Mes enfants ont passé une belle semaine de vacances en famille à Port Leucate, sur les rives de la Méditerranée, dans l’Aude. Samedi matin, le 25.07.2026, ma fille me téléphone pour me dire qu’à Port Leucate, il y avait une odeur de brûlé dans l’air. L’odeur lui rappelait les terribles incendies du Black Summer en Australie de janvier 2020. Elle participait alors à un échange de voltige dans l’État de Victoria et en Nouvelle-Galles du Sud. L’odeur des immenses feux de forêt lui était restée un souvenir inoubliable.
Je lui disais que, à ma connaissance, dans l’Aude et les Pyrénées-Orientales, il n’y avait pas d’incendie de forêt majeur en cours. Je disais que je pensais que la forte tramontane rapportait cette forte odeur de brûlis depuis les feux de forêt sévissant dans le massif de la forêt des Landes, en Gironde. Plus tard dans la journée, le SDIS 11 informait la population via Facebook que l’odeur de brûlé provenait des importants incendies en cours en Gironde (voir capture d’écran). Donc, confirmation.
D’ailleurs, l’un de mes derniers travaux scientifiques, que j’ai dirigés avant que les complications liées à la maladie de Mitterrand ne me mettent plus ou moins en arrêt maladie complet, était une étude sur les potentialités d’utilisation du De Havilland Canada DHC-515 (successeur du CL-415) dans la DFCI dans la région du Bade-Wurtemberg en Allemagne[3]. Concernant la situation des Canadair en France, je ne peux que confirmer l’avis de M. Durand.
Concernant la prévisibilité des incendies qui menacent une très grande partie du sud de la France et au-delà : naturellement, on ne peut pas prédire le jour, l’endroit géographique du début d’un feu de forêt. Mais depuis des décennies, des chercheurs sonnent l’alarme pour avertir que les changements climatiques allaient fortement augmenter les risques d’incendies de forêt. J’en fais d’ailleurs partie. Même dans l’un de mes premiers billets du blog paysages, en juin 2009, dans le billet «Feux de forêts et lectures de paysages méditerranéens : (Écologie et biogéographie des forêts du bassin méditerranéen ; The Nature of Mediterranean Europe – an Ecological History ; Le feu dans la nature – mythes et réalité) », j’en parlais. Je pense même que j’étais l’un des premiers scientifiques, avec Alexander Scheid (Neff & Scheid 2003) , à pointer les risques d’augmentation des feux de forêt liés aux changements climatiques. C’était en 2003. Naturellement, ce n’était alors qu’un petit chapitre de livre – en plus écrit en allemand, dans un livre édite en Italie, donc avec une diffusion assez limitée. Néanmoins, on peut dire que depuis près de 15 ans, il y a un consensus scientifique selon lequel le réchauffement climatique peut aussi avoir des conséquences assez dramatiques pour l’évolution des feux de forêt.
Pour finir : en ce moment, on entend des politiques de tous bords donner leur avis sur la DFCI en France. Mais en dehors de la période estivale des incendies de forêt, le seul homme politique qui se penche avec une persévérance exemplaire, c’est le député européen Grégory Allione, de Renew Europe. En dehors de M. Allione, d’après mon impression, c’est plutôt le grand silence. Je crois que cette tendance va se confirmer, dès que les premières pluies d’automne auront éclipsé la saison des feux de forêt 2026 de l’agenda politique français !
Neff, Christophe ; Scheid, Alexander (2003) : Kontrollierte Feuer in Natur und Landschaftspflege : Erfahrungen aus dem Mittleren Schwarzwald (Raumschaft Schramberg) und den mediterranen Pyrenäen (Pyrénées-Orientales/Region Prades) Südfrankreichs. In : R. Colantonio Venturelli (éd.), Paesaggio culturale e biodiversità. Principi generali, metodi, proposte operative, Giardini e paesaggio ; 7, Firenze, ISBN 88-222-5272-1, (KITopen DOI : 10.5445/IR/1000121841).
Volk, Steffen (2024): Einsatzpotentiale von amphibischen Löschflugzeugen in Baden-Württemberg. Bachelorarbeit, Bachelor of Education, Geographie, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), (Betreuung Dr. C. Neff & Dr. C. Mager KIT-IFGG), DOI: 10.5445/IR/1000185792 (KITopen).
[2] Eric Rigolot m’avait conseillé et aidé à monter des cours pratiques de « Défense de la forêt contre les incendies », incluant la participation à des chantiers de brûlage dirigé dans le département de l’Aude et les Pyrénées-Orientales, et ce, pendant de nombreuses années, dès le début des années 2000, voir la Blognotice 22.2.2012.
[3] Volk, S. (2025): Einsatzpotentiale von amphibischen Löschflugzeugen in Baden-Württemberg. DOI: 10.5445/IR/1000185792
Selbst an mir ging der Medienhype um Christopher Nolans Verfilmung der Odyssee (The Odyssey im amerikanischen Original) nicht spurlos vorbei. Im Spiegel las ich beispielsweise den Beitrag von Wolfgang Höbel „Ein Männerdrama“[1]. Im Rundfunk hörte ich u. a. die Diskussionssendung „Von Trickstern und zweifelhaften Helden – Die moderne Welt der Odyssee“ in SWR Kultur[2]. Das weckte – aus welchem Grund auch immer – bei mir die Erinnerung an die Wiedererkennungsszene von Odysseus mit seinem Hund Argos aus dem 17. Gesang der Odyssee. Das ist in meinen Augen bestimmt eine der berührendsten Szenen der Weltliteratur! Hier erlaube ich mir, aus der Übersetzung von Roland Hampe aus dem gelben Taschenbuch der Reclam Universalbibliothek, die ich vor vielen Jahren einmal als Reiselektüre kaufte, zu zitieren:
„290 Und ein Hund lag da, der hob den Kopf und die Ohren, Argos, des leidenprobten Odysseus Hund, den er selbst einst aufzog, ohne sich seiner zu freuen; er ging ja zuvor schon fort zum heiligen Ilion; früher, da führten die jungen Männer ihn oft auf wilde Ziegen und Rehe und Hasen;
295 Nun aber, da sein Herr weit weg war, lag er verwahrlost auf einer Menge von Mist, der von Maultieren und auch von Rindern da gehäuft vor den Toren lag, bis dass des Odysseus Knechte ihn holten, den großen Bezirk des Königs zu düngen. Dort lag Argos, der Hund, der von Hundeläusen bedeckt,
300 wedelte er mit dem Schwanz und senkte die Ohren, die beiden.
Doch er vermochte nicht mehr, zu seinem Herrn zu kommen.
Der aber blickte zur Seite und wischte sich eine Träne
ab, sie vor Eumaios verbergend, und fragte ihn dann mit den
Worten:
305 Merkwürdig ist’s, Eumaios, dass dieser Hund auf dem Mist liegt. (Homer 1996, S. 286 & 287)
Tatsächlich kaufte ich mir das Reclam-Büchlein, um daraus den Studierenden, die mich bei meinen Feldarbeiten für meine Dissertation auf Stromboli unterstützten, vorzulesen[3]. Das war im Frühsommer 1997, nämlich den zehnten Gesang, der auf den äolischen Inseln spielt, zu denen auch die Insel Stromboli gehört. Das ist so eine Eigenart von mir gewesen, bei eigentlich physisch-geographischen, also naturwissenschaftlichen Exkursionen und Geländepraktika, geobotanischen Feldübungen immer wieder Kulturgeschichte, literarische Einsprengsel einzubauen. Aber das ist inzwischen auch Geschichte – und ob ich jemals wieder eine universitäre Lehrveranstaltung halten werde, steht in den Sternen. Aber ich teile nach wie vor die Ansicht, dass man Landschaftsgenese, die Entwicklung des Pflanzenkleides, aber auch Landschaftsfunktionalität nur ausreichend und umfassend erklären kann, wenn man Landschafts- und Kulturgeschichte der betreffenden Landschaft kennt.
Ein paar Jahre später kaufte ich mir dann auch „Die Landschaften Homers“ – also die deutsche Übersetzung des Buches „Celebrating Homer’s Landscapes“ von John Victor Luce –, um mein Landschaftsverständnis der historischen mediterranen Kulturlandschaften zu vertiefen. Aber tatsächlich reicht mein Interesse an der Odyssee bis in die früheste Kindheit zurück. Meine italienische Urgroßmutter hieß tatsächlich Penelope – Penelope Migliori. Wenn man dann als Kleinkind fragte, woher denn dieser so sonderbare Name herkomme, dann bekam man von der Mutter, die ja studierte Altphilologin ist, schon eine Einführung in die Odyssee! Penelope das war die Ehegattin des sagenumworbenen Odysseus und Mutter des Telemachos. Und so stellte ich dann als Kind ganz erstaunt fest, dass Odysseus in Frankreich „Ulysse“ genannt wurde, während er in Deutschland den Namen Odysseus trägt.
Als ich dann sechs Jahre alt wurde, erschien in Frankreich das Lied von Georges Brassens„Heureux qui comme Ulysse“ – welches auf dem gleichnamigen Sonett von Joachim du Bellay beruht – ziemlich berühmt und erfolgreich: « Heureux qui comme Ulysse, a fait un beau voyage, heureux qui comme Ulysse, a vu cent paysages, et puis a retrouvé, après maintes traversées, le pays des vertes années. [4]» („Glücklich wie Odysseus, der eine schöne Reise machte. Glücklich wie Odysseus, der hunderte Landschaften sah und dann nach vielen Überfahrten das Grün der Heimat wiederfand“ – Übersetzung C. Neff).
Ich kann es jetzt immer noch singen. Das Lied war eigentlich die Filmmusik des Films „Heureux qui comme Ulysse“, in dem Fernandel seine letzte große Filmrolle spielte.
Dann hatten wir Anfang der 1970er Jahre so ein Sagenbuch bekommen – mit einer recht sonderbaren Mischung aus antiken und mittelalterlichen Sagen. Das reichte von Prometheus, Jason und den Argonauten, der Odyssee, Narziss und Echo – bis hin zu Tristan und Isolde, Roland und Olifant, Beowulf und Grendel – soweit meine Erinnerung mich nicht täuscht. Das Buch habe ich immer wieder gelesen – als Kind, als Jugendlicher, sogar als Student habe ich hin und wieder darin einzelne Abschnitte gelesen. Ich weiß auch noch genau, in welchem Regal das Buch in unserem Haus im Lärchenweg in der Bergvorstadt Sulgen stand, aber den genauen Titel kann ich nicht mehr rekonstruieren. Ich hatte eigentlich gedacht, ich hätte das Buch bei der Haushaltsauflösung des Hauses im Lärchenweg in Schramberg mitgenommen und in meine Bibliothek integriert, aber dem scheint nicht so zu sein. Natürlich waren das nicht die Originalsagen, sondern für „junge Leser“ nacherzählte und in Teilen auch bebilderte Texte.
Und daneben gab es ja noch die „wunderschönen“ und „unvergesslichen“ Nacherzählungen der antiken Sagen von Harald Frommer auf unseren vielen gemeinsamen Italienreisen in den 1970er Jahren[5]. Im Grunde genommen war Harald nichts anderes als ein neuzeitlicher Sagenerzähler, der das antike Epos neu wieder erzählte und damit seinen Hörern erlaubte, selbst in die Welt der antiken Sagen einzutauchen. Es war, als wäre man mit Odysseus selbst durch das tosende Mittelmeer gefahren, selbst mit Zyklopen gekämpft und dann auch selbst als Schweinehirte verkleidet beim Anblick des sterbenden Argos eine stumme Träne vergossen. Im Hintergrund am Horizont, fern vom Strand in Zambrone, ragte der dunkle Stromboli wie ein gigantischer rauchender Wal aus dem Meer. Heute heißt der Strand übrigens Marina di Zambrone, das Dorf Zambrone befindet sich ja im Landesinneren im Gebirge. Der Blick vom Strand in Zambrone auf den Stromboli dürfte sich seit den 1970er Jahren – ja, eigentlich seit den Irrfahrten des Odysseus – kaum verändert haben. Ein paar Kilometer weiter im Süden, in den Dörfern des Aspromonte, wurde in den 1970er Jahren sogar noch der griechisch-kalabrische Dialekt (Dialetto greco-calabro) gesprochen; heute ist dieser Dialekt bzw. diese Sprache fast ausgestorben.
Das Interesse an der Odyssee hat die ganzen Jahre und Jahrzehnte dann doch überdauert, und ich kaufte mir erst kürzlich das Werk „Odysseus. Mythos und Wahrheit“ von Raimund Schulz und habe darin auch schon die ersten Kapitel gelesen.
Der Film von Christopher Nolan läuft auch in der Filmwelt in Grünstadt, aber ich werde ihn wahrscheinlich nicht besuchen können. Die postoperativen Komplikationen der Maladie de Mitterrand – die manchmal heftige Polyurie – lassen es mir fast utopisch erscheinen, so eine lange Zeit im Kino sitzen zu können, denn es ist auch ein Film mit erheblicher Überlänge. Genauso utopisch wie in nächster Zeit – wie schon oben beschrieben – universitäre Lehrveranstaltungen abzuhalten. Auch längere, weitere Reisen erscheinen mir zurzeit mehr als utopisch zu sein. Aber ich kann lesen – nochmals wie vor zwanzig Jahren Homers Odyssee in der Reclam Universalbibliothek durchlesen und im Gedanken auf Reisen gehen. Da muss ich mich auch an keine „Filmpause“ halten; nur ich allein bestimme das Lesetempo, die Geschwindigkeit, in der sich die Odyssee abspielt. Vielleicht sollte ich jedoch auch eine andere Übersetzung der Odyssee lesen. Aber welche ?
Vielleicht gibt es den Film von Christopher Nolan auch irgendwann als DVD oder bei Arte. Für mich bleibt die Erinnerung an die Verfilmung „die Fahrten des Odysseus“ mit Kirk Douglas und Silvana Mangano aus dem Jahr 1954 – einen Film, den ich schon mehrmals gesehen habe und der mir auch sehr gefallen hat.
Und soweit es den Hund Argos betrifft: Dieser Hund hatte doch auch seine Bedeutung für Christopher Nolan. Ohne Hund Argos keine Odyssee-Verfilmung, so Nolan: „I decided to do The Odyssey because it is the ultimate dog story“ („Ich habe mich für The Odyssey entschieden, weil es die ultimative Hundegeschichte ist“) im Cinemaexpress.
Unabhängig von Nolans Verfilmung der Odyssee wurden diese Woche in Sachsen-Anhalt römische Münzen gefunden, darunter auch eine Münze mit dem Münzbild des Odysseus mit seinem Hund Argos[6]. Ich habe das in der Zeit gelesen und auch dazu einen kleinen Kommentar hinterlassen[7]. Ein weiteres Exemplar dieser Münze befindet sich auch in der Sammlung des Münzkabinetts im Landesmuseum Stuttgart. Dieses Münzbild aus der römischen Antike zeigt wie bekannt diese Szene mit Hund Argos aus der Odyssee doch damals gewesen sein muss. Und in Nolans Film findet sich diese Szene auch wieder!
Screenshot der Reclamverlagsseite mit der Odyssee aus der Reclam – Universalbibliothek vom 25.07.2026 mit Bezug zum Kinofilm „die Odysee“ von Christopher Nolan vom 25.07.2026.
Ich finde es mehr als beachtlich, dass ein über 2500 – ja fast 3000 Jahre alter literarischer Text – noch heute, und sei es als Verfilmung, die Gemüter so beschäftigt. Um den Film ist ja ein regelrechter Medienhype entstanden. So wird die Neuauflage meiner im Jahre 1996 gekauften Reclamausgabe der Odyssee nun folgendermaßen vom Reclamverlag beworben: „Odyssee – Das mythische Heldenepos über die Irrfahrten des Odysseus – Der Originaltext zum Kino-Highlight von Christopher Nolan[8]“! Ich selbst werde mir vielleicht auch versuchen, meine Pléiade-Sammlung zu ergänzen und wohl irgendwann den Band Nr. 115 der Bibliothèque de la Pléiade„Homère Iliade – Odyssée“ anschaffen und lesen. Denn jede Übersetzung bietet ja auch Überraschungen!
Abschließend noch: Da ich doch in gewisser Weise auch in einem deutsch-französischen Kontext aufgewachsen bin, erscheint es mir schon so zu sein, dass in der französischen Alltagskultur Odysseus und die Odyssee – also Ulysse et l’Odyssée – bei Weitem präsenter sind als bei uns in Deutschland. Aber zumindest für Franzosen aus meiner Generation sind die Zeilen « Heureux qui comme Ulysse, a fait un beau voyage, heureux qui comme Ulysse, a vu cent paysages… » unvergesslich geblieben und wahrscheinlich auch im kollektiven Gedächtnis verhaftet. In Deutschland hingegen, so erscheint es mir, sind Odysseus und die Odyssee bisher weit mehr an die Rezeption im Bildungsbürgertum gebunden. Aber das könnte sich ja doch durch Christopher Nolans Film vielleicht ändern!
Homère (2006): Iliade – Odyssée. Trad. du grec ancien par Victor Bérard et Robert Flacelière. Édition de Jean Bérard et Robert Flacelière. Collection Bibliothèque de la Pléiade (nr. 115), ISBN 978-2-07-010261-7, Gallimard 1955, 2006.
Christophe Neff, Juli 2026, veröffentlicht am 25.07.2026.
[1] Siehe Höbel, Wolfgang (2026): Ein Männerdrama. Filme Schon vor dem Kinostart wurde Christopher Nolans »Odyssee« grob kritisiert. Zu Unrecht. Der Spiegel, 30, 2026 S.96 – 97.
[3] Tatsächlich ziert ein Bild des Vegetation auf Stromboli die Buchversion „Medgrow“ meiner im Jahr 2000 in den Mannheimer Geographischen Arbeiten gedruckten Dissertation.
[5] Professor Dr. Harald Frommer, Lehrerkollege meines verstorbenen Vaters am Gymnasium Schramberg. Thomas Mann Experte und begnadeter Erzähler. Mein Eltern waren mit dem Lehrerehepaar Gabi und Harald Frommer befreundet ( siehe u.a. auch Schwäbisch – Französische Lesenotizen zu „Mein Schwaben“ von Vincent Klink). Wir verbrachten auch einige Urlaube in den 1970 Jahren. Darunter eine fast legendäre Urlaubsreise mit zwei Wohnwagen über Florenz, den Solfatara, Paola, Zambrone bis an den Fuß des Ätnas in Sizilien. Daneben sehr viele Pfingstferien am Lago di Mergozzo bei denen ich bis zu Beginn meiner Pubertät immer mit dabei war.
Le mercredi 08.07.2026, la station météorologique de Metéo-France du Cap Leucate – ma station météorologique de référence dont on trouve les données sur le site d’infoclimat – a affiché 40,5 degrés à 13 h 35, soit 0,1 degré de moins que les 40,6 °C mesurés le 29 juin 2019, le record de température de la station[1]. Quand mes grands-parents ont acheté leur petite villa dans le quartier de la Griffoulière à Port-Leucate pour fuir les chaleurs lourdes et les orages d’été de la plaine du Rhin, de l’agglomération du « Grand Strasbourg » (car ils habitaient à Eckbolsheim), vers la fin des années 1960, en été, le thermomètre dépassait très occasionnellement les 30 degrés [2]! Mais cela appartient déjà à l’histoire. Comme partout en France, les changements climatiques n’épargnent même pas les stations balnéaires du pourtour méditerranéen comme Leucate.
Je suis avec une attention particulière l’évolution actuelle des feux de forêt en France, car, avant que je ne subisse la maladie de Mitterrand, analyser le rôle du feu dans les écosystèmes (dans le sens de la fire ecology americaine) prenait une place importante dans mon métier d’enseignant-chercheur au KIT. Avec deux canicules passées et une canicule active, on peut craindre les pires scénarios ! Deux feux, qui, pendant que j’écris ces lignes, sont encore actifs, ont suscité un intérêt particulier chez moi. D’une part, il y a le feu des monts du Diois, c’est-à-dire l’incendie du massif de Justin dans la Drôme, et le feu de Trévillach dans les Pyrénées-Orientales. Le feu du massif de Justin, avec son stock de „masse combustible (fuel loading) considérable – beaucoup plus grand que dans les forêts méditerranéennes – et qui semble être, d’après ce que je crois savoir, d’origine naturelle (la foudre), c’est exactement le scénario d’incendie de forêt qui pourrait devenir le scénario à prévoir avec les changements climatiques pour les grands massifs forestiers du nord de la France et de l’Europe centrale : Jura, Vosges, Forêt-Noire. Et d’ailleurs, même si la mémoire collective l’a plus ou moins oublié, le fameux incendie d’août 1800 entre Freudenstadt et Schönmünzach, qui ravageait le paysage de la Forêt-Noire, ce feu de forêt ne s’est arrêté que quand la forêt avait fini de brûler, par manque de combustible[3]. Les lignes de l’article du Monde sur les feux de forêt des monts du Diois : « «Le feu s’arrêtera quand la forêt aura fini de brûler » : un immense incendie dévore les monts du Diois, dans la Drôme. » nous présente le même phénomène. Sans combustible pas d’incendie !
En ce qui concerne le feu de Trévillach – qui, entre-temps, est passé des Fenouillèdes traversant la rivière Têt pour lécher les Aspres –, je connais très bien la région pour avoir dirigé, pendant de nombreuses années, voire des décennies, des cours pratiques sur l’écologie du paysage entre Leucate, le Canigou et le pic Carlit[4] et parfois aussi des cours sur la DFCI (Défense des forêts contre l’incendie) et les chantiers de brulage dirigé dans l’Aude et les Pyrénées orientales[5].
Parfois pendant ce cours, je m’arrêtais avec mes étudiants à Bouleternère pour leur montrer une culture de « grenadiers » française – certainement l’une des premières cultures de grenadiers française que j’ai découverte, je crois en 2016 ou 2017. Mais en fait, je connais la région depuis mon enfance, car, pendant tous ces séjours de vacances familiales à Port Leucate, on passait assez souvent quelques jours en promenade dans le massif du Canigou[6]. Je suis un peu l’évolution de cet incendie à travers le visionnage des vidéos YouTube et des photos de Jimmy Phan. Jimmy Phan, le photographe ninja-punk de Villefranche-de-Conflent et correspondant du quotidien L’Indépendant. Avec tous les documents photos que Jimmy Phan poste sur son mur Facebook[7], on a un très bel aperçu de l’évolution de l’incendie, du travail héroïque des pompiers sur le terrain et aussi des énormes dégâts occasionnés par ce feu.
En plus, j’ai aussi une relation assez spéciale avec les Aspres. J’étais étudiant en géographie et stagiaire au CEFE[8] à Montpellier, chez Louis Trabaud, pour préparer ma Diplomarbeit (aujourd’hui plus ou moins une thèse de master) sur les feux de forêt dans les garrigues de Nîmes en 1992[9]. Tout au début de ce stage, Louis Trabaud m’a invité à lire la deuxième édition de son livre sur les feux de forêt – , «Les Feux de Forêts. Mécanismes, comportement et environnement » qu’il avait écrit pour les sapeurs-pompiers en charge de la DFCI. En plus la : « Notice des cartes à grande échelle des formations végétales combustibles du département de l’Hérault », qu’il avait édité avec Bernard Lacaze et collègues, que j’ai d’ailleurs cités récemment dans une de mes publications sur les Açores[10], ainsi que le livre « Contribution à l’étude des feux de forêts. L’Incendie de juillet 1976 dans les Aspres » de Jean-Jacques Amigo, que Louis Trabaud avait préfacé. Louis Trabaud, qui est certainement l’un des pères fondateurs de l’écologie du feu française – ou de la French fire ecology –, voire l’un des pionniers de l’écologie du feu dans le bassin méditerranéen, a jeté les bases de cette discipline dans la région, comme l’a écrit le chercheur espagnole Juli Pausas dans une nécrologie pour Louis Trabaud : «He was a pioneer of fire ecology in the Mediterranean Basin and set the basis of this topic for the region»[11]. Trabaud est malheureusement tombé un peu dans l’oubli en France, ce qui est fort dommage ! On ne trouve même pas d’article Wikipédia sur Louis Trabaud et son rôle pour l’analyse écologique de feux de forêts.
Donc, au début des années 1990, après avoir lu le livre de Jean-Jacques Amigo, qui est certainement la référence pour l’histoire de feux de forets des Aspres j’ai parcouru les paysages des Aspres, pas encore totalement cicatrisés du grand incendie de 1976, pour me faire une idée de la manière dont un grand incendie laisse ses traces dans le paysage. Les subéraies avaient repris de souche, sur les versants plus frais, le châtaignier réapparaissait – et ici et là, les premiers bouquets de mimosa. L’année 1976, c’était l’année charnière pour les feux de forêt et la DFCI dans le Midi français. Après la fin de cette saison des feux 2026 – ce qui pourrait être vers la fin d’octobre, comme au Portugal –, et avec un peu de recul, on pourra comparer cette saison des feux de 2026 avec l’été de 1976. Et on pourra faire un bilan de 50 ans de DFCI dans le Midi français – et en tirer les conséquences pour les décennies à venir. Je pense que les mois, voire les semaines à venir, seront très durs pour les terres méditerranéennes. Les écosystèmes et la nature se régénèrent toujours d’une manière ou d’une autre. Mais les hommes qui ont tout perdu pendant ces incendies – et les incendies à venir durant cet été qui s’annonce brûlant –, comment pourront-ils se reconstruire ? On ne peut qu’espérer que fin octobre 2026, on ne trouvera pas trop de paysages de désolation dans le Midi français et les autres pays méditerranéens, et même au-delà, comme on en trouve actuellement à Ille-sur-Têt, à Rodès, à Bouleternère, etc., dans les Pyrénées-Orientales. Je travaille à peu près depuis 40 ans sur les feux de forêt, mais, d’après mes souvenirs personnels, jamais un feu de forêt n’a détruit autant d’habitations que dans certaines des communes longeant la rivière Têt, entre Ille-sur-Têt, Bouleternère, Rodès et Vince, où des lotissements entiers ont péri dans les flammes ! Ici et là, on a vraiment l’impression d’un scénario de guerre, tellement le paysage a été cicatrisé par le feu ! Une vrai terre de désolation en plein milieu de la France profonde !
Avec les changements climatiques on risque d’avoir de plus en plus de tel scénarios d’incendie en France [12]! Certainement les changements climatiques ne sont pas eux seule responsables de telle scénarios d’incendie, – mais comme je l’avais déjà écrit dans « Pyrotragedies – a critical retrospective on the wildfire situation in Europe during July 2018 » en 2018 ils peuvent considérablement augmenter le risque de feux de végétation particulièrement dangereux et incontrôlable[13] !
Bibliographie :
Amigo, Jean-Jacques (1978) : Contribution à l’étude des feux de forêts. L’Incendie de juillet 1976 dans les Aspres (Pyrénées-Orientales). Préface de Louis Trabaud. Prades, 1978, numéro spécial de Conflent, 95-96.
Neff, Christophe (1995) : Waldbrandrisiken in den Garrigues de Nîmes (Südfrankreich) : eine geographische Analyse. Materialien zur Geographie ; 27. Mannheim, ISBN 3-923750-50-1
Neff, Christophe (2021) : « Observations de la dynamique végétale sur le Volcan des Capelinhos (Île de Faial, Açores, Portugal) ». Finisterra, 56 (117), 107–126. doi:10.18055/Finis18523
Trabaud, Louis, Lacaze, Bernard et al. (1973) : Notice des cartes à grande échelle des formations végétales combustibles du département de l’Hérault. Montpellier : CNRS, Centre d’Etudes Phytosociologiques et Ecologiques Louis Emberger (CEPE)
La photo de la couverture du livre Les feux de forêt de Louis Trabaud (1992) provient de ma bibliothèque personnelle. C’était le livre que j’avais acheté pendant mon stage chez Louis Trabaud au CEFE, dans les années 1990.
L’image de la couverture du livre de Jean-Jacques Amigo (1978) sur les feux de forêt dans les Aspres, je l’ai trouvée sur Internet. Ce livre est devenu une rareté, et on peut en trouver de rares exemplaires chez des antiquaires du livre, ici et là.
Christophe Neff, Grünstadt Juillet 2026, publié le 11.07.2026
[8] Le CEFE (Centre d’Écologie fonctionnelle et évolutive) est un laboratoire du CNRS à Montpellier qui, jusqu’en 1988, portait encore le nom de CEPE Louis Emberger (Centre d’Études Phytosociologiques et Écologiques). Le phytosociologue Louis Emberger avait créé le CEPE en 1961.
[9] Les résultats de ce travail ont été publie dans un petit livre « Waldbrandrisiken in den Garrigues de Nîmes (Neff, C. 1995 voir Biblio en fin de texte). Ce petit livre est aussi disponible a la Bibliotheque du CEFE en section 16 16_Ecologie_végétale.
Le Mimosa (Acacia dealbata), que mes enfants m’ont rapporté du Midi de la France, est en fleurs[1]. Ils l’ont acheté dans les Pyrénées-Orientales, chez Villa-Verde à Pia, et l’ont ramené en voiture en Allemagne pendant l’été dernier. Comme je ne voyage presque plus à cause des diverses complications liées à la maladie de Mitterrand, ce Mimosa, qui enrichit ma petite collection de plantes méditerranéennes et exotiques (Arbousiers[2], Cistes, Palmiers, Oliviers, Sternbergia[3], Arbres de Judées[4], Yuzu[5] etc.), me rapproche un peu du « Sud » et du « Midi ».
J’avais déjà essayé de planter un Mimosa au début des années 2000, mais il a péri pendant l’hiver. Il faut dire qu’à peu près jusqu’en 2015, nous avions toujours eu des périodes de gel assez prononcées, avec parfois une semaine de températures comprises entre -10 et -12 °C, voire en dessous ! Mais depuis le fameux hiver de 2012, où la station météorologique de Grünstadt-Sausenheim a atteint -16,8 °C[6] — un hiver particulièrement rigoureux dans une grande partie de l’Europe, y compris dans le pourtour méditerranéen —, les choses ont changé. Ce fut l’hiver où une sorte de banquise s’est formée sur l’étang de Leucate et les bassins du port de Port Leucate, un événement historique que j’ai décrit dans le billet « Blognotice 12.2.2012 : la banquise bloque le port de Port Leucate ». Durant cet hiver 2012, particulièrement rude à Grünstadt[7], l’olivier que j’avais planté en 2009 (un cadeau d’anniversaire de ma famille en souvenir de la « villa l’olivette » de mes Grand-parents à Aubord dans le Gard[8] ) avait gelé, mais il a repris de souche le printemps suivant. Quelques années plus tard, en 2019, il a commencé à fleurir et à porter des olives. Voir mon olivier fleurir m’a incité à diriger un travail de recherche sur les oliviers dans la vallée supérieure du Rhin, avec des résultats assez intéressants. Malheureusement, nous n’avons jamais publié les résultats de cette recherche[9] !
Depuis, les choses se sont accélérées. J’ai récemment lu dans le Rheinpfalz qu’un vigneron près de Neustadt, à peine 30 km au sud de Grünstadt, s’essayait à l’oléiculture[10]. Et ce n’est pas le seul exemple d’oléiculture en Allemagne. Naturellement, on n’est jamais à l’abri d’un coup de froid, mais je pense que cela pourrait fonctionner. Notons que depuis 2013, les températures hivernales à la station de Grünstadt-Sausenheim ne sont jamais tombées en dessous de -12 °C. En écrivant ces lignes, je pense que je devrais publier mes données — disons que mes relevés d’oliviers dans la vallée supérieure du Rhin (Alsace, Palatinat et Pays de Bade) — dans une revue botanique ou ecologique. Ces données montrent bien que l’olivier devient un arbre d’ornement, entre Mayence, Mannheim, Strasbourg et Bâle. Il y a même des essais d’oléiculture ici et là dans cette région géographique longeant le Rhin supérieure. Cela Cela est sans doute lié au changement climatique et à la rareté des périodes de grand froid dans l’Oberrheingraben, car il est assez connu qu’en dessous de -16/-17 °C, l’olivier gèle définitivement. Ajoutons que entre temps depuis 2019 j’ai déjà planté d’autres oliviers dans notre jardin à Grünstadt.
Concernant mon Mimosa, nous verrons s’il survivra aux prochains hivers. Si les tendances de réchauffement climatique se confirment et que les périodes de grand froid diminuent de plus en plus, je pense que j’aurai de nouveau de jolis bouquets de fleurs de Mimosa lors des prochains printemps.
Naturellement, je sais bien que le Mimosa a tendance à devenir envahissant. En Suisse dans le sud du Tessin, il s’est déjà naturalisé[11]. Concernant l’Unterhaardt, je ne vois pas de grand risque. Les friches et les terrains abandonnés y sont quasi inexistants. Il y a une forte pression démographique ici, et en plus, la viticulture et l’agriculture se portent encore assez bien. Néanmoins, le risque zéro n’existe pas.
Pour finir, en écrivant ces lignes je pense un peu au livre de Guillaume Fried sur les plantes invasives. J’avais consacré un billet à la première édition sous le titre « Commentaire sur le Guide des plantes invasives de Guillaume Fried (20.4.2012) ». En 2017, une deuxième édition est parue. Je pense que ce livre mériterait une troisième édition révisée et augmentée, car il y a une telle dynamique dans ce domaine ! Dans ce contexte, j’attends aussi avec impatience une nouvelle édition augmentée et révisée de la « Flora Gallica » (Tison & Foucault 2014). Pour moi, c’est un outil indispensable, qui est également très utile pour le travail de terrain dans le Sud de l’Allemagne. On y trouve des espèces qui ne sont pas inclus dans les flores portatives allemandes comme p.ex. le « Schmeil – Fitschen » (Parolly & Rohwer 2024) . Notons par exemple une clé pour les « Bambous » du genre « Phyllostachys » qu’ont trouve dans la Flora Gallica. Les « Phyllostachys » qui ont aussi tendance à se naturaliser dans la plaine du Rhin, et ceci, des deux côtés du Rhin !
Et ce ne sont pas seulement les plantes qui voyagent. Durant l’été 2023, j’ai pu entendre le chant des cigales (Cicada orni) à Grünstadt-Sausenheim[12]. Même si cela reste pour l’instant une observation éphémère, on peut aussi trouver quelques exemples de chants de cigales signalés sur iNaturalist non loin de Grünstadt, dans les environs de Mannheim[13].
Nous verrons dans quelle mesure les changements climatiques, mais aussi les modes de plantes ornementales, vont modifier la flore ornementale et naturelle dans l’Unterhaardt et le reste de la plaine rhénane et ses collines avoisinantes. Dans ce contexte j’ai découvert il y a quelques temps un jeune Chêne vert subspontané dans un jardin extensivement entretenue pas loin de chez moi[14]. D’ailleurs, ce n’est pas pour rien que l’Unterhaardt, le Leiningerland et le Palatinat sont surnommés la « Toscane allemande[15] » ! Certains jardins entre les jardins entre Bad Dürkheim et Grünstadt sont déjà devenus une véritable vitrine de la flore méditerranéenne. Pour être précis, ce que les jardiniers, les paysagistes et les propriétaires de jardins désignent par « méditerranéen » ! En réalité c’est plutôt une flore d’ornement imaginaire, une tableau coloré de plantes & fleurs exotiques et méditerranéens !
Reste à savoir si mon Mimosa fleurira lors des prochains printemps !
Bibliographie :
Brosi, Samira (2020) : Gibt es in botanischen Gärten in Südwestdeutschland und angrenzenden Landschaftsräumen (Nordschweiz, Elsass) freistehende Ölbäume (Olea europaea), die den gesamten biologischen Entwicklungszyklus durchlaufen haben ? Bachelorarbeit Geographie (Bachelor of Education), Institut für Geographie und Geoökologie, Karlsruher Institut für Technologie (KIT).
Fried, Guillaume (2012) : Guide des plantes invasives. Paris, Éditions Belin, 272 p. ISBN 978-2-7011-5793-1.
Fried, Guillaume (2017) : Guide des plantes invasives. Nouvelle édition. Paris, Éditions Belin, 296 p. ISBN 978-2-410-00417-5.
[7] Cet hiver fut tellement rude que certains conduite d’eau à Grünstadt avait éclaté a cause du gel – ce qui causa entre autre la fermeture de la piscine communale de Grünstadt. Voir aussi « Blognotiz 5.2.2012 ».
[9] Brosi, Samira (2020) : Gibt es in botanischen Gärten in Südwestdeutschland und angrenzenden Landschaftsräumen (Nordschweiz, Elsass) freistehende Ölbäume (Olea europaea), die den gesamten biologischen Entwicklungszyklus durchlaufen haben ? Bachelorarbeit Geographie (Bachelor of Education), Institut für Geographie und Geoökologie, Karlsruher Institut für Technologie (KIT).
[10] Die Rheinpfalz (2026): „Winzer baut in der Pfalz Oliven an. Spanien ist weit weg vomHaardtrand. Und doch ist der Süden an einemverregneten Februar-Tag so nah wie er nur sein kann: Denn imNeustadter Weindorf Mußbach und im benachbarten Meckenheim wachsen zwischen den Rebzeilen Olivenbäume. Nicht zwei oder drei, sondern fast 2000“. Die Rheinpfalz Nr. 45, Montag 23 Februar 2026, Südwestdeutsche Zeitung. (Version electronique „Winzer baut jetzt in der Pfalz Oliven an“, Die Rheinpfalz, 22. Februar 2026).
Jeudi 12 février 2026, je suivais les conséquences de la tempête Nils pour le Midi français sur Internet. Leucate confirmait sa vocation de « pays du vent et du soleil », car c’est à la station météorologique du Cap Leucate de Météo-France, située au sémaphore de la Marine nationale, qu’à 7 heures du matin, les rafales de la tempête Nils atteignaient 157,7 km/h[1]. On retrouve les données de la station météorologique de Leucate sur le site infoclimat.fr. La station météorologique de Leucate est d’ailleurs l’une des stations les plus arides de la France continentale, avec une moyenne RR de précipitations annuelles de 351,22 mm[2]. C’est dans le contexte des conséquences régionales du changement climatique en milieu méditerranéen que j’ai co-dirigé, avec Almuth Arneth, la thèse de master en géographie de Laura Ringeisen sur les premiers signes du changement climatique dans la région méditerranéenne du sud-ouest de la France, entre le cap Leucate et le cap Béar[3]. Je pense que la région entre Leucate et la frontière espagnole sera certainement une des régions françaises les plus sensibles au choc du réchauffement climatique !
Revenons à la tempête Nils. Concernant les dégâts occasionnés par la tempête Nils à Leucate et dans les environs, ce sont surtout des toitures arrachées et de nombreux arbres qui n’ont pas résisté aux rafales de vent. La route départementale 627, comme souvent par temps de tramontane, a été submergée par les vagues de l’étang de Leucate entre Leucate-Plage et le Grau de Leucate. De plus, la route a été temporairement bloquée par un camion renversé par les rafales de Nils. L’autoroute A9 a également été fermée entre Leucate et Perpignan, car des camions renversés par la tempête bloquaient la chaussée[4]. Mais c’est surtout sur la façade atlantique, notamment en Gironde et dans le Lot-et-Garonne, que Nils a laissé derrière lui un paysage de dévastation, avec des crues majeures. Au moment où j’écris ces lignes, la Garonne est encore en vigilance crue rouge[5].
Vu les conséquences majeures, l’ampleur et la force destructive de la tempête Nils sur le sud de la France, je suis assez surpris de ne pas trouver d’article sur cette tempête dans la Wikipédia francophone, à part une petite notice d’environ dix lignes dans l’article « Saison des tempêtes hivernales en Europe de 2025-2026 ».
Personnellement, je contribue très occasionnellement à Wikipédia, parfois sous mon nom, parfois sous une adresse IP. Je préfère écrire des articles pour mon blog personnel, paysages, plutôt que de contribuer à Wikipédia. Cette tempête entre sans doute dans la catégorie virtuelle des « phénomènes météorologiques exceptionnels à Leucate »[6] dans mon blog. Mais le phénomène météorologique le plus exceptionnel que j’ai vécu à Leucate n’était pas une tempête : c’était la banquise qui s’était formée dans le port de Port-Leucate et partiellement sur l’étang de Leucate en février 2012. J’en témoigne dans la notice « Blognotice 12.2.2012 : la banquise bloque le port de Port-Leucate », car j’étais sur place avec un groupe d’étudiants du KIT[7]. Le mercredi 8 février 2012, on avait mesuré -5,8 °C à la station météorologique de Leucate [8]. C’est depuis la température la plus basse mesurée à Leucate. Les rafales de vent, de la tempête Nils, avec les 157,7km/h mesurés le 12.02.2026 sont aussi très exceptionnelles. Jamais on n’a mesuré de rafales de vent avec cette vitesse à Leucate. C’est incontestablement un record de vitesse pour la station météorologique de Leucate. À voir si ce record sera pulvérisé pendant les prochaines tempêtes !
Concernant les risques climatiques pour Leucate, après plus de trente ans de carrière scientifique universitaire en tant que géographe de terrain, je pense que les submersions marines (surtout pour Port-Leucate), les feux de forêt, ainsi que l’aridité et les sécheresses répétées (pour les vignerons de la commune + la gestion de l’eau potable) seront les grands défis climatiques pour la commune de Leucate durant les prochaines décennies !
Bibliographie
Ringeisen, Laura (2024): Signs of Climate Change in the Mediterranean Area in Southwestern France between Cap Leucate and Cap Béar. Master’s Thesis in Geography (Supervisors: Dr. Christophe Neff/Prof. Almut Arneth, IFGG, KIT). Karlsruhe Institute of Technology (KIT), DOI: 10.5445/IR/1000184793 .
Christophe Neff, Fevrier 2026, publié le 15.02.2026
[3] Ringeisen, Laura (2024): Signs of Climate Change in the Mediterranean Area in Southwestern France between Cap Leucate and Cap Béar. Master’s Thesis in Geography (Supervisors: Dr. Christophe Neff/Prof. Almut Arneth, IFGG, KIT). Karlsruhe Institute of Technology (KIT), DOI: 10.5445/IR/1000184793 .
Comme les années précédentes[1], je publie une petite rétrospective de l’année 2025 du blog paysages présentant les billets les plus lus durant l’année 2025. Les 10 articles les plus lus (ou les plus visitées ou les plus cliquées – qui sait ?) de l’année 2025 se retrouvent dans le Tableau 1. Dans le Tableau 2 on retrouve l’origine géographique des lecteurs de paysages.
L’article concernant l’incendie des Corbières en 2025, que j’ai écrit en anglais, décrit un feu de forêt que je considère comme historique, car sa dynamique rappelle beaucoup celle des incendies au Portugal. Avec les changements climatiques, mais aussi avec le phénomène de déprise agricole combiné à celui de « californisation », ce « nouveau type d’incendie de forêt » pose d’énormes défis pour la défense contre les incendies dans le Midi de la France et bien au-delà.
Dans ce contexte, je suis surpris de ne pas retrouver l’article « Mittwoch 02.07.2025: „Canicule“ Grünstadt – Sausenheim 16:00 Uhr » dans la liste des articles les plus lus du blog Paysages de l’année 2025. Je pense que l’Allemagne est encore beaucoup moins préparée aux défis posés par le changement climatique pour une société moderne que ne l’est la France.
Concernant les origines géographiques des lecteurs du blog Paysages :
environ 95 % des lecteurs proviennent d’Allemagne, des États-Unis et de France. Les lecteurs en provenance de France diminuent de plus en plus. Mais je pense que c’est aussi un phénomène normal. Je vis en Allemagne, j’y paie mes impôts, et en plus, les services médicaux allemands prennent en charge les soins liés aux conséquences et complications de la maladie de Mitterrand.
D’ailleurs, il y a exactement trente ans, le 8 janvier 1996, que François Mitterrand est décédé des suites de son cancer de la prostate. Je me souviens encore bien de la déclaration de « Jacques Chirac à la télévision après la mort de François Mitterrand». Dans un certain sens, j’ai parfois le sentiment d’être l’un des derniers « mitterrandistes »[2]. Dans ce contexte, je note la sortie d’un nouveau livre sur Mitterrand : « François Mitterrand – Conversations intimes », écrit par Jean Glavany, dont la version ePub fait déjà partie de ma bibliothèque personelle. Dans ce contexte je salue la Tribune de Carole Delga « François Mitterrand ou cette voix de la France que l’on doit entendre de nouveau » publie aujourd’hui dans le Nouvel Obs.
Pour 2026, j’espère enfin surmonter les complications de la maladie de Mitterrand, reprendre mon travail d’enseignant-chercheur au KIT et, peut-être, voyager un peu ! Sur le plan politique, j’espère que les électeurs américains, lors des élections de mi-mandat le 3 novembre 2026, auront le courage de mettre un terme à la dérive autoritaire abyssale de l’administration Trump. Voir à quel point le « pays de la liberté » – « the land of the free » – se transforme de plus en plus en régime autoritaire est un véritable cauchemar !
Pour finir, la photo choisie pour ce billet de rétrospective du blog Paysages en 2025 montre la vue sur l’aurore et les éoliennes maritimes depuis la plage de Port-Leucate en octobre 2025 – une photo que j’ai déjà utilisée dans le billet du Nouvel An 2026. Elle illustre qu’en dépit de tous les inconvénients personnels, des problèmes de santé et des cauchemars politiques qui s’annoncent, je reste malgré tout optimiste pour le déroulement de 2026, au moins au niveau personnel !
Tableau 1/Tabelle 1 : Les 10 articles les plus lus sur paysages en 2024/ Die 10 meistgelesenen Artikel im Paysagesblog im Jahre 2024
Rang 2024
Rang 2025
Pays/Land
%
1
1
Allemagne/Deutschland
63,224
2
2
USA
26,647
3
3
France/Frankreich
5,999
11
4
Autriche/Österreich
0,520
7
5
Canada/Kanada
0,453
4
6
Suisse/Schweiz
0,372
5
7
Tunisie/Tunesien
0,246
8
7
Belgique/Belgien
0,246
20
8
Suede/Schweden
0,214
12
9
Royaume-Uni/Vereinigtes Königreich
0,165
9
10
Pays-Bas/ Niederlande
0,158
Tableau 2/Tabelle 2 : Provenance de géographique des lecteurs/lectrices de paysages en 2024/ Geographische Herkunft der Leser/innen des paysagesblog in 2024
Wie in den vergangenen Jahren veröffentliche ich einen kleinen Jahresrückblick auf das Jahr 2025 im Paysages Blog[4], in dem die am häufigsten gelesenen Beiträge des Jahres 2025 vorgestellt werden. Die 10 meistgelesenen (meistbesuchten oder meistgeklickten – wer weiß das schon?) Artikel des Jahres 2024 finden Sie in Tabelle 1. Tabelle 2 zeigt die geografische Herkunft der Leser des paysagesblog. Mit Ausnahme der beiden Beiträge über Waldbrände (Personal perception of the 2025 august wildfire in the Corbières (Aude/Mediterranean France) & 1949 – l‘incendie meurtrier dans la Forêt des Landes) spiegeln alle Beiträge meine täglichen Lektüren und manchmal auch ältere Lektüren wider.
Der Artikel über den Brand in den Corbières im Jahr 2025, den ich auf Englisch verfasst habe, beschreibt einen Waldbrand, den ich als historisch betrachte, da seine Dynamik stark an die Brände in Portugal erinnert. Angesichts des Klimawandels, aber auch des Rückgangs der Landwirtschaft in Verbindung mit der „Californisierung” stellt diese „neue Art von Waldbrand” enorme Herausforderungen für den Brandschutz in Südfrankreich und weit darüber hinaus dar.
Vor diesem Hintergrund überrascht es mich, dass der Artikel „Mittwoch, 02.07.2025: „Hitzewelle“ Grünstadt – Sausenheim 16:00 Uhr“ nicht in der Liste der meistgelesenen Artikel des Blogs Paysages des Jahres 2025 zu finden ist. Ich glaube, dass Deutschland noch viel weniger auf die Herausforderungen vorbereitet ist, die der Klimawandel für eine moderne Gesellschaft mit sich bringt, als Frankreich.
Zur geografischen Herkunft der Leser des Blogs Paysages:
• Etwa 95 % der Leser kommen aus Deutschland, den Vereinigten Staaten und Frankreich. Die Zahl der Leser aus Frankreich nimmt immer mehr ab. Aber ich denke, das ist auch ein normales Phänomen. Ich lebe in Deutschland, zahle dort meine Steuern und außerdem übernimmt das deutsche Gesundheitssystem die Kosten für die Behandlung der Folgen und Komplikationen der Mitterandschen Krankheit.
Übrigens ist François Mitterrand vor genau dreißig Jahren, am 8. Januar 1996, an den Folgen seiner Prostatakrebserkrankung verstorben. Ich erinnere mich noch gut an die Erklärung von „Jacques Chirac im Fernsehen nach dem Tod von François Mitterrand“. In gewisser Weise habe ich manchmal das Gefühl, einer der letzten „Mitterrandisten” zu sein[5]. In diesem Zusammenhang möchte ich auf die Veröffentlichung eines neuen Buches über Mitterrand hinweisen: „François Mitterrand – Conversations intimes” (François Mitterrand – Intime Gespräche) von Jean Glavany, dessen ePub-Version bereits Teil meiner Privatbibliothek ist. In diesem Zusammenhang begrüße ich den heute im Nouvel Obs veröffentlichten Artikel von Carole Delga „François Mitterrand ou cette voix de la France que l’on doit entendre de nouveau”.
Für 2026 hoffe ich, endlich die Komplikationen der Mitterrand-Krankheit zu überwinden, meine Arbeit als akademischer Rat am KIT wieder aufzunehmen und vielleicht ein wenig zu reisen! Auf politischer Ebene hoffe ich, dass die amerikanischen Wähler bei den Zwischenwahlen am 03. November 2026, den Mut haben werden, dem abgrundtiefen autoritären Abdriften der Trump-Regierung ein Ende zu setzen. Zu sehen, wie sich das „Land der Freiheit” – „the land of the free” – immer mehr in ein autoritäres Regime verwandelt, ist ein wahrer Albtraum!
Das für diesen Rückblick auf den Blog „Paysages en 2025“ ausgewählte Foto zeigt die Morgendämmerung und die Offshore-Windräder am Strand von Port-Leucate im Oktober 2025 – ein Foto, das ich bereits in meinen Neujahrwünschen 2026 verwendet habe. Es verdeutlicht, dass ich trotz aller persönlichen Nachteile, gesundheitlichen Probleme und politischen Alpträume, die sich abzeichnen, dennoch optimistisch für den Verlauf des Jahres 2026 bleibe, zumindest was den persönlichen Bereich betrifft !
Bibliographie:
Glavany, Jean (2026): François Mitterrand. Conversations intimes. Paris, Perrin. ISBN 978-2-262-11289-9
Irgendwann in dieser Sommerwoche, wachte ich mitten in der Nacht auf und entdeckte den neuesten Beitrag in Schneckinternational – „Agde – Aout“. Wenn ich mal schlecht schlafe, was Gott sei Dank selten vorkommt, lese ich oder schaue aus meinem Schreibzimmer und betrachte den Nachthimmel. Sebastian Rogler schreibt in „„Agde – Aout“ über seine Ferieneindrücke in der Stadt Agde welche an der Mündung des Flusses Herault ins Mittelmeer liegt. Ein alter Citroën Bx fungiert als Titelbild und erinnert mich daran, dass ich irgendwann mal etwas über meine „Autos“ in paysages schreiben wollte. Also über die Autos die ich in meinem Leben schon gefahren habe und die dann auch Teil meines Lebens wurden. Hier in Grünstadt begegnet mir ab und zu eine alte „Déesse[1]“. Sie parkt öfter gar nicht so weit weg von meiner Schreibstube entfernt, quasi fußläufig in wenigen Minuten erreichbar. Sollte ich jemals einen größeren Betrag im Lotto gewinnen, würde ich mir auch so eine „Déesse“ kaufen wollen. Einfach so um durch die Landschaft zu fahren, durch Weinberge und Wälder. Aber dazu müsste man auch erst einmal Lotto spielen.
Ergänzend zu seinem Blogbeitrag hat S. Rogler auch in Facebook noch eine paar Urlausbsbilder aus Agde und Umgebung in veröffentlicht. Besonders beeindruckend ist das Photo „n’oublions jamais le progrom du 7 octobre 2023“[2]. Ich bin mir nicht sicher, aber das müsste das « Hôtel de Ville » also das Rathaus des benachbarten Béziers sein. Da kann man gemütlich mit den „Schiff“ auf dem Canal du Midi von Agde nach Béziers fahren. Oder mit dem Fahrrad entlang des alten Treidelsweges am Kanal entlang unter Platanen und Pinien die Landschaft zwischen beiden Städten erkunden.
Sebastian Rogler ist auch so ein „alter Blogger“ wie ich selbst – er führt seinen Blog schon seit 2006, also seit bald zwanzig Jahren. Damit exitiert „Schneckinternational“ schon drei Jahre länger als das Paysages Blog[3]. Das hat in unserer Zeit, in der fast nur noch über soziale Netzwerke kommuniziert wird „Seltenheitswert“ bzw. ist schon ein „Alleinstellungsmerkmal“. Vielleicht sollte Sebastian die Texte aus seinem Blog zu einem Buch machen. Ein Buch in dem man hier und da auch eines seiner Bilder und Photos abgedruckt findet. Ähnliches hat ja „Joe Bauer[4]“ auch mit seinen „Depeschen“ und „Kolumnen“ gemacht und diese u.a. im Buch „Einstein am Stuttgartstrand – Beobachtungen eines Stadtspaziergängers“ veröffentlicht. Den „Einstein am Stuttgartstrand“ habe ich durch eine Buchkritik von Julia Schröder im Radio entdeckt und anschließend mit Gewinn gelesen[5]. Am 4. September 2026, also in einem Jahr und ein paar Tagen wird Schneckinternational zwanzig Jahre alt – der Blog startete mit dem Beitrag „Schuhe“. Das wäre doch Anlass genug, ein schönes Buch aus den lesenswerten Texten von Sebastian Rogler zu machen. Ich wäre bestimmt Käufer und Leser eines solchen Buches.
The images of the Corbières wildfire motivated me to publish a slightly revised version of my text on my ‚paysages‘ blog, which I sent to Bloomberg journalist Joe Wertz (see below in Italic). He had asked me some questions about the current wildfire situation in Mediterranean regions at the beginning of July 2025. I don’t know if part of my little text has entered in any journalistic publication. But I think what I wrote down in the first days of July, has not lost any of their relevance, quite the contrary. The Corbières‘ wildfire – or “L’incendie du massif des Corbières de 2025” – how the fire is called in French is the second largest wild fire in France since 1949. The largest and deadliest forest fire in France was the 1949 Landes forest fire, in which 50,000 hectares (500 km2) of forest land were burnt[1] – and 82 people killed. In the Corbières currently (08.08.2025), about 17.000 ha of forest & garrigues bushlands were consumed by flames.
I know the region very well, having conducted fieldwork there over many years and taught university students about Mediterranean field and fire ecology[2]. I have also participated in prescribed fire training in this area with some of my students[3]. Additionally, I have family connections in this region, specifically in Leucate on the Mediterranean coastline of the Corbières, which is also known as ‚les Corbières maritimes‚ [4] .
My personal perception is that approximately half of the landscape surface of the Corbières maritimes has been burned. This wildfire, like many others in the Mediterranean, is the consequence of long-term rural abandonment, bush encroachment, and “wild” suburban sprawl what is often referred to as ‚Californisation‚ in francophone geography[5] . In recent years, climate change has exacerbated fire risks in these high-fuel-load landscapes. As in the area between Cap Leucate and the Spanish border (Ringeisen 2024), the Corbières Maritimes have been exposed to an ongoing drought and several repeated heat waves in recent years. Even though I haven’t calculated any „climate impact models“ for the Corbières myself, I would say that after more than 30 years of fieldwork in this area, ongoing climate change is leaving its mark on the landscapes of the Corbières and many other regions around the old-world Mediterranean basin—the „Mare Nostrum“ of Roman geography.
Of course, there is no single cause explanation for wildfire risks in Mediterranean landscapes. But it seems certain that climate change is worsening the situation.
For many years, I have warned about this dramatic evolution in Mediterranean landscapes through scientific publications, press interviews, and texts in my ‚paysages‘ blog[6]. However, my words seemed to have been carried away by the wind—or, to name a local storm, the Tramontane has blown all these warnings into the Gulf of Lion. But this does not only concern my personal warnings; all the warnings from scientists around the world about increasing wildfire risks and climate change seem to fade away unheard in an ocean of silence.
Of course, nature will recover; blooming flowers will emerge from the ashes in the Corbières. However, for the people living in these burnt areas, restarting their lives will be very difficult. A forest fire that has burned about 17,000 hectares of landscape also completely changes the human geography of the affected land. Will people return to the partly burnt villages? What will the „néoruraux“ do?
Scientists researching forest or wildfires often focus on „vegetation recovery“ or the impact of fires on ecosystem services. However, in Europe, people live in these burnt areas, and for them, such a fire event is a catastrophe, upending their entire lives—as is currently the case in the fire area of the Corbières Maritimes, known as „L’incendie du massif des Corbières de 2025.“
Below, in italics, is the text written at the beginning of July for journalist Joe Wertz. It was slightly revised on August 8, 2025, to include information about the August 2025 wildfire in the Corbières
Mediterranean France, and Italy), Western Europe (UK, non-Mediterranean France,Belgium), and Central Europe (Germany, Switzerland, and Austria). In Mediterranean regions, recent fires, such as the incendies de Narbonne – Bages – Sigean on July 7, 2025, where the motorway A9 to Spain was interrupted due to the fires, indicate that we will face more violent and intense fires. Additionally, the ‚Californisation‘ of suburbs will increase wildfire hazards, as demonstrated by the recent fires in Marseille-Pennes-Mirabeau on July 8, 2025. In this incident, entire residential areas were burnt down, and the Marseille- Provence International Airport had to be shut down. The French fire department, arguably the best-equipped and trained in Europe for fighting forest fires, was significantly challenged by the simultaneous occurrence of these two fires. The simultaneous occurrence of intensive and very dangerous forest fires will become a common scenario in Western Mediterranean countries due to climate change.The aggressive wildfires in the Corbières in August 2025 demonstrated that these intense fires stretched the French fire brigade to their operational limits, utilizing 9 of the 12 Canadair CL-415 firefighting aircraft available in France.
Moreover, we will also witness more large and deadly forest fires, similar to the historical Landes Forest Fires in 1949 (which killed 82 people) or the historical fire on the Lüneburg Heath in 1975. Climate change will not only affect wildfire dynamics in Mediterranean ecosystems but also transform many regions in Europe into wildfire risk landscapes, even in french brittany and some larger parts of the UK – as recently the wildfire in the Forêt de Brocéliande (17.07.2025) shows.“
Bibliography and Further Reading
This bibliography includes my own works, as well as those of my colleagues—some of which are still written in French—and encompasses ‚grey literature.‘ However, to gain a deep understanding of landscape dynamics, one must also speak (and read) the language of the people inhabiting that landscape. In the Corbières, that language is French. I will try to add more references over time.
Curt, Thomas, Frejaville, Thibaut (2017) : Wildfire Policy in Mediterranean France: How Far is it Efficient and Sustainable? July 2017, Risk Analysis 38(11), DOI: 10.1111/risa.12855
Curt, Thomas & Rigolot, Eric (2020) : Prévenir les risques d’incendies de forêt dans un contexte de changement global. Sciences Eaux & Territoires Numéro 33(3), DOI: 10.3917/set.033.0050
Garrone, B. (2004) : Le feu dans la nature mythes et réalité. Prades -le- Lez (Les Ecologistes de l‘ Euzière). ISBN 2-906128-17-1.
Neff, Christophe (2003) : Les Corbières maritimes – forment-elles un étage de végétation méditerranéenne thermophile masqué par la pression humaine?. The mediterranean world – environment and history. Ed.: É. Fouache, 191–202, Elsevier.
Ringeisen, Laura (2024): Signs of Climate Change in the Mediterranean Area in Southwestern France between Cap Leucate and Cap Béar. Master’s Thesis in Geography (Supervisors: Dr. Christophe Neff/Prof. Almut Arneth, IFGG, KIT). Karlsruhe Institute of Technology (KIT), DOI: 10.5445/IR/1000184793 .
[5] See Neff & Baum 2012, „The Social Ecology of Californisation & Littoralisation in Mediterranean France,“ oral contribution at the 32nd International Geographical Congress (IGC 2012), Köln, Germany, 26.08.2012 – 30.08.2012. The presentation is available at KITopen, DOI: 10.5445/IR/1000149710.
Mercredi le 2 Juillet cette exposition sera inaugurée à 15 heures à Lisbonne, dans l’espace art du Instituto de Geografia e Ordenamento do Território da Universidade de Lisboa (IGOT-ULisboa) (Institut de Géographie et de l’aménagement du territoire de l’Université de Lisbonne).
Dans un autre temps j’aurais pris le train mythique « le Sudexpress » pour faire le voyage à Lisbonne pour pouvoir participer à cet événement car Suzanne Daveau est pour tous les géographes s’intéressant aux paysages portugais devenue un nom incontournable une référence. Dans ce contexte on aurait bien aimé pouvoir lire un article dans le journal de référence du Monde francophone « Le Monde » un article sur la vie si intéressante de Suzanne Daveau.
Le Sudexpress n’existe plus depuis le début de l’épidémie de COVID et je ne crois pas que la Renfe va ressusciter ce train de nuit mythique qui dans ses heures de gloire permettait de rejoindre Lisbonne depuis Paris (et vice versa) en train de nuit sans changement de train. Naturellement j’aurais pu prendre l’avion pour l’inauguration de l’exposition, – mais les complications qu’entraine la maladie de Mitterrand – semblent pour l’instant m’interdire ou rendre très très compliqué un voyage à Lisbonne. Je me demande si le commissaire de l’exposition José Manuel Simões ait prévue de publier un catalogue de l’exposition. Comme pour l’instant il semble assez improbable que je puisse rejoindre l’exposition qui dure jusque aux 27 septembre je relis quelques pages dans le livre « Geografias de Suzanne Daveau » édité par Maria Fernanda Alegria en 2015. Naturellement je pense aussi un peu à son mari défunt Orlando Ribeiro – c’est avec lui que débutait la recherche scientifique géographique du volcan sortant des vagues de l’atlantique à l’ouest de ile de Faial – le Capelinhos– en Septembre 1957. Dans un certain sens je poursuis ses recherches sur le Capelinhos[2]. Suzanne Daveau m’avait d’ailleurs donnée l’autorisation de reproduire les croquis de la « naissance et genèse » du Capelinhos d’Orlando Ribeiro de 1958 dans une de mes publications scientifiques[3]. J’écris ce ligne en demandant si un jour je pourrais revenir sur l’ile de Faial et continuer mes relèves de plantes sur le Capelinhos et les champs de Cendre de Capelo. En faite en ce moment cela me semble être encore très improbable.
Bibliographie :
Alegria, Maria Fernanda (2015)(Ed) : Geografias de Suzanne Daveau. Centro de Estudos Geograficos, Lisboa, ISBN 978-972-636-252-4
Daveau, Suzanne; Belo, Duarte (2021)(Ed.): Atlas Suzanne Daveau. Museo da Paisagem. Lisboa. ISBN 978-989-54497-4-3
[3] Neff, Christophe (2021) : Observations de la dynamique végétale sur le Volcan des Capelinhos (Île de Faial, Açores, Portugal). Finisterra, 56(117), pp.107- 126 . doi.org/10.18055/Finis18523