Paysages forecast for Nobel Prize in Literature 2015

Tomorrow, at 1.00 pm Stockholm time, the winner of this year Nobel Prize in Literature will be announced. As every year, paysages (see here: 1, 2, 3, 4 , 5, 6) tries to forecast the winner, or authors which seem to have good chances to get the Nobel Prize in Literature. Today and yesterday M.A. Orthofer has published a list of potential winners in the Literary Saloon. In this article Orthofer gives us also a little list of blogger speculations concerning the award for Nobel Prize in Literature. The Ladbrokes odds currently (07.10.2015 11:45) puts Svetlana Alexievich (3:1), as a potential winner for the price, followed by Haruki Murakami (6/1) and Ngũgĩ wa Thiong’o (6/1) on the third position. My personal favorite for this year Nobel Prize in Literature is Svetlana Alexievich, – followed by Ismail Kadare,  Adonis, Péter Nádas and perhaps Peter Handke and Maryse Condé. Also “nobélisable” even if their names are currently on no bedding list, – are Boualem Sansal and Hédi Kaddour. Some weeks ago Pierre Assouline in the republique des livres entitelt the critique of Hédi Kaddour last novel “Les Prépondérants“ “ Hédi Kaddour transporte sa montagne magique à Nahbès (Hedi Kaddour transports his magic mountain to Nahbès) “. Comparing a novel with the legendary Magic Mountain could be seen as promising sign – to see Hedi Kaddour under the potential “nobélisable” – perhaps not for 2015, but certainly in some years Kaddours books will get worldwide attention.

As I wrote it last year, if I would have to choose under these 8 writers, – I would choose Svetlana Alexievich, – in some hours we will know the happy winner of Nobel Prize in Literature 2015, and how precise the paysages forecast for the Nobel Prize in Literature 2015 has really been ….

Christophe Neff, le 07.10.2015

P.S.(08.10.2015 14:01): The Nobel Prize in Literature 2015 was awarded to Svetlana Alexievich.

Blognotice 30.09.2015: Vendanges dans la Unterhaardt, – les Brauds sont là / Weinlese an der Unterhaardt – die Brauds sind wieder da!

Braud -BS1, 27.09.2015 Grünstadt Sausenheim
Vendangeuse Braud dans les vignobles de la Unterhaardt, © Christophe Neff 27.09.2015

Les vendanges battent en plein dans les vignobles de la Unterhaardt, – et comme chaque année les « vendangeuses Braud » ces grands insectes bleus, qui furent jadis un fleuron de la technologie agricole française – broutent les paysages de vignes de la Unterhaardt. Mes premiers « Braud » je les ai aperçus vers le milieu des années 1970 à Aubord, – dans les vignobles des Costières entre Aubord, Générac, Beauvoisin, Vauvert et Gallician. De ce temps les vins de Costières faisaient encore partie des appellations VDQS et l’appellation s’appelait encore Costières du Gard[1], mon grand-père prenait régulièrement le volant de sa « DS » pour s’ approvisionner en rosé à la Cave pilote de Gallician sur l’autre côté de la Costière au bord du Canal, pas loin des rives de l’Etang de Scamandre. C’est ainsi en accompagnant mon grand-père dans sa « DS » traversant vignobles, maquis et bois de Pins Parasols que je découvris les paysages des Costières et de la Petite Camargue.

Chaque année, voir les « Braud[2] » vendanger les paysages de vignobles de l’Unterhaardt me rappelle mes premières rencontres avec ces grands insectes bleus dans les environs d’Aubord. Petit gamin j’étais assez impressionné par ces énormes machines, – et même de nos jours quand je voie ces insectes bleus brouter les vignobles de la Unterhaardt je trouve que ce sont encore des machines assez impressionnantes. D’un certain point de vue – les vendangeuses (il n’y pas seulement les Brauds qui sont présentes dans la Unterhaardt) sont devenues pendant la saison des vendanges un élément typique du paysage de la Unterhaardt.

In den Weinbergen der Unterhaardt ist die Weinlese im vollen Gange. Wie jedes Jahr, ziehen die Braud Traubenvollernter, diese großen blauen Insekten, die einst das Aushängeschild der französischen Landmaschinentechnologie waren, durch die Reblandschaften der Unterhaardt. Meine ersten Brauds habe ich Mitte der 1970 in Aubord, – in den Rebfläche der Costières zwischen Aubord, Générac, Beauvoisin, Vauvert und Gallician gesehen. Damals waren die Costièresweine[3] noch als VDQS Weine qualifiziert, – es auch die Zeit in der mein Großvater das Steuer seiner D.S. ergriff um sich in der Cave pilote de Gallician auf der anderen Seite der Costières am Rande des Canals nicht weit vom Etang de Scamandre mit „Rosé“ einzudecken. So entdeckte ich als Beifahrer in der großväterlichen DS die wie ein Schiff durch Rebflächen, Maquisgebüsche und Schirmpinienwälder pflügte die Landschaften der Costière und der Petite Camargue.

Und, nun fast vierzig Jahre später, – wenn ich die Braud[4] in voller in den Reblandschaften der Unterhaardt sehr, erinnert mich das an meine ersten Begegnungen mit diesen blauen Insekten in der Gegend um Aubord. Als ich noch ein kleiner Junge haben mich diese „riesigen Maschinen“ doch ziemlich beeindruckt – und auch wenn ich heut zu Tage diese großen blauen Insekten durch Weingärten der Unterhaardt ziehen sehen dann finde ich, dass es immer noch ziemlich beeindruckende Maschinen sind. In einem gewissen Sinne – sind die Traubenvollernter ( es gibt natürlich nicht nur Braud Traubenvollernter an der Unterhaardt, sondern auch Traubenvollernter anderer Landmaschinenhersteller) während der Weinlese zu einem prägenden Landschaftselement der Unterhaardt geworden.

Photo: © Christophe Neff 27.09.2015, Vendangeuse Braud dans les vignobles de la Unterhaardt, -près du lieu – dits Sausenheimer Höllenpfad à Grünstadt-Sausenheim / Braud Traubenvollernter in den Rebflächen der Unterhaardt, – (Lage Sausenheimer Höllenpfad) Grünstadt-Sausenheim.

Christophe Neff, le 30.09.2015

[1] Les Costières du Gard on intégré l’appellation AOC en 1986, en 1989 (pour des raisons de marketing) on changea le nom en Costières de Nîmes.

[2] En 1984 Braud passa sous contrôle de Fiat Agri, – mais les machines à vendanger sont encore (partiellement) commercialisées sous le nom de marque « Braud ».

[3] Die Costières du Gard wurden 1986 in die AOC Klassifikationsstufe erhoben, 1989 wurde der Name der Appelation aus Marketinggründen in Costières de Nimes umgewandelt.

[4] Seit 1984 ist Braud Bestandteil von Fiat Agri,- dennoch wird immer noch ein Teil der Traubenvollernter unter dem Namen Braud vertrieben.

Sommer 2015 – zur Waldbrandgefahrenlage in der Raumschaft Schramberg (17.08.2015)

In Schramberg hat es in wieder einmal einen Waldbrand gegeben – diesmal am Rappenfelsen im Norden der Talstadt Schramberg. Es war, nach dem Waldbrand am oberen Göttelbach[1], schon der zweite Waldbrand in diesem Sommer in Schramberg und wenn die trocken-warme Witterung anhält, könnte es in der Raumschaft Schramberg noch mehr Waldbrände geben.

Im Schwarzwälder Boten gab es einen Artikel zum Waldbrand am Rappenfelsen[2], in dem ich mit folgenden Worten zitiert werde: „“Ich halte Schramberg für eine der waldbrandgefährdesten Städte in ganz Baden-Württemberg, und zwar aus der Tatsache heraus, dass die Talstadt sozusagen vom Wald umschlossen ist ….. Annette Melvin und ihre Kameraden werden viel zu tun haben, wenn die trocken-warme Witterung so anhält„. Weiterhin findet man noch ein weiteres Zitat „“Waldbrände an unzugänglicheren Stellen erfordern schnelle, voll geländegängige spezielle Waldbrandlöschfahrzeuge“ Dem ganzen ist eigentlich nicht viel hinzufügen, außer dass die Problematik der speziellen Waldbrandlöschfahrzeugen nicht nur für die Raumschaft Schramberg gilt, – sondern für alle waldbrandgefährdeten Gebiete in Deutschland relevant ist. Darauf verweise ich in Presseinterviews, Blogbeiträgen, Vorträgen immer wieder –   zuletzt hier diesem Blogbeitrag „Blognotiz 19.07.2015: Hochsommerliche Temperaturen und Waldbrandrisiken in Südwestdeutschland“. Mindestens genauso wichtig wie das Vorhandensein von richtigen „Waldbrandlöschfahrzeugen[3]“ erscheint mir jedoch auch die Verfügbarkeit eines richtigen Waldwegenetzes – welches auch im Ernstfall für die Feuerwehr und sonstige Rettungs- und Einsatzkräfte befahrbar sein sollte. Meine Erfahrungen aus dem Schwarzwald sagen mir, dass das nicht immer der Fall ist.

Ein zentraler Punkt ist natürlich auch, dass bei größeren Waldbränden „Luftunterstützung“ bei der Waldbrandbekämpfung nötig ist,  – in Schramberg ist es dank dem professionellen Eingreifen der Schramberger Feuerwehr und ihrer Kommandantin Annette Melvin nicht dazu gekommen, dass der Waldbrand sich ausbreiten konnte.

Generell sind große Waldbrände vom Boden aus nicht mehr kontrollierbar und erfordern die Bekämpfung aus der Luft mit Löschflugzeugen wie z.B. in Frankreich, Schweiz oder Italien. Dass sollte natürlich geübt werden bzw. vorab die Koordination (Alarmierung, Meldewege, Einsatzleitung etc.) abgesprochen werden und vor allem müssen die entsprechenden Löschflugzeuge bzw. Hubschrauber auch vorhanden sein. Beim Waldbrand in der Lüneburger Heide vor genau dreißig Jahren lieh man sich zwei Canadair CL-215 beim französischen Zivilschutz aus. Sollte es in Deutschland wieder einen großen Waldbrand, wie damals in der Lüneburger Heide geben, wird man wohl das Nachfolgemodell die Canadair CL-415 bei den französischen Nachbarn ausborgen müssen – oder entsprechende zur Waldbrandbekämpfung ausgerüstete Hubschrauber in der Schweiz ausleihen müssen. Soweit die Klimaprognosen über eine Temperaturerhöhung in Mitteleuropa zutreffen, – wird man wohl auch damit rechnen können, dass es auch hierzulande zu einer Zunahme der Waldbrandaktivität kommt[4], und daher sollte man sich im Zuge der Daseinsvorsorge Gedanken darüber machen, inwiefern es ratsam wäre sich mit der Beschaffung von Löschflugzeugen vom Typ CL-415 zu befassen.

Wobei ich es schon erstaunlich finde, dass der große Waldbrand in der Lüneburger Heide[5], immerhin einer der größten Naturkatastrophen im Nachkriegsdeutschland – ich schrieb schon hier (und hier in Französisch) darüber – so komplett aus dem kollektiven Gedächtnis gefallen ist. Festhalten kann man auf jeden Fall, dass es auch ohne Klimawandel in Mitteleuropa zu großen, vor allem auch gefährlichen Waldbränden kommen kann, denn der Waldbrand in der Lüneburger Heide kostete 5 Feuerwehrmännern das Leben.

Abschließend ein paar Worte in Kürze zu dem im Artikel des Schwarzwälder Boten erwähnten „Californisationsprozessen“. Ich habe im vorherigen Blogbeitrag[6] das Thema, d.h. die californisation von Landschaften im feuerökologischen Sinne (californisation du paysage) relativ ausführlich behandelt. Daher an dieser Stelle nur zusammenfassend die wichtigsten Fakten: Californisation bedeutet die enge Verzahnung von Vegetationsdecke mit Siedlungseinheiten (Wohnbebauung, Bebauung allgemein, Infrastruktur). Waldbrandtechnisch heißt das die enge Verzahnung von Brandgut (frz. „masse combustible“, engl. „fuel load“[7]) mit der Wohnbebauung. In solch einer californisierten Landschaft kann es sehr schwierig werden Waldbrände effektiv zu kontrollieren und gleichzeitig die Wohnbebauung vor dem Feuer zu schützen. Zum ersten Mal hat man das Phänomen wohl in Südkalifornien rund um Los Angeles beobachtet – daher auch die Bezeichnung „Californisation“. Ich selbst habe die Begrifflichkeit nach dem großen Waldbrand von Collobrières 1990 in Südfrankreich, während der Arbeiten für meine Diplomarbeit[8] zum ersten Mal wahrgenommen[9]. Vor einigen Jahren schon habe ich den Californisationsprozessen rund um Schramberg einen französischsprachigen Blogbeitrag mit dem Titel „La Forêt progresse à Schramberg – et les risques d‘ incendies aussi“ gewidmet. Selbst wenn man nur wenig, oder sogar gar kein Französisch liest, – die Bilder in dem Beitrag sprechen eine eindeutige Sprache. Californisationsprozesse findet man naturgemäß vor allem in allen mediterranen Biomen, Regionen in den Vegetationsfeuer und Waldbrände im Sommerhalbjahr an der Tagesordnung sind. Aber man findet diese auch hier in Südwestdeutschland, – beispielsweise in den Randlagen des Pfälzer Waldes an der Unterhaardt, im Schwarzwald wie z.B. in der Raumschaft Schramberg, – und nicht nur in der Talstadt Schramberg. Die enge Verzahnung von Vegetationsdecke mit der Wohnbesiedlung findet sich bei genauer Betrachtung auch in vielen anderen Schwarzwaldgemeinden (Bilder dazu u.a hier in meinem letzten Blogbeitrag, dort findet sich z.b. ein rezentes Photo zur Californisation aus der Schwarzwaldgemeinde Lauterbach). Soweit es nicht zu Waldbrandereignissen in diesen Gegenden kommt, ist die Verzahnung eigentlich kein Problem. Dort wo Waldbrände quasi ausgeschlossen sind, eigentlich hervorragende Wohnlagen – wer wollte nicht in solch einer Lage mitten im Grünen wohnen?

Wenn es aber zu Waldbränden kommt, dann kann diese Verzahnung schnell zu gefährlichen Situationen führen. Die zwei kleinen Waldbrände, die diesen Sommer in Schramberg ausbrachen haben gezeigt, dass es sehr wohl auch im Schwarzwald zu Waldbränden kommen kann. In der Vergangenheit- und man sollte dies auch nicht vergessen – hat es auch im Schwarzwald verheerende Waldbrände gegeben, wie z.b. der große Brand von Baiersbronn – Schönmünzach der im Jahre 1800 einen Teil des Nordschwarzwaldes heimsuchte.

Quellen:

Fritsche, Johannes (2015): Waldbrand-Risiko ist in der Talstadt sehr hoch. In: Schwarzwälder Bote. 13.08.2015

Christophe Neff, le 17.08.2015

[1] Der erste Waldbrand fand am 16.07.2015 am oberen Göttelbach statt – dazu u.a. hier „Blognotiz 19.07.2015: Hochsommerliche Temperaturen und Waldbrandrisiken in Südwestdeutschland“ und „ Schramberg: Waldbrand löst Großeinsatz aus“, sowie „Stadt zählt zu den Risikogebieten“.

[2] Der Waldbrand am Rappenfelsen fand am Dienstag, den 11.8.2015 statt, hierzu u.a „Schramberg: Waldbrand am Rappenfelsen löst Großeinsatz aus“, sowie „Schramberg: Waldbrand am Rappenfelsen“.

[3] Ich hatte am 10.11.2010 bei der Kommandantentagung des Kreisfeuerwehrverband Rottweil einen Vortrag mit dem Titel „Waldbrände in Mitteleuropa – Bestandsaufnahme und Zukunftsszenarien Was kommt auf die Feuerwehren im Lkr. Rottweil zu?“ gehalten, – und dabei auch mit Vehemenz auf die Notwendigkeit von geeignenten Waldbrandlöschfahrzeuge hingeweisen. Die entsprechende Folie hatte den Titel „Camion citerne feux de forêts CCF – auch für den Lkr. Rottweil ?“. Das war ein öffentlicher Vortrag, – die Presse war auch anwesend, aber der Vortrag bzw. der Inhalt des Vortrages hinterließ wohl offensichtlich keinen Widerhall in den Medien.

[4] Dazu siehe u.a. « Feux de forêts et lectures de paysages méditerranéens: (Écologie et biogéographie des forêts du bassin méditerranéen ; The Nature of Mediterranean Europe – an Ecological History ; Le feu dans la nature – mythes et réalité) ».

[5] Weitere Artikel, die sich mit dem Waldbrand in der Lüneburger Heide befassen sind : Dans paysages les notices suivantes parlent entre autre du Waldbrand de la Lüneburger Heide: « Feux de forêts et lectures de paysages méditerranéens: (Écologie et biogéographie des forêts du bassin méditerranéen ; The Nature of Mediterranean Europe – an Ecological History ; Le feu dans la nature – mythes et réalité) », « 1949 – l‘incendie meurtrier dans la Forêt des Landes » ,« The Fatal Forest Fire – remembering the “1949 Mega fire” in the „Forêt des Landes” (South West France)» , « Blognotice 04.07.2015: Vague de chaleur, canicule et risques d’incendies en Europe centrale », « Blognotiz 19.07.2015: Hochsommerliche Temperaturen und Waldbrandrisiken in Südwestdeutschland », « Blognotice 10.08.2015: Cigognes, canicule et chant de cigales – vue sur l’été 2015 dans le « Oberrhein (Rhin Supérieur) ».

[6] Siehe « Blognotice 15.08.2015: Incendies de forêt à Schramberg en Forêt-Noire et processus de californisation du paysage ».

[7] Siehe u.a. in “Glossary of wildfire terms

[8] Die Ergebnisse meiner Diplomarbeit wurden zeitversetzt in dem Büchlein «  Waldbrandrisiken in den Garrigues de Nîmes (Südfrankreich) : eine geographische Analyse. Mannheim 1995. ISBN: 3-923750-50-1“ veröffentlicht.

[9] Siehe « Blognotice 15.08.2015: Incendies de forêt à Schramberg en Forêt-Noire et processus de californisation du paysage ».

Blognotice 15.08.2015: Incendies de forêt à Schramberg en Forêt-Noire et processus de californisation du paysage

Vue sur la Talstadt Schramberg – 31.07.2015 – engrenage de l’habitat avec le couvert végétal, © Christophe Neff 2015

Et encore un feu de forêt à Schramberg en Forêt – Noire . Après avoir déjà subi un premier incendie de forêt le 16.7.2015 au lieu dit « oberer Göttelbach », c’est le bois du Rappenfelsen qui a pris feu le 11.8.2015. Décidément pour la commandante des pompiers de Schramberg, Annette Melvin, jusqu’à présent l’été 2015 fut déjà laborieux – et si le temps sec et chaud perdure en Forêt – Noire elle et ses camarades auront encore beaucoup de travail devant eux. Le journal régional – le Schwarzwälder Bote a d’ailleurs publié un article dans lequel on m‘a cité dans ce sens « Der Feuerökologe befürchtet: Annette Melvin und ihre Kameraden werden viel zu tun haben, wenn die trocken-warme Witterung so anhält» . Une très grande partie de l’Allemagne subit les conséquences d’un été sec et chaud[1] – certaines régions allemandes subissent une sècheresse comme on en n’a plus vue depuis 50 ans[2]. L’article du Schwarzwälder Bote m’a procuré plusieurs demandes per email & Facebook sur la signification de californisation – californisation du paysage.

En géographie, mais aussi dans les sciences traitant les feux de forêts (écologie du paysage, écologie du feu, sylviculture, génie rural etc.) le terme est utilisé pour désigner l’engrenage entre la végétation (forêts, maquis, garrigues, boisement) et l’habitat – qui rend particulièrement dangereux un incendie de forêts. Un incendie de forêts qui sévit dans un paysage « californisé » -est difficile à combattre – et il peut mettre en danger les habitations et provoquer des pertes de vies humaines.

Au-delà, en géographie humaine, par exemple le terme est utilisé pour désigner la « métropolisation » du paysage,- dans ce contexte on peut aussi parler de « californisation, soit de l’arc lémanique soit même de la totalité de la Suisse, pour décrire un mouvement de mitage, de diffusion du bâti sur le territoire, de non-création d’espaces publics voire de ségrégation des espaces résidentiels (Messer, M.A. 2014, p. 2) ».

Californisation à Lauterbach (Forêt Noire) 28.07.2015
Californisation à Lauterbach (Forêt Noire) 28.07.2015, © Christophe Neff 2015

Personnellement j’utilisé le terme pour désigner l’engrenage du combustible (masse combustible) du feu de forêt potentiel, donc l’engrenage du couvert végétal avec l’habitat. Dans ce sens la ville de Schramberg, comme beaucoup d’autres municipalités de Forêt – Noire (par exemple la commune de Lauterbach), mais aussi comme beaucoup d’autres communes dans le midi français se situe dans un paysage californisé.

Neff, C. , Baum, J. (2012) Californisation & Littoralisation in Mediterranean France, IGC Cologone 2012 SE 01-03 - Analysis of linked social-ecological systems 3, 26 – 30 August 2012  page 1
Neff, C. , Baum, J. (2012): Californisation & Littoralisation in Mediterranean France, IGC Cologone 2012 SE 01-03 – Analysis of linked social-ecological systems 3, 26 – 30 August 2012 page 1

Un incendie de forêt qui éclate dans un tel milieu « californisé » – comme on le voit dans le transparent (exemple de Treilles dans le département de l’Aude) que j’ai utilisé durant une conférence en 2012 (Neff&Baum 2012) traitant de la californisation & littoralisation de France méditerranéenne[3] – peut avoir des conséquences dramatiques. Notons qu’aux Etats – Uni dans ce contexte on parle plutôt d’Urban-Wilderness interface, Housing density patterns, Urban sprawl – le terme de californisation me semble plutôt être inconnu. Le terme est plutôt utilisé en géographie agraire pour désigner un type de paysage agraire avec une agriculture très intensive ressemblant à l’agriculture californienne (Grigg, D.B. (1974) p. 174).

Concernant la californisation à Schramberg,- j’avais déjà décrit dans paysages la situation dans la Raumschaft Schramberg dans le billet – « La Forêt progresse à Schramberg – et les risques d‘ incendies». Donc a priori rien de nouveau, – sauf que l’été 2015 a été particulièrement chaud et sec –ce qui a provoqué déjà deux départs de feu – et procuré beaucoup de travail à Annette Melvin et son équipe.

Pour finir – le terme de californisation dans ce contexte d’ analyse de risque d’incendie de forêts, – et les dangers que ces incendies peuvent induire pour l’environnement (et les hommes qui peuplent cet environnement[4]), je crois, si je me souviens bien, que c’est en 1990 après les discussions qui suivaient l’incendie de Collobrières dans le Var[5], que je l’ai aperçu ou entendu la première fois. Il me semble assez clair que le terme californisation prend comme référence cette image qu’on voit défiler devant nos écrans de télévision depuis des décennies – des belles villas dans un espace de boisement bien soigné – qui sont la proie d’un incendie de forêt devenu incontrôlable –quelque part en Californie assez souvent dans les Orange County, Riverside County, San Bernardino County, & Los Angeles County.

Littératures & sources citées :

Darques, R. (2013): Mythé et realité des « grands » incendies en Méditerranée. In : Darques, R., Sidiropoulos, G., Montiel-Molina, C. (2013) (EDS) :Les grands incendies de forêt en Méditerranée/ Great wildfires in the Mediterranean, 11-21. ISBN 978-2-85399-934-2

Fritsche, Johannes (2015): Waldbrand-Risiko ist in der Talstadt sehr hoch. In: Schwarzwälder Bote. 13.08.2015

Grigg, D.B. (1974): The Agricultural Systems of the World. An Evolutionary Approach. Cambrige, p. 129

Messer, M.A. (2014) : Peut-on encore parler d’urbanisation de la Suisse ? In : 20e Biennale de géographie d’Avignon – Géopoint 2014 – « Controverses et géographies » – 12 et 13 juin 2014. (download/chargeable ici)

Neff, C. : (1995) : Waldbrandrisiken in den Garrigues de Nîmes (Südfrankreich) : eine geographische Analyse. Mannheim. ISBN: 3-923750-50-1

Neff, C. , Baum, J. (2012): Californisation & Littoralisation in Mediterranean France, IGC Cologone 2012 SE 01-03 – Analysis of linked social-ecological systems 3, 26 – 30 August 2012, Conférence/présentation publique (non publiée).

Photos :Vue sur la Talstadt Schramberg – engrenage de l’habitat avec le couvert végétal, © Christophe Neff 31.07.2015;  Californisation à Lauterbach (Forêt Noire), © Christophe Neff 28.07.2015, Premiere page de la conference/présentation: Neff, C. , Baum, J. (2012): Californisation & Littoralisation in Mediterranean France, IGC Cologone 2012 SE 01-03 – Analysis of linked social-ecological systems 3, 26 – 30 August 2012, Conférence/présentation publique (non publiée).

Christophe Neff, le 15.08.2015

[1] Situation semblable en France, voir entre autre le billet « Blognotice 10.08.2015: Cigognes, canicule et chant de cigales – vue sur l’été 2015 dans le « Oberrhein (Rhin Supérieur) »

[2] Voir „Dürre: In Deutschland ist es so trocken wie seit 50 Jahren nicht“.

[3] Neff, C., Baum, J (2012) : The Social Ecology of Californisation & Littoralisation in Mediterranean France. Conference/Presentation lors du 32nd International Geographical Congress 2012, Cologne, Session: Analysis of linked social‐ecological systems, 26 – 30 August 2012. (voir sur KITopen / DOI: 10.5445/IR/1000149710 )

[4] On lira avec intérêt l’article « Mythe et réalité des « grands » incendie en Méditerranée » de Régis Darques (Darques 2013)

[5] Pour une description de l’incendie de forêt de Collobrières de 1990 voir entre autre « Waldbrandrisiken in den Garrigues de Nîmes (Südfrankreich) : eine geographische Analyse ».

Blognotice 10.08.2015: Cigognes, canicule et chant de cigales – vue sur l’été 2015 dans le « Oberrhein (Rhin Supérieur) »

Vue sur le delta de la Sauer  02.08.2015  B1
Vue sur le delta de la Sauer 02.08.2015 B1 © Christophe Neff

Dans une grand partie de l’Europe l’été 2015 est caractérisé par des vagues de chaleurs successives[1], de la sécheresse prolongée, – des incendies de forêts (même en Allemagne)[2] – d’ailleurs la Wikipédia allemande y consacre un très bon article «Hitzewelle in Europa 2015 (vague de chaleurs en Europe 2015)». Les conséquences de cette sècheresse prolongée ont déjà laissé leurs traces dans le paysage, il suffit simplement de bien ouvrir les yeux. Cette sécheresse fait déjà penser ici et là à la sécheresse de 1976[3].

A Munchhausen[4], dans le Bas – Rhin, pas loin de la frontière allemande, par exemple le delta de Sauer est tombé à demi sec. Au même endroit, quand le Rhin est en crue – les eaux de la Sauer forment un véritable lac[5] d’une étendue assez considérable.

Cigognes - Grosswoerth Delta de la Sauer 02.08.2015 B1
Cigognes – Grosswoerth Delta de la Sauer 02.08.2015 B1 © Christophe Neff

A noter que le matin de ce dimanche d’ été, quand je me baladais à travers le delta de la Sauer, – les Cigognes se rassemblaient sur les prés du Grosswoerth pour vraisemblablement se préparer à leurs migrations vers le Sud[6]. Et dans le Ciel on pouvait de loin apercevoir plus d’une centaine de Cigognes planant dans le ciel de Munchhausen, survolant le Delta de la Sauer. A vrai dire, je n’avais jamais vu une telle concentration de Cigognes. Qui aurait cru durant les années 1970, – en 1974 on ne comptait que 9 couples de Cigognes en Alsace – que l’on pourrait dans un proche futur voir réapparaitre des groupes de Cigognes d’une telle importance,- comme je l’ai vu planer au-dessus du Delta de la Sauer ce Dimanche 2 Aout 2015.

Ces Cigognes se préparant pour leur vol migratoire, m’ont rappelé le souvenir d’une image de film, d’une série de télévision. Dans le premier épisode de la série « Les Alsaciens ou les Deux Mathilde » on voit le petit Antoine interpeller l’instituteur Yerri Laugel « Storike sind fort – les cigognes, Monsieur, – elles sont parties, elles ne sont plus la ! »  Dans le film, – l’image (d’ailleurs on ne voit pas de Cigognes durant cette scène) du départ précoce de Cigognes est censé nous annoncer le malheur qui tomba sur l’Alsace avec la « Guerre franco-prussienne de 1870 ». Cet été, le début de la phase migratoire des Cigognes ne peut certainement plus être utilisé comme annonciateur de malheurs, -mais en voyant ces centaines de Cigognes planer au-dessus des toits de Munchhausen et du Delta de la Sauer, je ne peux m’empêcher de penser aux guerres actuelles et des guerres, il y en a partout dans le Monde, – AQMI qui sévit dans le Sahel, – l’état islamique qui terrorise une grande partie de la Syrie et de l’Irak[7], Boko Haram qui contrôle (et terrorise) une grande partie du Nord du Nigeria (d’ailleurs les lycéennes de Chibok kidnappées par Boko Haram n’ont à ma connaissance jamais été retrouvées) : en fait nous vivons dans un Monde en guerre. L’image paisible de Cigognes planant au-dessus du Delta de la Sauer, par ce souvenir de la scène des Cigognes dans les deux Mathilde, – m’a rappelé que nous vivons dans un monde en guerre, – et la France fait bien partie de ces guerres, parfois on a trop tendance à l’oublier. Surtout en temps de vacances.

La grande chaleur (et la sécheresse qui l’ accompagne) qui sévit (ou sévissait les dernières semaines) dans le Oberrhein (Rhin Supérieur), les cours d’eau asséchés, les prés aux couleurs brun-jaune, – les petit feux de forêts ici et là – tout cela prend un peu l’air d’un paysage de Midi méditerranéen,- à une exception près – le chant des Cigales – ce concert si caractéristique des paysages du Midi, – que ce soit un paysages de forêts, de Maquis ou de Garrigues – ce chant magique des cigales – il manque tous simplement, – que ce soit dans la plaine d’Alsace,- ou les coteaux de la Unterhaardt – les Cigales sont inaudibles.

Parlant de canicule, de sécheresse, et des incendies dans ce billet de plein été – j’aimerais aussi rappeler qu’ il y a maintenant 40 ans, le 8 Aout 1975 débuta dans la Lüneburger Heide – le grand incendie de la Lüneburger Heide[8] [9]. Ce fut une des plus grande catastrophes naturelles de l’Allemagne d’après-guerre avec un très lourd bilan (plusieurs morts – les chiffres exacts divergent). La France avait d’ailleurs envoyé plusieurs Canadairs pour donner un coup de main aux services de secours allemands – qui fut totalement débordés par l’incendie. De nos jours la mémoire collective allemande a totalement oublié l’évènement, – aucun article, aucune émission dans les medias de couverture nationale en Allemagne. Le Waldbrand de la Lüneburger Heide au niveau national allemand est de nos jours complètement tombé à l’oubli.

Photos toutes © Christophe Neff, prises le 02. Aout 2015, dans le Delta de la Sauer à Munchhausen. (1 = Vue sur le delta de la Sauer 02.08.2015 B1, 2 = Cigognes – Grosswoerth Delta de la Sauer 02.08.2015 B1 © Christophe Neff)

Christophe Neff, le 10.08.2015

[1] En Allemagne des pics de chaleurs furent atteints, avec 40,3° C. à Kitzingen en Bavière le 4 juillet et le 7 aout, – ce qui est un record de température en Allemagne. Source : Article Wikipedia.de « Hitzewelle in Europa 2015 » dans sa version du 10.08.2015 07H :15.

[2] Dans paysages voir aussi les billets: « Blognotice 31.7.2015: Retour au pays du ciel bleu et des sapins », « Blognotiz 19.07.2015: Hochsommerliche Temperaturen und Waldbrandrisiken in Südwestdeutschland », « Blognotice 04.07.2015: Vague de chaleur, canicule et risques d’incendies en Europe centrale ».

[3] Voir aussi: Courtois, Cl., Van Eeckhout,L. « Canicule, sécheresse, incendies : le spectre de 1976 » dans le Monde, mardi 28. Juillet 2015, p. 5 (planète).

[4] Autres billets de paysages consacré à Munchhausen et ses environs: « Blognotice 12.6.2011 », « Blognotice 5.5.2012 : – la géographie le grand gagnant du scrutin des présidentielles 2012 », « Blognotice 15.07.2013: Images d’Outre-Forêt ».

[5] Voir la troisième photo de l’article « Blognotice 15.07.2013: Images d’Outre-Forêt ».

[6] L’importance du Delta de la Sauer pour les vols migratoire de Cigognes du Palatinat a été récemment décrit dans un article de la Rheinpfalz « „Rhenus“ hat es weit gebracht- der erst mit Sendern ausgerüsteten Jungstörche aus der Pfalz hat die Pyrenaen überquert » (Die Rheinpfalz, Mittwoch 5. August 2015, Südwestdeutsche Zeitung). Dans l’article de la Rheinpfalz la réserve naturelle du delta de la Sauer est d’ailleurs décrite comme « urwüchsiges Naturschutzgebiet ».

[7] Voir aussi pour rappeler les faits les notices: « Blognotice 28.07.2014: Bientôt le souvenir de l’église catholique chaldéenne et des églises syriaques (orthodoxes & catholiques) sera plus qu’un souffle de vent chaud dans le désert »et « Yazidis d’Irak – le cri d’angoisse d’une députée du parlement irakien ».

[8] Voir aussi dans l’article „Brand in der Lüneburger Heide“ dans la Wikipedia.de

[9] Dans paysages les notices suivantes parlent entre autre du Waldbrand de la Lüneburger Heide: « Feux de forêts et lectures de paysages méditerranéens: (Écologie et biogéographie des forêts du bassin méditerranéen ; The Nature of Mediterranean Europe – an Ecological History ; Le feu dans la nature – mythes et réalité) », « Blognotice 04.07.2015: Vague de chaleur, canicule et risques d’incendies en Europe centrale », « Blognotiz 19.07.2015: Hochsommerliche Temperaturen und Waldbrandrisiken in Südwestdeutschland ».

Blognotice 31.7.2015: Retour au pays du ciel bleu et des sapins

Ciel bleu et sapins 24.07.2015 (Halbmeil Kinzigtal)
Ciel bleu et sapins 24.07.2015 (Halbmeil Kinzigtal), © Christophe Neff 24.07.2015

Retour au pays du ciel bleu et des sapins – le pays où j’ai grandi la Raumschaft Schramberg a dernièrement subi un petit incendie de forêt. La ville de Schramberg qui est entièrement entourée de forêts est particulièrement sensible au risque d’incendie de forêts[1] et la vague de chaleur et de sècheresse qui sévit sur le Sud de l’Allemagne[2] ont donc contribué à l’éclatement de ce feu de forêts entre la Talstadt Schramberg et le Sulgen[3]. L’inspection du site de feux de forêt du « obere Göttelbach » avec la commandante des pompiers de la Talstadt Schramberg Annette Melvin et l’ ingénieur forestier Christoph Eberle était donc au centre d’une petite mission de terrain de deux jours[4] en Forêt – Noire – mission de terrain qui préparait un stage pratique pour un cours sur la cartographie de la dynamique végétale sur des anciens site de feux de forêts en Forêt Noire[5]. En plus je fus invité (avec 5 autres anciens élèves[6]) par mon ancienne école le Gymnasium Schramberg pour présenter dans un mini-exposé mon parcours académique et professionnel – lors d’un colloque organisé pour le 175ème anniversaire de ce lycée – qui débuta en 1840 comme Realschule[7] [8].

Brûlis, le paysage de forêt affecté par la sécheresse assez exceptionnelle (surtout les versant sud), souvenirs de lycéens, – mais après tout ce fut ce ciel bleu de Forêt Noire, – de voir une fois de plus ces magnifiques cimes de Sapins s’élancer dans le ciel bleu d’acier (stahlblau) de Forêt – Noire – couleur de ciel à laquelle nous n’avons droit que très rarement dans la Unterhaardt à Grünstadt. Le contraste des diverses touches de verts de la forêt de Sapins avec le ciel bleu – c’est une des mille images des paysages forestiers de la Forêt noire, – une image pour laquelle le retour au pays vaut toujours le voyage, – simplement pour voir et pour sentir – et même se mettre à l’écoute des chants de la forêt de sapins[9].

Photo: © Christophe Neff 24.07.2015: Ciel bleu et sapins 24.07.2015 dans la vallée de la Kinzig à Halbmeil (Kinzigtal (Wolfach))

Christophe Neff, le 31.07.2015

[1] Voir entre autre le post « La Forêt progresse à Schramberg – et les risques d‘ incendies aussi ».

[2] Voir entre autre le billet «Blognotice 04.07.2015: Vague de chaleur, canicule et risques d’incendies en Europe centrale»

[3] Il y eu aussi d’autres incendies de forêts en Allemagne pendant ce moi de juillet, voire entre autre le billet «  Blognotiz 19.07.2015: Hochsommerliche Temperaturen und Waldbrandrisiken in Südwestdeutschland »

[4] 24/25. Juillet 2015.

[5] La Forêt Noire est aussi un pays de feux de forêts, – meme si il y la mémoire collective a tendence a oublier ce fait, – voire aussi « Blognotice 10.09.2012: Changements de Paysages dans la Raumschaft Schramberg ».

[6] Entre autre avec Thomas Herzog juriste de formation et maire de la ville de Schramberg, Kerstin Andreae femme politique d’ Alliance 90 / Les Verts et membre du Bundestag (Kerstin Andreae est Diplom Volkswirtin), le Journaliste Stefan Ziegler, l’artiste Daniel Roth et le Professeur d’université de Physique Jochen Weller.

[7] Cet anniversaire „Jubiläum „175 Jahre Gymnasium Schramberg““ fut fêté le 24 et 25. Juillet 2015.

[8] Voir aussi dans la NRWZ « „Liegt der Elch noch da?

[9] Voir aussi le début du blog paysages – le billet « I. Un blog sur les paysages : un petit début – ou quelle langue choisir ? » et la notice « Blognotice 29.06.2014: Bala l’homme de la forêt ».

Blognotice 11.07.2015: Commentaire sur la réapparition du Loup au Bade – Wurtemberg après 150 d’ans d’absence

Eh bien, il vient de réapparaitre au Bade-Wurtemberg, après 150 d’années d’absence, le loup vient de faire parler de lui au Bade-Wurtemberg[1]. J’avais déjà parlé de la réapparition en 2012, même annoncé le retour du Loup en Forêt – Noire dans le billet « Changements de Paysages dans la Raumschaft Schramberg » – donc personnellement je ne suis pas très surpris de voir réapparaitre les Loups au Bade – Wurtemberg, – même si dans ce cas spécial, il s’agit d’un Loup écrasé retrouve sur le bord de l’Autoroute A 5 à la hauteur de la ville de Lahr – vraisemblablement un Loup de provenance française ou même helvétique, mais en tous cas il s’agit d’un loup de provenance alpine[2]. Concernant la Forêt Noire, on ne sait pas encore si le retour du Loup a déjà commencé, mais je pense que si il n’est vraiment pas encore là – se sera seulement une question de temps pour retrouver des traces du Loup en Forêt Noire. C’est la même chose pour le Pfälzerwald, qui est la prolongation naturelle du massif vosgien. Massif vosgien dans lequel une population de loup (autoreproductrice) est confirmée. En fait aucune barrière naturelle ou artificielle ne sépare les Vosges et le Pfälzerwald. Rien de plus facile pour les loups de migrer des Vosges dans le Pfälzerwald. Peut-être les loups sont-ils- déjà arrivés dans le Pfälzerwald, -mais à cause de la faible densité de la population du Pfälzerwald on ne s’est tout simplement pas encore aperçu de sa présence. Comme en Forêt Noire c’est plutôt une question de temps pour retrouver des traces de sa présence dans la Pfälzerwald.

Quant à la réapparition probable du Loup en Forêt – Noire, j’avais en 2004 fait une excursion avec des étudiants en géographie de Mannheim, à la recherche des habitats propices à la réapparition du Loup en Forêt Noire. Le journaliste Moni Marcel avait écrit un joli reportage pour la NRWZ, – mais ce reportage a disparu-ce qui reste dans les fonds de la bibliothèque du KIT – c’est l’info de presse que j’avais écrite –sous le titre de Kimmichginster und Global Change. Donc maintenant le loup semble vraiment arriver en Forêt – Noire, – et la cohabitation, – si il doit y avoir cohabitation, sera compliquée et complexe. Dans ce contexte je me permets de citer deux phrases d’un petit livre de Jean Marc Moriceau « Ni ange, ni démon, le loup échappe à toute vision réductrice. Notre perception, souvent uniformatrice, ne s’encombre guère de nuance et encore moins de d’une contextualisation spatiotemporelle »[3].

Concernant la société allemande, j’ai l’impression qu’il y a une grande tendance à une angélification du Loup, – le Loup est un Loup et ce n’est pas une figure de dessin animé, -parfois même le Loup attaque l’homme, cela arrive, même si cela arrive très rarement dans des pays occidentaux, – Candice Berger[4] attaqué par un Loup en 2010 fut à ma connaissance la dernière victime d’un attaque de loup dans un pays occidental[5]. Dans ce contexte je renvoie à l’interview fort intéressante de Kurt Kotrschal dans le Spiegel. Il pense que le loup peut très bien avoir sa place dans l’Europe contemporaine –d’après Kotrschal ils ont même un droit de vivre en Europe[6] , – mais dans les rares cas où le loup attaque l’homme, il préconise cependant d’abattre toute la meute[7]. Concernant aussi bien la Forêt -Noire que le Pfälzerwald – l’élevage extensif comme il est pratiqué dans un grande partie du Sud Est français n’existe presque plus –donc à priori nous ne serons pas confrontés aux mêmes problèmes de cohabitation – sauf dans les rares cas d’élevage extensif où elle a été introduite dans deux massifs forestiers allemands pour les besoins de la maintenance de l’ouverture du paysage. La « Landschaftspflege » (maintien des paysages) par troupeau de chèvre ou de mouton, comme il est par exemple pratiqué dans la Raumschaft Schramberg[8], est très difficilement compatible avec la présence du Loup. Mais dans les régions allemandes où une tradition d’élevage d’ovins existe, comme par exemple dans en Basse-Saxe nous commençons à être confronté aux mêmes problèmes que connaissent les éleveurs de montagne du midi français. Julia Koch du Spiegel vient de consacrer récemment un reportage à la cohabitation problématique ente Loup et élevage ovin en Basse – Saxe sous le titre « Lämmchen zum Dessert (petit agneau comme dessert) »[9][10].

A titre professionnel j’ai toujours un peu travaillé sur les changements des milieux environnementaux et sur la ré(apparition) des Loups, – mais jusqu’à présent je n’ai presque rien publié sur le sujet- sauf l’article[11] «Der rezente Landschaftswandel im westlichen Mediterranraum – Herausforderungen für Natur- und Landschaftsschutz » publié en 2001   – ou je me focalise sur les différentes perceptions des différents acteurs sur « les feux de forêts, les loups, les ours » – et je dirai même que depuis que l’article a été publié en 2001 les perceptions (et les problèmes) n’ont guère évolué. Concernant la présence du Loup dans le Pfälzerwald et dans la Forêt – Noire, je pense qu’il y beaucoup de risque que cela s’avére complexe et compliqué même si les administrations concernées prétendent y être excellemment préparées! Le Loup est un Loup, – c’est un super prédateur et ce n’est surtout pas un « Kuscheltier » (mots allemand pour Doudou, Peluche), même si certains medias et organisations de protection de la nature ont tendance à nous raconter de telles fables. La coexistence entre deux « super prédateurs » comme le Loup et l’homme n’est pas toujours facile, – il faut le reconnaitre. Personnellement je me sens proche de l’opinion de Kurt Kotrschal, le Loup a sa place en Europe, -mais il faut toujours maintenir son respect devant le prédateur (Raubtier dans le texte du Spiegel) – sans ce respect, la cohabitation peut tourner au drame.

Pour finir ce billet, pour ceux qui s’intéressent au sujet, je ne peux que recommander la lecture de ces deux livres :

Le petit livre « le loup en question » (livre cité dans ce texte ci-dessus) écrit par Jean Marc Moriceau réunit à peu les principales informations concernant la situation actuelle du Loup en France. Sachant bien que certains défenseurs du loup contestent la neutralité de Jean Marc Moriceau, je pense quand même que c’est un livre objectif qui met très bien en lumière la complexité du sujet.

L’histoire du Loup en Alsace et dans les Vosges est décrite dans le livre de Thomas Pfeiffer « Alsace le retour du Loup ». Concernant l’Allemagne jusqu’à présent, la cohabitation entre Homme et Loup, n’a pas (encore) provoqué de débats passionnels comme en France, et à ma connaissance, il n’existe pas encore d’ouvrage (livre) sur la réapparition du Loup en Allemagne.

Sources et ouvrages cités :

Becker, Markus (2012): Verhaltensforschung: Der Wolf offenbart die Natur des Menschen. (Dans le SPON du 21.09.2012). Reportage/Interviev avec Kurt Kotrschal.

Koch, Julia (2015): Lämmchen zum Dessert. Tiere. In Niedersachsen geht die Angst um: Der Wolf ist wieder da. Zwar haben die Räuber dort noch nie einen Menschen verletzt – aber sie töten Schafe. Vom richtigen Umgang mit einem alten Feind. In: Der Spiegel 28/2015, 108 – 110.

Moriceau, Jean Marc (2015) : Le Loup en question. Fantasme et réalité. Paris, (Libella/Buchet&Chastel), ISBN 978-2- 283-02791-2

Neff, Christophe (2000): MEDGROW. Vegetationsdynamik und Kulturlandschaftswandel im Mittelmeerraum. Mannheim (Mannheimer Geographische Arbeiten), ISBN 3-923750-80-3

Neff, Christophe (2001): Der rezente Landschaftswandel im westlichen Mediterranraum – Herausforderungen für Natur- und Landschaftsschutz. In Petermanns Geographische Mitteilungen 145, 72 – 83.

Pfeiffer, Thomas (2011): Alsace le retour du Loup. Un siècle après son éradication il revient, faut –il en avoir peur. Strasbourg, (la Nuée bleue), ISBN 978-2-7165-0796-7

Christophe Neff,   le 11.07.2015

P.S. : L’auteur de paysage et les Loups, c’est une vieille histoire[12], une vieille affaire de famille – souvenirs de débats passionnels avec mon grand- père Jean Migliori sur la présence de Loup en France et en Italie, sur la Bête des Vosges, sur les loups de Cévennes et le réalisme du téléfilm La Tuile à loups – durant les années 1970. Ce fut aussi un débat sur la perception de paysages et de la nature, mais aussi sur la pauvreté en milieux rurale en France et en Italie. Les souvenirs de ces débats, de ces discussions passionnées seront peut-être rassemblés dans un autre billet avant qu’ils ne tombent en oubli !

[1] Voir p. ex: « Raubtier: Wolf in Baden-Württemberg nachgewiesen“ dans le SPON, ou „Lahr Totes Tier war wirklich ein Wolf“ dans le Schwarzwälder Bote.

[2] Voir « Überfahrenes Tier bei Lahr war ein alpiner Wolf“.

[3] Moriceau, Jean Marc (2015) : Le Loup en question. Fantasme et réalité, p. 27. Paris

[4] Voir Wikipedia « List of wolf attacks in North America

[5] Pour les attaques de Loup sur les humains avant 2001 on consultera le document « The fear of wolves – a review on wolfattaks on humans » edité pas John Linell et al en 2001 , document chargeable sur Internet ici : http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/2002.Review.wolf.attacks.pdf

[6]Wölfe waren immer da“, sagt Kotrschal. „Sie haben das Recht, hier zu leben. Punkt./Les Loup etaient toujours la“ dit Kotrschal“ils ont le droit de vivre ici. Point ! (Traduction C.Neff)

[7]Sollte ein Wolf Menschen angreifen, kann das das Ende seines gesamten Rudels bedeuten. „Wölfe geben ihr Verhalten stark über Traditionen weiter“, sagt Kotrschal. „Wird ein Wolf übergriffig, ist es meist das Beste, das ganze Rudel abzuschießen./ Si un loup attaque un homme, cela peut mettre en péril l’ existence de toute la meute. „ Les loup transmettent leur comportement par tradition“, dit Kotrschal.“ Si le comportement d’un loup devient dangereux (übergriffig werden) – il faut dans la plupart des cas abattre toute la meute » (Traduction C.Neff)

[8] Dans la Raumschaft Schramberg ce sont surtout de troupeaux de chèvres qui sont utilisés pour le maintien du paysage (Landschaftsoffenhaltung.).

[9] Koch, Julia (2015): Lämmchen zum Dessert. Tiere. In Niedersachsen geht die Angst um: Der Wolf ist wieder da. Zwar haben die Räuber dort noch nie einen Menschen verletzt – aber sie töten Schafe. Vom richtigen Umgang mit einem alten Feind. In: Der Spiegel 28/2015, 108 – 110.

[10] Julia Koch a aussi publiée un interview intéressant avec Luigi Boitani (Professeur d’ecologie animale à l’Université de Rom) dans le SPON « Who’s Afraid of the Big Bad Wolf? Fears As Predator Returns To Europe – Interview with Luigi Boitani conducted by Julia Wolf »

[11] Et un demi-chapitre sur les dynamiques de paysages – voir les relations entre fermeture du paysage, risques de feux de forêts et réapparition du Loup dans les massifs des montagnes méditerranéennes françaises (Neff 2000).

[12] Jusqu’à présent dans paysages je n’ai écrit que très rarement sur le Loup, – quelque mots dans « Blognotice 01.09.2012: Commentaire sur la « modeste et provisoire » ristourne sur le prix des carburants » et le billet « Blognotice 10.09.2012: Changements de Paysages dans la Raumschaft Schramberg » dans le quelle j’annonce le retour du Loup en Forêt Noire et dans le Pfälzerwald.

Blognotice 04.07.2015: Vague de chaleur, canicule et risques d’incendies en Europe centrale

Il fait chaud en Europe en ce moment, – surtout en Europe Centrale entre Paris, Berlin et Strasbourg les températures journalières frôlent souvent les 38 ou 39 degrés – grâce au au « Hitzehoch Annelie » à l’anticyclone Annelie. La Wikipédia allemande a déjà son article (Hitzewelle in Europa) sur cette canicule qui fait souffrir une grande partie de l’Europe. A part la grande émotion sur la situation économique de la Grèce, – le Hitzehoch Annelie est bien à la une des medias allemands. La canicule actuelle augmente aussi les risques d’incendie en Europe centrale – une première analyse climatologique[1] du DWD (service météorologique allemand) de la vague de chaleur actuelle nous alerte sur le risque considérable d’incendie de forêt en Saxe. La Rheinpfalz dans son édition du 2. Juillet 2015 a consacré presque une page entière au risque d’incendie lié à la forte vague de chaleur[2]. Personnellement je pense que si la vague de chaleur se prolonge, les risques d’incendies de forêt (ou feu de végétation) vont considérablement augmenter en Europe centrale, -je pense qu’une grande partie des massifs forestiers français (hors le domaine méditerranéen) comme par exemple les forêts du Massif des Vosges , suisse (par exemple dans les forêts du Canton du Valais) et allemands (par exemple en Forêt -Noire ou dans le Pfälzerwald) (et bien au-delà) pourraient être la proie d’un incendie de forêt. La France est assez bien préparée, – même hors du domaine méditerranéen les services anti incendies français me semblent être assez efficaces. Même en Alsace, dans les forêts rhénanes on trouve des panneaux anti-incendie. Rien de tel, sur l’autre côté du Rhin ou en Palatinat. Le grand incendie de la Lüneburger Heide de 1975 a presque complètement disparu de la mémoire collective allemande[3]. Le grand incendie, pour le grand public allemand, ce sont les images de télé provenant du midi français, de Californie, d’Australie – ou ce sont les sinistres pronostics des climatologues qui nous prédisent une potentielle augmentation du risque d’incendie vers la fin du siècle. Pour le grand public allemand, la notion du risque de feu de forêt n’existe malheureusement pas – et les pouvoirs publics ne sont guère préparés à faire face à des tels scenarios. Si la vague de chaleur qui sévit actuellement Europe Centrale entre Paris, Berlin et Strasbourg se prolonge, les risques d’incendies de forêt vont considérablement augmenter, – et des scénarios comme le grand incendie de la Lüneburger Heide en 1975 pourraient se reproduire.

Christophe Neff, le 04.07.2015

[1] DWD: Erste klimatologische Einschätzung der Hitzewelle Juli 2015

[2] Die Rheinpfalz: Vorsicht beim Grillen und Parken, Hitze-Tipps – Wakdbrandgefahr nicht unterschätzen – Autos, Grillkohle, und Glasmüll können Feuer entfachen. Die Rheinpfalz, Nr 150, Donnerstag, 2 Juli 2015.

[3] Voir aussi le billet « Feux de forêts et lectures de paysages méditerranéens: (Écologie et biogéographie des forêts du bassin méditerranéen ; The Nature of Mediterranean Europe – an Ecological History ; Le feu dans la nature – mythes et réalité) ».

Six ans de Blog paysages sur le Monde.fr (31.05.2015)

Il y a maintenant six ans, – le 24.5.2009 débutait le blog paysages, avec  «  I. Un blog sur les paysages : un petit début – ou quelle langue choisir ? »  sur le Monde.fr. Depuis 353 articles ont vu le jour, la plupart écrits en français, occasionnellement en allemand et  très rarement des articles publiés en anglais. 353 articles, lus par approximativement 157.223 lecteurs. Les deux articles les plus consultés depuis le début du blog en mai 2009 sont probablement les billets « 1949 – l‘incendie meurtrier dans la Forêt des Landes » et « Blognotice 12.2.2012: la banquise bloque le Port de Port Leucate ». Depuis le 14.9.2013 j’utilise «google-analytics», et d’apres cette outil les cinq articles les plus consulte depuis cette date sont « Blognotice 12.2.2012: la banquise bloque le Port de Port Leucate », « Lundi 11 octobre 2010 – la mer se déchaîne sur la plage de Port Leucate », « Blognotice 28.07.2014: Bientôt le souvenir de l’église catholique chaldéenne et des églises syriaques (orthodoxes & catholiques) sera plus qu’un souffle de vent chaud dans le désert », « 1949 – l‘incendie meurtrier dans la Forêt des Landes », et « Das Biafrakind ».

Il y a un an j’avais déjà rédigé un article « Cinq ans de Blog paysages sur le Monde.fr (31.5.2014) » – et en le relisant, je réalise que la crise de gouvernance du Monde dure encore, – elle s’est même amplifiée avec la démission du directeur par intérim Gilles van Kote[1]. Donc un an après la démission de Natalie Nougayrède, le journal dans lequel « paysages » est édité reste en quête d’un directeur.

Six ans de blog paysages c’est aussi d’une certaine manière, être le témoin de la désertification ferroviaire de la France[2]. La remise du rapport de la commission Duron[3] le mardi 26 mai ne semble que confirmer mon impression déjà décrite en août 2014 «…  … mais ce qui ma frappa le plus, durant mes préparations de ce cours de géographie, mon voyage de préparation à travers la France, à travers les midis française c’est de voir à quel point ce pays, qui fut un pays de chemins de fer, est devenu un pays à l’abandon. Depuis des décennies, les gouvernements, qu’ils soient de gauche ou de droite, laissent mourir ce qui fut une fois le réseau européen Nr. 1 de chemin de Fer, à petit feu. Ceci concerne tout le territoire français, – Bitche depuis peu décroché du chemin de Fer, l’Auvergne ferme silencieusement une ligne après l’autre, – combien de temps encore verra –t-on circuler des trains sur la ligne des Causses » dans le billet « Quatre jours de vacances à Leucate, de très petites vacances …. ». Concernant la ligne des Causses, – où jadis circulait le fameux Aubrac – le verdict de la commission est assez clair, – sur la page 71 du rapport nous trouvons les mots suivants « Compte tenu de la présence de l’autoroute Clermont-Ferrand-Béziers/Montpellier, l’analyse des flux de la ligne conduit la commission à préconiser un transfert sur autocar qui peut constituer l’opportunité de proposer des dessertes plus rapides, plus nombreuses et adaptées aux flux (tout en ayant un coût moindre) et de desservir au choix soit Béziers soit Montpellier (Commission TET avenir 2015, p.71) ». Si le gouvernement suit les propositions de le TET avenir, – la ligne des Causses est définitivement condamnée (comme d’autres relations). Donc il ne me reste qu’à constater que six ans de blog paysages c’est aussi d’une certaine manière, être le témoin de la désertification ferroviaire de la France.

Ouvrage cité :

Commission TET avenir 2015 (Eds)(2015): TET : AGIR POUR L’AVENIR. Le 25 mai 2015. http://www.developpement-durable.gouv.fr/IMG/pdf/Rapport_TET_d_avenir.pdf

Photo: © Christophe Neff 26.05.2015, PN 14 à Sallèles-d’Aude sur la ligne ligne de Chemins de Fer de Narbonne à Bize.

Photo: © Christophe Neff 26.05.2015, PN 14 à Sallèles-d’Aude sur la ligne ligne de Chemins de Fer de Narbonne à Bize.

Christophe Neff, Port Leucate le 31.5.2015

[1] Voir entre autre le Figaro.fr « La crise de gouvernance s’aggrave au journal Le Monde », et le Monde.fr « Démission de Gilles van Kote, directeur du « Monde ».

[2] Voir entre autre les billets « Blognotice 15.10.2014: Gare de Gallician 27.09.2014 13 heures 20 », « Blognotice 08.09.2014: Quatre jours de vacances à Leucate, de très petites vacances …. », «Blognotice 01.09.2012: Commentaire sur la « modeste et provisoire » ristourne sur le prix des carburants »,  « Blognotice 5.5.2012 : – la géographie le grand gagnant du scrutin des présidentielles 2012 » , « Blognotice 30.12.2011 – la BB 475068 en gare de Crozet », « Blognotice 25.9.2011 », « BB 67422 traçant le TER 830734 entre Mothern et Lauterbourg », « Saint-Genis-Pouilly à bientôt – quelques réflexions sur l‘ après Copenhague – et quelques aspects de la politique des transports en Allemagne, en France et en Suisse » , «  La gare de Leucate – La Franqui – rétrospectives & observations de « trainspotter » dans une petite gare de campagne (25.10.2009) » .

[3] Commission „TET avenir“ préside par Philippe Duron, download/chargeable ici: http://www.developpement-durable.gouv.fr/IMG/pdf/Rapport_TET_d_avenir.pdf

Blognotice 26.04.2015: retour sur le vieil homme – le Pico do Fogo

Bildschirmschnappschuss- Vue sur la coulée de lave refroidi du Pico du Fogo, extrait du film L'ILE DU FEU de l?emission «  Cap-Vert, les îles aux trésors » du 24.04.2015 »
Photo de l’écran de mon poste de télévision : – la coulée de lave refroidi du Pico du Fogo, extrait du film L’ILE DU FEU de l’emission « Cap-Vert, les îles aux trésors » du 24.04.2015 »

Retour sur l’éruption du vieil hommele Pico do Fogo –qui dura à peu près trois mois et demi, le vielle homme de l’ile de Fogo semble s’être endormit depuis le début du printemps. Apres 77 jours d’éruptions[1] l’Observatório Vulcanológico de Cabo Verde nous annonces la fin de l’éruption[2] du Pico do Fogo. Donc le vieil homme depuis 08.02.2015 est retombé en veille, maintenant il s’endort lentement, -jusque a la prochaine éruption. Compare a aux autres éruptions volcaniques qui ont lieux dernièrement, par exemple en ce moment les volcans Calbuco[3] et Villarica[4] aux Chili,- la phase éruptive assez prolonge du Pico do Fogo n’a reçu un couvert médiatique très limite. Dans ce contexte j’ai moi-même parle de l’éruption oubliée – et le géologue David Rothery avait aussi publié un article intéressant sous le titre « Why have we heard so little about the devastating Cape Verde volcano? ». L’éruption finie, la vie reprend lentement ses droits dans les Chã das Caldeiras. On pouvait s’apercevoir dans le magnifique reportage « L’île du feu » produit par Clémentine Arnaud et Arnaud Mansir dans l’émission « Faut pas rêver : Cap-Vert, les îles aux trésors » du 24.04.2015. La coulée de lave a recouvert un grande partie des habitations de Chã das Caldeiras, – mais ici et là – la reprise végétale s’annonce –les premiers plantes sont à apercevoir – « Alcindo et ses freres[5] » – les « fils du volcan » ont commencé à tenter de reconstruire leurs Hôtel ensevelit sous la coulée de lave. Bientôt les premiers randonneurs arriveront de l’Europe lointaine (France, Allemagne etc.) pour appréhender le Pico do Fogo a la recherche de sensations volcanique forte, – oui la vie reprends – et cela sans grande « compassion » médiatique,- et peut être c’est même mieux commença !

Finissons cette petite notice avec un petit B-Mol, – malheureusement il est impossible de revoir aussi bien les émissions « Faut pas rever », mais aussi « Thalassa », – revoir l’émission « Algérie, la mer retrouvée » – dont j’ai consacré le billet « Algérie, la mer retrouvée » ou par exemple la « la route australe » d’Emilio Pacull dans l’émission Thalassa du vendredi 26.11.2010 » c’est tout simplement impossible depuis l’Allemagne. Parfois on a la chance, de retrouver ici et là un ombre de vestige d’un anciens épisode Thalassa sur YouTube, – vestige permet qui de revoir ces remarquables reportages, comme par exemple « SAO TOME – Les Îles Chocolat » sur la fabuleuse histoire du « cacao » senso Claudio Corallo.

Pour revenir à l’ile Fogo, au reportage « L’île du feu » Clémentine Arnaud et Arnaud Mansir, ce film mériterait largement qu’on puisse le revoir (depuis étranger), – car je pense que c’est aussi- dans une certaine mesure un document historique, – ce sont surement une des premières images de documentaires télévisées qui nous montrent les paysagées des Chã das Caldeiras ensevelit sous la coulée des lavées datant de l’éruption 2014/15 – d’une durée de 77 jours, du Pico du Fogo, de ce vieil homme qui est pour une fois de plus s’endormit un petit peu !

Photo: © Christophe Neff 24.04.2015, Photo de l’écran de mon poste de télévision : – la coulée de lave refroidi du Pico du Fogo, extrait du film L’ILE DU FEU de l’emission «  Cap-Vert, les îles aux trésors » du 24.04.2015 »

Christophe Neff, le 26.06.2015

[1] Nous trouvons un compte rendu chronologique assez détaillée (en allemand) de l’évolution de l’éruption du Pico do Fogo sur la page « Vulkanausbruch auf der Insel Fogo – Republik Cabo Verde » du site « Informação Turística Lucete Fortes ».

[2] Voir „Erupção do vulcão da Ilha cabo-verdiana do Fogo chega ao fim”.

[3] Voir le reportage « Au chili, le redoutable volcan Calbuco reste instable ».

[4] Voir le reportage « Le volcan chilien Villarrica est entré en éruption ».

[5] On trouve un petit extrait de l’émission « Cap-Vert, les îles aux trésors : l’île du feu » dans YouTube.