Blognotiz 29.06.2026: Canicule – Hitze

Canicule – so wird im Französischen eine Hitzewelle bezeichnet. Wobei es tatsächlich ein deutsches Wort für Canicule gibt, das sind die „Hundstage“. Canicule kommt von lateinisch canicula – die kleine Hündin – und bezeichnet eigentlich den Stern Sirius im Sternbild des großen Hundes Canis Major. Im Altertum glaubte man, dass der gleichzeitige Aufgang des Sirius mit der Sonne zwischen dem 24. Juli und dem 24. August hochsommerliche Hitzewellen erklären würde. Inzwischen weiß man es natürlich besser, wobei es dennoch eine schöne Geschichte ist, hinter der sich, wenn man sich tiefer damit befasst, noch andere durchaus interessante Geschichten verstecken.

Wie dem auch sei – in Mittel – und Westeuropa ist es vor allem heiß. Ich persönlich finde es unerträglich heiß. Gestern, Samstag, der 27.06.2026, wurde an der Klimastation Grünstadt–Sausenheim 41,2 Grad gemessen. Da sind nur 0,3 Grad weniger als in Drewitz, wo mit 41,5 Grad am selben Tag ein neuer deutscher Temperaturrekord aufgestellt wurde. Und in der letzten Nacht (Nacht von 27.06.2026 auf 28.06.2026) fielen die Temperaturen in der Klimastation Sausenheim auch nicht unter 26,0 Grad. Der Temperaturrekord von Drewitz wurde dann am nächsten Tag mit 41,7 Grad in Wetterstation Coschen schon wieder übertroffen.

Am liebsten würde ich ein paar Bücher in meinen Koffer packen und ans Mittelmeer bzw. ins Gebirge fahren, um der Hitze auszuweichen zu entkommen. In Leucate am Mittelmeer, wo ich ja auch familiäre Bindungen habe, ist es zurzeit längst nicht so heiß wie hier in Grünstadt[1]. Lesen & Wandern, Schwimmen – ob im Gebirge oder am Meer –, das wäre meine individuelle Strategie gewesen, um die Hitze auszuweichen, denn nicht mal richtig lesen konnte man, so unerbittlich heiß war es in Grünstadt in den vergangenen Tagen. Die Buchstaben schienen sich in der Mittagshitze aufzulösen.

Was ist Lektüre, wo beginnt die Realität – Unterhaardt oder Beschreibung eines Julitages in den 1940er Jahren in Ungarn in Nelio Biedermanns Lázár?

„Die Sonne brannte erbarmungslos aus dem erstarrten Himmel und ließ die Vögel tot von den Bäumen fallen. Mit einem dumpfen Geräusch schlugen sie auf den Boden auf und zwangen den Gärtner in die gewaltige Hitze hinaus, um sie einzusammeln. Denn am späten Nachmittag, wenn man glaubte, das Blut in den Adern beginne jeden Moment zu kochen, fielen vereinzelt schwere, dunkelgraue Tropfen auf die glühende Erde und verdampften, bevor man hinsehen konnte“ (Biedermann, 2025, S. 145).“

Mit Nelio Biedermanns Lázár versuchte ich mich durch die Sommerhitze der KW 26, welche die Unterhaardt geradezu in eine Hitzesteppe verwandelte, zu lesen. Es war nicht immer leicht, auch wenn es bei Biedermanns Buch sich bestimmt um ein „großes Romanwerk“ handelt.

Was die Canicule hier in Grünstadt betrifft, habe ich das Gefühl, dass der Wasserdruck am Wasserhahn etwas nachgelassen hat. Inzwischen habe ich in der Montagsausgabe der Unterhaardter Rundschau mitbekommen, dass die Stadtwerke Grünstadt empfehlen, sorgsam mit dem Trinkwasser umzugehen[2]. Insofern hat mich da mein Gefühl nicht ganz getrogen!

Wandern, Schwimmen und Lesen irgendwo in einer temperierten Region mit Temperaturen unter 30 Grad, in der die Buchstaben im Auge nicht verschwimmen – so würde ich gern der „Canicule“ ausweichen. Aber in der nächsten Woche werde ich wieder wegen der Komplikationen mit der „Maladie de Mitterrand“„Gesundheitstermine“ wahrnehmen müssen, also wird das mit dem „Ausweichen“ in temperierte „Berg- oder Küstenlandschaften“ nichts werden. Ich bin ja auch froh, dass ich diese Termine habe – ja, und immerhin sind die Behandlungsräume der Urologie des Klinikums Worms ja auch klimatisiert. Was in der deutschen Krankenhauslandschaft ja durchaus Seltenheitswert hat.

Aber jenseits der individuellen Anpassung bin ich immer wieder überrascht, wie wenig der Zusammenhang zwischen immer häufiger und auch früher auftretenden Hitzewellen und Klimawandel thematisiert wird. Ich habe ja immer wieder in diesem Blog darüber geschrieben. In Deutschland kommt noch hinzu, dass es eigentlich keine nennenswerten Hitzeschutzkonzepte gibt. Vor fast über einem Jahr forderte ich in dem Beitrag „Mittwoch, 02.07.2025: ‚Canicule‘ Grünstadt – Sausenheim, 16:00 Uhr, 38,1 Grad[3] in Südwestdeutschland in Krankenhäusern, Schulen und Pflegeheimen Klimaanlagen einzubauen, aber soweit ich das sehe, tut sich überhaupt nichts[4].

Auch wenn es vielleicht schwierig ist, den Klimawandel zu verlangsamen, so sollte man zumindest versuchen, das Leben an die Folgen dieses inzwischen unausweichlichen Klimawandels anzupassen. Aber leider geschieht hier viel zu wenig, ganz im Gegenteil: die jetzige Bundesregierung huldigt fast ungeniert dem „Fossilismus“[5]! Wobei ich mir schon seit Jahren keine Illusionen mehr über die deutsche Klimapolitik mache[6].

Nils Minkmar hat das heute in seinem Blog „der siebte Tag“ ganz treffend ausgedrückt:

„Es gibt für die Europa heimsuchende Klimakatastrophe noch nicht mal eine Rubrik. Wo soll man die Berichte über diese schreckliche Lage einsortieren? Umwelt? Wetter? Klima? Gesundheit? Lokales? Haushaltstipps? Sehr, sehr viele Menschen werden an den Folgen der europaweiten Hitzewelle sterben, aber eben nacheinander, isoliert und ohne passende Bilder und Berichte. Keine Aufnahmen von einer Sturmflut, von Blitzen und Donner – auf den Bildschirmen sieht alles aus wie schönes Wetter. Daher gibt es auch keine warnenden Schlagzeilen, die zu einem Politikwechsel mahnen. Keine Politikerinnen, die in den Nachrichten erklären, dass wir nicht mehr so weitermachen können mit fossilen Energien.“ (Minkmar, Nils, 2026)

Diese Hitzewelle wird in der Tat sehr viele Opfer fordern, und wahrscheinlich werden ja auch noch andere Hitzewellen folgen. Vielleicht sogar noch in diesem Jahr. Und dann werden auch irgendwann die Waldbrände folgen, die Waldbrände, mit denen ich mich fast mein ganzes Berufsleben befasst habe. Auch in Mitteleuropa, d. h. Deutschland, der Schweiz und Österreich, wird es wieder Waldbrände geben. Ganz verhindern wird man sie nie können, aber man könnte durchaus mehr Waldbrandvorsorge treffen, als man das zurzeit in Deutschland betreibt. Aber dass man da mehr tut als man zurzeit macht, das fordere ich ja schon mein ganzes Berufsleben durch; getan hat sich nur wenig bis gar nichts[7]!

Abschließend noch: Im Zuge der anstehenden Rentenreform wird diskutiert, dass man – soweit die Lebenserwartung steigen sollte – länger arbeiten soll, wobei eigentlich die Lebenserwartungseit ein paar Jahren eher stagniert statt zunimmt, das kann man schön in den Sterbetafeln des Bundesamts für Statistik sehen. Aber wie steht es mit dem Arbeitsschutz in den immer häufiger vorkommenden Hitzewellen, die auch in Teilen immer länger und heißer werden?

Ich habe in meinem Leben hin und wieder in den Ländern des sogenannten Südens gearbeitet. Und da waren in der Regel Büroräume, Hörsäle, Seminarräume klimatisiert. Das waren ganz andere Bedingungen als hierzulande. Und in manchen Ländern pausierten Außenarbeiten, Feldarbeiten, Bauarbeiten in den hochsommerlichen Nachmittagsstunden – das nannte man die „journée courte“! Da könnte man hier in Deutschland doch noch so einiges lernen[8]!

Ich bin zurzeit krankgeschrieben. Ich weiß jedoch, dass ich so eine Hitzewoche wie die letzte Woche in meinem Büro, in den Hörsälen und Seminarräumen des Gebäudes 10.50 des KIT nicht durchgehalten hätte. Ich wäre schlichtweg zusammengeklappt. Wobei ich auch hier zu Hause in Grünstadt sehr unter der Hitze zu leiden hatte, aber hier lässt sich perspektivisch doch auch relativ problemlos eine Klimaanlage einbauen. Aber diese Möglichkeiten haben sehr viele Menschen, die hier unter der aktuellen Hitzewelle zu leiden haben, nicht einmal perspektivisch! Deshalb sollte man sich endlich Gedanken machen, wie man die vulnerabelsten in unserer Gesellschaft besser vor solchen Hitzewellen schützt.

Da könnte auch ein Blick über den Rhein nicht schaden, denn Frankreich hat durchaus aus der Hitzewelle von 2003 mit ihren 15.000 Toten gelernt. Zwar ist dort, wie Le Monde schreibt[9], längst nicht alles gut, aber auf Hitzewellen ist man in Frankreich doch erheblich besser vorbereitet als in Deutschland. Inzwischen geht man in Frankreich davon aus, dass die auslaufende Hitzewelle zu einer „surmortalité (Übersterblichkeit)“ von 1000 Todesfällen geführt hat[10]. Es ist anzunehmen, dass es in Deutschland auch zu einer hitzebedingten Übersterblichkeit in dieser auslaufenden Hitzewelle kam, wobei bei mir keine Zahlen bekannt sind. Für das Jahr 2025 schätzt das RKI in Deutschland eine hitzebedingte Übersterblichkeit von 2500 Sterbefällen (van der Heiden, 2025)!

Diese Hitzewelle ist nun eindeutig am abklingen. Die nächste „Canicule“ wird bestimmt nicht lange auf sich warten lassen. Soweit man den Voraussagen des französischen Agrarmeteorologen Dr. Serge Zaka glaubt, die er u.a. auch Facebook geteilt hat, dürfte zumindest Westeuropa und vielleicht auch Teile Mitteleuropas bald die dritte „Canicule“ in diesem Jahr ins Haus stehen.

Bibliographie und Quellen

Christophe Neff, Grünstadt. Verfasst am Wochenende 27.06./28.06.2026 sowie am Montag, den 29.06.2026, veröffentlicht am 29.06.2026


[1] Siehe u.a. „Se ressourcer – auftanken, – über versteckte Orte in der Zeit vom 14. Juli 2022 – und andere Ferne und Nahe „Aufladestationen

[2] Siehe „Wasserspar-Appell – VG wendet sich an Bürger. Die Rheinpfalz Nr. 147, Unterhaardter Rundschau, Montag 29. Juni 2026 (online Version „Wasserspar-Appell: Warum sich die Stadtwerke an die Bürger wenden“, Im Umland gibt’s schon Engpässe, nun erreicht auch die Grünstadter mitten in der Gluthitze ein Hinweis ihres Wasserversorgers. Die Rheinpfalz, 28 Juni 2026, Christoph Hämmelmann)“

[3] Den Blogbeitrag Mittwoch, 02.07.2025: ‚Canicule‘ Grünstadt – Sausenheim, 16:00 Uhr, 38,1 Grad gibt es auch in KITopen unter DOI: 10.5445/IR/1000183006 als PDF.

[4] Hierzu auch „Notizen zum Pfingstwochenende 2026“.

[5] „Fossilismus“ und seine negativen Folgen für unsere Gesellschaft verbinde ich immer mit den kritischen Diskussionen  von Michael Blume dem ich auf Mastodon folge. Er betreibt auch den Blog „Natur des Glaubens“, dort diskutiert er neben „Fossilismus“ vor allem die Ideen der Solarpunkbewegung.

[6] Siehe auch „Freitag 10 November 2023: Klimakleber vor dem KIT“.

[7] Siehe u.a. „Sommer 2015 – zur Waldbrandgefahrenlage in der Raumschaft Schramberg (17.08.2015)  (auch als PDF unter DOI: 10.5445/IR/1000156994  in KITopen)“

[8] Hierzu auch der lesenswerte Beitrag von Dunja Ramadan im Spiegel „Wie mit der Hitze fertig werden? Fünf Tipps aus Nordafrika. Ganz Europa stöhnt unter der Hitzewelle – doch in Ägypten oder Marokko sind 40 Grad keine Eilmeldung wert. Dort gilt: nicht kämpfen, sondern klug anpassen. Der Spiegel, 28.06.2026

[9] Vgl. « D’une canicule à l’autre, de 2003 à 2026 : la prise de conscience inachevée en France d’une catastrophe sanitaire et climatique. Par Sylvie Lecherbonnier, Violaine Morin, Stéphanie Pierre et Camille Stromboni. Le Monde 28.06.2026 »

[10] Vgl. « Canicule : les premiers bilans révèlent une surmortalité, et notamment une hausse des décès à domicile Santé publique France fait état d’environ 1 000 décès supplémentaires. Médecins et infirmiers mobilisés sur le terrain continuent d’être sous forte pression et redoutent davantage de morts ces prochains jours. Par Mattea Battaglia et Camille Stromboni. Le Monde 29.06.2026 »

Paysages – dix-septième année d’existence sur la toile donc déjà sept ans sur wordpress.com (billet trilingues français, allemand, anglais)

Le blog « Paysages » qui a débuté en mai 2009 comme blog abonné le Monde avec l’article « I. Un blog sur les paysages : un petit début – ou quelle langue choisir ?  »  est donc entré dans sa dix-septième année d’existence durant le mois de juin 2026. Dans le Tab 1.  on peut trouver les 17 articles les plus consultés depuis le nouveau départ de « paysages » le 16 juin 2019 sur wordpress.com après la fermeture des blog abonnés du quotidien « Le Monde » durant le printemps 2019. Donc, par rapport au recensement de 2025, au moins pour les dix premières places, pas de grands changements. Dans le tableau 2, on retrouve la provenance géographique des lecteurs de paysages. Un peu moins de lecteurs français et une nette progression du lectorat provenant des États-Unis, ce qui confirme la tendance : depuis que « paysages » vole de ses propres ailes sur wordpress.com, il est devenu aussi un peu plus international.

Notons aussi que paysages est un blog autofinancé, sans aucune publicité, – donc naturellement une version moderne et numérique d’auto-publication et d’auto-édition. Dans un monde médiatique dominé par les réseaux sociaux et l’intelligence artificielle, je considère que « paysages » appartient encore au vieux monde de la culture du livre et de la civilisation du livre.

Et même si 117 155 pages visitées entre le 16.06.2019 et le 16.06.2026, ce n’est certes pas énorme, mais en fait, dans un certain sens, « écrire m’apporte du bonheur » – et si en plus ce que j’écris est aussi lu ici et là, cela me réjouit un peu !

NrArticle%
   
1Encore une déception avec le Monde – La suppression du format PDF du journal numérique du Monde2,985
21949 – l‘incendie meurtrier dans la Forêt des Landes2,276
3Souvenirs de vingt ans de voyage de recherche à Capelo (Île de Faial/Açores)1,437
4Blognotice 24.02.2022 : les troupes du Tsar Poutine attaque l’Ukraine1,279
5I. Un blog sur les paysages : un petit début – ou quelle langue choisir ?1,152
6Erinnerungen an die „märklinModerne“1,149
7The Fatal Forest Fire – remembering the “1949 Mega fire” in the „Forêt des Landes” (South West France)0,927
8Le 19 août 1949 – le drame de la Forêt des Landes0,827
9La fin annoncée des blogs abonnées du Monde.fr, la fin du blog paysages sur les blogs leMonde.fr0,819
10Le Cartographe des absences0,778
11Les belles de Tunis sont en deuil0,768
12Wie einst Maria Chapdelaine in Péribonka0,758
13Schwäbisch – Französische Lesenotizen zu „Mein Schwaben“ von Vincent Klink0,725
14Pyrotragedies – a critical retrospective on the wildfire situation in Europe during July 20180,687
15Die „Vazvrachentsy“ im Roman Kolkhoze von Emmanuel Carrère0,671
16Blognotiz 18.4.2012: Kommentar zu Dirk Kurbjuweit „Die Freiheit der Wölfe – Wird das Internet zu einer neuen Schule der Barbarei?“0,667
17Mannemer Dreck- traumhafte Zeiten0,656
   

Tab 1. Les 17 articles les plus consultés depuis la reprise de paysages sur wordpress.com le 16 juin 2019 jusque au 16.06.2026

Der Blog „Paysages“, der im Mai 2009 als Abonnentenblog von „Le Monde“ mit dem Artikel I. Un blog sur les paysages : un petit début – ou quelle langue choisir ?“ startete, besteht nun seit 17 Jahren. In Tab. 1 sind die 17 meistgelesenen Artikel seit dem Neustart von Paysages am 16. Juni 2019 auf wordpress.comnachdem die Tageszeitung « Le Monde » ihre Abonnentenblogs geschlossen hatte – aufgeführt. Im Vergleich zu 2025 gibt es bei den ersten zehn Plätzen dieses Rankings kaum nennenswerte Veränderungen. In Tab. 2 ist die geografische Herkunft der Leser von „Paysages“ dargestellt. Es gibt etwas weniger französische Leser, und die Leserschaft aus den USA hat zugenommen. Das bestätigt den Trend, dass paysages seitdem es auf wordpress.com gehostet wird, immer internationaler wird.

Paysages – das sei noch angemerkt – ist ein Blog, der eigenfinanziert ist, ohne Werbung auskommt und damit eine moderne Version des digitalen Selbstverlags ist. In einer Medienwelt, die von sozialen Netzwerken und künstlicher Intelligenz dominiert wird, sehe ich „paysages“ nach wie vor als Teil der alten Welt der Buchkultur und der Buchzivilisation.

Und auch wenn 117.155 Seitenaufrufe zwischen dem 16.06.2019 und dem 16.06.2026 sicherlich keine riesige Zahl sind, so macht mir das Schreiben doch in gewisser Weise Freude – und wenn das, was ich schreibe, dann auch hier und da gelesen wird, so freut mich das etwas!

Nr.             Pays/Land/state           %
   
   
1Allemagne, Deutschland, Germany59,296
3USA22,270
2France, Frankreich11,416
4Canada, Kanada0,725
5Suisse, Schweiz  0,662
6Ireland, Irland0,480
7Tunisie, Tunesien0,468
8Belgique, Belgien0,463
9Portugal0,411
10China, China0,336
11Autriche, Österreich, Austria0,308
12United Kingdom0,287
13Singapur0,263
14Espagne, Spanien, Spain0,255
15Pays-Bas, Niederlande, Netherland0,252
16Hong-Kong0,251
17Corée du Sud, Südkorea, South-Korea0,192

Tab 2. la liste des origines géographiques des lecteurs de paysages du 16 juin 2019 au 16 juin 2026 (Top 17).

The “Paysages” blog is now seventeen years old – it started in May 2009 as a subscriber blog for the daily newspaper Le Monde with the article I. Un blog sur les paysages : un petit début – ou quelle langue choisir?. Table 1 lists the 17 most-read articles since Paysages relaunched on 16 June 2019 on WordPress.comfollowing the closure of the daily newspaper Le Monde’s subscriber blogs. Compared to 2025, there have been hardly any significant changes in the top ten positions of this ranking. Table 2 shows the geographical origin of “Paysages” readers. There are slightly fewer French readers, while the readership from the USA has increased. This confirms the trend that, since it has been hosted on WordPress.com, “Paysages” has become increasingly international.

I would also like to point out that Paysages is a blog that is self-funded, does not include advertising, and is therefore a modern version of digital self-publishing.

In a media landscape dominated by social media and artificial intelligence, I believe that “Paysages” still belongs to the old world of book culture and the civilization of reading.

And even though 117,155 page views between 16 June 2019 and 16 June 2026 is certainly not a huge number, the fact is that, in a certain sense, “writing brings me joy” – and if, on top of that, what I write is also read here and there, it makes me rather happy!

Christophe Neff, Grünstadt 23.06.2026

Blognotiz 20.06.2026: Über das Tagebuchschreiben

Am vergangenen Freitag, also Freitag, der 12.06.2026, war es dann wieder so weit! Da wurde in der deutschsprachigen Medienwelt der Tag des Tagebuchs gefeiert. Über diesen Tag des Tagebuchs habe ich schon im vergangenen Jahr einen Beitrag unter dem Titel Zum Welttag des Tagebuchs am 12. Juni 2025 verfasst. Woher dieser nur im deutschsprachigen Raum bekannte „Ehrentag“ stammt, konnte ich bis jetzt nicht stringent nachverfolgen. Auf der Seite Tag des Tagebuchs in Deutschland – 12. Juni (Autor Sven Giese: aktualisiert 09. Juni 2026, 12. Juni 2012)“  finden sich ein paar kuriose Details, aber letztlich weiß ich auch heute nicht viel mehr als im Juni 2025, als ich den Beitrag „Zum Welttag des Tagebuchs am 12. Juni 2025“ schrieb.

Immerhin scheint der Blogbeitrag ja ein gewisses Leseinteresse geweckt zu haben, denn er zählte tatsächlich im Jahr 2025 zu einem der meistgelesenen Blogbeiträge in Paysages[1]! In diesem Jahr gab es bei SWR Kultur einen sehr interessanten Radiobeitrag zum Tagebuchschreiben – Wer bin ich eigentlich? Das Tagebuch – eine ganz persönliche Chronik. Manche schreiben in ein Heft, andere in eine der neuen Journaling-Apps. Tagebuchschreiben liegt im Trend. Ein Gespräch zum Tag des Tagebuchs am 12. Juni., den ich mit Interesse angehört habe. Darin ist auch ein Interview mit Marlen Kayen, Vereinsvorsitzende des Deutschen Tagebucharchivs in Emmendingen, enthalten. Für alle die sich für Lese  & Buchkultur interessieren, – und dazu gehört auch das „Tagebuch“ bestimmt ein informativer und hörenswerter Radiobeitrag!

Ich selbst schreibe ja schon seit Jahrzehnten ein eigenes handschriftliches Tagebuch. Eine Vielzahl von „Schreibkladden“ hat sich da inzwischen angesammelt. Und bald werde ich wieder eine neue „Kladde“ füllen, denn das Tagebuch, das ich kurz vor meiner totalen Prostatektomie am 24.06.2026 begann, ist schon fast wieder vollgeschrieben. Irgendwann sollen die Tagebücher an das Stadtarchiv Schramberg übergeben werden, jedenfalls habe ich diese dem Stadtarchiv Schramberg versprochen. Irgendwie scheine ich doch immerhin irgendwie an dieser Kleinstadt im Schwarzwald zu hängen – ja, in meinem letzten Blogbeitrag sind ja auch ein paar Zeilen zu Schramberg zu finden.

Wobei ich mich manchmal frage: Sollte sich irgendwann ein Wissenschaftler für eines meiner Tagebücher interessieren – wird er meine immer unleserlicher werdende Handschrift entziffern können? Ich habe mal aus Interesse den Tagebucheintrag meines 62. Geburtstags in zwei KIs eingegeben, aber das Ergebnis war ernüchternd. Sowohl Mistral le Chat, das jetzt Mistral Vibe heißt, als auch Transkribus lieferten ein quasi nicht interpretierbares Kauderwelsch ab. Nun, ich kann bisher meine eigene Handschrift immer noch lesen, deshalb werde ich KI-Hilfe für das „Nachlesen“ meiner eigenen Eintragungen kaum brauchen.

Ein Blog ist ja auch in gewisser Weise eine Form des Tagebuchs – ein öffentlich einsehbares Tagebuch. Wobei es sich meiner Kenntnis entzieht, ob das deutsche Tagebuchmuseum auch „Blogs“ sammelt. Der Blog „paysages“ wird ja immerhin in der Deutschen Nationalbibliothek archiviert. Immerhin führe ich diesen Blog, zusätzlich zum handschriftlichen Tagebuch, auch schon seit mehr als 17 Jahren[2]. Sonderbarerweise, ich kann es manchmal kaum glauben, wird der Blog „paysages“ immer noch gelesen. Nicht mehr so häufig, wie zur Zeiten als Paysages noch ein Abonnentenblog der französischen Tageszeitung le Monde war, aber gelesen wird der Blog immer noch. Im Monat Juni 2026 gab bis jetzt, also bis zum 20.06.2026, 17:00 Uhr,  2208 Seitenaufrufe von 821 Besuchern.

Abschließend noch eine Randbemerkung zum Tagebuchschreiben: Ich habe gerade das höchst interessante Buch „Wenn die Sonne“ von Florian Illies zu Ende gelesen. Ohne die veröffentlichten Tagebücher von Thomas Mann, Klaus Mann, René Schickele etc. – bzw. ohne die Lektüre des nicht veröffentlichten Tagebuchs von Golo Mann hätte Florian Illies nie so ein Buch schreiben können. Das Buch von Illies ist wirklich ein lesenswertes Buch, da wäre es doch wert, eine eigene, nur dem Buch gewidmete Lesenotiz für „paysages“ zu verfassen. Abgesehen davon, dass das Buch von Illies in Teilen auf Tagebücher als Quellen beruht, führen in der Erzählung Tagebücher durchaus ein literarisches Eigenleben.

Ich schreibe diese Zeilen während der wohl zweiten Hitzewelle dieses Jahres. Im französischen Sprachraum spricht man von „Canicule“ – und vor knapp einem Jahr verfasste ich einen Blogbeitrag namens Mittwoch, 02.07.2025: ‚Canicule‘ Grünstadt – Sausenheim, 16:00 Uhr, 38,1 Grad. Seitdem ist knapp ein Jahr vergangen – im Punkt „Hitzeprävention“ hat sich in Deutschland nicht viel getan, und der Klimawandel scheint sowohl in der deutschen Politik als auch in der Medienlandschaft kaum noch Relevanz zu haben! Was die derzeitige Hitzewelle betrifft, die mindestens noch bis Montag, den 22.06.2026, andauern soll, frage ich mich, ob an der Klimastation Grünstadt-Sausenheim wohl wieder ein Temperaturrekord eingestellt werden wird.

Bibliographie und Quellen:

Illies, Florian (2025): Wenn die Sonne untergeht. Familie Mann in Sanary. Frankfurt am Main, 2025, © 2025,  S. Fischer Verlag GmbH, 60596 Frankfurt am Main 2025 , ISBN 978-3-10-397192-7       

SWRKultur (2026): Wer bin ich eigentlich? Das Tagebuch – eine ganz persönliche Chronik. Manche schreiben in ein Heft, andere in eine der neuen Journaling-Apps. Tagebuch-Schreiben liegt im Trend. Ein Gespräch zum Tag des Tagebuchs am 12. Juni. SWRKultur 12.06.2026

Christophe Neff, Grünstadt 20.06.2026


[1] Vgl. « L’année 2025 sur le blog paysages – une rétrospective/eine Rückschau auf das Jahr 2025 im Paysagesblog ».

[2] Siehe u.a. « Paysages – seizième année d’existence sur la toile donc déjà six ans sur wordpress.com (billet trilingues français, allemand, anglais) »

Blognotice 11.06.2026 : Wissembourg, livres et pensées

Il y a quelques jours, je suis repassé à Wissembourg pour récupérer quelques livres chez Willy Hahn, à la librairie À Livre Ouvert, que j’avais commandés quelques semaines déjà. Malheureusement, les séquelles liées à la maladie de Mitterrand ont fortement réduit mon autonomie en voiture comme conducteur : j’ai toujours besoin d’un accompagnateur ou d’une accompagnatrice bienveillant(e)[1], qui prenne le volant au cas où la grande fatigue prendrait une fois de plus possession de mon corps.

J’aime bien venir à Wissembourg, chercher mes commandes de livres chez Willy Hahn[2], me baigner dans une rivière de langue française, le français, qui est après tout ma langue maternelle[3], qui me manque parfois chez moi à Grünstadt. Et en plus, comme je ne voyage presque plus, la lecture me permet de découvrir de nouveaux paysages. Wissembourg a la chance d’avoir encore une librairie indépendante, un hôpital, et même une gare ouverte au trafic voyageurs.

Récemment, mes enfants m’ont demandé ce que je jugeais important pour la qualité de vie d’une ville en milieu rural, et je leur répondais : une gare ouverte au trafic voyageurs, une librairie indépendante, un hôpital et quelques « Fachärzte » (médecins spécialistes) et naturellement « weiterführende Schule » – donc collèges et lycées. Tout cela, on le retrouve aussi bien à Wissembourg qu’à Grünstadt ! Mais dans beaucoup de villes moyennes, que ce soit en Allemagne ou en France, tous ces « services » ont simplement disparu.

La ville dans laquelle j’ai grandi, Schramberg en Forêt-Noire, a perdu sa ligne de chemin de fer, son hôpital, ses librairies et ainsi de suite. En 1984, quand j’ai passé mon bac au Gymnasium de Schramberg, il y avait encore quatre librairies – et maintenant, plus aucune. La dernière librairie, « la Buchlese Schramberg », vient de fermer ses portes fin mai 2026.

Parfois, en venant à Wissembourg, je me demande combien d’années Monsieur Hahn va encore « tenir ». Car en dehors de toutes circonstances économiques, la vie n’est pas toujours facile pour une librairie indépendante[4], il y a naturellement tout simplement « l’âge ». Eh bien oui, avec l’âge arrivent la fatigue, parfois les maladies… Est-ce qu’il y aura quelqu’un – un ou une jeune libraire – qui reprendra un jour la librairie ?  Je l’espère bien pour Willy Hahn et les « Wissembourgois » – car cette librairie est devenue un acteur majeur de la vie culturelle en Outre-Forêt et rayonne même au-delà de la frontière franco-allemande.

D’ailleurs, j’ai lu récemment dans un texte très touchant de Sibylle Havemann dans la Zeit sur son cancer incurable, sur sa relation compliquée avec son père Robert Havemann, sa vie en couple avec Wolf Biermann, qu’elle a vécue quelques années en France à Wissembourg[5].


Dans l’après-midi, après une petite balade le long de la Lauter, non loin du Moulin de la Walk, avec notre « Madame Gordon », écoutant les chants des oiseaux dans le bois bordant le cours d’eau — dont un beau concert de Fauvette à tête noire[6] —, nous avons regagné Grünstadt, mes trois nouveaux livres et le catalogue 2026 de la Pléiade en main !

Ces livres sont :

  • « Comment ça va, Màmma ? » de Pierre Kretz, livre dont je parle aussi un peu dans ce blog ;
  • « Un monde en liquidation » de Thierry Raboud, un essai sur les paysages (imaginaires) des glaciers suisses sous l’emprise du changement climatique ;
  • « Être un arbre dans la ville » de Véronique Mure, sur la place des arbres dans l’environnement urbain.

Arrivé à Grünstadt, j’ai aussitôt commencé la lecture de « Comment ça va, Màmma ? » de Pierre Kretz[7] – d’ailleurs avec une belle dédicace de l’auteur. Je tombe sur « le Krabs » – Krebs en Hochdeutsch, cancer en français – en lisant la page 26.

« Une salle d’attente d’un service médical. Autrefois, quand on disait que quelqu’un avait un krabs, un cancer, le mot était synonyme de mort: on imaginait instantanément des nuées de corbeaux tournoyer autour de la maison du cancéreux pendant que des quantités de crabes noirs, plus noirs encore que des corbeaux, commençaient à l’encercler en rampant. Et le mot krabs était prononcé sur un ton dramatique, parfois à peine audible, comme si le seul fait de le prononcer allait porter malheur. On savait que, le plus souvent, les gens en mouraient dans d’atroces douleurs. (Kretz, Pierre, 2026, p.26 »  

En ce moment, dans le Freundeskreis, dans la famille et bien au-delà, j’ai l’impression que le cancer est devenu une vraie lame de fond. Oui, comme l’écrit Pierre Kretz plus loin dans le texte, il y a eu des progrès fulgurants de la médecine – et il y a beaucoup plus de thérapies, même de vraies guérisons, qu’il y a encore quelques décennies. Quand même, j’ai bien l’impression que le « Krabs » fait d’enormes ravages autour de moi.

En lisant les passages sur l’entrée du « Krabs » dans la vie du petit Pierrot, je me revois petit gamin à la gare de Colmar dans les années 1970. Nous avions accompagné notre cousine Stasia, qui avait passé quelques jours chez nous en Allemagne pour apprendre l’allemand, à cette gare, où elle fut « prise en charge » par une amie de notre tante Danièle pour retourner ensemble en train à Dijon où elle vivait. Cette amie de ma tante avait un cancer. D’après mes souvenirs, cette amie de ma tante est morte quelque temps plus tard, victime d’un cancer foudroyant. Ce minuscule épisode,  avait terriblement marqué  mon enfance. Le Tee « Edelweiss » traverse a pleine allure la gare de Colmar, la fameuse rame Diesel « RAm TEE I » reproduite tant de fois par « Märklin » pour le chemin de fer miniature – fin de clape, paysages d’hiver,- maladie, mort souffrance et agonie – souvenir d’un paysages de desolation! Le cancer, le « Krabs » comme il est designé par Pierre Kretz m’avait pétrifié !

Il y a quelques semaines, j’ai perdu un ami d’études – je lui ai même dédié dans ce blog une petite notice – dû à un cancer – «  Das Echo der Tams -Tams im Bergwald von Man – Erinnerungen an Rainer Frank ». Et j’avais encore eu l’impression de me voir petit gamin pétrifié , entouré de cancers foudroyants qui dévoraient la vie autour de moi – comme de petites bêtes insatiables !

Le livre de Pierre Kretz est un livre très intime, qui replonge le lecteur dans l’Alsace rurale des années 1950. Un livre qui, au-delà du « Krabs », m’a fortement ému, qui mériterait certainement un billet de blog complet dédié à l’ouvrage écrit par Pierre Kretz. Je termine cette notice avec cette phrase si touchante : « Wàs date m’r màche, wann m’r dich net hatta ? », qu’on retrouve ici et là dans le livre de Pierre Kretz du début à la fin – qui était pour lui l’ancienne langue –, mais qui, pour moi-même, me rappelle le Schramberger Schwäbisch, quand on parlait encore « uf der Gass » à Schramberg en Forêt-Noire durant les années 1970 – mais depuis, ses derniers moments ont été assourdis par le « Hochdeutsch » omniprésent[8].

Bibliographie :

Kretz, Pierre (2026): Comment ça va Màmma ? Lettre tardive à ma mère. Strasbourg, 2026. © La Nuée Bleu / EBRA Editions 2026, Strasbourg, ISBN 978-2-7165-1030-1     

Mure, Véronique (2026) : Être un arbre dans la ville. Nîmes, 2026. © 2026 Atelier Baie, Nîmes ISBN 978-2-919208-95-1

Raboud, Thierry (2026) : Un Monde en liquidation. Histoires postglaciaires. Postface d’Emmanuel Reynard. Chêne-Bourg, 2026, © 2026 , Chêne-Bourg, Éditions la Baconnière, ISBN 978-2-88960-193-6

Christophe Neff, écrit le 10.06.2026, publié le 11.06.2026          

P. S. : En écrivant cette notice de blog, j’apprends le décès de Jean Ziegler. Pendant ma jeunesse étudiante, j’avais été très impressionné par ses livres. Jean Ziegler était sûrement l’un des derniers intellectuels marquants de la gauche internationale. Je renvoie à ce document de la RTS : « Jean Ziegler, figure de la gauche suisse, est décédé à l’âge de 92 ans (10.06.2026, 20 h 47) ».


[1] Voir aussi « Blognotice 29.12.2025: à travers le Bienwald – Noël 2025 – Driving home for Christmas »

[2] Voir aussi « Willy Hahn – Aïcha et les 40 lecteurs – Scènes d’une vie de libraire » notices de lecture, voyages et souvenirs d’un habitué de la librairie « à Livre ouvert » à Wissembourg »

[3] Voir aussi « I. Un blog sur les paysages : un petit début – ou quelle langue choisir ? »

[4] Voir aussi « Pour la première fois, il y a eu plus de fermetures que d’ouvertures de librairies en 2025

Face à la hausse des charges et à la baisse des ventes, les librairies françaises, surtout les plus récentes, peinent à résister malgré un dynamisme du secteur en milieu rural. Le Monde, 04.06.2026. »

[5]Tochter von Robert Havemann: »Manchmal habe ich bereut, die DDR verlassen zu haben«

Sibylle Havemanns Vater war ein bekannter DDR-Regimekritiker, ihre Mutter hat die Familie für die Stasi bespitzelt. Ein letztes Gespräch über ein Jahrhundertleben. Interview: Jana Simon, Die Zeit, 31.05.2026“.

[6] Voir observation inat 368677158

[7] Presence Internet de Pierre Kretz « Pierre Kretz Ecrivain » et « Pierre Kretz Ecrivain » et page « Facebook de Pierre Kretz ».

[8] Voir aussi « Notice de lecture « Simone Morgenthaler : Sur la route avec Tante Jeanne » et « Schwäbisch – Französische Lesenotizen zu „Mein Schwaben“ von Vincent Klink ».