
„Ich steh‘ im Regen und warte auf Dich, auf Dich
Auf allen Wegen erwart‘ ich nur Dich, immer nur Dich
Der Zeiger der Kirchturmuhr rückt von Strich zu
Strich, ach, wo bleibst Du denn nur?
Denkst Du nicht mehr an mich?“ so lautet die erste Textstrophe des alten Filmschlagers „ich steh im Regen“ von Ralph Benatzky aus dem Film „Zu neuen Ufern“ , Filmschlager der Zarah Leander weltberühmt machte, aber heutzutage in unseren Landen so vergessen ist, dass man selbst auf youtube nur noch die französische Fassung des Liedes „il pleut sans trêve“ findet (hier findet man ein alte Gramophonaufnahme des deutschen Originals) . Der Zeiger der Martinskirche in Grünstadt , rückt schon seit geraumer Zeit nicht mehr von Strich zu Strich. Um genau zu sein, seit dem 6. Juni 2010 steht der Zeiger der Kirchturmuhr von St. Martin auf 12 Uhr 17. Auch das für die Pfalz so einzigartige Turmglockenspiel ist seitdem verstummt. Am 6.6 schlug der Blitz in die Martinskirche, danach in der Nacht vom 10 auf 11 Juni fegte ein verheerender Gewittersturm über Grünstadt und die Unterhaardt, – wobei die Kirche wie man aus der Unterhaardter Rundschau vom Dienstag 3. August 2010 erfahren konnte (Xynthias Schäden werden behoben) schon vom Sturm Xynthia angeschlagen wurden – und soweit es die Reparatur des Glockenspieles betrifft man sich noch wohl etwas gedulden muss.
Als ich Anfang der Woche von einer zweieinhalb wöchigen Urlaubsreise aus Südfrankreich zurück kehrte, hatte ich ja irgendwie geglaubt man hätte zwischenzeitlich Kirchturmuhr und Glockenspiel repariert, aber erstaunlicherweise ist das bis dato nicht geschehen. Schade eigentlich – das Glockenspiel von St. Martin gibt Grünstadt und der Unterhaardt ein gewisses Etwas – ich würde es in Anlehnung „les lycées francais du soleil“ als la petite musique de Grünstadt bezeichnen. Ich habe das Glockenspiel zum ersten Mal zu Beginn der 1990 Jahre gehört – und für mich ist es so etwas wie ein unverwechselbares Landschaftselement – sozusagen ein „musikalisches Landschaftselement“ von Grünstadt und der Unterhaardt geworden. Schade, dass man das Grünstadter Carrillon zur Zeit nicht mehr hören kann.
Abschließend möchte ich noch darauf verweisen, – dass es in Port Leucate – eine neue Kirche gibt – die Eglise St. Jacques – die auch ein hervorragendes Glockenspiel besitzt -und damit einer der wenigen südfranzösischen Kirchen ist, die über ein großes Turmglockenspiel (17 Glocken) ein Carrillon verfügen (Im Artikel St. Jacques de Port de Leucate – au clair de la lune de mai 2010 befindet sich ein Bild des Carrillon von St. Jacques de Port Leucate).
Zitierte Literatur :
Die Rheinpfalz-Unterhaardter Rundschau (3.8.2010) : Xynthias Schäden werden behoben. Grünstadt: Glockenspiel noch nicht repariert. Unterhaardter Rundschau, Dienstag 3. August 2010.
Tselikas, Effy; Hayoun, Lina (2004): Les Lycees francais du soleil. Creusets cosmopolites du Maroc, de l‘ Algerie et de la Tunisie, Paris (les édtions autrement) ISBN 2-7467-0435-8
Photo : © C.Neff morgentlicher Blick auf St. Martin Grünstadt am 4.8.2010 um 6 Uhr 17.
Christophe Neff, Grünstadt le 5.8.2010
On y trouve les produits du terroir, produits bios, fromages et charcuteries locales et régionales. Les cafés sur la place de la république ont leurs terrasses ouvertes, la petite place de marché sous le regard de Françoise de Cezelly est pleine de vie. La libraire Adamus pleine à craquer. Dans cette librairie pleine à craquer j’ai aussi par hasard trouvé le premier volume 1. Karl de la trilogie de BD de
Donc pour les dévoreurs de gare – une exposition à conseiller – et pour les passionnés de beaux livre de photographie en noir et blanc, photographie des hommes & des gares – le livre « Stuttgart Hauptbahnhof – Eins vor 21 ».
Lutz Schelhorn hat dem Stuttgarter Hauptbahnhof, – den zumindest ich für einen der schönsten Bahnhöfe in Europa halte – ein eindrucksvolles photographisches Denkmal geschaffen – er hat es geschafft in seinen klar strukturierten nüchternen schwarz-weiß Bildern den Geist des alten Bonatzbaues weiterleben zu lassen.
météo allemande – le
L’appel du général de Gaulle tel qu’il a été publié par le petit provençal le 19.06.1940. En faite peu de Français ont réellement entendu ce discours du 18.06.1940 diffusé par la BBC depuis Londres. Ni
Charles de Gaulle, Jean Monet, Robert Schuman – et dans leur sillage historique Helmut Schmidt, Valery Giscard d‘ Estaing – Helmut Kohl & François Mitterrand – et tous les autres noms un peu moins connus (p.e.