Die Depeschen von der großen Birke und das Känguru von Grünstadt

Zwischen Grünstadt und Ebertsheim wurde ein Känguru gesichtet. Das hat Grünstadt etwas Medienprominenz eingebracht – so konnte man das heute morgen in der Unterhaardter Rundschau der Rheinpfalz nachlesen „Känguru wird zum Medienstar„, da hat es auch schon erste „Internetperceptionen“ gegeben wie Beispielsweise „Känguru hüpft durch die Pfalz “ – . Eigentlich ist die Sache etwas älter, denn schon vergangenen Freitag den 14.8 gab es schon einen Bericht in der Unterhaardter Rundschau über das Känguru von Grünstadt, – damals hieß es noch das Ebertsheimer Känguru – aber da die Rheinpfalz nur einen verschwindend kleinen Rest ihrer regionalen und lokalen Berichterstattung ins Netz stellt hat es ein paar Tage gedauert bis die Nachricht sich über ganz Deutschland ausgebreitet hat. Bei meinen Spaziergängen über den Grünstadter Berg ist mir das Rothals-Wallayby (auch Rothalsfiliander genannt), um ein solches Känguru soll es sich nämlich laut Rheinpfalz handeln, jedenfalls bisher nicht begegnet. Dort auf dem Grünstadter Berg müßte es ja irgendwo weilen. Mal schauen wie lange es dauert bis das Grünstadter Känguru seinen ersten Wikiepdia Artikel bekommt. Man hat übrigens nicht so sehr weit entfernt von Grünstadt, in Frankreich, im elssäsischen Flüsschen Ill bei Colmar einen Piranha geangelt – das scheint mir weit beunruhigender zu sein als das Grünstadter Kanguru, aber der „Piranha von Colmar “ scheint es bisher bis her noch nicht in die deutschen Medien geschafft zu haben. Sollte mir das Grünstadter Känguru mal tatsächlich begegnen werde ich es hier in diesem Blog kundtun.

Der Nachrichtenwert, dass die Depeschen von der große Birke nun der Vergangenheit angehören, entspricht zwar nicht dem des Grünstadter Känguru, – das wurde auf französisch im Billet „Le grand bouleau cesse d’émettre “ was soviel heißt wie „die große Birke stellt die Sendungen ein“ , schon am 16.8. kundgetan, dennoch hier also die Nachricht in Deutsch für meine deutschsprachigen Leser.

Es geht mir inzwischen wesentlich besser und ich werde Anfang September auch wieder meinen Dienst am Institut für Geographie und Geökologie am KIT aufnehmen werden. Da bleibt nicht viel Zeit zum Schreiben eines Blogges. Das Paysages-Blogg werde ich zwar weiterführen, – aber es wird wohl weit weniger Beiträge als bisher geben – wahrscheinlich wird es ein ephemeres Wochenendblog werden. Deutschsprachige Leser, so zumindest teilt es mir die wordpress Statistik mit, habe ich sowieso recht wenig, – nur die beiden Mannheim Artikel „Nachtrag zum Mannemer Dreck – Mannheims Bücherwelten (21.7.2009) “ und „Mannemer Dreck- traumhafte Zeiten – eine autobiographische Zeitreise mit Musikbegleitung nach Mannheim “ wurden relativ häufig gelesen, ansonsten scheint die Wahrnehmung eher geringer zu sein. Man kann hier eher vermuten, dass die Leser meiner deutschsprachigen Blogbeiträge doch eher im erweiterten Bekanntenkreis zu finden sind, während meine frankophonen Leser völlig unabhängig von irgendwelchen persönlichen Beziehungen in der ganzen frankophonen Welt zu finden sind. Da es mich natürlich freut, dass meine Beiträge gelesen werden, werde ich wahrscheinlich einen Großteil meiner zukünftigen Beiträge auch in Französisch verfassen. Wobei ich unabhängig davon in welcher Sprache ich editiere, alles was in Grünstadt verfasst wurde, werde ich, so habe das auch in „Le grand bouleau cesse d’émettre “ kundgetan, als Grünstadter Depeschen kategorisieren. Insofern, wurde die Grünstadter Depesche Nr. 2 mit dem Titel „Die Depeschen von der großen Birke und das Känguru von Grünstadt „ nicht nur in Grünstadt verfasst, sondern hat auch mit einem Nachrichtenereignis aus Grünstadt zu tun. Das Grünstadter Känguru hinterlässt sozusagen seine Spuren auch auf dem „Paysage-Blog“. Weit wichtiger erscheinen mir jedoch beispielsweise was ich heute in der Bücherrepublik von Pierre Assouline lesen konnte – „La Bnf se livre à Google „ – die Französische Nationalbibliothek liefert sich Google aus, sprich Google soll einen Teil des Bestandes der französischen Nationalbibliothek digitalisieren. Interessantes Vorhaben, aber angesichts der Monopolstellung von Google kann einem da leicht mulmig werden. Google macht das bestimmt nicht aus bibliophilen Samarititertum, sondern Google will da natürlich à la longe auch Geld damit verdienen. Das ist zwar völlig legitim, – aber dennoch sollten die „digitalen“ Bücherwelten nicht alleine in der Verfügungsgewalt eines privatkapitalistischen Monopolisten liegen.

Einen weit wichtigeren Nachrichtenwert als das „Grünstadter Känguru“ hat in meinen Augen auch die Tatsache, dass es in Indien eine große Dürre gibt, Dürre die soweit man Le.Monde glaubt „L’Inde est confrontée à une sécheresse historique durchaus historische Ausmaße gewinnen könnte. Da werden Erinnerungen an den kürzlich verstorbenen Dokumentarfilmer Peter Krieg und seinen Film Septemberweizen wieder wach. Wahrscheinlich könnte man die Liste denkwürdiger Nachrichtenereignisse vom 19.08.2009 weiterführen – so jährt sich heute der fünfzigte Jahrestag des Waldbrandes der Forêt des Landes (siehe auch mein Billet Le 19 août 1949 – le drame de la Forêt des Landes ), – das war wohl Europas mörderischster Waldbrand der neueren Geschichte – oder auch was Spiegelonline über Murdochs Überlegungen über Bezahlkultur in Internet unter dem Titel „Hoffnung in Lachsrosa“ (wobei es doch ziemlich gedauert hat bis Mudoch’s Gedanken zum SPON fanden, James Silver berichtete darüber schon am 30.6.2009 in wired.uk unter dem Titel „Can Robert Murdoch save online -news „) verbreitet könnte durchaus in solch eine imaginäre Liste passen. Derweil hoppst das Grünstadter Känguru über den Grünstadter Berg, die Depeschen der großen Birke werden eingestellt, – und das „paysage-blog “ – sprich der Nefflinger bloggt weiter – nur nicht mehr so häufig wie bisher. Und sollte mir das Grünstadter Känguru tatsächlich persönlich begegnen werde ich das auch hier im Blog „paysage“ kundtun.

Quellen:

Stemler, Klaus (2009): Känguru wird zum Medienstar. Grünstadt-Eisenberg: Das im Leiningerland herumhüpfende Beuteltier sorgt für viel Gesprächstoff. In: Die Rheinpfalz Nr. 191- Unterhardter Rundschau – Mittwoch 19. August 2009.

Christophe Neff, Grünstadt le 19.8.2009

Le 19 août 1949 – le drame de la Forêt des Landes

« Le vendredi 19 août 1949 , à 14.57, la tour de guet de Biganos signale de la fumée « par 101 ». Une minute plus tard, celles de Béliet (maintenant Belin – Béliet) et de Cabanac (maintenant Cabanac-et-et-Villagrains) signalent aussi cette fumée « par 37 ». Le feu est ainsi repéré au Murat, dans la commune de Saucats (Gironde) (Deville 2009, 151)». Le début de l‘ incendie meurtrier de la Forêt des Landes, décrite dans le livre de Joan Deville « L’incendie meurtrier », livre que j‘ avais déjà décrit dans mon billet « 1949 – l‘incendie meurtrier dans la Forêt des Landes »,incendie qui coûta la vie à 82 hommes – et dévasta plus de 50.000 ha de forêt de Pins ; cet incendie fut à mon avis le plus meurtrier de la proche histoire forestière européenne (200 ans en arrière).

Voyant sur WordPress Dashboard qu’il existe une véritable demande sur cet événement tragique , je me suis mis à écrire cette petite note. Je ne suis pas spécialiste de la forêt des Landes, je ne la connais même pas . J’aurais voulu m’y rendre durant mes vacances d’été – mais grâce à cet accident du 2.5.2009 ,il n y pas eu de vacances d’été ,ni de visite de la forêt des Landes. Les quelques petit jours de vacances qui me restent, je les passerai ici à Grünstadt en palatinat. Comme je l’ai écrit dans mon dernier bulletin « Le grand bouleau cesse d’émettre », les feux de forêts sont mon métier, je pourrais donc dire émettre un avis même si je ne connais pas les forêts des Landes. A mon avis,le livre de Joan Deville déjà décrit dans mon billet « 1949 – l‘incendie meurtrier dans la Forêt des Landes » est pour les lecteurs souhaitant un aperçu assez complet de l’incendie , le document de référence.

Pour les lecteurs souhaitant avoir une impression de témoin scientifique des années 1949/50 je suggère de lire deux articles de Revue forestière française qui a mis ses archives de 1949 – 2002 sur le web – plus précisément l‘ article « le drame de la Forêt Landaise » par P. LALLEMED et du même auteur l‘ article « la reconstitution des sols dans les landes des Gascogne ». Il serait certainement fort intéressant de voir dans quelle mesure les conseils d’aménagement forestier de Pierre Allemand de 1950, surtout en que concerne le choix des espèces, furent vraiment suivis sur le terrain. En lisant les deux articles de Pierre Allemand , on peut un peu se rendre compte à quel point ce feu de foret fut aussi un drame forestier, sylvicole – car tous ces aspects disons forestiers, environnementaux et écologiques ne sont pas le point fort du livre de Deville. Ajoutons dans ce contexte l’article d’Y.Lesgourgues sur l’incendie de Porge – Lacanau en 1989 . Donc assez de lecture de fonds disponible pour le lecteur désirant en savoir un peu plus sur l’incendie meurtrier de 1949. En ce qui concerne les conséquences , prévention anti incendie ,combat anti feu, je pense que les leçons nécessaires ont été bien appliquées en France! Personnellement je considère la DFCI (Défense contre l‘ incendie) à la française, les pompiers français, les bombardiers d‘ eau de la sécurité civile française, les patrouilles Dangel, comme un modèle de combat anti-feu pour le monde entier. Naturellement un modèle qui devrait être constamment remis en question et amélioré ! Dans ce contexte , l‘ analyse des risques d‘ incendies , (une démarche exemplaire qui pourrait aussi être mis en oeuvre dans les départements français connaissant un risque élevé de feux de forêt ) est le travail de Marco Conedera sur l‘ analyse des risques d‘ incendie de forêt dans le canton du Tessin « Implementing fire history and fire ecology in fire risk assessment: the study case of Canton Ticino (southern Switzerland) ». Ce travail publié en anglais contient aussi un résumé exhaustif en français. Je pense réellement que la « méthode Conedera » pourrait être une base pour une analyse de risque de feux de forêts pour un département français se situant dans la bande potentielle des paysages à risques de feux en France, bande qui contient les forêts des Landes, le midi méditerranéen, mais aussi les collines sous -vosgiennes, les forets rhénanes sèches de la Haardt etc.

Je finis ce billet en rappellent au lecteur que ce fut en France que l’analyse écologique du feu débuta, longtempst avant que le mot « fire-ecology » ne fusse inventé aux Etats-Unis. J’avais dans « Waldbrandrisiken in den Garrigues de Nîmes (Neff 1995) » consacré quelques pages à l’histoire de l’analyse scientifique des feux en France ,vers le milieu des années 1930 ,ce fut l’école de Nîmes, ce fut le livre de Kuhnholtz-Lordat (1938) « la terre incendie » qui en furent les pionniers. Tous cela semble être tombe un peu en oubli. Quant à une lecture moderne actuelle du problème de feux de forêt en France, je suggère au lecteur intéressé, comme je l‘ ai déjà fait dans, « Dépêches du grand bouleau : au moins encore 2 semaines » et dans « Feux de forêts et lectures de paysages méditerranéens » le livre édité par Benoit Garronne « le feu dans la nature ».

Je finis ce petit billet sur l’incendie de la Forêt des Landes d‘ août 1949 en espérant que les lecteurs désirant trouver des infos complémentaires sur les incendies historiques des années 1949 ne soient pas trop restés sur leur soif.

Sources et Littératures citées :

CZIKAN, M. (1990) : Historique et tactique d’emploi des aéronefs bombardiers d’eau de la sécurité civile française. In : Revue forestière française, 1990, 286 – 294.

Conedera, M. (2009): Implementing fire history and fire ecology in fire risk assessment: the study case of Canton Ticino (southern Switzerland). PHD-Thesis, Karlsruhe 2009.

Deville, J. (2009) : L’incendie meurtrier dans la forêt des Landes en août 1949. Paris (les Éditions des Pompiers de France), (ISBN 978-2-916079-20-2)

Garrone, B. (2004) : Le feu dans la nature mythes et réalité. Prades -le- Lez (Les Ecologistes de l‘ Euzière), ISBN 2-906-128-17-1

GRELU, J.-L., MERCIER, J., RENAUD, J.-P. (1990) : Le patrouillage : une opération de prévention des incendies de forêts dans le Gard. In : Revue forestière française, 1990, 272 – 278.

Kuhnholtz-Lordat, G.(1938) : La Terre incendie – essai d‘ agronomie comparée. Nîmes.

Lallemand, P. (1949): La drame de la forêt landaise . In : Revue forestière francaise, 1949, N. 7, 305-309.

Lallemand, P. (1950) : La reconstitution des sols dans les Landes de Gascogne. In : Revue forestière française, 1950, N. 5, 274- 281.

LESGOURGUES, Y. (1990) : Réflexions concernant les problèmes DFCI des espaces forestiers landais à la lumière des incendies du Porge – Lacanau. In : Revue forestière française, 1990, 51 – 71.

Neff, C. (1995): Waldbrandrisiken in den Garrigues de Nîmes (Südfrankreich) – eine geographische Analyse. Materialien zur Geographie 27, Mannheim. (ISBN 3-923750-50-1)

Christophe Neff, Grünstadt le 17.8.2009

Le grand bouleau cesse d’émettre

Fini les dépêches du grand bouleau – le grand bouleau cesse d’émettre. Apres presque trois mois et demi de temps de convalescence et de confinement à Grünstadt en face du grand bouleau du jardin familial ,je viens enfin de retrouver un peu de liberté de mouvement. Le blog « paysage » ne va pas cesser d’émettre, mais le rythme de publication sera donc beaucoup moins soutenu.

Depuis le 24.5. J’ai donc publié 44 notes ou billets, – la plupart des billets furent écrits en français et en allemand – quelques rares aussi en anglais – et le blog a reçu 3631 visites – en 84 jours de fonctionnement cela fait une fréquentation journalière moyenne de 43 visiteurs.

D‘ après les statistiques que fournit le logiciel wordpress-lemonde, – logiciel qui manque un peu de fiabilité statistique, mes lecteurs sont principalement francophones. Mes articles allemands et anglais en contre- partie ne sont, si j’en crois les statistiques wordpress, presque pas lus !

Le tableau suivant montre les trois articles les plus lus de blog paysages. Je remercie mes lecteurs pour leurs visites.

TitrePlacements%

Visitées est.

Les images qui se ressemblent120,809

756

1949 l’incendie meurtrier dans la forêt des landes219,653

714

I Un blog sur les paysages312,861

467

  53,323

1936

L’article « les images qui se ressemblent » mène le palmarès des visites sur le blog paysage avec un commentaire sur l’affaire Clotilde Reiss : au moment où j’écris ces lignes – Clotilde Reiss est encore incarcérée dans la fameuse prison d’Evin et elle a besoin encore besoin notre soutien – signons la pétition de soutien pour Clotilde Reiss .

L’article «1949 l’incendie meurtrier dans la Forêt des Landes » est un article consacré à l’incendie meurtrier sévissant dans la Forêt de Landes en 1949. Un article très proche de mes préoccupations professionnelles – car étant « géographe & écologue du feu » ou fire ecologist comme disent les anglophones – je suis très proche du sujet.

Le troisième article de ce palmarès interne, l’article I. Un blog sur les paysages : un petit début – ou quelle langue choisir ? était le premier article sur le blog « paysage », donc un article d’introduction qui néanmoins attire encore assez de lecteurs. Un article qui réunit paysages et morceau d’autobiographie.

Naturellement je ne cesserai pas d’écrire mon blog, mais le rythme sera certainement moins soutenu : les billets émis a partir de mon domicile à Grünstadt entreront dans la catégorie «Grünstadter Depeschen». Donc cette note sera la première des Grünstadter Depeschen.

Christophe Neff, Grünstadt le 16.8.2009

P.S.:(16.8.2009 23:55) Si les infos du Monde sont correctes Clotilde Reiss vient d‘ etre libérée !

Réflexion de géographie linguistique: le reportage du « Schweizer Fernsehen » sur le tournage du film « der große Kater » à Interlaken

img_0005der-grose-kater.1250514611.jpgEn préparant ma dernière note « La disparition annoncée de l’éditeur zurichois « Ammann », – et en rédigeant un article sur Thomas Hürlimann pour Wikipedia.fr : en fait, je trouvais que cet auteur suisse manquait cruellement sur wikipedia.fr, je découvris sur le site personnel de Thomas Hürlimann (ce site est aussi hébergé par la maison d’éditioné Amman) , un reportage de la télévision suisse (Schweizer Fernsehen) sur le tournage du film « der große Kater » avec Bruno Ganz, qui est l‘ adaptation cinématographique du roman éponyme de Thomas Hürlimann. En regardant le document, je me demandais qui, en Suisse romande, peut comprendre cette documentation en « Schwyzerdütsch » ?

A mon avis ; en Allemagne, à peu près les 2/3 de la population serait incapable de comprendre la totalité du document télévisé. Le Schwyzerdytsch deviendrait -il une langue germanique à part entière comme le Hollandais ?

En fait, de plus en plus d’interviews de personnalités suisses pour les chaînes allemandes sont sous-titrées en « Hochdeutsch » , car incompréhensibles pour une grande partie des téléspectateurs allemands. Personnellement je n’ai aucun problème avec le Schwyzerdütsch – car Schramberg où j’ai grandi se trouvait à cinq kilomètres de la frontière linguistique qui se situait dans ma jeunesse à Tennenbronn en Forêt Noire qui separait le souabe et l’alémanique. A Tennenbronn, on ne parlait plus le schwäbisch (le souabe) mais l’alemannisch (L’allemand alémanique) , Tennenbronn était d’un point vue linguistique beaucoup plus proche de Bâle ou de Schaffhouse que de Schramberg ou de Stuttgart ou de Tübingen. Ceci dit ,c’était la situation des années 1970, j’ignore la situation actuelle. (Une carte de la situation de 1950 se trouve ici) . Mais comme le Schwyzerdütsch dérive de plus en plus de dialecte en langue autonome , je me demande pourquoi le Kommissär Hunkeler (Hansjörg Schneider ), der große Kater, Mademoiselle Stark, Max Meier & Marie Katz (tous des figures littéraires de Hürlimann), Melnitz, Chanele Mir, Jean Meijer, Arthur Chajim Meijer (tous des figures littéraires de Charles Lewinsky tiré du roman Melnitz) parlent-ils tous Hochdeutsch, parfois même du Hochdeutsch parsemé de mots français.

Il s’agit , précisons-bien, de productions littéraires récentes, la plus ancienne, le roman « der große Kater » a à peine plus de 12 ans. Y aurait-il une discordance entre réalité linguistique et production littéraire en suisse alémanique ?

Non, diront les experts, il s’agit seulement d’une forte diglossie en Suisse alémanique entre le Schriftdeutsch et le Schwyzerdeutsch. Mais n’étant pas expert, mais seulement simple observateur, je me demande où cela va finir !

Notons qu’à part les figures issues du roman Melnitz de Charles Lewinsky (qui existe en traduction française – la traduction française a reçu le Prix Litteraire Lipp Suisse 2009 ) – toutes les autres font partie du monde littéraire des éditons Ammann, maison d‘ édition zurichoise, qui vient d‘ annoncer sa « disparition » pour l‘ hiver 2010 – voir mon dernier billet – ou le billet Edition : chronique d’une mort annoncée de la république des livres. Notons aussi, que j’ai beaucoup de mal à suivre la discussion suivant le billet de Pierre Assouline sur la disparition de la maison d’édition Ammann. Dans certaines des contributions il m’est vraiment difficile de cerner le message, même de voir le rapport avec le billet original qui traite de la « disparition annoncée de la maison Ammann ». Peut être les contributeurs de commentaires aimeraient- ils seulement laisser des traces sur un des blogs les plus lus en France ?

Revenons sur la compréhension du Schwyzerdütsch – les Suisses romands avec ce qu’ils apprennent comme allemand à l’école sont-ils vraiment capables de comprendre leurs compatriotes de Suisse alémanique , comment font- ils si une grande partie des allemands ne comprennent plus le « Schwyzerdütsch ». Qui en suisse romande, qui en Allemagne peut encore l comprendre un reportage comme celui-ci, « Kurzreportage des Schweizer Fernsehens über die Dreharbeiten zum Film der große Kater » ? Naturellement le SF, das Schweizer Fernsehen, s’adresse seulement au public de suisse alémanique. Mais ceci n’interdit pas des questions sur l’avenir de la langue allemande , car si cela continue ainsi, le jour viendra où peut -être les habitants du Oberwallis et du Schleswig-Holstein ne pourront plus que communiquer en utilisant l’anglais ?

Que ceci ne relève pas de la fiction lointaine – nous montre Spiegel-online « Bloß nicht nach Niederbayern » les écoliers dans le District de Basse-Bavière (Niederbayern) ne peuvent plus communiquer avec leurs enseignants car les « maitres » ne comprennent plus leurs élèves parlant un allemand très dialectal ou tout simplement un bavarois tout cru !

Christophe Neff, Grünstadt le 15.8.2009

La disparition annoncée de l’éditeur zurichois « Ammann »

Le Monde des livres devient encore plus petit, je l‘ avais déjà décrit le 12.8.2009 dans le billet allemand Die deutschsprachige Bücherwelt wird kleiner: Ammann schließt 2010 – l‘ éditeur zurichois Ammann a annoncé sa fermeture pour 2010.

Même si l´éditeur Zurichois Ammann , fondé par Egon Ammann et Marie-Luise Flammersfeld en 1981 – est peut être inconnu en France ou dans les pays francophones – pour le monde des livres des pays germanophones, la disparition de Amman est une vraie perte.

Les raisons de la disparition : je cite l‘ info presse officielle de Ammanin eigener Sache : „Die Gründe für diesen Entschluss liegen im fortgeschrittenen Alter der Verleger und in einer Marktsituation, die für Literatur zunehmend schwieriger wird“ – les motifs pour cette décision est l‘ âge avancé des éditeurs et l‘ état du marché qui devient de plus en plus difficile pour la littérature.

Notons que Ammann, c’est aussi un peu la maison mère d’écrivains suisses comme Thomas Hürlimann et Hansjörg Schneider : deux auteurs qui sont presqu’inconnus en France ou dans le reste du monde francophone ; à part « Mademoiselle Stark », aucune traduction des deux n’est, à ma connaissance, actuellement disponible en français. C’est dommage, ! Notons aussi que « der große Kater » de Hürlimann est cours d’adaptation pour le cinéma avec « Bruno Ganz » dans le rôle principal.

Peut être cela pourra-t-il persuader un éditeur français de traduire « la grand matou – der große Kater » de Thomas Hürlimann en français.

Avec la disparition annoncée de la maison d’édition zurichoise « Ammann » – la littérature helvétique, la littérature de langue allemande, le monde des livres devient encore plus petit.

Christophe Neff, Grünstadt le 14.8.2009

P.S : Je viens de découvrir le billet de la république de livres sur la fermeture d’Ammann sous le titre : chronique d‘ une mort annoncée.

Die deutschsprachige Bücherwelt wird kleiner: Ammann schließt 2010

Heute Morgen war es eine kleine Notiz in der Rheinpfalz „Buchverlage – Ammann macht 2010 Schluss“ – und in der elektronischen Zeit war es gestern unter dem Titel „Buchbranche – Der Ammann-Verlag gibt auf “ zu lesen. Der Orignalpressemeldung von Egon Ammann in eigener Sache ist eigentlich kaum etwas hinzufügen. Damit geht ein Stück deutschsprachiger Verlags – und Literaturgeschichte zu Ende – ich meine sogar, dass damit ein Stück deutschsprachiger Kulturgeschichte beendet sein wird.

Für die Freunde der Welt der Bücherwelt ist das Aus des Amman-Verlages ein herber Verlust. Mein erstes Buch aus dem Hause Ammann war „der große Kater“ von Thomas Hürlimann . Ich hatte es im Herbst 1998 erworben, – nach der damaligen Buchmesse. Das letze Buch aus dem Hause Amman habe ich erst vor ein paar Tagen gekauft, – Hansjörg Schneidersdas Wasserzeichen“ – ich habe es ja noch gar nicht gelesen. Im Wasserzeichen befindet sich sogar noch ein Verlagsprospekt von 2003.

Soweit man Taschenbuchausgaben von ursprünglich Originalausgaben des Hauses Ammann mitzählt, dann hat mich der Verlag in den letzten Wochen stetig in der Hunkeler Reihe begleitet – da habe ich als Genesungslektüre alle als Taschenbuchausgabe vorliegenden Hunkeler – Krimis als Genesungslektüre gelesen – vom Paar im Kahn – bis Hunekeler und der Fall Livius.

Ja, ich bin auch notgedrungen Taschenbuchleser – früher als Schüler und Student waren es vor allem finanzielle Gründe die mich zum Taschenbuch führten – heute ist es existenzielles Platzproblem. Wohin mit den ganzen Büchern ? – ein Taschenbuch braucht einfach weit weniger Platz als ein traditionelles Buch. Jedes neugekaufte Buch führt zu einem „existenziellen casse-tête“ – wohin nur mit dem neuen Buch. Jedesmal wenn ich den Kulturteil im Spiegel, den Feuilleton in der Zeit, – Le Monde des Livres – oder auch Pierre Assoulines „Bücherrepublik “ lese – frage ich mich immer wieder – wer hat den die Zeit die ganzen Bücher zu lesen – und soweit diese wirklich gekauft werden – wo finden denn diese ganzen Bücher Platz. Wer hat genug Platz für die ganzen jährlichen Neuerscheinungen? Vielleicht werden aber auch gar mehr nicht so viele Bücher gekauft wie man zu meinen glaubt – dass zumindest legt einem das angekündigte Ende des Ammann Verlages in Zürich nahe.

Das angekündigte Ende des Ammann Verlages in Zürich ist für den deutschsprachigen Freund des Buches und der Bücherwelt kein schöner Tag. Den Verlagsgründern Egon Ammann und Marie-Luise Flammersfeld, sowie allen Mitarbeitern des Verlages sei jedoch gedankt für ihr über 25 Jähriges Engagement für das Buch und die Welt der Bücher !

Christophe Neff, Grünstadt le 12.8.2009

Blog paysage : – dépassement du seuil de 110 lecteurs par jour

Le 10.8 le blog paysages a dépassé le seuil de 110 lecteurs quotidiennement – le blog a reçu 115 visites le lundi 10 août.

C‘ était surtout les articles : les images qui se ressemblent, Mediale Deutsch-französische Wahrnehmungsdifferenzen: Clotilde Reiss und Loubna Ahmed al-Hussein, et l‘ article 1949 – l‘incendie meurtrier dans la Forêt des Landes qui ont contribué à ce succès.

Les deux premiers articles étaient surtout dédiés à l’affaire Clotilde Reiss, – l’article sur les feux de forêts historiques de la Forêt des Landes dédié à l’incendie meurtrier d’août 1949. Notons qu’en ce qui concerne le blog paysages – j’ai mis le blog « Plapperstorch » dans mon blogroll. Plapperstorch semble aussi être un blog allemand (son blogroll contient de nombreux medias français) qui contribue à transmettre des infos françaises dans la blogosphère allemande. En plus un des rares blogs allemands traitant l’affaire Clotilde Reiss avant le 11.08.2009, comme par example le billet Mahmouds Geisel ou Reiss-Gericht .

Clotilde Reiss et les autres 150 accusés devant le tribunal révolutionnaire de Téhéran – ont besoin de notre soutien !

Signons la pétition pour la libération de Clotilde Reiss . J’ai moi même signé la pétition le dimanche le 9.8.2009 comme signataire numéro 4391 – nous sommes aujourd’hui‘ hui à la signature 6266 (11.8.2009 17:00).

Christophe Neff, Grünstadt le 11.8.2009

Mediale Deutsch-französische Wahrnehmungsdifferenzen: Clotilde Reiss und Loubna Ahmed al-Hussein

Es ist schon erstaunlich wie lange im Zeitalter von Twitter und Internet Nachrichten brauchen um von West nach Ost über den Rhein zugelangen – um dann auch bei uns in Deutschland wahrgenommen zu werden. Loubna Ahmed al-Hussein der ich unter Titel „Madame Courage: Loubna Ahmed al-Hussein “ am 30.7 ein deutschsprachiges Billet widmete brauchte nach meiner Wahrnehmung über eine Woche um in die deutschen Medien zu gelangen. Am Samstag den 8.8 konnte man in der Rheinpfalz auf Seite drei einen Beitrag mit dem Titel „Peitschenhiebe für Hosen tragende Frauen – Eine sudanesische Journalistin wehrt sich“ über die Sudanesin die dem Regime von Umar Hasan Ahmad al-Baschir Omar trotzt lesen. In der frankophonen Presse rund um den Globus war das Thema fast den ganzen Juli ein Dauerbrenner.

Gleiches gilt für Clotilde Reiss , auch wenn es weniger die frankophone Presse, als die französische Presse war, die sich der Affäre um die junge Doktorandin der Bildungsgeographie und Französischlektorin der Universität Isphan widmete. Die „Affäre Clotilde Reiss“ die schon Anfang Juli die französischen Medien beherrschte fand erst heute Eingang in die mediale Wirklichkeit der Bundesrepublik Deutschland. Der Plapperstorch hat das schön mit dem Titel „Medien entdecken Clotilde “ beschrieben. Das war gestern, Sonntag den 9 August 2009. Gestern habe ich auch meinen französischen Artikel mit dem Titel „les images qui se ressemblent “ – die Bilder die sich ähneln – über Clotilde Reiss verfasst. Ich habe dort die Bilder die uns aus dem iranischen Revolutionsgericht erreichten mit denen aus dem Volksgerichtshof verglichen. Heute war in der französischen Presse vor allem von stalinistischen Schauprozessen die Rede, – wie Beispielsweise der Geograph & Iranspezialist & Herausgeber des Atlas de l‘ Iran Bernard Hourcade in einem Interview in Le Monde.fr „“Clotilde Reiss n’est pas une espionne, ne cédons pas à la paranoïa “ sagte. Die deutschen Leitmedien haben fast einen Monat gebraucht um Clotilde Reiss zu entdecken, – immerhin gibt es ja seit gestern auch schon einen deutschsprachigen Wikipediaartikel über Clotilde Reiss . Aber angesichts der Löschwut in der deutschsprachigen Wikipedia kann man ja gespannt sein, wann dort der erste Löschantrag gestellt wird, – und ob der Artikel überlebt. Abgesehen von den Postings beim Plapperstorch war Clotilde Reiss in der medialen Wirklichkeit Deutschland bis heute weitgehend unbekannt. Aber wie ich schon im bei Madame Courage schrieb, – die Dienstwagenaffäre von Ulla Schmidt war bei uns in Deutschland einfach wichtiger. Der Rhein scheint, trotz Twitter und Internet eine tiefgreidender kulturgeographische bzw. mediengeographische Trennungslinie zwischen Frankreich und Deutschland dazustellen, die doch weit tiefer zu sein scheint als allgemein dargestellt. So stellt sich das jedenfalls in meiner Wahrnehmung dar, – zumindest lassen dass die aufgeführten Beispiele Loubna Ahmed al-Hussein und Clotilde Reiss vermuten.

Abschließend noch – wer Clotilde Reiss unterstützen möchte – unter dem Titel „Soutien à Clotilde Reiss “ gibt es einen französischsprachigen Unterstützungsblog. Unter „Signons la pétition pour libérer Clotilde Reiss “ gibt es eine online-Petition zur Freilassung von Clotilde Reiss. Ich selbst habe die Onlinepetition als Nummer 4391 am 9.8.2009 unterschrieben.

Christophe Neff, Grünstadt le 10.8.2009

Les images qui se ressemblent

Comme les images se ressemblent – Clotilde Reiss devant ses juges – les victimes du nazismes (comme par exemple les martyres du 20.7.1944 , les martyres de la rose blanche ), devant le Volksgerichtshof . Nazak Afshar en pleurs, – Hossein Rassam en angoisse – et les aveux naturellement, ces fameux aveux .

Comme l’écrit Ulrike Putz « erst die Folter, dann der Prozess » d‘ abord la torture après le procès.Je ne sais pas s‘ il y a réellement eu torture, ou si ce sont « seulement » les circonstances particulièrement dures de la prison de Evin , les pressions psychologiques qui ont abouti aux aveux. La seule chose que je sais réellement , c’est que la peur et l’angoisse sur le visage de Clotilde Reiss et des autres détenus me rappellent étrangement les visages des victimes du Volksgerichtshof.

Pour les lecteurs qui aimeraient exprimer leur solidarité envers Clotilde Reiss je suggère de visiter le site soutien à Clotilde Reiss . En outre n’oublions pas les autres accusées du Volksgerichtshof iranien – comme je l’avais déjà écrit le 20.6.2009 « F comme Freidoune – et ouvrons-leur nos portes quand ils en auront besoin ». Et je crois sincèrement que les victimes de la répression du régime de Téhéran auront besoin de portes largement ouvertes en France, en Europe, au Canada, aux Etats-Unis :dans le Monde libre !

Christophe Neff, Grünstadt le 9.8.2009

P.S.: Et voici le site « Signons la pétition pour libérer Clotilde Reiss»

Blogostatistiques 3000

Le Jeudi 6 aout 2009 vers 13.00 heures le blog paysages vient de franchir la barre des 3000 visiteurs-lecteurs.

Je remercie vivement mes lecteurs. Les trois articles les plus visités sont répertoriés dans le tableau ci-dessous. Notons que c’est encore l’article sur l’incendie de la Forêt des Landes en 1949 qui est la tête du soi- disant palmarès.

Article Place % Visites estimées
1949 – l‘incendie meurtrier 1 21,969 659
I. Un blog sur les paysages : un petit début 2 15,340 460
Nachtrag zum Mannemer Dreck 3 5,592 168
    42,901 1287

Christophe Neff, Grünstadt le 7.8.2009