Wie eine rotbraune Wunde im Gebirg – Bemerkungen zum Waldbrand auf dem Tösberg in Schramberg

Blick auf die Waldbrandfläche Tösberg Schramberg, linke Bildhälfte die Waldbrandfläche am Tösberg, rechte Bildhälfte des Schlossberg mit der Burgruine Hohenschramberg, im Vordergrund die östliche Frontseite der ehemaligen Hamburg-Amerikanische Uhrenfabrik (H.A.U.), © Christophe Neff 23.08.2028

„Wie eine rotbraune Wunde im Gebirg“ erschien mir die Waldbrandfläche auf dem Tösberg in Schramberg, als ich diese am Sonntag, den 23.08.2026, von der Aussichtsplattform an der B462 oberhalb von Schramberg fotografierte. Daneben ockergelb die vertrockneten Bäume und Sträucher auf der Flanke des Schlossberges zwischen Talstadt und Aussichtshäusle. Ich kam von einer kleinen Familienfeier auf der Alb „ra“, und da die A 81 zwischen Herrenberg und Stuttgart mal wieder zugestaut war, hatten wir uns entschlossen, über den Schwarzwald, das Kinzigtal zurück in die Pfalz zu fahren. So gelb und trocken, wie an diesem Tag, war mir das Kinzigtal bisher in meinem Leben noch nie erschienen. Das ähnelte schon den ausgetrockneten Landschaften des Hochschwarzwaldes um Herrenschwand, die ich in meinem letzten Blogbeitrag „Blognotiz 05.08.2026: Der Waldfrieden – Ruhe tanken im Hochschwarzwald“ beschrieben hatte.

Den Waldbrand in Schramberg, der am Abend des Sonntags, dem 15. August, am Fuße des Tösbergs ausbrach, hatte ich durch „Posts“ von Freunden aus Schramberg in den sozialen Netzwerken mitbekommen. Ich saß am Notebook und wollte gerade einen Blogbeitrag auf Französisch über den Waldbrand im Hohen Venn verfassen, als die ersten „Bildnachrichten“ vom Waldbrand in Schramberg bei mir „aufflackerten“. Der Waldbrand im Hohen Venn, den ich damals und jetzt noch für eine der größten Waldbrandkatastrophen in Mitteleuropa in diesem Jahrtausend halte. Da wird es bis in den beginnenden Winter noch einzelne Moorflächen geben, die unterirdisch vor sich hin glühen. Die Glutnester können ja metertief im Torf quasi unbemerkt langsam „verglühen“. Torfbrände endgültig zu löschen, das ist schon ein richtig schwieriges Unterfangen. Im Frühjahr 2011 hatte es im Hohen Venn schon mal einen großen Waldbrand gegeben, das war aber in den internationalen Medien nie richtig wahrgenommen worden[1]. Nach diesem Brand hatte ich mir eigentlich vorgenommen, das Hohe Venn zu besuchen, um die Regenerationsprozesse der Vegetation etwas näher unter die Lupe zu nehmen, aber dazu ist es leider nie gekommen. Aber das lässt sich ja vielleicht irgendwann nachholen.

Was den Schramberger Waldbrand betrifft, erhielt ich dann am Montag, den 17.08.2026, eine Interviewanfrage von der Lokalredaktion des Schwarzwälder Boten, die ich auch beantwortete. Das Interview erschien dann unter dem Titel „‚Das hat mich nicht überrascht‘ – Interview: Christophe Neff hat seit Jahren vor einer zunehmenden Waldbrandgefahr im Schwarzwald gewarnt. Dass es nun in seiner Heimat Schramberg zu einem Großbrand gekommen ist, überrascht den Vegetationswissenschaftler nicht“ am Mittwoch, den 19.08.2026, in der Printausgabe der Regionalausgabe „Schramberg“ des Schwarzwälder Boten. Eine Zusammenfassung des Interviews findet man hier auf KITopen. Das ist, denke ich, ein ganz nettes, lesenswertes Interview geworden. Wobei sich im Vorspann ein kleiner Fehler eingeschlichen hat, der mir selbst beim Lesen der Korrekturfahne nicht aufgefallen war. Nein, ich bin nicht in Schramberg geboren, sondern in Tübingen[2]. In Schramberg bin ich aufgewachsen und habe dort auch am hiesigen Gymnasium mein Abitur abgelegt. Nach Schramberg kamen wir, weil mein Vater dort in den 1960er Jahren – es müsste so 1967 gewesen sein – seinen Schuldienst antrat, am selben Gymnasium, an dem ich 1984 mein Abitur ablegte[3]. Er verstarb dann im Schuldienst an einer Krebserkrankung im Januar 1992. Damals war ich noch Geographiestudent an der Universität Mannheim und bereitete gerade meine Diplomarbeit über die Waldbrandrisiken in den Garrigues de Nîmes vor[4],[5] . Das Waldbrandthema begleitet mich also schon seit Jahrzehnten.

Wenn man die „Brandwunde“ am Tösberg unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet, kann man sagen, dass die Bewohner der Talstadt Schramberg ein wahnsinniges Glück hatten, dass die Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, Polizei etc. unter der Leitung des Stadtbrandmeisters Patrick Wöhrle das so gut in den Griff bekommen haben – „Chapeau“. Das hätte auch in einer Katastrophe enden können. Dank dem beherzten Eingreifen der „Rettungskräfte“ sind wohl nur ca. 20 ha Waldfläche den Flammen zum Opfer gefallen. Dennoch wird das bestimmt einer der größten Waldbrände im Schwarzwald seit dem zweiten Weltkrieg gewesen sein.

Ich halte Schramberg persönlich für bestimmt eine der waldbrandgefährdetsten Städte im deutschen Südwesten. In einem Talkessel gelegen und rundum vom Wald umrandet. Das hat a priori erst mal gar nichts mit dem Klimawandel zu tun[6]. Auch ohne Klimawandel wären da Waldbrände schon ein Problem. Gleiches gilt übrigens auch für Überschwemmungen und Starkregen. Der Klimawandel steigert das Risiko eines Waldbrandes dazu noch erheblich. Lange Hitze- und Dürreperioden trocknen die Wälder richtig aus, und wenn es dann aus was für Gründen auch immer (Blitzschlag, Fahrlässigkeit, Brandstiftung) zu einer Entzündung kommt, dann kann es ziemlich rasch zu einem kaum kontrollierbaren Waldbrandszenario kommen. In Schramberg wird das Ganze auch noch die „Californisation“ verschärft, die enge Verzahnung von Wald und Siedlung, die im US-englischen Sprachgebrauch auch als „Urban-Forest Interface“ oder auch als „Wildland–urban interface“ bezeichnet wird[7].

Ich habe im November 2010 auf Anregung der damaligen Kommandantin der Feuerwehr Schramberg, Abteilung Talstadt, Annette Melvin, einen Vortrag zu den Waldbrandrisiken im Landkreis Rottweil gehalten (Neff 2010b) – und schon damals ausdrücklich auf diese Risiken hingewiesen. Ein paar Monate vorher hatte ich in diesem Blog auch schon einen auf Französisch verfassten Blogbeitrag zum gleichen Thema unter dem Titel La Forêt progresse à Schramberg – et les risques d’incendies aussi“ (der Wald in Schramberg wächst – und die Waldbrandrisiken wachsen auch)“ verfasst (Neff 2010a).

Die Stadt Schramberg, in der ich aufgewachsen bin, die gesamte Raumschaft Schramberg, der Schwarzwald und viele andere „waldreiche“ Regionen in Deutschland werden sich in Zukunft auch intensiver mit der steigenden Waldbrandgefahr auseinandersetzen müssen und sich für die größeren Risiken wappnen. Da gibt es auch keine einfachen „Wunderlösungen“. Waldpatrouillen nach Vorbild der französischen „Patrouille Dangel“[8], wie sie in den französischen Mittelmeerdepartements schon seit den 1980er Jahren gibt, die man mit „Aufklärungsdrohnen“ kombiniert. Das könnte ggf. ein Lösungsansatz sein. Damit wäre gewährleistet, dass man den Waldbrand, das Vegetationsfeuer, auch kurz nach der Entzündung entdeckt und damit auch die Chance hat, es frühzeitig einzudämmen. Das weiter auszuführen würde diesen Blogbeitrag sprengen. Das werde ich später irgendwann etwas ausführlicher in diesem Blog besprechen.

Die Bewohner der Talstadt Schramberg, aber auch die Bewohner des Stadtteils Tennenbronn – ein Stadtteil, der zu meiner Schulzeit noch eine unabhängige Gemeinde war –, haben wirklich sehr viel Glück gehabt, dass das Ganze noch ziemlich glimpflich abgelaufen ist, dank dem professionellen Agieren der Feuerwehr aus Schramberg und Umgebung. Ganz ausgestanden dürfte es noch nicht ganz sein. Die Erfahrung aus der Waldbrandkatastrophe von Leuk–Albinen vom August 2003 war ja auch[9], dass sich im Wurzelraum der Bäume oftmals Glutnester noch über Tage hinweg „weiterglühen“, im Schwyzerdytsch auch als „motten“ bezeichnet[10]. Das könnte auch in Schramberg noch drohen. Es ist zumindest nicht ganz auszuschließen.

Man wird auch im Schwarzwald, so wie im mediterranen Süden oder auch in den Waldlandschaften Québecs in Kanada oder in den Wäldern der nordamerikanischen Pazifikküste, lernen müssen, mit den „Waldbrandrisiken“ zu leben. Der Klimawandel wird sich nicht mehr „zurückdrehen“ lassen – bestenfalls wird er sich wohl bremsen lassen. Deshalb wird man sich auch darauf vorbereiten müssen. Und selbstverständlich sollte man weiterhin daran arbeiten aus dem Fossilismus auszusteigen. Dazu gab es vor kurzen auch ein bemerkenswertes Interview des Schweizer Klimaforscher Reto Knuti im Züricher Tagesanzeiger[11]. Abgesehen vom Klimawandel sollte sich das was von der freien Welt noch übrig geblieben ist auch aus „geostrategischen Gründen“ schnellst möglich von der Abhängigkeit von fossilen Energien lösen.

Die Brandwunde am Tösberg in Schramberg wird irgendwann zugewachsen sein. Aber dass da wieder ein dichter Gebirgswald steht wie einst vor dem Brand, das werde ich wohl nicht mehr erleben. Es wird sich bestimmt eine interessante „Vegetationsdynamik“ auf der Waldbrandfläche ergeben. Man sollte das wie schon auf der Waldbrandfläche am Kirchberg in Schiltach geschehen systematisch analysieren[12]. In diesem Zusammenhang verweise ich auch auf die vorbildlichen vegetationskundlichen Forschungen von Thomas Wohlgemuth[13] et al auf dem schon erwähnten Waldbrandflächen von Leuk-Albinen. Über die vegetationsdynamischen Prozesse nach Waldbränden in Mitteleuropa weiß man übrigens bisher viel zu wenig. Da gibt es noch sehr viele „Wissenslücken“ aufzuarbeiten!

Bibliographie und Quellen:

Grelu, J.L ;  Mercier, J. ; Renaud, Jean Pierre (1990). Le patrouillage : une opération de prévention des incendies de forêts dans le Gard. Revue forestière française, 1990, 42 (S), pp.272-277. ⟨Doi 10.4267/2042/26149⟩. ⟨hal-03425145⟩

Knuti, Reto (2026): Reto Knutti im Gespräch -Wer sich vom Hass nicht distanzieren kann, wird wahnsinnig», sagt der Schweizer Klimaforscher“ , Tagesanzeiger 13.08.2026

Neff, Christophe (1995) : Waldbrandrisiken in den Garrigues de Nîmes (Südfrankreich) : eine geographische Analyse. Mannheim 1995, Materialien zur Geographie, ISBN 3-923750-50-1. (Kurzzusammenfassung der Arbeit bei KITopen)

Neff, Christophe (2010a): La Forêt progresse à Schramberg – et les risques d‘ incendies aussi. Blog „Paysages: paysages et livres – Landschaften und Bücher – Landscapes and Books“, 14.10.2010, https://cneffpaysages.blog/2010/07/14/la-foret-progresse-a-schramberg-et-les-risques-d-incendies-aussi/  (letzter Abruf: 26.08.2026).

Neff, Christophe (2010b): Waldbrände in Mitteleuropa – Bestandsaufnahme und Zukunftsszenarien. Was kommt auf die Feuerwehren im Lkr. Rottweil zu?. KITopen, DOI: 10.5445/IR/1000149170

Neff, Christophe (2015a): Blognotice 15.08.2015: Incendies de forêt à Schramberg en Forêt-Noire et processus de californisation du paysage . Blog „Paysages: paysages et livres – Landschaften und Bücher – Landscapes and Books“, 15.08.2015, https://cneffpaysages.blog/2015/08/15/blognotice-15-08-2015-incendies-de-foret-a-schramberg-en-foret-noire-et-processus-de-californisation-du-paysage/  (letzter Abruf 26.08.2026)

Neff, Christophe (2015b): Sommer 2015 – zur Waldbrandgefahrenlage in der Raumschaft Schramberg (17.08.2015). Blog „Paysages: paysages et livres – Landschaften und Bücher – Landscapes and Books“, 17.08.2015, https://cneffpaysages.blog/2015/08/17/sommer-2015-zur-waldbrandgefahrenlage-in-der-raumschaft-schramberg-17-08-2015/  (letzter Abruf 26.08.2026). PDF des Textes bei KITopen, DOI: 10.5445/IR/1000156994

Neff, Christophe (2022): The Schiltach – Kirchberg fire succession site : Analyzing Post Fire succession in a submontan/montan mixed Abies alba forest (Schiltach/Black Forest/Germany). KITopen, DOI: 10.5445/IR/1000148831)

Neff, Christophe (2026): „Das hat mich nicht überrascht“ – Interview: Christophe Neff hat seit Jahren vor einer zunehmenden Waldbrandgefahr im Schwarzwald gewarnt. Dass es nun in seiner Heimat Schramberg zu einem Großbrand gekommen ist, überrascht den Vegetationswissenschaftler nicht. Das Gespräch führte Johannes Fritsche. Schwarzwälder Bote, Schramberg, Mittwoch 19. August, 2026.  (Zusammenfassung hier bei KITopen, PDF-Volltext ab August 2027 DOI: 10.5445/IR/1000196308)

Wohlgemuth, Thomas & Moser, Barbara (2009): Phönix aus der Asche: Die rasche Wiederbesiedlung. der Waldbrandfläche oberhalb von Leuk durch PflanzenBull. Murithienne 126/2008 : 29-46 (2009)

Wohlgemuth, Thomas et al. (2010): Leben mit Waldbrand. Merkblatt für die Praxis, Januar 2010

Wohlgemuth, Thomas & Moser, Barbara (2018): Zehn Jahre Vegetationsdynamik auf der Waldbrandfläche von Leuk (Wallis), Schweiz Z Forstwes 169 (2018) 5: 279–289

Photo:  © Christophe Neff 23.08.2028

Christophe Neff, Grünstadt 26.08.2026


[1] Siehe u.a.: « Vue de Grünstadt : – la saison des feux de forêts 2011 vient de commencer »

[2] Siehe u.a. „Der Neckar – literarische Spaziergänge mit Jan Bürger

[3] Mehr Biographisches findet sich im vom Martin Himmelheber für den Schramberger Stadtwerke verfassten Artikel „Schramberger Auswärts Wissenschaftler Christophe Neff Feuer und Flamme für Waldbrände“ (hier der Link zum PDF in KITopen: DOI: 10.5445/IR/1000164977)

[4] An der Universität Mannheim konnte man auch einmal « Geographie » studieren, siehe auch „Das Fach Geographie an der Mannheimer Hochschule“.

[5] Die Diplomarbeit wurde dann als kleines Büchlein unter dem Titel „Waldbrandrisiken in den Garrigues de Nîmes (Südfrankreich) : eine geographische Analyse“ 1995 veröffentlicht.

[6] Siehe auch Neff 2015b „ Sommer 2015 – zur Waldbrandgefahrenlage in der Raumschaft Schramberg (17.08.2015)“.

[7] Siehe auch « Blognotice 15.08.2015: Incendies de forêt à Schramberg en Forêt-Noire et processus de californisation du paysage »

[8] Hierzu siehe auch  « Grelu et al. (1990): Le patrouillage : une opération de prévention des incendies de forêts dans le Gard »

[9] Siehe u.a. « Feux de forêts et lectures de paysages méditerranéens: (Écologie et biogéographie des forêts du bassin méditerranéen ; The Nature of Mediterranean Europe – an Ecological History ; Le feu dans la nature – mythes et réalité) ».

[10] Siehe u.a. Wohlgemuth et al (2010) „Leben mit Waldbrand“.  Wortwörtlich „Das Feuer mottete mehr als zehn Tage weiter“ (S.1.)

[11] Siehe „Reto Knutti im Gespräch -Wer sich vom Hass nicht distanzieren kann, wird wahnsinnig», sagt der Schweizer Klimaforscher“ , Tagesanzeiger 13.08.2026.

[12] Vgl. Neff, C. (2022): The Schiltach – Kirchberg fire succession site : Analyzing Post Fire succession in a submontan/montan mixed Abies alba forest (Schiltach/Black Forest/Germany). KITopen, DOI: 10.5445/IR/1000148831)

[13] Siehe u.a. Wohlgemuth & Moser 2009 & 2018, sowie Wohlgemuth et al. 2010

Blognotiz 05.08.2026: Der Waldfrieden – Ruhe tanken im Hochschwarzwald

Herrenschwand: Spahaus des Waldfriedens inmitten von Hochweiden, © Christophe Neff, 30.07.2026

Manchmal fahre ich ohne Ziel los und sage zur Belchen-Südwand guten Tag. Weiter in weichen Schwüngen über Böllenbach ab ins Wiesental. Von Präg über den Hochkopf nach Herrenschwand. Ein paar Höfe, ein Gasthof namens Waldfrieden und Gelände ohne Ende. Ein Schlepper kreuzt, Wild wechselt, Wald duftet. Später gibt es Nudelsuppe aus der Terrine und essbare Landschaft zum Hauptgang. Weiderind, Holzofenbrot, Vesperteller. Das ist mein Südschwarzwald.“ (Abel, Wolfgang, 2022, 7)

Endlich hatte ich es geschafft, nach so vielen erfolglosen Versuchen über die Jahre, Zimmer im Waldfrieden zu reservieren. Und Hunde sind ja auch akzeptiert, da wir ja seit einigen Monaten auch Hundebesitzer sind[1]. So fuhren wir dann ähnlich, wie es Wolfgang Abel[2] in seinem Buch „Hoch hinaus“ beschreibt, am Belchen vorbei, aber an der Nordseite übers Wiedener Eck über Präg nach Herrenschwand in den Waldfrieden, um dort ein paar Tage Urlaub zu genießen (siehe Zitat am Textbeginn). Ich schreibe „Buch“, obwohl das Werk von Wolfgang Abel als „Reiseführer & Wanderführer“ für Freigänger verfasste wurde,  lässt sich das Werk durchaus als moderne geographische Landeskunde des Südschwarzwalds lesen.

Als Kind und Jugendlicher war ich schon öfter im Hochschwarzwald. Mit den Eltern immer wieder Tagesausflüge von Schramberg aus an den Titisee, den Schluchsee, manchmal auch in den Hotzenwald. Dabei auch noch die letzten Züge auf der Bahnstrecke Kappel-Gutachbrücke–Bonndorf mit dem berühmten Spitzkehrenkopfbahnhof in Lenzkirch gesehen. Einmal auch einen schönen Camping- & Wanderurlaub mit dem Wohnwagen am Titisee. Den Campingplatz gibt es heute noch, es ist der Sandbank Camping! Und hin und wieder auch mit einem engen Freund der Familie, Roland Wittwer, Skifahren im Frühjahr am Feldberg, wenn in Schramberg schon lange nicht mehr genug Schnee zum Skifahren lag – und das manchmal bis in den Mai, wenn im Kinzigtal schon die Kirschbäume blühten[3]. Einmal auch mit der Schule, im Schullandheim in der Jugendherberge am Wiedener Eck. Von dort wanderten wir dann auf den Belchen hoch. Das ist natürlich alles schon sehr lange her. Die Jugendherberge am Wiedener Eck gibt es auch schon seit ein paar Jahren nicht mehr. Daraus wurde ein Gesundheitshotel namens Gut Lilienfein.

Den Waldfrieden entdeckte ich tatsächlich nicht durch das Buch von Wolfgang Abel, sondern durch meine seit nun fast schon dreißig Jahren andauernde Lektüre des Restaurantführers „Guide Michelin“, also das berühmte rote Buch, welches man durchaus auch als geographische Landeskunde lesen kann. Besonders angetan haben es mir dabei die „Bib Gourmand“. Über die Verteilung der Michelinsterne und der Bib Gourmands bilden schon eine interessante „Geographie“ Deutschlands ab. Die meisten gibt es wohl eindeutig im deutschen Südwesten[4]. Und so habe ich dann irgendwann, in einer der Ausgaben des roten Buches, den Waldfrieden entdeckt – und mir gedacht, da will ich doch mal Urlaub machen und wieder nach langer Zeit in den Hochschwarzwald fahren und dort auch nicht nur gut zu essen, sondern auch Ruhe und Abgeschiedenheit zu finden. Und ich wurde nicht enttäuscht. Auch in diesem Jahr wird der Waldfrieden im Michelin lobend erwähnt und auch wieder mit einem Bib Gourmand ausgezeichnet (Michelin Éditions et al. 2026).

Während meine mitreisenden Familienmitglieder die Annehmlichkeiten des Neubaus, also des Spa-Hauses, genossen, zog ich mich mit unserer Gordon-Setterin zum Lesen in der Natur zurück. Das „Spahaus“ wurde von Architekturbüro „Werkgruppe Lahr“ geplant. Inzwischen ist es ein markanter Teil der Kulturlandschaft des Hochschwarzwaldes geworden und hat sich hervorragend in Weidfelder und Hochweiden von Herrenschwand integriert Manchmal schaute ich auch nur den Vögeln zu – an einem Tag konnte man sogar einen ganzen Schwarm an roten Milanen über den Hochweiden von Herrenschwand beobachten. Oft saß ich auch unter den Linden und dem Bergahorn an der Wassertretstelle mit meinen Büchern. Auf dem E-Book-Reader erkundete ich die Welt des Odysseus und der Odyssee wieder einmal neu – diesmal wissenschaftlich aufbereitet vom Altphilologen Raimund Schulz (2026)[5]. Und weiterhin las ich abschnittsweise Kapitel aus dem schon erwähnten Buch „Hoch Hinaus“ von Wolfgang Abel (2022), welches ich schon vor ein paar Jahren schon einmal in Gänze gelesen hatte.

Se ressourcer – auftanken, das gelingt mir am besten mit Ruhe, Bewegung und Lektüren, das hatte ich ja schon vor ein paar Jahren hier beschrieben[6]. Die Hochweiden von Herrenschwand sind auch so ein fabelhafter Ort, an dem man sich „ressourcieren“, also Ruhe finden kann, Kraft tanken kann. Dazu kommt noch die Küche von Volker Hupfer, die auch dazu beiträgt, dass man sich hier oben gut erholt! Wolfgang Abel schreibt: „die Küche von Volker Hupfer ist frisch, sorgfältig und vielseitig, die Positionen reichen vom Wandervesper bis zum Abendmenü“ (Abel, 2022, 371). Hier findet man zum Abendmenü beste badische Küche, leicht elsässisch-französisch angehaucht. Und tagsüber bekommt man auch einen ordentlichen Wurstsalat als Wandervesper. Nicht nur ordentlichen, sondern einen richtig guten Wurstsalat als Vesper! Wobei ich dabei lernen durfte, dass der Straßburger Wurstsalat – so nennt man die Variation des Wurstsalats mit Emmentaler und Lyoner im mittleren Schwarzwald in der Raumschaft Schramberg – hier „Elsässer Wurstsalat“ genannt wird[7].

Natürlich bin ich auch vor der Hitze in der Oberrheinebene geflohen. Wie eine Bewohnerin aus Herrenschwand sagte: „vor der ‚Gluthölle‘ der Pfalz in den Hochschwarzwald geflohen“. Wie ich ja schon mehrmals in diesem Blog schrieb, weiß ich nicht, ob das am zunehmenden Lebensalter oder den Komplikationen, die die Maladie de Mitterrand mit sich bringt, zusammenhängt[8]. Aber Tatsache ist, dass die zunehmende Hitze unserer mitteleuropäischen Sommer mir zu schaffen macht. Aber auch im Hochschwarzwald sind die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren. Die gelben Hochweiden in Herrenschwand, am Belchen etc. haben mich regelrecht erschrocken. So etwas habe ich im Schwarzwald, in dem ich ja aufgewachsen bin, noch nie erlebt – Wiesen und Hochweiden wie in mediterranen Gebirgen. Man könnte fast meinen, man wäre irgendwo in der Cerdagne in Südfrankreich. Die Dame aus Herrenschwand, mit der ich sprach, sagte, sie würde nun 70 Jahre hier leben, aber eine solche Trockenheit, eine solche Landschaft in „Gelb- und Ockertönen“ – das hätte sie hier noch nie erlebt. Auch in den Wäldern lassen sich erhebliche Trockenschäden an den Bäumen beobachten.

Nicht auszudenken, aber sollte mal der Blitz in die Wälder rund um Todtnau einschlagen – oder bei der Waldarbeit die Motorsäge Funken schlagen, jemand seine brennende Kippe am Wegrand hinterlassen … wie auch immer, das würde einen verheerenden Waldbrand auslösen. Nach fast vierzig Jahren Waldbrandforschung kann ich nur sagen, dass wir in Deutschland im Gegensatz zu Frankreich verhältnismäßig schlecht auf solch einen großen Waldbrand vorbereitet wären. So hat mich auch hier im Hochschwarzwald das Thema meiner jahrzehntelangen wissenschaftlichen Tätigkeit wieder eingeholt. Mein letzter Beitrag in paysages handelt von der aktuellen Waldbrandsituation in Frankreich[9]. Es wird durch den Klimawandel auch hier in Deutschland zu mehr Waldbränden kommen – das prognostiziere ich ja eigentlich schon seit Jahrzehnten[10]. Aber leider wird das Problem in der Politik so gut wie nicht wahrgenommen.

Der Schluchsee ließe sich beispielsweise für das „Wasserladen“ von amphibischen Löschflugzeugen vom Typ Canadair nutzen. Das ist das Ergebnis der Arbeit von Steffen Volk: Einsatzpotentiale von amphibischen Löschflugzeugen in Baden-Württemberg (Volk 2025) – das war einer meiner letzten wissenschaftlichen Abschlussarbeiten, die ich trotz Krankheit noch betreuen konnte. Das könnte für die Waldbrandbekämpfung im südlichen Schwarzwald ein wichtiger Faktor werden.

Auf der Rückfahrt nach Grünstadt, auf der französischen Rheinseite bei Lauterbourg, betrachtete ich den Niedrigstand des Rheins. So niedrig, so viele Schotterbänke bis weit in die Flussmitte – das habe ich hier noch nie gesehen. Es tut sich was im Klima Mitteleuropas – man kann es überall feststellen. Wer den Klimawandel nicht wahrhaben will, lebt entweder auf einem anderen Planeten oder leidet an einer erheblichen kognitiven Dissonanz!

Zu Hause angekommen, erlebte ich auch noch eine freudige Überraschung: Einer meiner frühen Blogtexte, The Fatal Forest Fire – remembering the ‘1949 Mega fire’ in the ‘Forêt des Landes’ (South West France)[11], über die verheerenden Waldbrände in der Forêt des Landes im August 1949, wurde in einer internationalen Attributionsstudie über Waldbrände und Klimawandel erwähnt [12] . Wobei die bibliographische Referenz „Christophe 2009“ mehr als sonderbar ist. Das war auch einer meiner ersten Texte, in dem ich auf den Zusammenhang von Klimawandel und zunehmenden Waldbrandrisiken hinwies. Auf Englisch verfasst, ist er wohl in der internationalen Wissenschaftscommunity wahrgenommen worden. Aber immerhin schön zu sehen, dass man als Wissenschaftler und Waldbrandforscher international immer noch wahrgenommen wird – trotz aller Einschränkungen durch die nun bald drei Jahre andauernden, durch die Maladie de Mitterrand bedingten Komplikationen!

Zuhause in Grünstadt angekommen, stellte ich fest, dass die Mauersegler auch schon ihren Rückflug in den Süden angetreten haben – ähnlich wie in den letzten Jahren[13]. Hingegen scheinen die Bienenfresser fast schon zum alltäglichen Begleiter des Grünstadter Sommerhimmels zu werden. Wenn man sie nicht sieht, kann man sie mehr als deutlich hören[14]!

Die ältere Dame aus Herrenschwand wies mich auch darauf hin, dass man sich nicht täuschen sollte, hier wäre auch nicht das Paradies. Ernsthaft krank werden dürfte man hier oben nicht. Am besten wäre es man würde im Alter vom Schlag getroffen werden, nicht mehr aufwachen und tot umfallen. Wie überall auf dem Land ist die ärztliche Versorgung schwierig, hinzu kommt natürlich die anspruchsvolle Topographie des Gebirges die vor allem die Wegstrecken enorm verlängert. Beim Schreiben dieses Textes habe ich mich etwas erkundigt, wie das mit meinem Krankheitsbild hier oben aussehen würde. Im Gesundheitszentrum Todtnau wird zu Zeit Freitagnachmittags eine urologische Sprechstunde angeboten, die auch Tumornachsorge anbietet. Bei komplizierten Dingen, wird man wohl nicht umhin kommen, nach Freiburg zu fahren. Schwierig und beschwerlich, aber nicht unmöglich. Aber die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum, ist auch so ein Thema, was gern vernachlässigt wird. Damit könnte man mehr als einen eigenen Blogbeitrag schreiben.

Kommen wir zurück nach Herrenschwand und dem „Waldfrieden“. Was mir in Herrenschwand auch auffiel, – also rund um den Waldfrieden im Siedlungskern des Weilers Herrenschwand. Sehr viele Linden und Eschen. Die Terrasse des Waldfriedens wird von einer Esche beschattet. Das Eschensterben scheint hier oben noch nicht angekommen zu sein. Es gibt hier und da auch noch ein paar alte Bauerngärten, die offensichtlich noch bewirtschaftet werden. Das alles erinnerte mich an das Buch des verstorbenen Botanikers Gerold Hügin (1991) über Bauerngärten und Siedlungsvegetation in Südschwarzwald. Das Buch steht wohl in meinem Büro am IFGG in Karlsruhe. Ich hatte es mir zu Beginn meiner Assistentenzeit an der Universität Mannheim gekauft und gelesen. Ob Hügin auch hier oben Herrenschwand Vegetationsaufnahmen gemacht, – da kann ich mich jetzt nicht mehr daran erinnern. Es würde sich aber bestimmt lohnen die Siedlungsvegetation von Herrenschwand zu kartieren, – man würde damit bestimmt einen interessanten Einblick in die Vegetationsgeschichte des südlichen Schwarzwaldes bekommen. Dar überhinaus hier und da auf den Weidfeldern sehr schöne „Weidbäume“ hier in diesem Fall Ebereschen (im Schramberger Schwäbisch auch als Vogelbeeren bezeichnet). Ich hatte auch mal ein schönes Büchlein über die Weidbuchen im Schwarzwald in meiner Bibliothek (Schwabe et al 1987). Weidfelder und Weidbäume, – was nicht immer Buchen sein müssen, beispielsweise finden sich im mittleren Schwarzwald auch sehr schöne Stechpalmen als Weidbäume. Das war schon ein Charakteristikum der traditionellen Kulturlandschaft des mittleren und des südlichen Schwarzwaldes. Inzwischen ist es mehr ein Kulturlandschaftsrelikt geworden. Dazu braucht es natürlich auch eine funktionierende Weidewirtschaft. Mit Nutzungssimulation, also Landschaftspflege, wird man diesen Landschaftstyp auf Dauer nicht erhalten können.

Postkartenansichten aus der Chronik des Waldfriedens entnommen mit Genehmigung von Familie Hupfer (email 03.08.2026), Papierversion S.56-57, PDF S. 29.

Herrenschwand und der Waldfrieden das ist schon ein eigene Geschichte. Wenn man durch den Weiler läuft und mit den Menschen spricht, dann hat man das Gefühl, dass irgendwie jeder eine Verbindung zum Waldfrieden hat. Die Familie Hupfer hat eine sehr schöne zwei und sechzig Seiten umfassende Chronik des Waldfriedens verlegt (Hupfer, Volker 2026). Es ist jedoch mehr als nur eine Chronik des Waldfriedens, sondern über die Bilder erschließt sich dem Leser, über 100 Jahre Dorf & Landschafts und Tourismusgeschichte von Herrenschwand. Eigentlich sollte das Werk, also die Papierversion zumindest in der badischen Landesbibliothek archiviert werden, und darüber hinaus in weiteren Universitäts & Forschungsbibliothek, weil in dem Büchlein über 100 Jahre Dorfgeschichte von Herrenschwand dargestellt wird, was auch ein Baustein der Landschaftsgeschichte des gesamten Schwarzwaldes ist.

Im sogenannten Stammhaus, das aus dem im Jahre 1892 erbauten Bauernhof hervorging haben wir dann auch während der vier Tage gewohnt. Wir würden gern wiederkommen !

Bibliographie und Quellen:


Abel, Wolfgang (2022): Hoch hinaus. Touren und Einkehren im Südschwarzwald. Badenweiler, © 2. Auflage 2022, Oase Verlag Badenweiler, ISBN 978-3-88922-084-4

Hügin, Gerold (1991): Hausgärten zwischen Feldberg und Kaiserstuhl: Versuch einer Landschaftsgliederung mit Hilfe von Unkräutern, Zier- und Nutzpflanzen der Gärten in Schwarzwald, Vogesen, Baar und Oberrheintal; mit zwei Beilagen. Veröffentlichungen für Naturschutz und Landschaftspflege in Baden-Württemberg / Beihefte zu den Veröffentlichungen für Naturschutz und Landschaftspflege in Baden-Württemberg; 59, ISBN 3-88251-157-5.

Hupfer, Volker (2026): Der Waldfrieden Chronik. Todtnau-Herrenschwand, Der Waldfrieden, Gestaltung Ute Thoma. Todtnau – Herrenschwand, 2026 (Downloadversion hier abrufbar, Version des Internetarchives)                            

Michelin Éditions; Poullenec, Gwendal; Renier, Marie-Pierre (2026): Michelin Guide Deutschland Restaurants. © 2026, Michelin Éditions, Paris. ISBN 978-2-06-727224-8.

Neff, Christophe (2009): The Fatal Forest Fire – remembering the “1949 Mega fire” in the „Forêt des Landes” (South West France). Blog „Paysages: paysages et livres – Landschaften und Bücher – Landscapes and Books“, 13.07.2009, https://cneffpaysages.blog/2009/07/13/the-fatal-forest-fire-remembering-the-1949-mega-fire-in-the-foret-des-landes-south-west-france/ (letzter Abruf: 04.08.2026).

Neff, Christophe (2026): Blognotice 26.07.2026 : une odeur de brûlé à Port Leucate. Blog „Paysages: paysages et livres – Landschaften und Bücher – Landscapes and Books“, 26.07.2026, https://cneffpaysages.blog/2026/07/26/blognotice-26-07-2026-une-odeur-de-brule-a-port-leucate/ (letzter Abruf: 04.08.2026).

Schulz, Raimund (2026): Odysseus. Mythos und Wahrheit. Stuttgart, © 2026 by J. G. Cotta’sche Buchhandlung Nachfolger GmbH, gegr. 1659, Stuttgart, ISBN 978-3-608-12536-8.

Schwabe, Angelika; Krachtowil, Anselm (1987): Weidbuchen im Schwarzwald und ihre Entstehung durch Verbiss des Wälderviehs : Verbreitung, Geschichte und Möglichkeiten der Verjüngung. Karlsruhe. Veröffentlichungen für Naturschutz und Landschaftspflege in Baden-Württemberg / Beihefte zu den Veröffentlichungen für Naturschutz und Landschaftspflege in Baden-Württemberg 49. ISBN 3-88251-121-4

Volk, Stefan (2025): Einsatzpotenziale von amphibischen Löschflugzeugen in Baden-Württemberg. Bachelorarbeit, Bachelor of Education, Geographie, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), (Betreuung Dr. C. Neff & Dr. C. Mager, KIT-IFGG), DOI: 10.5445/IR/1000185792 (KITopen).

World Weather Attribution (2026): Climate change increases likelihood of compounding drivers of severe wildfire conditions in France and Spain. https://www.worldweatherattribution.org/climate-change-increases-likelihood-of-compounding-drivers-of-severe-wildfire-conditions-in-france-and-spain/ (Letzter Abruf: 04.08.2026).

Photos: alle  © Christophe Neff bzw. Familie Neff, Bild der Postkartenansichten aus der Chronik des Waldfriedens entnommen mit Genehmigung von Familie Hupfer (email 03.08.2026), Papierversion S.56-57, PDF S. 29.  

Christophe Neff, Grünstadt, August 2026, veröffentlicht am 05.08.2026


[1] Siehe auch „Notizen zum Pfingstwochenende 2026“.

[2] Wolfgang Abel 1954 – 2025 , Journalist, Reiseschriftsteller und Journalist. Ich verweise hier auf den von Vincent Klink verfassten Nachruf „Wolfgang Abel †“ und den von Pascal Camer im Homme de Fer geschrieben Nachruf „Nachruf Wolfgang Abel – auf ein Flaschenbier mit Wolfgang Abel“.

[3] Zum väterlichen Freund Roland Wittwer siehe auch „Blognotiz 24.11.2024: Worms im Nebelmeer“.

[4] Zur Geographie der Michelinsterne und Bib Gourmans siehe « Une forêt noire étoilée – quelques réflexions de géographie gastronomique au début de l’an 2010 (6.1.2010) ».

[5] Vgl. „Blognotiz 25.07.2026: Bemerkungen zur Odyssee und dem Hund Argos“.

[6] Vgl. „Se ressourcer – auftanken, – über versteckte Orte in der Zeit vom 14. Juli 2022 – und andere Ferne und Nahe „Aufladestationen

[7] Zur Geographie des Wurstsalates siehe auch „Schwäbisch – Französische Lesenotizen zu „Mein Schwaben“ von Vincent Klink“.

[8] Vgl. „Blognotiz 29.06.2026: Canicule – Hitze“ und „Mittwoch 02.07.2025: „Canicule“ Grünstadt – Sausenheim 16:00 Uhr 38.1 Grad

[9] Vgl. « Blognotice 26.07.2026 : une odeur de brûlé à Port Leucate ».

[10] Vgl. « Blognotice 26.07.2026 : une odeur de brûlé à Port Leucate ».

[11] Eine deutschsprachige Zusammenfassung des Textes findet sich hier auf KITopen.

[12] In „World Weather Attribution (2026): Climate change increases likelihood of compounding drivers of severe wildfire conditions in France and Spain. https://www.worldweatherattribution.org/climate-change-increases-likelihood-of-compounding-drivers-of-severe-wildfire-conditions-in-france-and-spain/ (Letzter Abruf: 04.08.2026).

[13] Vgl „Blognotiz 31.07.2025: der Juli geht zu Ende und die Mauersegler sind schon fortgezogen“.

[14] Vgl. Inatobservation387496954