Petite note personnelle sur une ancienne photo de Hussigny (25.7.2009)

Une petite note personnelle pour reprendre une citation du billet « Villa Jasmin – quelques pensées personnelles en vagabondant sur le téléfilm de Férid Boughedir » du 2.6.2009 ou j‘ ai aussi en quelques lignes fait revivre les souvenirs de mon grand -père Jean Migliori.

« J’ai lu l’ouvrage dans les trois nuits suivantes à l hôtel, – et pendant la lecture je retrouvais un peu le monde perdu de mon enfance quand mon grand – père me racontait sa gauche. Les mémoires d’une gauche, d’un monde meilleur, mais aussi cette vision d’une France- pays des droits de l’homme, pays du progrès, – ceci fut le monde de Jean Migliori, mon grand père, immigré italien, macaroni, rêveur marxist, résistant, socialiste, mitterrandiste avant que le mot « génération Mitterrand » fut invente. Monde, idées et histoires de mon grand père qui il me racontait, – le Journal Le Monde à l’appui, – et qui ressurgissait pendant ma lecture de l’ouvrage de Moati sur la colline de Sidi Dhrif surplombant Marsa la Corniche et Marsa Plage. »

Sur le blog de famillenounouneff on trouve un minuscule billet titré « pour les Migliori – Jean Migliori le socialiste », on y trouve quelques mots biographiques, une citation de Léon Blum, et deux photos. Une des photos montre Jean Migliori le « sorcier rouge » comme il fut appeler par ses élevés, devant son école de Hussigny

Christophe Neff, Grünstadt le 25.7.2009

Blogostatistiques 2000– deutschsprachige Fassung

Ich habe heute morgen unter dem Titel „Blogostatistiques 2000 du Blog „Paysages“ 21.7.2009 “ eine Analyse der Zugriffe meiner bisherigen Artikel im blog Paysage eingestellt. Grund des franzsösichensprachigen Postings war, dass der Blog Paysages am Dienstag den 21.7.2009 den zweitausendsten Leser verbuchen konnte. Ich liefere hier eine kleine deutschsprachige Zusammenfassung des postings von heute morgen, da ich ja auch ein paar deutschsprachige Leser habe, – das lässt jedenfalls die Statistik vermuten.

Articles Placement % Nombre de visiteurs estimés
Un blog sur les paysages : un petit début 1 18,491 370
1949 – l’incendie meurtrier dans la Forêt des Landes 2 14,385 289
Comment fait-il 3 8,021 160
Villa Jasmin 4 6,951 139
Élections européennes 5 6,417 128
Feux de forêts et lectures de paysages 5 6,417 128
II. Un blog sur les paysages : ein kleiner Prolog 6 5,614 112
III. Un blog sur les paysages : an English introduction 7 5,080 102

Tableau de fréquentation des articles du blog paysages (2000 visiteurs période du 24.5 – 21.7.2009)

Ich habe hier der Einfachheit halber die französische Tabelle von heute morgen übernommen. Die meist besuchtesten Artikel war eindeutig französischsprachige Beiträge, – was mich selbst überrascht hat. Wobei das natürlich bei einem auf le.Monde.fr beherbergten Blog doch nicht so verwunderlich ist. Der bestplazierteste deutschsprachige Artikel war bis Dienstag der Beitrag „ II. Un blog sur les paysages: ein kleiner Prolog auf Deutsch „. Die Dinge sind jedoch durch die beiden Mannheim Artikel (Mannemer Dreck – traumhafte Zeiten und Nachtrag zum Mannemer Dreck ) in Bewegung gekommen, – und der Artikel „Mannemer Dreck – traumhafte Zeiten „ ist gerade dabei die 5 % Hürde zu nehmen. Auffallend ist, und darüber habe ich mich im französischsprachigen Posting von heute morgen etwas detailierter ausgelassen – das es vor allem Beiträge über Waldbrände waren die zumindest bisher für eine größere (französischsprachige) Leserschaft sorgten. Dies waren insbesondere – die Beiträge „1949 – l’incendie meurtrier dans la Forêt des Landes “ über den Waldbrand in der Forêt de Landes 1949, – dem europäischen Waldbrand der zumindest in den letzten 200 Jahren Waldbrandgeschichte mit 89 Todesopfern als der mörderischte Waldbrand Europas bezeichnet werden kann, und dem Beitrag „Feux de forêts et lectures de paysages “ – einem allgemeinen Beitrag zu Waldbränden und Landschaftgeschichte der auch mehrere Buchbesprechung enthält.

In diesem Zusammenhang erlaube ich mir auch auf einen meiner aller ersten wissenschaftlichen Publikationen, welche ich gemeinsam mit Peter Frankenberg verfaßte, die sich mit Waldbränden in Südfrankreich befaßt hat verweisen, den ich vor kurzem auf dem Archiv der altehrwürdigen von Carl Troll gegründeten Erdkunde gefunden habe – den Aufsatz : Neff, C., Frankenberg, P. (1995): Zur Vegetationsdynamik im mediterranen Südfrankreich. Internationaler Forschungsstand und erste Skizze zur Vegetationsdynamik im Raum Nîmes (Frankreich/Dept. Gard). In: Erdkunde 49/3, 232-244. „ Wahrscheinlich wurde dieser Aufsatz über die Vegetationsdynamik in den Garrigues de Nîmes weit weniger gelesen als das aktuelle Blog, wobei natürlich die Zielgruppe einer fachwissenschaftlichen Publikation natürlich nicht die breite Öffentlichkeit ist, sondern natürlicherweise das Fachpublikum.

Was übrigens Waldbrände in Garrigueslandschaften betrifft – in der letzten Nacht (22/23.7) sind im Osten Marseille’s über 1300 ha Garrigues – Buschland einem Waldbrand zum Opfer gefallen, – daneben auch fünf Häuser . Der Waldbrand hat weil er sich angeblich offensichtlich von einem Truppenübungsplatz ausgebreitet hat, für eine ordentliche Polemik in der französischen Öffentlichkeit gesorgt. Soweit sogut, für eine detaillierter Artikelanalyse des Blog „Paysages“ verweise ich auf das französischsprachige Posting von heute morgen – wobei es dort wie schon erwähnt vor allem um Landschaftswandel und Waldbrände im Mittelmeerraum in der Zeitspanne von 1999 – 2009 geht.

Quellen und zitierte Literatur:

Neff, C., Frankenberg, P. (1995): Zur Vegetationsdynamik im mediterranen Südfrankreich. Internationaler Forschungsstand und erste Skizze zur Vegetationsdynamik im Raum Nîmes (Frankreich/Dept. Gard). In: Erdkunde 49/3, 232-244.

Christophe Neff, Grünstadt le 23.7.2009

Comment fait-il ?- Wie macht er das ? – une petite note personnelle – eine kleine persönliche Notiz.

 

unsere Birke 31.5.2009
Notre bouleau , unsere Birke (Photo © C. Neff, 31.5.2009 Grünstadt)

J‘ ai reçu des emails d‘ amis qui savent que j‘ ai eu un accident le 2.5. et que je suis plus au moins collé au lit depuis. Ils me demandent comment je fais pour écrire le blog (et tous autres textes). C’est assez simple, allongé au lit, le notebook sur les genoux. C’est une technique que j’ai remarquée chez mes étudiants : ils manipulent leur notebook dans presque toutes les positions possibles. Ils vivent pratiquement avec leur notebook.

Il me semble que les étudiants d’aujourd’hui vivent dans une réelle symbiose avec leur notebook, leur téléphone portable, leur clef USB (et parfois leur i-pod). Un mode de vie qui est loin du mien, par la force des choses, j’ai emprunté la technique d’écriture sur notebook en position allongée à la génération étudiante actuelle.

 

Mais ce n’est pas si facile, d’écrire des textes d’une telle manière j’ai l’ impression que je dois m’arracher chaque phrase. Pour revenir aux paysages, comme mon champ de vision est assez restreint, en ce moment les paysages auxquels je travaille sont les paysages imaginaires de mes lectures (hier je viens de finir « Harraga » de Boulem Sansal) et de mes pensées. C’est dur pour une personne qui aime voyager (certainement une des raisons pour avoir choisi le métier de géographe) – de restreindre le champ de vision à une ou deux fenêtres. Mon réel cadre de regard actuel sont les ombres et reflets de couleurs et de lumières se reflétant dans le bouleau de notre jardin à Grünstadt . Quand je me lève, si les brumes du Oberrheingraben ne sont pas trop épaisses, je peux voire apparaitre à l’horizon la ligne vert foncé de l’Odenwald .

Ich habe emails von Freunden und Bekannten bekommen, die wissen, dass ich am 2.5. einen Unfall hatte, und die auch wissen, dass ich seitdem mehr oder weniger ans Bett gebunden bin (das franz. collé au lit = wortwörtlich ans Bett geklebt hört sich viel besser an), und die mich fragen, wie ich denn das mit dem Schreiben mache . Eigentlich ganz einfach, ich liege im Bett, und habe das Notebook auf den angewinkelten Knie liegen, – und schreibe dann. Eine Technik die ich den Studierenden abgeschaut habe, – Sie bedienen ihr Notebook in eigentlich fast allen erdenklichen Positionen und Stellungen. Überhaupt habe ich den Eindruck, dass die heutige Studentengeneration in einer regelrechten Symbiose mit Notebook, Handy, USB-Stick (und manchmal gibt’s noch ein I-Pod) lebt. Ein Lebensstil der bestimmt sehr weit von dem meinigem entfernt ist, aber die Technik, das Notebook im Liegen zu bedienen, das habe ich mir, von der heutigen Studentischen Generation abgeschaut bzw. „ausgeliehen“.

Es fällt mir aber auch schwer so im Liegen zu schreiben, – ich muss mir regelrecht jeden Satz auf der Tastatur erkämpfen. Was die Paysage, die Landschaften betrifft, – da mein geographisches Auge kaum ein Sehfeld hat, beschränken sich meine „Landschaftseindrücke“, auf die imaginären Landschaftsen meiner Lektüren (gestern beendete ich „Harraga“ von Boualem Sansal.) und meiner Gedanken. Es ist nicht einfach für jemanden der gern reist (das Reisen war bestimmt einer der Gründe, weshalb ich den Beruf des Geographen aufgriff) das Sichtfeld auf ein oder zwei Fenster beschränkt zu haben. Mein reelles aktuelles Seh und Sichtfeld beschränkt sich auf die Farben des Lichtes, dass sich in Licht und Schattenspielen im Blattwerk der Birke in unserem Garten in Grünstadt wiederspiegelt. Wenn ich aufstehen, und der Oberrheingraben noch nicht zu dunstig ist, kann ich in der Ferne die dunkelgrüne Linie des Odenwaldes erkennen !

abendlicher Blick über die Dächer von Grünstadt auf den Odenwald 31.5.2009
Vue tardive sur les toits de Grünstadt et l‘ Odenwald, abendlicher Blick über die Dächer von Grünstadt und den Odenwald. (Photo ©  C. Neff 31.5.2009 Grünstadt)

Sources/Quellen/Hinweise:

Sansal, B. (2005): Harraga. Paris (Gallimard – Folio)

Christophe Neff, Grünstadt le 31.5.2009

Élections Européennes 2009 : Le Wahl – O-Mat et le Vote Match Europe 2009

En France comme en Allemagne l’intérêt pour les prochaines élections européennes ne semble pas être trop grand. En ce qui concerne l’Allemagne Spiegel– online propose a ses lecteur d’utiliser un Wahl-O-Mat pour tester les choix individuels politiques pour l’Europe – welches Europa hätten Sie den gern ?

La Bundeszentrale für politische Bildung avec d’autre partenaires propose un instrument semblable le Vote –Match disponible en français.

Je ne sais pas si ces instruments augmenteront le taux de participations aux élections européennes, mais en testant les deux instruments j’ai eu l’impression que les résultats qu’y sortent, les préférences politiques, étaient assez intéressants.

Christophe Neff, Grünstadt le 27.5.2009