Blogostatistique 4000

Le Jeudi 20.8 le blog „paysage “ vient de dépasser le seuil des 4000 visites. Je remercie mes lecteurs pour leur fidélité. Les trois articles ayant jusqu‘ au jeudi 20.8.2009 reçu les plus de visites ,se retrouvent dans le tableau suivant. L’article « les images qui se ressemblent » qui traite de l’affaire Clotilde Reiss – a fait un très bon score – mais notons que l’affaire est loin d’être close – même si Clotilde a pu heureusement sortir de la prison d’Evin : donc je ne vois aucune raison pour tomber dans l’euphorie , tout cela peut encore durer, peut- être même très longtemps. Parfois l’affaire Reiss me rappelle l’affaire « Helmut Hofer » des années 1990; Helmut Hofer marchand allemand, prisonnier allemand, otage allemand de la junte de Téhéran. Espérons pour Clotilde, que pour elle, les choses se passeront mieux et surtout plus vite, que pour Helmut Hofer, qu’elle puisse retrouver le sol français, la liberté le plus vite possible.

Art Pl % Visit. Est.
1949 l’incendie meurtrier dans la Forêt des Landes 1 22,222 892
Les images qui se ressemblent 2 20,370 817
I un blog sur les paysages 3 12,301 494
54,893 2203

Grünstadt, le 22.8.2009

Des nouvelles du Kangourou de Grünstadt (22.8.2009)

Eh bien oui, le kangourou de Grünstadt semble bien exister : pour mes lecteurs allemands j’ai déjà publié un long billet « Das Grünstadter Känguru nun auch in Gerolsheim « voici une version très raccourcie pour mes lecteurs francophones.

Comme le kangourou de Grünstadt fut photographié, voici la photo dans l’article « Einsames Beuteltier der Pfalz » dans la Wormser Zeitung, les experts des jardins zoologiques de Landau et de Kaiserlautern ont pu déterminer l’espèce. Le Kangourou de Grünstadt est un Wallaby de Bennett, une sous-espèce du Wallaby à cou rouge.

En faisant un peu de recherches sur l’espèce, j’ai découvert qu’il existait en France une petite population de Wallaby de Bennett naturalisée dans la forêt de Rambouillet. Des kangourous naturalisés en France, je reconnais bien que je n’en avais jamais entendu parler ! Le Centre d’étude de Rambouillet et de sa Forêt a même dédié une page web « Enquête sur le Wallaby de Bennett en Forêt d’Yvelines » aux Wallaby de la Forêt de Rambouillet. Le Wallaby de Grünstadt n’aura certainement pas la chance d’être le début de naturalisation des Wallaby dans le Leiningerland , d‘ abord avec un individu seul on ne fonde pas une population et en plus, à en croire les medias ,ce Wallaby doit disparaître le plus vite possible des paysages des environs de Grünstadt, de la « Unterhaardt ». On se demande vraiment quel danger se cache derrière se pauvre Wallaby égaré entre vignes et forêts de la Unterhaardt !

Christophe Neff, Grünstadt le 22.8.2009

Das Grünstadter Känguru nun auch in Gerolsheim

Das Grünstadter Känguru wurde nun auch in Gerolsheim gesichtet. Die heutige Unterhaardter-Rundschau widmete dem Event ein ganzes Drittel der Grünstadter Lokalseiten – der Titel heißt „ Känguru ruht sich im Weinberg aus – Gerolsheim – exotischer Ausreißer ist ein „Bennet“ – Tiere werden häufig auch privat gezüchtet„. Der Artikel beinhaltet sogar ein Bild. Da die Rheinpfalz sehr zögerlich Artikel ins WWW stellt, Beiträge aus regional und lokal Ausgaben finden eigentlich auch nie den Weg ins WWW, verweise ich hiermit auf den Artikel „Einsames Beuteltier in der Pfalz “ aus der Wormser Zeitung, Beitrag der das Photo des in Gerolsheimer photographierten „Grünstadter Känguru“ von Klaus Bolte beinhaltet. Anhand der in Gerolsheim gemachten Photos, waren laut Rheinpfalz Experten der Zoos in Landau und Kaiserlautern in der Lage – das Grünstadter Känguru als Bennet-Känguru – d.h. Rotnackenwallaby (Macropus rufogriseus) zu identifizieren. Auch wenn mir das Grünstadter Känguru bisher noch nicht persönlich begegnet ist, darf man anhand der zahlreichen Indizien wohl annehmen, dass das Grünstadter Känguru, keine „Sommerente“ ist, sondern tatsächlich existent ist. In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, daß der in meinem letzten deutschsprachigen Posting „Die Depeschen von der großen Birke und das Känguru von Grünstadt „ erwähnte Piranha von Colmar es jetzt auch in die deutschen Medien geschafft hat – in der Rheinpfalz N. 192 vom Donnerstag den 20 August 2009 gibt es eine Meldung unter Zeitgeschehen mit dem Titel „Piranha in Rhein-Zufluss im Elsass gefangen„.

Abgesehen davon, dass das Grünstadter Känguru, das Sommerloch für die Medien füllt – habe ich auch ein gewisses berufliches Interesse an solchen Dingen, – da „Exoten“ – d.h vor allem Neophyten neben Waldbränden und Feuerökologie zu meinen wissenschaftlichen Arbeitsschwerpunkten zählen. Mit Neozoen habe ich mich bisher nur einmal während meiner Mannheimer Zeit beschäftigt, nämlich mit der großen Halsbandsittichpopulation in Mannheim (Neff 1998), ansonsten sind es vor allem Neophyten die im Focus meines beruflichen Interesse stehen. Halsbandsittiche kann man inzwischen auch rund um Bobenheim-Roxheim beobachten. Was Neophyten betrifft ist die Unterhaardt und Leinigerland durchaus ein interessantes Untersuchungsgebiet – so darf man die drüsenblättrige Kugeldistel (Echinops sphaerocephalus) hier schon als eingebürgert bezeichnen – man findet diese sogar schon auf dem Grünstadter Berg. Angesichts der Dichte der „Hanfpalmen“ (Trachycarpus fortunei) in den Gärten zwischen Bad Dürkheim und Grünstadt würde es mich nicht wundern, wenn man irgendwann auch hier die chinesische Hanfpalme als Gartenflüchtling entdecken würde. Wobei ich das dann nicht als Klimasignal bewerten würde, – das habe ich u.a auch schon in einer Publikation zu Neophyten in der elsässischen Oberrheinaue (Neff 2007) geschrieben – die chinesische Hanfpalme kann man durchaus als Palme mit submediterrane Klimaansprüchen bezeichnen – Palme die eigentlich hervorragend an die Klimabedingungen an der Weinstraße zwischen Bad Dürkheim und Grünstadt angepasst ist. In diesem Zusammenhang, sei für alle Palmenlieber an der Weinstraße das Buch „Winterharte Plamen“ von Mario Stähler und Tobias W. Spanner empfohlen. Es gibt meines Erachtens zur Zeit kein besseres deutschsprachiges Buch zur Thematik.

Eigentlich wollte ich nur ein paar kurze Sätze zum Grünstadter Känguru schreiben. Jetzt ist das ganze doch etwas länger geworden. Neozoen und Neophyten sind jedoch ein wichtiges Thema, mit dem wir uns völlig unabhängig von Sommerlöchern, Presseberichterstattung etc. auseinander setzten sollten. Es ist aber auch ein spannendes Thema – und erlaubt auch Fragen zu stellen – wie lange wird es beispielsweise brauchen bis die asiatische Hornisse, die sich zur Zeit in Westfrankreich ausbreitet bei uns in Deutschland ankommt. Um nochmal abschließend auf das „Grünstadter Känguru“ zurückzukommen – soweit man Wikipedia.de glauben darf gibt es eine Rotnackenwallaby in England, und hat es auch Auswilderungsversuche in Österreich gegeben. Der deutschsprachige Wikipediaartikel über die Rotnackenwallaby scheint auf jedenfall eher zweifelhafter Qualität zu sein, – es fehlen Referenzen und wichtige Querverweise. In Frankreich – in der Forêt de Rambouillet – gibt es eine kleine Bennet-Wallaby Population – die einzige europäische Wallaby Population von der man relativ sicher annimmt, dass diese sich in Situ autochton reproduziert. Aber davon, weiß der deutschsprachige Wikipedia-Artikel über die Rotnackenwallaby ’s bis dato nichts !
Wenn ich die Rheinpfalz lese, habe ich immer das Gefühl, daß man nichts wichtigeres zu tun hat, als zu versuchen das Tier irgendwie einzufangen, zu betäuben, abzuschießen – eben möglichst schnell aus der Landschafts zu schaffen. Wieso läßt man das Tier eigentlich nicht in Ruhe. Wen stört das Tier.

Aus einem Tier kann natürlich keine eigenständige Population entstehen, – aber was wäre den an einer eigenständigen „Wildpopulation“ von Känguru’s im Leininger Land , so wie in Frankreich in der Forêt de Rambouillet, denn so schlimm ? Wen stört es wirklich ?

Kaum hat man den Gedanken zuende gedacht und aufgeschrieben – da höre ich schon die aufrechten Schützer des deutschen Waldes, der deutschen Landschaft, schreien und toben „Faunenverfälschung“, Verschandlung des Landschaftsbildes, etc.. Die Grünstadter Wallaby‘s dürften eigentlich genauso wenig jemanden stören wie die Wallabypopulation in der Forêt de Rambouillet ! Das ist jedenfalls meine Meinung.

Zitierte Quellen:

Die Rheinpfalz – Unterhaardter Rundschau (21.8.2009): Känguru ruht sich in Weinberg aus. Gerolsheim: Exotischer Ausreißer ist ein „Bennet“ – Tiere werden häufig auch privat gezüchtet.

Neff, C. (1998): Neophyten in Mannheim – Beobachtungen zu vegetationsdynamischen Prozessen in einer Stadtlandschaft. In: Anhuf, D., Jentsch, C. (Eds.): Beiträge zur Landeskunde Südwestdeutschlands und angewandten Geographie. Mannheimer Geographische Arbeiten, H. 46, 65-110, Mannheim. (ISBN 3-923750-72-2)

Neff, C. (2007) : Naturkundliche Beobachtungen in Munchhausen (Frankreich) Sauerdelta und Laurophyllisation in Munchhausen.. In: VOGT, J., D. BURGER, T.K. BUTTSCHARDT, A. MEGERLE (Eds): Karlsruhe, Stadt und Region. Ein Landeskundlicher Führer zu bekannten und unbekannten Exkursionszielen. Karlsruhe, Regionalwissenschaftlicher Fachverlag, p. 201 – 215, ISBN 978-3-9811189-2-6

Stähler, M., Spanner, T.W. ( 2007 ): Winterharte Palmen – in Mitteleuropas erfolgreich auspflanzen, pflegen und überwintern. Berlin, Medemia Verlag, ISBN 978-3-940033-01-7.

Centre d‘ Etudes et de sa Forêt : Enquête sur le Wallaby de Bennett en Forêt d’Yvelines.

Grünstadt, le 21.8.2009

Le Kangourou de Grünstadt

Il y aurait donc un Kangourou à Grünstadt . Plus précisément sur le Grünstadter Berg, lieu des mes promenades de convalescence, promenades auxquelles j’avais déjà dédié un petit billet « Balade d’été sur le Grünstadter Berg (19.7.2009) ». Personnellement, je n‘ ai pas vu le fameux Kangourou pendant mes promenades sur le Grünstadter Berg. Mais apparemment, même la police aurait vu ce faune étrange. Donc pas de doutes possibles, si la police confirme la présence d’un Kangourou dans le Leininger Land il y en a sûrement un.

Il s’agirait d‘ après ce qu’écrit la presse locale – la Rheinpfalz d’un « Thylogale thetis – un Pademelon à cou rouge ». Le Kangourou de Grünstadt , un bon moyen pour la presse allemande de colmater le fameux « Sommerloch » (trou d’été) ,même la télévision en parle :au niveau régional le Rhein-Neckar-Fernsehen (RFN) et au niveau national le ZDF. Comme je l‘ ai déjà écrit dans ma note allemande Die Depeschen von der großen Birke und das Känguru von Grünstadt“ – si par hasard je croisais le chemin de ce Wallaby, nouvel habitant du Grünstadter Berg – je consacrerais un petite note à cette rencontre inhabituelle. Donc à voir !

Sources :

Stemmler, Klaus (2009): Känguru wird zum Medienstar. Grünstadt-Eisenberg: Das im Leiningerland herumhüpfende Beuteltier sorgt für viel Gesprächstoff. In: Die Rheinpfalz Nr. 191- Unterhardter Rundschau – Mittwoch 19. August 2009.

Christophe Neff, Grünstadt le 20.8.2009

Die Depeschen von der großen Birke und das Känguru von Grünstadt

Zwischen Grünstadt und Ebertsheim wurde ein Känguru gesichtet. Das hat Grünstadt etwas Medienprominenz eingebracht – so konnte man das heute morgen in der Unterhaardter Rundschau der Rheinpfalz nachlesen „Känguru wird zum Medienstar„, da hat es auch schon erste „Internetperceptionen“ gegeben wie Beispielsweise „Känguru hüpft durch die Pfalz “ – . Eigentlich ist die Sache etwas älter, denn schon vergangenen Freitag den 14.8 gab es schon einen Bericht in der Unterhaardter Rundschau über das Känguru von Grünstadt, – damals hieß es noch das Ebertsheimer Känguru – aber da die Rheinpfalz nur einen verschwindend kleinen Rest ihrer regionalen und lokalen Berichterstattung ins Netz stellt hat es ein paar Tage gedauert bis die Nachricht sich über ganz Deutschland ausgebreitet hat. Bei meinen Spaziergängen über den Grünstadter Berg ist mir das Rothals-Wallayby (auch Rothalsfiliander genannt), um ein solches Känguru soll es sich nämlich laut Rheinpfalz handeln, jedenfalls bisher nicht begegnet. Dort auf dem Grünstadter Berg müßte es ja irgendwo weilen. Mal schauen wie lange es dauert bis das Grünstadter Känguru seinen ersten Wikiepdia Artikel bekommt. Man hat übrigens nicht so sehr weit entfernt von Grünstadt, in Frankreich, im elssäsischen Flüsschen Ill bei Colmar einen Piranha geangelt – das scheint mir weit beunruhigender zu sein als das Grünstadter Kanguru, aber der „Piranha von Colmar “ scheint es bisher bis her noch nicht in die deutschen Medien geschafft zu haben. Sollte mir das Grünstadter Känguru mal tatsächlich begegnen werde ich es hier in diesem Blog kundtun.

Der Nachrichtenwert, dass die Depeschen von der große Birke nun der Vergangenheit angehören, entspricht zwar nicht dem des Grünstadter Känguru, – das wurde auf französisch im Billet „Le grand bouleau cesse d’émettre “ was soviel heißt wie „die große Birke stellt die Sendungen ein“ , schon am 16.8. kundgetan, dennoch hier also die Nachricht in Deutsch für meine deutschsprachigen Leser.

Es geht mir inzwischen wesentlich besser und ich werde Anfang September auch wieder meinen Dienst am Institut für Geographie und Geökologie am KIT aufnehmen werden. Da bleibt nicht viel Zeit zum Schreiben eines Blogges. Das Paysages-Blogg werde ich zwar weiterführen, – aber es wird wohl weit weniger Beiträge als bisher geben – wahrscheinlich wird es ein ephemeres Wochenendblog werden. Deutschsprachige Leser, so zumindest teilt es mir die wordpress Statistik mit, habe ich sowieso recht wenig, – nur die beiden Mannheim Artikel „Nachtrag zum Mannemer Dreck – Mannheims Bücherwelten (21.7.2009) “ und „Mannemer Dreck- traumhafte Zeiten – eine autobiographische Zeitreise mit Musikbegleitung nach Mannheim “ wurden relativ häufig gelesen, ansonsten scheint die Wahrnehmung eher geringer zu sein. Man kann hier eher vermuten, dass die Leser meiner deutschsprachigen Blogbeiträge doch eher im erweiterten Bekanntenkreis zu finden sind, während meine frankophonen Leser völlig unabhängig von irgendwelchen persönlichen Beziehungen in der ganzen frankophonen Welt zu finden sind. Da es mich natürlich freut, dass meine Beiträge gelesen werden, werde ich wahrscheinlich einen Großteil meiner zukünftigen Beiträge auch in Französisch verfassen. Wobei ich unabhängig davon in welcher Sprache ich editiere, alles was in Grünstadt verfasst wurde, werde ich, so habe das auch in „Le grand bouleau cesse d’émettre “ kundgetan, als Grünstadter Depeschen kategorisieren. Insofern, wurde die Grünstadter Depesche Nr. 2 mit dem Titel „Die Depeschen von der großen Birke und das Känguru von Grünstadt „ nicht nur in Grünstadt verfasst, sondern hat auch mit einem Nachrichtenereignis aus Grünstadt zu tun. Das Grünstadter Känguru hinterlässt sozusagen seine Spuren auch auf dem „Paysage-Blog“. Weit wichtiger erscheinen mir jedoch beispielsweise was ich heute in der Bücherrepublik von Pierre Assouline lesen konnte – „La Bnf se livre à Google „ – die Französische Nationalbibliothek liefert sich Google aus, sprich Google soll einen Teil des Bestandes der französischen Nationalbibliothek digitalisieren. Interessantes Vorhaben, aber angesichts der Monopolstellung von Google kann einem da leicht mulmig werden. Google macht das bestimmt nicht aus bibliophilen Samarititertum, sondern Google will da natürlich à la longe auch Geld damit verdienen. Das ist zwar völlig legitim, – aber dennoch sollten die „digitalen“ Bücherwelten nicht alleine in der Verfügungsgewalt eines privatkapitalistischen Monopolisten liegen.

Einen weit wichtigeren Nachrichtenwert als das „Grünstadter Känguru“ hat in meinen Augen auch die Tatsache, dass es in Indien eine große Dürre gibt, Dürre die soweit man Le.Monde glaubt „L’Inde est confrontée à une sécheresse historique durchaus historische Ausmaße gewinnen könnte. Da werden Erinnerungen an den kürzlich verstorbenen Dokumentarfilmer Peter Krieg und seinen Film Septemberweizen wieder wach. Wahrscheinlich könnte man die Liste denkwürdiger Nachrichtenereignisse vom 19.08.2009 weiterführen – so jährt sich heute der fünfzigte Jahrestag des Waldbrandes der Forêt des Landes (siehe auch mein Billet Le 19 août 1949 – le drame de la Forêt des Landes ), – das war wohl Europas mörderischster Waldbrand der neueren Geschichte – oder auch was Spiegelonline über Murdochs Überlegungen über Bezahlkultur in Internet unter dem Titel „Hoffnung in Lachsrosa“ (wobei es doch ziemlich gedauert hat bis Mudoch’s Gedanken zum SPON fanden, James Silver berichtete darüber schon am 30.6.2009 in wired.uk unter dem Titel „Can Robert Murdoch save online -news „) verbreitet könnte durchaus in solch eine imaginäre Liste passen. Derweil hoppst das Grünstadter Känguru über den Grünstadter Berg, die Depeschen der großen Birke werden eingestellt, – und das „paysage-blog “ – sprich der Nefflinger bloggt weiter – nur nicht mehr so häufig wie bisher. Und sollte mir das Grünstadter Känguru tatsächlich persönlich begegnen werde ich das auch hier im Blog „paysage“ kundtun.

Quellen:

Stemler, Klaus (2009): Känguru wird zum Medienstar. Grünstadt-Eisenberg: Das im Leiningerland herumhüpfende Beuteltier sorgt für viel Gesprächstoff. In: Die Rheinpfalz Nr. 191- Unterhardter Rundschau – Mittwoch 19. August 2009.

Christophe Neff, Grünstadt le 19.8.2009

Le 19 août 1949 – le drame de la Forêt des Landes

« Le vendredi 19 août 1949 , à 14.57, la tour de guet de Biganos signale de la fumée « par 101 ». Une minute plus tard, celles de Béliet (maintenant Belin – Béliet) et de Cabanac (maintenant Cabanac-et-et-Villagrains) signalent aussi cette fumée « par 37 ». Le feu est ainsi repéré au Murat, dans la commune de Saucats (Gironde) (Deville 2009, 151)». Le début de l‘ incendie meurtrier de la Forêt des Landes, décrite dans le livre de Joan Deville « L’incendie meurtrier », livre que j‘ avais déjà décrit dans mon billet « 1949 – l‘incendie meurtrier dans la Forêt des Landes »,incendie qui coûta la vie à 82 hommes – et dévasta plus de 50.000 ha de forêt de Pins ; cet incendie fut à mon avis le plus meurtrier de la proche histoire forestière européenne (200 ans en arrière).

Voyant sur WordPress Dashboard qu’il existe une véritable demande sur cet événement tragique , je me suis mis à écrire cette petite note. Je ne suis pas spécialiste de la forêt des Landes, je ne la connais même pas . J’aurais voulu m’y rendre durant mes vacances d’été – mais grâce à cet accident du 2.5.2009 ,il n y pas eu de vacances d’été ,ni de visite de la forêt des Landes. Les quelques petit jours de vacances qui me restent, je les passerai ici à Grünstadt en palatinat. Comme je l’ai écrit dans mon dernier bulletin « Le grand bouleau cesse d’émettre », les feux de forêts sont mon métier, je pourrais donc dire émettre un avis même si je ne connais pas les forêts des Landes. A mon avis,le livre de Joan Deville déjà décrit dans mon billet « 1949 – l‘incendie meurtrier dans la Forêt des Landes » est pour les lecteurs souhaitant un aperçu assez complet de l’incendie , le document de référence.

Pour les lecteurs souhaitant avoir une impression de témoin scientifique des années 1949/50 je suggère de lire deux articles de Revue forestière française qui a mis ses archives de 1949 – 2002 sur le web – plus précisément l‘ article « le drame de la Forêt Landaise » par P. LALLEMED et du même auteur l‘ article « la reconstitution des sols dans les landes des Gascogne ». Il serait certainement fort intéressant de voir dans quelle mesure les conseils d’aménagement forestier de Pierre Allemand de 1950, surtout en que concerne le choix des espèces, furent vraiment suivis sur le terrain. En lisant les deux articles de Pierre Allemand , on peut un peu se rendre compte à quel point ce feu de foret fut aussi un drame forestier, sylvicole – car tous ces aspects disons forestiers, environnementaux et écologiques ne sont pas le point fort du livre de Deville. Ajoutons dans ce contexte l’article d’Y.Lesgourgues sur l’incendie de Porge – Lacanau en 1989 . Donc assez de lecture de fonds disponible pour le lecteur désirant en savoir un peu plus sur l’incendie meurtrier de 1949. En ce qui concerne les conséquences , prévention anti incendie ,combat anti feu, je pense que les leçons nécessaires ont été bien appliquées en France! Personnellement je considère la DFCI (Défense contre l‘ incendie) à la française, les pompiers français, les bombardiers d‘ eau de la sécurité civile française, les patrouilles Dangel, comme un modèle de combat anti-feu pour le monde entier. Naturellement un modèle qui devrait être constamment remis en question et amélioré ! Dans ce contexte , l‘ analyse des risques d‘ incendies , (une démarche exemplaire qui pourrait aussi être mis en oeuvre dans les départements français connaissant un risque élevé de feux de forêt ) est le travail de Marco Conedera sur l‘ analyse des risques d‘ incendie de forêt dans le canton du Tessin « Implementing fire history and fire ecology in fire risk assessment: the study case of Canton Ticino (southern Switzerland) ». Ce travail publié en anglais contient aussi un résumé exhaustif en français. Je pense réellement que la « méthode Conedera » pourrait être une base pour une analyse de risque de feux de forêts pour un département français se situant dans la bande potentielle des paysages à risques de feux en France, bande qui contient les forêts des Landes, le midi méditerranéen, mais aussi les collines sous -vosgiennes, les forets rhénanes sèches de la Haardt etc.

Je finis ce billet en rappellent au lecteur que ce fut en France que l’analyse écologique du feu débuta, longtempst avant que le mot « fire-ecology » ne fusse inventé aux Etats-Unis. J’avais dans « Waldbrandrisiken in den Garrigues de Nîmes (Neff 1995) » consacré quelques pages à l’histoire de l’analyse scientifique des feux en France ,vers le milieu des années 1930 ,ce fut l’école de Nîmes, ce fut le livre de Kuhnholtz-Lordat (1938) « la terre incendie » qui en furent les pionniers. Tous cela semble être tombe un peu en oubli. Quant à une lecture moderne actuelle du problème de feux de forêt en France, je suggère au lecteur intéressé, comme je l‘ ai déjà fait dans, « Dépêches du grand bouleau : au moins encore 2 semaines » et dans « Feux de forêts et lectures de paysages méditerranéens » le livre édité par Benoit Garronne « le feu dans la nature ».

Je finis ce petit billet sur l’incendie de la Forêt des Landes d‘ août 1949 en espérant que les lecteurs désirant trouver des infos complémentaires sur les incendies historiques des années 1949 ne soient pas trop restés sur leur soif.

Sources et Littératures citées :

CZIKAN, M. (1990) : Historique et tactique d’emploi des aéronefs bombardiers d’eau de la sécurité civile française. In : Revue forestière française, 1990, 286 – 294.

Conedera, M. (2009): Implementing fire history and fire ecology in fire risk assessment: the study case of Canton Ticino (southern Switzerland). PHD-Thesis, Karlsruhe 2009.

Deville, J. (2009) : L’incendie meurtrier dans la forêt des Landes en août 1949. Paris (les Éditions des Pompiers de France), (ISBN 978-2-916079-20-2)

Garrone, B. (2004) : Le feu dans la nature mythes et réalité. Prades -le- Lez (Les Ecologistes de l‘ Euzière), ISBN 2-906-128-17-1

GRELU, J.-L., MERCIER, J., RENAUD, J.-P. (1990) : Le patrouillage : une opération de prévention des incendies de forêts dans le Gard. In : Revue forestière française, 1990, 272 – 278.

Kuhnholtz-Lordat, G.(1938) : La Terre incendie – essai d‘ agronomie comparée. Nîmes.

Lallemand, P. (1949): La drame de la forêt landaise . In : Revue forestière francaise, 1949, N. 7, 305-309.

Lallemand, P. (1950) : La reconstitution des sols dans les Landes de Gascogne. In : Revue forestière française, 1950, N. 5, 274- 281.

LESGOURGUES, Y. (1990) : Réflexions concernant les problèmes DFCI des espaces forestiers landais à la lumière des incendies du Porge – Lacanau. In : Revue forestière française, 1990, 51 – 71.

Neff, C. (1995): Waldbrandrisiken in den Garrigues de Nîmes (Südfrankreich) – eine geographische Analyse. Materialien zur Geographie 27, Mannheim. (ISBN 3-923750-50-1)

Christophe Neff, Grünstadt le 17.8.2009

Le grand bouleau cesse d’émettre

Fini les dépêches du grand bouleau – le grand bouleau cesse d’émettre. Apres presque trois mois et demi de temps de convalescence et de confinement à Grünstadt en face du grand bouleau du jardin familial ,je viens enfin de retrouver un peu de liberté de mouvement. Le blog « paysage » ne va pas cesser d’émettre, mais le rythme de publication sera donc beaucoup moins soutenu.

Depuis le 24.5. J’ai donc publié 44 notes ou billets, – la plupart des billets furent écrits en français et en allemand – quelques rares aussi en anglais – et le blog a reçu 3631 visites – en 84 jours de fonctionnement cela fait une fréquentation journalière moyenne de 43 visiteurs.

D‘ après les statistiques que fournit le logiciel wordpress-lemonde, – logiciel qui manque un peu de fiabilité statistique, mes lecteurs sont principalement francophones. Mes articles allemands et anglais en contre- partie ne sont, si j’en crois les statistiques wordpress, presque pas lus !

Le tableau suivant montre les trois articles les plus lus de blog paysages. Je remercie mes lecteurs pour leurs visites.

TitrePlacements%

Visitées est.

Les images qui se ressemblent120,809

756

1949 l’incendie meurtrier dans la forêt des landes219,653

714

I Un blog sur les paysages312,861

467

  53,323

1936

L’article « les images qui se ressemblent » mène le palmarès des visites sur le blog paysage avec un commentaire sur l’affaire Clotilde Reiss : au moment où j’écris ces lignes – Clotilde Reiss est encore incarcérée dans la fameuse prison d’Evin et elle a besoin encore besoin notre soutien – signons la pétition de soutien pour Clotilde Reiss .

L’article «1949 l’incendie meurtrier dans la Forêt des Landes » est un article consacré à l’incendie meurtrier sévissant dans la Forêt de Landes en 1949. Un article très proche de mes préoccupations professionnelles – car étant « géographe & écologue du feu » ou fire ecologist comme disent les anglophones – je suis très proche du sujet.

Le troisième article de ce palmarès interne, l’article I. Un blog sur les paysages : un petit début – ou quelle langue choisir ? était le premier article sur le blog « paysage », donc un article d’introduction qui néanmoins attire encore assez de lecteurs. Un article qui réunit paysages et morceau d’autobiographie.

Naturellement je ne cesserai pas d’écrire mon blog, mais le rythme sera certainement moins soutenu : les billets émis a partir de mon domicile à Grünstadt entreront dans la catégorie «Grünstadter Depeschen». Donc cette note sera la première des Grünstadter Depeschen.

Christophe Neff, Grünstadt le 16.8.2009

P.S.:(16.8.2009 23:55) Si les infos du Monde sont correctes Clotilde Reiss vient d‘ etre libérée !

Réflexion de géographie linguistique: le reportage du « Schweizer Fernsehen » sur le tournage du film « der große Kater » à Interlaken

img_0005der-grose-kater.1250514611.jpgEn préparant ma dernière note « La disparition annoncée de l’éditeur zurichois « Ammann », – et en rédigeant un article sur Thomas Hürlimann pour Wikipedia.fr : en fait, je trouvais que cet auteur suisse manquait cruellement sur wikipedia.fr, je découvris sur le site personnel de Thomas Hürlimann (ce site est aussi hébergé par la maison d’éditioné Amman) , un reportage de la télévision suisse (Schweizer Fernsehen) sur le tournage du film « der große Kater » avec Bruno Ganz, qui est l‘ adaptation cinématographique du roman éponyme de Thomas Hürlimann. En regardant le document, je me demandais qui, en Suisse romande, peut comprendre cette documentation en « Schwyzerdütsch » ?

A mon avis ; en Allemagne, à peu près les 2/3 de la population serait incapable de comprendre la totalité du document télévisé. Le Schwyzerdytsch deviendrait -il une langue germanique à part entière comme le Hollandais ?

En fait, de plus en plus d’interviews de personnalités suisses pour les chaînes allemandes sont sous-titrées en « Hochdeutsch » , car incompréhensibles pour une grande partie des téléspectateurs allemands. Personnellement je n’ai aucun problème avec le Schwyzerdütsch – car Schramberg où j’ai grandi se trouvait à cinq kilomètres de la frontière linguistique qui se situait dans ma jeunesse à Tennenbronn en Forêt Noire qui separait le souabe et l’alémanique. A Tennenbronn, on ne parlait plus le schwäbisch (le souabe) mais l’alemannisch (L’allemand alémanique) , Tennenbronn était d’un point vue linguistique beaucoup plus proche de Bâle ou de Schaffhouse que de Schramberg ou de Stuttgart ou de Tübingen. Ceci dit ,c’était la situation des années 1970, j’ignore la situation actuelle. (Une carte de la situation de 1950 se trouve ici) . Mais comme le Schwyzerdütsch dérive de plus en plus de dialecte en langue autonome , je me demande pourquoi le Kommissär Hunkeler (Hansjörg Schneider ), der große Kater, Mademoiselle Stark, Max Meier & Marie Katz (tous des figures littéraires de Hürlimann), Melnitz, Chanele Mir, Jean Meijer, Arthur Chajim Meijer (tous des figures littéraires de Charles Lewinsky tiré du roman Melnitz) parlent-ils tous Hochdeutsch, parfois même du Hochdeutsch parsemé de mots français.

Il s’agit , précisons-bien, de productions littéraires récentes, la plus ancienne, le roman « der große Kater » a à peine plus de 12 ans. Y aurait-il une discordance entre réalité linguistique et production littéraire en suisse alémanique ?

Non, diront les experts, il s’agit seulement d’une forte diglossie en Suisse alémanique entre le Schriftdeutsch et le Schwyzerdeutsch. Mais n’étant pas expert, mais seulement simple observateur, je me demande où cela va finir !

Notons qu’à part les figures issues du roman Melnitz de Charles Lewinsky (qui existe en traduction française – la traduction française a reçu le Prix Litteraire Lipp Suisse 2009 ) – toutes les autres font partie du monde littéraire des éditons Ammann, maison d‘ édition zurichoise, qui vient d‘ annoncer sa « disparition » pour l‘ hiver 2010 – voir mon dernier billet – ou le billet Edition : chronique d’une mort annoncée de la république des livres. Notons aussi, que j’ai beaucoup de mal à suivre la discussion suivant le billet de Pierre Assouline sur la disparition de la maison d’édition Ammann. Dans certaines des contributions il m’est vraiment difficile de cerner le message, même de voir le rapport avec le billet original qui traite de la « disparition annoncée de la maison Ammann ». Peut être les contributeurs de commentaires aimeraient- ils seulement laisser des traces sur un des blogs les plus lus en France ?

Revenons sur la compréhension du Schwyzerdütsch – les Suisses romands avec ce qu’ils apprennent comme allemand à l’école sont-ils vraiment capables de comprendre leurs compatriotes de Suisse alémanique , comment font- ils si une grande partie des allemands ne comprennent plus le « Schwyzerdütsch ». Qui en suisse romande, qui en Allemagne peut encore l comprendre un reportage comme celui-ci, « Kurzreportage des Schweizer Fernsehens über die Dreharbeiten zum Film der große Kater » ? Naturellement le SF, das Schweizer Fernsehen, s’adresse seulement au public de suisse alémanique. Mais ceci n’interdit pas des questions sur l’avenir de la langue allemande , car si cela continue ainsi, le jour viendra où peut -être les habitants du Oberwallis et du Schleswig-Holstein ne pourront plus que communiquer en utilisant l’anglais ?

Que ceci ne relève pas de la fiction lointaine – nous montre Spiegel-online « Bloß nicht nach Niederbayern » les écoliers dans le District de Basse-Bavière (Niederbayern) ne peuvent plus communiquer avec leurs enseignants car les « maitres » ne comprennent plus leurs élèves parlant un allemand très dialectal ou tout simplement un bavarois tout cru !

Christophe Neff, Grünstadt le 15.8.2009

La disparition annoncée de l’éditeur zurichois « Ammann »

Le Monde des livres devient encore plus petit, je l‘ avais déjà décrit le 12.8.2009 dans le billet allemand Die deutschsprachige Bücherwelt wird kleiner: Ammann schließt 2010 – l‘ éditeur zurichois Ammann a annoncé sa fermeture pour 2010.

Même si l´éditeur Zurichois Ammann , fondé par Egon Ammann et Marie-Luise Flammersfeld en 1981 – est peut être inconnu en France ou dans les pays francophones – pour le monde des livres des pays germanophones, la disparition de Amman est une vraie perte.

Les raisons de la disparition : je cite l‘ info presse officielle de Ammanin eigener Sache : „Die Gründe für diesen Entschluss liegen im fortgeschrittenen Alter der Verleger und in einer Marktsituation, die für Literatur zunehmend schwieriger wird“ – les motifs pour cette décision est l‘ âge avancé des éditeurs et l‘ état du marché qui devient de plus en plus difficile pour la littérature.

Notons que Ammann, c’est aussi un peu la maison mère d’écrivains suisses comme Thomas Hürlimann et Hansjörg Schneider : deux auteurs qui sont presqu’inconnus en France ou dans le reste du monde francophone ; à part « Mademoiselle Stark », aucune traduction des deux n’est, à ma connaissance, actuellement disponible en français. C’est dommage, ! Notons aussi que « der große Kater » de Hürlimann est cours d’adaptation pour le cinéma avec « Bruno Ganz » dans le rôle principal.

Peut être cela pourra-t-il persuader un éditeur français de traduire « la grand matou – der große Kater » de Thomas Hürlimann en français.

Avec la disparition annoncée de la maison d’édition zurichoise « Ammann » – la littérature helvétique, la littérature de langue allemande, le monde des livres devient encore plus petit.

Christophe Neff, Grünstadt le 14.8.2009

P.S : Je viens de découvrir le billet de la république de livres sur la fermeture d’Ammann sous le titre : chronique d‘ une mort annoncée.

Die deutschsprachige Bücherwelt wird kleiner: Ammann schließt 2010

Heute Morgen war es eine kleine Notiz in der Rheinpfalz „Buchverlage – Ammann macht 2010 Schluss“ – und in der elektronischen Zeit war es gestern unter dem Titel „Buchbranche – Der Ammann-Verlag gibt auf “ zu lesen. Der Orignalpressemeldung von Egon Ammann in eigener Sache ist eigentlich kaum etwas hinzufügen. Damit geht ein Stück deutschsprachiger Verlags – und Literaturgeschichte zu Ende – ich meine sogar, dass damit ein Stück deutschsprachiger Kulturgeschichte beendet sein wird.

Für die Freunde der Welt der Bücherwelt ist das Aus des Amman-Verlages ein herber Verlust. Mein erstes Buch aus dem Hause Ammann war „der große Kater“ von Thomas Hürlimann . Ich hatte es im Herbst 1998 erworben, – nach der damaligen Buchmesse. Das letze Buch aus dem Hause Amman habe ich erst vor ein paar Tagen gekauft, – Hansjörg Schneidersdas Wasserzeichen“ – ich habe es ja noch gar nicht gelesen. Im Wasserzeichen befindet sich sogar noch ein Verlagsprospekt von 2003.

Soweit man Taschenbuchausgaben von ursprünglich Originalausgaben des Hauses Ammann mitzählt, dann hat mich der Verlag in den letzten Wochen stetig in der Hunkeler Reihe begleitet – da habe ich als Genesungslektüre alle als Taschenbuchausgabe vorliegenden Hunkeler – Krimis als Genesungslektüre gelesen – vom Paar im Kahn – bis Hunekeler und der Fall Livius.

Ja, ich bin auch notgedrungen Taschenbuchleser – früher als Schüler und Student waren es vor allem finanzielle Gründe die mich zum Taschenbuch führten – heute ist es existenzielles Platzproblem. Wohin mit den ganzen Büchern ? – ein Taschenbuch braucht einfach weit weniger Platz als ein traditionelles Buch. Jedes neugekaufte Buch führt zu einem „existenziellen casse-tête“ – wohin nur mit dem neuen Buch. Jedesmal wenn ich den Kulturteil im Spiegel, den Feuilleton in der Zeit, – Le Monde des Livres – oder auch Pierre Assoulines „Bücherrepublik “ lese – frage ich mich immer wieder – wer hat den die Zeit die ganzen Bücher zu lesen – und soweit diese wirklich gekauft werden – wo finden denn diese ganzen Bücher Platz. Wer hat genug Platz für die ganzen jährlichen Neuerscheinungen? Vielleicht werden aber auch gar mehr nicht so viele Bücher gekauft wie man zu meinen glaubt – dass zumindest legt einem das angekündigte Ende des Ammann Verlages in Zürich nahe.

Das angekündigte Ende des Ammann Verlages in Zürich ist für den deutschsprachigen Freund des Buches und der Bücherwelt kein schöner Tag. Den Verlagsgründern Egon Ammann und Marie-Luise Flammersfeld, sowie allen Mitarbeitern des Verlages sei jedoch gedankt für ihr über 25 Jähriges Engagement für das Buch und die Welt der Bücher !

Christophe Neff, Grünstadt le 12.8.2009