroviaire de la France[2]. La remise du rapport de la commission Duron[3] le mardi 26 mai ne semble que confirmer mon impression déjà décrite en août 2014 «…  … mais ce qui ma frappa le plus, durant mes préparations de ce cours de géographie, mon voyage de préparation à travers la France, à travers les midis française c’est de voir à quel point ce pays, qui fut un pays de chemins de fer, est devenu un pays à l’abandon. Depuis des décennies, les gouvernements, qu’ils soient de gauche ou de droite, laissent mourir ce qui fut une fois le réseau européen Nr. 1 de chemin de Fer, à petit feu. Ceci concerne tout le territoire français, – Bitche depuis peu décroché du chemin de Fer, l’Auvergne ferme silencieusement une ligne après l’autre, – combien de temps encore verra –t-on circuler des trains sur la ligne des Causses » dans le billet « Quatre jours de vacances à Leucate, de très petites vacances …. ». Concernant la ligne des Causses, – où jadis circulait le fameux Aubrac – le verdict de la commission est assez clair, – sur la page 71 du rapport nous trouvons les mots suivants « Compte tenu de la présence de l’autoroute Clermont-Ferrand-Béziers/Montpellier, l’analyse des flux de la ligne conduit la commission à préconiser un transfert sur autocar qui peut constituer l’opportunité de proposer des dessertes plus rapides, plus nombreuses et adaptées aux flux (tout en ayant un coût moindre) et de desservir au choix soit Béziers soit Montpellier (Commission TET avenir 2015, p.71) ». Si le gouvernement suit les propositions de le TET avenir, – la ligne des Causses est définitivement condamnée (comme d’autres relations). Donc il ne me reste qu’à constater que six ans de blog paysages c’est aussi d’une certaine manière, être le témoin de la désertification ferroviaire de la France.

Ouvrage cité :

Commission TET avenir 2015 (Eds)(2015): TET : AGIR POUR L’AVENIR. Le 25 mai 2015. http://www.developpement-durable.gouv.fr/IMG/pdf/Rapport_TET_d_avenir.pdf

Photo: © Christophe Neff 26.05.2015, PN 14 à Sallèles-d’Aude sur la ligne ligne de Chemins de Fer de Narbonne à Bize.

Photo: © Christophe Neff 26.05.2015, PN 14 à Sallèles-d’Aude sur la ligne ligne de Chemins de Fer de Narbonne à Bize.

Christophe Neff, Port Leucate le 31.5.2015

[1] Voir entre autre le Figaro.fr « La crise de gouvernance s’aggrave au journal Le Monde », et le Monde.fr « Démission de Gilles van Kote, directeur du « Monde ».

[2] Voir entre autre les billets « Blognotice 15.10.2014: Gare de Gallician 27.09.2014 13 heures 20 », « Blognotice 08.09.2014: Quatre jours de vacances à Leucate, de très petites vacances …. », «Blognotice 01.09.2012: Commentaire sur la « modeste et provisoire » ristourne sur le prix des carburants »,  « Blognotice 5.5.2012 : – la géographie le grand gagnant du scrutin des présidentielles 2012 » , « Blognotice 30.12.2011 – la BB 475068 en gare de Crozet », « Blognotice 25.9.2011 », « BB 67422 traçant le TER 830734 entre Mothern et Lauterbourg », « Saint-Genis-Pouilly à bientôt – quelques réflexions sur l‘ après Copenhague – et quelques aspects de la politique des transports en Allemagne, en France et en Suisse » , «  La gare de Leucate – La Franqui – rétrospectives & observations de « trainspotter » dans une petite gare de campagne (25.10.2009) » .

[3] Commission „TET avenir“ préside par Philippe Duron, download/chargeable ici: http://www.developpement-durable.gouv.fr/IMG/pdf/Rapport_TET_d_avenir.pdf

Homme libre – Homme livre: François Maspero

A peine avais-je publié mon dernier billet sous le titre « A la recherche des souvenirs d’un vieux texte de 2001 « Deux ou trois choses que j’ai vues de l’Algérie» de François Maspero » » me parvenait avec la poste le beau livre « François Maspero et les paysages humains ». Toute suite je me mis à le feuilleter, à lire les premiers chapitres …. et finalement je retrouvais aussi le lieu où François Maspero avait passé une partie de l’été 2001, en Algérie, sur la côte algérienne. Lundi matin , le 13 avril 2015, j’apprenais via l’article de Catherine Simon, que François Maspero venait de décéder durant la journée du Samedi 11.04.2015, – donc la même journée que j’avais publié ma petite notice de blog sur cet été 2001 que François Maspero avait passé sur la côte algérienne, que je recevais le livre sur la vie et l’œuvre de François Maspero – « Homme libre – Homme livre[1] ». Etrange coïncidence….   On peut trouver une nécrologie intéressante chez Pierre Assouline dans la RDL, – dans le Monde version papier nous trouvons une nécrologie exhaustive sous le titre « François Maspero – Editeur et écrivain » de Catherine Simon[2]. Catherine Simone nous parle aussi un peu de ce livre « François Maspero et les paysages humains » que je viens de recevoir. Elle parle d’un bel ouvrage consacré à François Maspero[3]. Oui ce livre est un bel ouvrage sur la vie et l’œuvre de François Maspero – c’est une véritable géographie humaine des paysages intérieurs de François Maspero, de sa vie avec et pour les livres, – mais c’est aussi d’une certaine manière une histoire des rêves d’une certaine gauche française, – ses rêves, ses illusions perdues. Le livre est une véritable source de témoignages, de documents sur la vie, les livres et les hommes qui entouraient François Maspero. Ces témoignages débutent avec un chapitre intitulé « la fidélité  Maspero [4]» de Edwy Plenel, – et finissent avec le chapitre « un sacré colibri » de Patrick Chamoiseau. Sur presque 70 pages Julien Hage nous livre une histoire détaillée des librairies et éditions Maspero[5]. Nous trouvons dans ce livre une reproduction des couvertures des livres des éditions Maspero, – et un catalogue des éditions Maspero, faisant de ce livre aussi une documentation sur l’édition française après-guerre. Dans la deuxième partie du livre nous trouvons entretiens et témoignages avec François Maspero. C’est ici dans cette partie témoignage que nous pouvons retrouver les traces et les lieux du texte « Deux ou trois choses que j’ai vues de l’Algérie ». C’est dans la reproduction du Postface à la réédition des Romans de Sadek Aïssat[6][7] que nous apprenons où François Maspero avait passé l’été 2001. Je ne me suis pas trompé en écrivant dans les notes en bas de page que je pensais « que le texte de Maspero  ne parle pas de Bejaïa, mais bien d’une ville tournant le dos à la plaine de la Mitidja dans les environs d’Alger » car François Maspero avait bien passé l’été 2001 à Aïn Taya dans la banlieue est d’Alger. Dans ce contexte je me permets de citer un extrait de ce texte « Et donc est arrivé cet l’ été 2001 où Sadek m’a fait ce nouveau cadeau, le plus beau de tous. Après dix ans passés loin du soleil natal, il avait décidé de revenir sur sa terre. Et il m’a demandé de venir avec lui. De partager avec lui l’émotion de ce retour tant attendu, probablement craint aussi : qu’allait-il retrouver ? Un tel acte de confiance ne se refuse pas : il ne peut qu’éblouir celui qui en est l’objet. Ce fut ce mois de lumière passé à Aïn Taya. Chez sa sœur, qui ne s’attendait certes pas à voir arriver, avec sa famille, cet ami français inconnu et dont elle lui dit simplement : « Qu’il vienne, puisque c’est ton ami ».

Nous trouvons dans ce livre aux pages 327 – 331 une bibliographie-filmographie où sont inventoriés les livres et textes écrits par François Maspero, ses traductions, mais malheureusement le texte auquel j’ai consacré mon dernier billet « Deux ou trois choses que j’ai vues de l’Algérie » publié le 22.Novembre 2001 par le Monde n’y figure pas.   C’est un peu dommage. Mais à part ça le livre « François Maspero et les paysages humains » est un merveilleux livre a l’honneur de François Maspero, – une mine de savoir et de témoignages quasiment inépuisable sur la vie et les livres de François Maspero.

Je ne suis pas un spécialiste de François Maspero, – simplement un simple lecteur bloggeur citoyen du week-end, – je crois qu’une des dernières interviews que François Maspero a données fut l’entretien « Entretien avec François Maspero : « Quelques malentendus » dans la revue période. Cet entretien mérite la lecture car on y trouve un condensé de ses rêves et de ses combats. Peut-être les amis de François Maspero pourront-ils établir une sorte de « Werkverzeichnis » où on trouve tous ces textes, traductions, productions, entretiens documentés.

Finissons ce billet avec une vue sur l’Allemagne – malheureusement en Allemagne il semble que François Maspero semble être un illustre inconnu, son décès est presque passé inaperçu. Certes il faut dire que le décès de Günter Grass, le dernier « deutsche Großintelektuelle » de l’après-guerre (écrivain-intellectuel engagé) comme disait un de mes amis, n’a laissé que peu de place médiatique pour les autres écrivains – on a un peu écrit sur le décès de Eduardo Galeano, mais presque rien sur François Maspero. C’est dommage, car c’est grâce à François Maspero que la dissidence des années 1970 dans les pays de l’ est sous domination soviétique eut un reflet, une audience internationale dans les pays francophones et bien au-delà –   Varlam Chalamov «Récits de la Kolyma  », Gdansk la mémoire ouvrière, Robert Havemann « être communiste en Allemagne de l’est » pour simplement en nommer quelques-uns …. Néanmoins Marc Zitzmann a écrit une très belle nécrologie sous le titre « Zum Tod des Pariser Verlegers François Maspero – Partisan für die Freiheit »dans la Neue Züricher Zeitung, même si cet article ne prend pas en compte l’engagement pour la dissidence dans l’ancien bloc soviétique auquel appartenait aussi l’Allemagne de l’Est. Mais à part cette petite lacune c’est un bel hommage à François Maspero. Notons aussi que depuis peu il y a aussi un article sur François Maspero dans la wikipedia.de – traduit de l’article anglais.

Francois Maspero et les paysages humains scan CVL2

Je ne connais François Maspero qu’à travers ces écrits,   – je n’ai jamais eu la chance de le connaitre personnellement. Pour ses années de libraire-éditeur j’étais bien trop jeune, – mais si j’avais eu de la chance de rencontrer durant ces dernières années j’aurais bien aimé lui demander ce qu’il pensait de l’Algérie contemporaine, de la montée de l’obscurantisme religieux dans le monde, de la montée des nationalismes en France, en Russie etc. ….

Je pense que François Maspero était aussi un géographe, – à travers ses écrits, ses textes et ses livres nous apercevons les regards d’un homme libre sur les paysages humains.

Sources:

Guichard, Bruno; Hage, Julien; Léger, Alain (Eds.) (2009): François Maspero et les paysages humains. Lyon (La fosses aux ours – a plus d’un titre). ISBN 978-2-35707-006-6

Simon, Catherine (2015) : « François Maspero – Editeur et écrivain ».In : Le Monde, Mardi 14 avril 2015, p. 16.

Photos : Scans de la couverture (vice &versa) du livre « François Maspero et les paysages humains »

Christophe Neff, écrit le 19.04.2015 à Grünstadt, publié le 19.04.2015

P.S. (21.04.2015: 18:55): Concernant la réception de François Maspero en Allemagne, – je viens de trouver cette nécrologie remarquable de Danilo Scholz « François Maspero (1932-2015) » dans le Blog de le revue « Merkur – deutsche Zeitschrift für europäisches Denken ». C’est un très bon texte méritant la lecture.

[1] Le livre est le catalogue de l’exposition éponyme sur François Maspero (voir ici et ici)

[2] Publié sous le titre « François Maspero, enfant des guerres du XXe siècle » dans version électronique pour les abonnes Le Monde.

[3]« De l’été 1959 jusqu’à la fin de l’année 1960, François Maspero « officie pratiquement seul (…), corrigeant, composant les livres et créant jusqu’aux couvertures », raconte l’historien Julien Hage, dans le très bel ouvrage, Maspero et les paysages humains (La Fosse aux ours-A plus d’un titre, 2009) qui lui a été consacré » citation extrait de Simon, Catherine (2015) : « François Maspero – Editeur et écrivain ».In : Le Monde, Mardi 14 avril 2015, p. 16.

[4] Sous le choc de la disparition de François Maspero Edwy Plenel a publié le chapitre « La Fidélité Maspero » dans son blog.

[5] Hage, J. (2009): Une brève histoire des librairies et des éditions Maspero   1955- 1982. In : Guichard, Bruno; Hage, Julien; Léger, Alain (Eds.) (2009): François Maspero et les paysages humains. Lyon (La fosses aux ours – a plus d’un titre), p. 93- 160.

[6] Maspero, F. (2009): Sadek Aïssat –   Postface à la réédition des Romans de Sadek Aïssat, Editions Barzakh, Alger 2009. In : Guichard, Bruno; Hage, Julien; Léger, Alain (Eds.) (2009): François Maspero et les paysages humains. Lyon (La fosses aux ours – a plus d’un titre), p. 298- 304.

[7] Dommage qu’a l’heure où j’écris ce billet on ne trouve pas d’article sur le journaliste et écrivain Sadek Aïssat dans la wikipedia.fr.

Des paysages à l’infini – « Algérie, la mer retrouvée » – sur l’émission Thalassa du 03.04.2015

Des paysages à l’infini, des paysages d’une beauté inoubliable à perte de vue. En regardant le documentaire « Algérie, la mer retrouvée[1] » d’Alexis Marant et Guillaume Pitron sur Thalassa[2] vendredi 3.4.2015 je fus projeté 16, presque 17 ans en arrière. Le Professeur Manfred Meurer[3], membre de mon jury de thèse de doctorat[4] m’avait demandé, si je pourrais encadrer une de ses doctorantes, – une algérienne travaillant sur la flore algérienne. J’avais jusque-là lu presque tous les ouvrages sur la géographie et les paysages algériens, – et étant en charge de cette doctorante depuis 1999 – je voulais tout de suite saisir l’occasion pour faire un voyage d’étude en Algérie, pour connaitre de mes propres yeux ce pays que je considérais comme un des plus beaux pays monde. Mais Abida Z., la doctorante algéroise du Prof. Meurer me disait, – Monsieur Neff, n’y aller pas, – vous avez des enfants … vous savez les islamistes, le GIA   ….c’est trop dangereux – vous risquez de ne plus voir vos enfants de ne jamais revenir en Allemagne, de ne jamais revoir votre épouse, votre mère, votre grand-mère. C’était le temps où l’Algérie fut déchirée par une terrible guerre civile – ce fut la décennie noire qui ensanglanta l’Algérie. En regardant les belles images du film d’Alexis Marant et Guillaume Pitron on pourrait croire, que ces années cauchemardesques, sont des souvenirs d’un autre temps, presque oublié, – mais l’assassinat de Hervé Gourdel en Septembre 2014 en Kabylie dans le massif de Djurdjura par les soldats du califat, nous a rappelé que ces cauchemars des années 1990 sont encore bien vivants et réapparaissent brusquement de temps en temps. Finalement donc je ne suis jamais parti en Algérie. En 2005[5] je commençais dans l’équipe du Professeur Meurer à l’ancienne Université de Karlsruhe[6], devenue depuis le KIT, en charge de de plusieurs projets de recherche en Tunisie, ainsi commençèrent mes années tunisiennes, – mes rêves d’Algérie s’éloignaient de plus en plus – et j’apprenais à aimer la Tunisie et ses paysages – ce qui me valut à la longue d’être considéré en Allemagne comme un des rares spécialistes allemands de la Tunisie. Durant l’année 2007 j’aurais encore eu l’occasion de travailler dans un projet de recherche écologique appliquée avec Gonzague Pillet à Annaba en Algérie, mais Gonzague Pillet décéda brusquement en automne 2007, et l’Algérie s’éloigna définitivement de mes intérêts et obligations professionnelles.

En voyant les magnifiques images des côtes algériennes du reportage d’Alexis Marant et Guillaume Pitron sur la cote algéroise, – je me suis dit, qu’un jour je ferai ce voyage en Algérie, dont j’ai toujours rêvé, au plus tard à l’Age de la retraite. Ma retraite je pourrais la prendre dans 17 ans, – espérons qu’ entre-temps les autorités algériennes ne vont dilapider, bétonner cette merveilleuse côte qui est un vrai trésor. Ne surtout pas commettre les erreurs espagnoles, – succomber à l’argent facile du tourisme de masse – et d’abandonner cette merveilleuse côte à la littoralisation, californisation – au bétonnage tout court. Ce littoral mérite mieux que l’exemple effrayant des côtes méditerranéennes espagnoles. Je pense qu’ en développant un tourisme durable on pourrait très bien développer les côtes algériennes sans mettre en péril la valeur écologique et esthétique de ses paysages côtiers uniques. D’Oran jusque à Annaba le film d’Alexis Marant et Guillaume Pitron nous a fait découvrir une cote merveilleuse, mais aussi une jeunesse, des femmes et des hommes, qui prennent leurs destins en main pour un meilleur avenir. Enfin le film m’a donné envie de ne pas attendre jusqu’à ma retraite pour découvrir l’Algérie, ces merveilleuse côtes, découvrir les paysages du Parc national de Gouraya ….. et encore beaucoup plus. De prendre le ferry depuis Marseille, me réveiller à l’aube à Alger la blanche, de monter à la Basilique Notre-Dame d’Afrique, de faire le voyage à Tibhirine pour déposer une gerbe à l’ Abbaye Notre-Dame de l’Atlas en mémoire des sept moines de Tibhirine assassinés, de poursuivre la route traversant toute l’Algérie d’ ouest en est pour finalement après avoir visité le parc national d’El-Kala, d’arriver à Tabarka en Tunisie. On peut toujours rêver ….

Christophe Neff, le 05.04.2015

[1] Voir aussi « L’Algérie à la reconquête de son littoral »

[2] Ce n’est pas la première fois que j’écris sur un épisode de l’émission Thalassa, voir : Quelques remarques sur Thalassa à Lisbonne (émission du 11.9.2009) et la littoralisation du Cap Saint – Vincent (Cabo de São Vicente) ; Quelques remarques sur Thalassa : escale à Tunis (émission du 16.10.2009) ; Quelques mots sur le reportage « la route australe » d’Emilio Pacull dans l’émission Thalassa du vendredi 26.11.2010

[3] Le Professeur Manfred Meurer était considéré en Allemagne comme un spécialiste des écosystèmes méditerranéens, de l’Afrique francophone et surtout de la Tunisie.

[4] Les membres du jury de ma thèse de doctorat furent entre autres les Professeurs suivant: Wolfgang Cramer, Peter Frankenberg, Reinhard Männer (Doyen), et Manfred Meurer.

[5] Jusque en mars 2005 j’étais Post-Doc en géographie à l’ Université de Mannheim.

[6] De nos jours l’Université de Karlsruhe se dénomme Institut de technologie de Karlsruhe ( KIT).

Blognotiz 08.02.2015: Rückblick auf das Paysagesblog im Jahr 2014

Letzthin habe ich einen kleinen Rückblick auf das Paysagesblog 2014 in französisch publiziert, kleines Billet welches auch eine Aufstellung der am meist gelesen bzw. besuchten Artikel in paysages während des Jahres 2014 beinhaltet. Da ich ja auch hin und wieder hier auf Deutsch verfasste Artikel poste, – und ich auch hin und wieder deutschsprachige Leser habe, – möchte hier die wichtigsten Inhalte dieses Anfang Januar 2015 geposteten Artikels auf Deutsch wiedergeben.

Diese (in absteigender Reihenfolge) 10 Artikel in paysages, wurden laut Google Analytics, im Jahr 2014, am häufigsten besucht (und ggf. auch gelesen): – Blognotice 12.2.2012: la banquise bloque le Port de Port Leucate (9,49% der Besuche in 2014 auf paysages), Lundi 11 octobre 2010 – la mer se déchaîne sur la plage de Port Leucate (3,21% der Besuche in 2014 auf paysages), Blognotice 28.07.2014: Bientôt le souvenir de l’église catholique chaldéenne et des églises syriaques (orthodoxes & catholiques) ne sera plus qu’un souffle de vent chaud dans le désert (1,60% der Besuche in 2014 auf paysages), Das Biafrakind (1,42 % der Besuche in 2014 auf paysages), 1949 – l‘incendie meurtrier dans la Forêt des Landes (1,20 % der Besuche in 2014 auf paysages)[1], Notice de blog 17.10.2010 – mémoires collectives et tempêtes oubliées à Leucate (1,09 % der Besuche 2014 auf paysages), Yazidis d’Irak – le cri d’angoisse d’une députée du parlement irakien (1,02 % der Besuche 2014 auf paysages ),  La gare de Leucate – La Franqui – rétrospectives & observations de « trainspotter » dans une petite gare de campagne (25.10.2009) (1,02 % der Besuche 2014 auf paysages ),  Blognotice 10.12.2014: L’éruption du Pico do Fogo du 23.11.2014 – l’éruption oubliée ….  (0,99 % der Besuche 2014 auf paysages),  Blognotice 7.6.2012: changements de paysages dans le pays Leucatois (0,97 % der Besuche 2014 auf paysages).

Beim Betrachten dieser Liste, fällt auf, dass ein Großteil dieser Artikel sich mit dem « pays leucatois »,- also der Landschaft um Leucate und Port Leucate befassen, – in gewisser Weise ist paysages auch ein Blog leucatois geworden. In diesem Zusammenhang sei auch auf den Artikel Sturm Xynthia : Blick von der Unterhaardt auf La Faute-sur-Mer, L’Aiguillon und Port Leucate verwiesen, denn in diesem Beitrag habe ich schon vor Jahren vor der Gefahr von „Meereseinbrüchen“ im pays leucatois, vor allem in Port Leucate drohen, hingewiesen. Aus geopolitischer Sicht erwähnenswert,- der sich auf Platz drei befindliche Beitrag « Blognotice 28.07.2014: Bientôt le souvenir de l’église catholique chaldéenne et des églises syriaques (orthodoxes & catholiques) ne sera plus qu’un souffle de vent chaud dans le désert » – ein Beitrag in dem ich den Zusammenbruch des Sykes-Picot Systems thematisierte und vor allem auch darauf hinwies, dass die religiösen Minderheiten im Nahen Osten, die bisher durch die geopolitische Architektur des Sykes-Picot Abkommen einen relativen Schutz genossen,- durch die Auflösung dieser geopolitische Architektur existentiel bedroht sind. Die sinngemäße Übersetzung der Überschrift « Bientôt le souvenir de l’église catholique chaldéenne et des églises syriaques (orthodoxes & catholiques) ne sera plus qu’un souffle de vent chaud dans le désert » bedeutet « Bald wird die Erinnerung an die chaldäischen und syriakischen Kirchen nur noch ein heißer Wüstenwind sein“. Dem ist eigentlich nichts hinzufügen.

Der einzige deutschsprachige Beitrag unter diesen 10 am meisten besuchten Artikel in 2014 im paysagesblog, ist das Billet „das Biafrakind“. Deshalb führe ich hier die fünf deutschsprachigen Beiträge (in absteigender Reihenfolge), die in paysages im Jahr 2014 die höchste Besucherfrequenz hatten nochmals gesondert auf: Das Biafrakind (1,42 % der Besuche in 2014 auf paysages), Blognotice 13.05.2013: Mannheim les palmiers – photos sur le vif d’un paysage urbain particulier[2] (0,87 % der Besuche in 2014 auf paysages), Blognotiz 12.01.2014: „Blick auf die alte und die neue St. Laurentiuskirche auf dem Sulgen“ – Zeitreise durch die Bergvorstadt Sulgen – anhand einer Neujahrspostkarte von Uwe Rettkowski (0,64 % der Besuche in 2014 auf paysages), Ottmar Schreiner – Sozialdemokrat, Fallschirmjägeroffizier und Katholik (21.04.2013) (0,61 % der Besuche in 2014 auf paysages), Blognotiz 16.11.2014: Novembererinnerungen an Saulgau – Gedanken zum Volkstrauertag 2014 (0,51 % der Besuche in 2014 auf paysages). Eine thematische Tendenz, sowie bei den oben genannten französischen Artikel lässt sich nur schwer feststellen.

Abschließend möchte ich noch auf einen im Dezember 2013 auf französisch verfassten Artikel verweisen, der kaum gelesen wurde (0,007% der Besuche im Jahr 2014), von dem ich mir aber gewünscht hätte, dass er mehr gelesen worden wäre, denn dann wären unsere politischen Entscheidungsträger ggf. nicht ganz so von der geopolitschen Großwetterlage in Osteuropa überrascht worden. In der „ Blognotice 22.12.2013: De Dostoïevski à Mikhaïl Khodorkovski“ habe ich Wladimir Putin mit Nikolaus I. verglichen, d.h. die Annektion der Krim, und alles was danach folgte hat mich nicht sonderlich überrascht. Ich gehe davon aus, dass „Monsieur Poutine“ versuchen wird das alte zaristische imperiale Russland in Grenzen von 1914 wiederherzustellen. Oder wie der französische Geograph Michel Foucher (2014) es in einem Interview + Karte im Le 1 darstellte, Rußland in den Grenzen des „Patriarcat de Moscou et de toute la Russie“ d.h. dem Einfluß der Russisch-Orthodoxe Kirche, wieder aufleben zu lassen. Ich mache mir da keinerlei Illusionen. Was mich hingegen, wirklich überrascht, ist das viele der sogenannten „geopolitisch Russlandexperten“ – eigentlich nicht in der Lage sind, Russland jenseits der bolschewistischen Epoche zu denken[3]. Hier scheint es regelrechte Denkblockaden zu geben.

Zitierte Literatur:

Foucher, Michel (2014): Le Soft Power Russe. Un Entretien avec Michel Foucher. Le 1. N.2 , mercredi 16 avril 2014 « Poutine, cet homme que nous aimonstant hair ».

Christophe Neff, 08.02.2015

P.S. (15.02.2015): Einen Post mit ähnlichem Inhalt hatte ich im Juni 2014, anlässlich des fünfjährigen Bestehens von Paysages, geschrieben;  „Fünf Jahre Paysagesblog auf Le Monde.fr (08.06.2014)“.

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Fußnoten:

[1] Der Artikel 1949 – l‘incendie meurtrier dans la Forêt des Landes ist seit Beginn des paysages blog im Mai 2009, der bisher am häufigsten konsultierte Artikel.

[2] Zweisprachiger Beitrag, der deutsche Text befindet sich im zweiten Teil des Artikels.

[3] Sehr lesenswert in diesem Zusammenhang halte ich das Buch „Histoire de la Russie et de son empire“ von Michel Heller. Wobei hinzuzufügen ist, dass die Taschenbuchversion (die auch mir bei der Lektüre vorlag), auf Grund der sehr kleinen Schriftgröße, nur sehr schwer lesbar ist. (Michel Heller: Histoire de la Russie et de son empire. Éditions Flammarion, Paris 2009, ISBN 978-2-0812-3533-5).

Dimanche 11 Janvier 2015 – Le drapeau tricolore qui flotte devant le Mannheimer Rosengarten en hommage aux victimes des attentats de Charlie Hebdo, de Montrouge et du supermarché casher de la porte de Vincennes

L’esplanade du Wasserturm, les jets d’eau qui ouvrent la vue vers la Augustaanlage, le Rosengarten, les Planken, – l’univers de mes années étudiantes à Mannheim, de mes années d’assistant de géographie à l’Institut de Géographie de l’Université de Mannheim[1], de Postdoc, – jamais je n’aurais cru  voir flotter le drapeau tricolore devant le Wasserturm, d’ entendre, de chanter moi- même la Marseillaise ….. 

Cela s’est produit pendant la très émouvante cérémonie en hommage aux victimes des attentats de Charlie Hebdo, de Montrouge et du supermarché casher de la porte de Vincennes au Rosengartenplatz devant le Rosengarten, à Mannheim ce Dimanche 11 Janvier à quinze heures de l’après-midi[2]. La Manifestation fut organisée à l’initiative „Deutsch-Französische Vereinigung Rhein-Neckar“ et du „Deutsch-Französischer Kulturkreis Heidelberg“. Cette manifestation réunissait à peu près 1200 personnes d’après le Rhein-Neckar Blog. Allemands, Français, – et diverses  personnalités politiques régionales. Le président du Deutsch-Französischer Kulturkreis Michel Maugé tint un discours émouvant rappelant les trois piliers de la révolution française,  de la république française – « La France unie, unie avec tous  ceux qui croient à la Liberté, l’égalité et la Fraternité. Nous sommes Charlie! »[3] . Le Maire de Mannheim, Peter Kurz tint  aussi un discours très vibrant,  – en citant noms par noms les 17 victimes des attentats sanglants de la semaine dernière à Paris[4].  Et entre les divers discours c’est la chanteuse Barbara Zechel qui entonna la Marseillaise avec verve et émotion  – et une partie du public la suivait en chantant, – les chants et paroles révolutionnaires de la Marseillaise baignaient le Rosengartenplatz. Après quelques discours de divers hommes politiques régionaux et locaux, notons aussi la « fausse note » du conseiller municipal Thomas Trüper de la Linke, qui essaya une récupération politique assez maladroite, – récompensée par  les sifflements et des  huées du public, la cérémonie fut clôturée par un le discours de Dr. Erika Mursa, la présidente du Deutsch-Französischen Kulturkreises Heidelberg qui nous rappela la valeur des libertés de paroles, de critiques ….

La cérémonie de Mannheim, entre Rosengarten et Wasserturm fut close  par cette vielle chanson de liberté  allemande – die Gedanken sind frei – les pensées sont librées – c’est la dame au parapluie Charlie qui était à côté  de moi qui entonna la chanson, – et depuis cet endroit, cette chanson de liberté commença à résonner parmi les manifestants venus au Rosengarten de Mannheim pour soutenir la France et les Français, et les valeurs universelles de liberté.

J’étais très ému  par cette cérémonie, – de voir à quel point la ville de Mannheim, -qui m’avait accueilli pour mes années étudiantes à l’Université de Mannheim[5], mes années de jeunesse, mais aussi mes premières années de vie professionnelle comme géographe universitaire ….. adressait ce message de soutien à la France, au peuple  français, mais aussi aux valeurs universelles qui sont la Liberté, l’Egalite, et la Fraternité – pendant que la France entière se levait à Paris, en Province, et même dans mon port d’attache en France, – dans le pays Leucatois, à Port Leucate où le cortège solennel défilait depuis l’espace Henry de Monfreid jusque au Kyklos face à la mer[6] – pour cette gigantesque marche républicaine pour dire non à l’ obscurantisme, dire non à la peur, pour dire non à ces prédicateurs de la mort et de la haine!

Photos :

Tricolore devant le Wasserturm © Cornelia Langscheid  11.01.2015

Le Parapluie « Charlie » de Mannheim © Christophe Neff 11.01.2015

Pancarte avec les noms des victimes des attentats © Christophe Neff 11.01.2015

Christophe Neff,  15 Janvier 2015


[1] Pour plus de détails sur l’histoire de l’enseignement de la géographie à l’université de Mannheim, voir aussi la notice « Das Fach Geographie an der Mannheimer Hochschule ».

[2] Voir aussi l’article  « „Je suis Charlie“ eint Menschen auf dem Rosengartenplatz». (Mannheimer Morgen, Montag 12 Januar 2015,  Seite 15)

[3] Le discours integrale de  Michel Maugé se trouve dans l’artice « Über 1.200 Menschen gedenken der Terror-Opfer von Paris  „Je suis Charlie“-Kundgebung in Mannheim“ » du Rheinneckarblog.

[4]   Le discours integrale de  Peter Kurtz  incluant les noms des 17 victimes des attentats de Pairs se trouve dans l’artice « Über 1.200 Menschen gedenken der Terror-Opfer von Paris  „Je suis Charlie“-Kundgebung in Mannheim“ » du Rheinneckarblog.

[5] Sur mes années étudiantes a Mannheim voir aussi le billet «Mannemer Dreck- traumhafte Zeiten – eine autobiographische Zeitreise mit Musikbegleitung nach Mannheim » .

[6] Voir l’article „Un défilé de plus de 1000 personnes de Leucate et des villages alentours – Attentats de Paris – Leucate (11) » de la Depeche.fr.

Rétrospectives sur le blog paysages en 2014 – les billets les plus lus de paysages en 2014

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La plage de Port Leucate durant la tempête du 30.11.2014, © EMF., Neff – Migliori 2014.

Dans Rézonances, le blog du social media editor du Monde.fr nous trouvons un billet titré « Les articles les plus lus et partagés par les internautes du Monde.fr en 2014 »  – et là nous apprenons que  HEC, option proxénétisme, la critique du film La Crème de la crème, de Kim Chapiron fut en 2014 l’article le plus lu par les internautes du Monde.fr en 2014.  Pierre Barthélémy – passeur de sciences sur le Monde.fr –  nous présente un billet –   Les 10 billets de Passeur de sciences les plus lus de 2014 –  et là nous apprenons que l’article « Quel est l’animal le plus dangereux pour l’homme ? »  fut le post de blog le plus lu durant l’année 2014 du blog passeur de science – un article que j’avais d’ailleurs lu et apprécié ! Comme je m’amuse depuis le début de paysages au blogostatistiques, le dernier article détaillé traitant de blogostatistiques fut l’article « Blogpaysages – 100.000 lecteurs », ces deux article mentionnés en haut m’ont incité à écrire ce billet sur la consultation du blog paysages en 2014. Depuis l’article « Blogpaysages – 100.000 lecteurs »  beaucoup de changements dans le blog paysages,  – un des changements majeurs pour les simples bloggeurs abonnés du Monde.fr fut que depuis l’été 2013 les statistiques des blogs le Monde.fr ne fonctionne plus correctement. Donc depuis le 13. Septembre 2013 j’utilise Google Analytics pour les blogostatistiques de paysages.  Cet outil donne semble-t-il des estimations assez fiables sur le trafic d’une page web. Donc voici les dix  articles  les plus consultés sur paysages en 2014.

L’article le plus consulté en 2014 fut l’article « Blognotice 12.2.2012: la banquise bloque le Port de Port Leucate » (9,49% des consultations sur paysages en 2014), article écrit en février 2012 et décrivant les conséquences d’un hiver exceptionnel sur le pays leucatois.

Suit en deuxième position une petite notice écrite en automne 2010 sur les conséquences d’une tempête d’automne à Port Leucate  – « Lundi 11 octobre 2010 – la mer se déchaîne sur la plage de Port Leucate » (3,21% des consultations sur paysages en 2014).

Enfin au troisième rang un article écrit en 2014 qui décrit le drame des Chrétiens d’Orient, menacés de disparaitre d’une grande partie des terres d’Orient « Blognotice 28.07.2014: Bientôt le souvenir de l’église catholique chaldéenne et des églises syriaques (orthodoxes & catholiques)  ne sera plus qu’un souffle de vent chaud dans le désert » (1,60% des consultations sur paysages en 2014)  .  Cet article fut aussi l’article le plus sollicité par les réseaux sociaux en 2014[1].

En  quatrième position on trouve le premier article écrit en allemand « Das Biafrakind (l’enfant de Biafra) » (1,42 % des consultations sur paysages en 2014)  – article que j’avais écrit en janvier 2010 en souvenir de la capitulation de la république du Biafra – et aussi pour rappeler ce que signifia dans l’Allemagne des années 1970 le mot « Biafrakind » – un mot depuis tombé un peu à l’oubli en Allemagne.

En cinquième position suit l’article « 1949 – l‘incendie meurtrier dans la Forêt des Landes » (1,20 % des consultations sur paysages en 2014)    , article écrit en 2009 qui nous rappelle  Incendie de la forêt des Landes de 1949. Cet article est l’article le plus consulté depuis la création du blog paysages en 2009[2]. Mais sa première place semble de plus en plus lui être contestéepar l’article « Blognotice 12.2.2012: la banquise bloque le Port de Port Leucate ».

En  sixième position on trouve le billet « Notice de blog 17.10.2010 – mémoires collectives et tempêtes oubliées à Leucate » (1,09 % des consultations sur paysages en 2014).

En  septième position on trouve la notice «   Yazidis d’Irak – le cri d’angoisse d’une députée du parlement irakien » (1,02 % des consultations sur paysages en 2014) sur le cri d’angoisse de Vian Dakhil face aux massacre commis par l’Etat Islamique envers les minorités Yazidis, Turk et Chrétiennes en Irak.

En huitième position encore un article leucatois avec « La gare de Leucate – La Franqui – rétrospectives & observations de « trainspotter » dans une petite gare de campagne (25.10.2009) » (1,02 % des consultations sur paysages en 2014, donc en chiffre relatif le même score que « Yazidis d’Irak – le cri d’angoisse d’une députée du parlement irakien » mais en chiffres absolus une consultation de moins que l’article sur Vian Dakhil ).

En neuvième position l’article « Blognotice 10.12.2014: L’éruption du Pico do Fogo du 23.11.2014 – l’éruption oubliée …. » (0,99 % des consultations sur paysages en 2014).

Enfin en dixième position encore un article sur le pays leucatois « Blognotice 7.6.2012: changements de paysages dans le pays Leucatois » (0,97 % des consultations sur paysages en 2014).

photo graph google analytics blogpaysages 2014

Donc au fil des années le blog paysages est aussi devenue un blog sur Leucate et le pays leucatois. Notons aussi que le pic des 500 consultations (en effet 481 consultations) le dimanche 30 novembre 2014 est dû aux consultations des articles « Lundi 11 octobre 2010 – la mer se déchaîne sur la plage de Port Leucate »  et  « Notice de blog 17.10.2010 – mémoires collectives et tempêtes oubliées à Leucate »  – chaque fois qu’une tempête sévit sur les rivages leucatois – ces deux articles subissent un pic de consultations. Je ne peux que répéter ce que j’ai déjà écrit dans plusieurs billets dans paysages[3], – le jour viendra où une partie de la commune de Leucate, que ce soit la Franqui, Leucate-Plage ou Port Leucate sera gravement endommagée par un coup de mer,   – les risques des aléas de submersions marines à Leucate sont assez bien connus[4] – mais au niveau de la prévention de tels aléas c’est plutôt sombre. Parfois j’ai l’impression que les responsables politiques, – quel  que soit le niveau hiérarchique politique  (Commune, Département, Région etc.) – ont plutôt tendances à fermer les yeux !

Finissons par le billet–  « Grândola, Vila Morena » – il reste un petite trace sur mon compte google + qui débute avec les paroles « Il y quarante ans, le 25.04.1974 quelques minutes après minuit Grândola, Vila Morena fut diffusée à la radio portugaise Radio Renascença – et ainsi commença la Révolution des Œillets » –  que reste-  il des rêves des « Capitães de Abril »,  de  Salgueiro Maia après 40 ans de Révolution des Œillets[5].

Mais je ne l’ai pas écrit ce billet, – cet année 2014 fut une année assez difficile pour moi, – deux accidents de travail, un accident privé, interventions chirurgicales, maladies réplétives etc.  – une grande partie de mes billets fut écrite en lit de malade (Krankenbett) – espérons que l’année 2015 se présente sous de meilleures augures – donc cette année fut aussi une année de lectures à partir du « Krankenbett » – peut-être parlerai-je plus tard de quelques-uns de ces livres dans un de mes futurs billets, –  je reviens simplement au billet « Bala l’homme de la forêt »  –  ce beau chapitre du merveilleux livre sur le Brésil de Gilles Lapouge  ce « Dictionnaire amoureux du Brésil » qui invite à voyager à travers ce mystérieux Brésil  – où j’ai trouvé cette belle phrase « Je peux rester des heures là, le soir, à écouter, à sentir le vent, il coule dans forêt, le vent » pleine de poésie et de vie.

Pour finir, – et ne pas oublier – en Mai 2014 j’avais participé à la campagne « #RamenezNosFilles #BringBackOurGirls » – avec une petite notice « Blognotice 11.05.2014: #RamenezNosFilles #BringBackOurGirls[6] [7]» – aujourd’hui en Janvier 2015, donc plus de 6 mois après,  une grande partie des lycéennes de Chibok se trouvent encore dans les mains de leurs ravisseurs – comme une grande partie des femmes & jeunes filles Yazidis, réduites à l’esclavage sexuel par Daech – dans ce contexte – on ne peut que recommander  la lecture de article « Les noces barbares de Daech » de Annick Cojean. Malheureusement cet article est réservé aux abonnés du Monde[8],-il devrait trouver une large distribution, – même au-delà du Monde francophone, – je pense même après près de trois semaines après sa publication cet article mériterait une traduction en Anglais. Dommage que le Monde n’ait pas fait l’effort – de rendre l’accès libre à l’article « Les noces barbares de Daech » et de le traduire en anglais. Rappelons qu’en Mai 2013 le Monde avait une fois fait l’effort de traduire un article en Anglais – ce fut l’article « Chemical warfare in Syria  (l’original français portait le titre Guerre chimique en Syrie – Sur le front de Damas 1/5) » – mais ce fut une première sans suite, – malheureusement! Dommage que Natalie Nougayrède n’a pas réussi à établir une version anglophone du Monde – comme le fait par exemple le SPON pour une sélection d’articles qui sont régulièrement traduits en anglais dans la partie « Spiegel-online international ».

Et pour vraiment clore ce billet, – comme parfois j’aime aussi illustrer mes notices avec des photos, avec mes photographies –  le Z 27861-62 (Sncf) AGC en Gare de Leucate (voir ici)et ces vestiges de la gare de Gallician (voir ici) – sont parmi ses photos de 2014 publiées dans paysages auxquelles je me sens particulièrement attachées. Et dans ce billet j’utilise comme photo en première – un vue de plage de Port Leucate – photo prise par la famille leucatoise – le week- end de tempête du 28.-30.11.2014 – week- end que j’avais du passé à l’hôpital de Grünstadt.

Livre cité :

Gilles Lapouge « Dictionnaire amoureux du Brésil », (page 76 + page 78), Paris 2011, (Plon), ISBN 978-2-259-20925-0

Photo: La plage de Port Leucate durant la tempête du 30.11.2014,   ©  EMF.  Neff- Migliori 2014.

Christophe Neff, écrit le 04.01.2015 publie le 05.01.2015


[4] Voir entre autre cette carte consultable sous « http://www.aude.gouv.fr/cartes-d-aleas-a7009.html »

[5] Du Portugal et de la langue portugaise j’en parle déjà dans mon premier billet, voir ici !

Blognotice 04.12.2014: Et finalement la neige arriva le soir du 2.12.2014 à Grünstadt

Arbousier et neiges de decembre, Grünstadt 03.12.2014
Arbousier (Arbutus unedo) et neiges de décembre à Grünstadt © C.Neff 03.12.2014

Après une absence de presque deux ans, l’hiver 2013-14 à Grünstadt était un hiver sans neige, – les premiers flocons de neige arrivaient donc avec la tombée du soir, le mardi 2.12.2014. Et la neige tomba toute la nuit du mardi au mercredi, – la ville de Grünstadt se réveilla le 3. Décembre 2014 couvert avec un léger manteau de neige. A la radio, – comme toujours – quand les premiers neiges apparaissent dans une grande partie de l’Allemagne du Sud – les habituelles bouchons et accidents due au chutes de neiges – parfois lors de ces début d’hiver on a l’impression que le  Süddeutschland aurait tout simplement oublie que l’hiver dans l’Allemagne du Sud, c’est aussi un pays de neige (au moins dans les Mittelgebirge) – avec des chutes de neige, qui parfois même peuvent être abondant – et donc provoquer des difficultés de circulation sur le réseaux routier[1]. C’est peut – être une coïncidence mais ce matin même je découvrait sur « Facebook »  l’album « „Winter und Weihnachten in Schramberg(Hiver et Noël à Schramberg)„» – Album édite par la rédaction Facebook de la ville de Schramberg – a partir d’une conférence de Werner Klank[2]  – et les photos du Archiv  Kasenbacher. Comme je l’avais décrit déjà antérieurement, la Raumschaft Schramberg, – petit pays de Forêt – Noire  dans lequel que j’ai grandi, fut jusque vers les années 1980 un véritable pays de neiges. L’album « Winter und Weihnachten in Schramberg » donne une très belle impression ce qui fut l’hiver à Schramberg (des années 1938 jusqu’à maintenant), – et même de nos jours – ce type d’hiver se rencontre assez couramment à Schramberg et dans les environs. On pourrait peut-être prendre cet Album  comme base pour un livre –  « Winterlandschaften in Schramberg » –  car qui sait combien de temps « Facebook » durera – et je pense que ces photos des paysages d’hiver de Schramberg ont d’une part une valeur comme document des changements de paysages à Schramberg et ses environs – mais d’une autre part aussi une certain valeur artistique.

Pour finir ce petit billet de neige  –  je rappelle ici les dates des premiers chutes de neiges à Grünstadt depuis 2009,  – en 2012 la neige est arrivée à Grünstadt le 27.10.2012, en 2011 le 18.12.2011, en  2010 vers la fin novembre, et en 2009 dans la nuit du 12 au 13.decembre 2009. Le hiver 2013-2014 fut un hiver sans neige à Grünstadt, – on va voir ce  que nous apportera l’hiver 2014-15.

Photo: Arbousier (Arbutus unedo) et neiges de décembre à Grünstadt © C.Neff 03.12.2014

Sources:

Klank, Werner; Facebook-Redaktion der Stadt Schramberg ( 03.12.2014): „Winter und Weihnachten in Schramberg“, Stand: 03.12.2014, Kasenbacher-Archiv im Facebook der Stadt Schramberg Teil 2.

Christophe Neff, le 04.12.2014

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[2] Sur Werner Klank, – un des piliers de la Social-démocratie locale et régionale –  voire aussi le billet „Gedanken zur Lage der deutschen und französischen Sozialdemokratie – mit Fallbeispielen zur politischen Landschaft aus Schramberg und Grünstadt (en allemand)“. En plus Werner Klank est un ami de la famille Neff et il fut durant les années 1990 le médecin de la famille Neff, voir aussi le billet  « chutes de neige de fin novembre 2010 en Forêt Noire et dans la Raumschaft Schramberg »