Villa Jasmin – Bemerkungen zum Roman von Serge Moati und zum Fernsehfilm von Férid Boughedir

Am Freitag den 14.5.2010  sendet Arte den franco-tunesischen Fernsehfilm Villa Jasmin. Filmvorlage des vom tunesischen Regisseur Férid Boughedir gedrehten Fernsehfilm ist der gleichnamige Roman von Serge Moati. Ich habe sowohl den Roman von Serge Moati gelesen als auch den Fernsehfilm von Férid Boughedir schon gesehen und darüber schon vor fast über einem Jahr einen längeren französischsprachigen Blogbeitrag „Villa Jasmin – quelques pensées personnelles en vagabondant sur le téléfilm de Férid Boughedir“ über Film und Buch geschrieben.  Der Film beschreibt die Zeitreise Serge Boccara jun.  nach Tunis, Serge der dort nach den Wurzeln seiner franco-tunesischen-jüdischen Vergangheit sucht – und der dort auch versucht die Erinnerung an seinen zu früh verstorbenen Vater Serge wiederzubeleben. Der Film von Boughedir ist eine relativ freie Adaption des autobiographischen Romanes von Serge Moati – das fängt schon mit den Hauptpersonen an – die im Film nicht Moati sondern Boccara (Serge und Odette Boccara)  heißen.  Der Film ist bestimmt keine cineanistische Meisterleistung, aber er gibt ganz gut die Stimmung in Tunis während der deutschen Besatzung im 2. Weltkrieg wieder. Weiterhin und deshalb ist der Film schon sehenswert – der Film gibt die Farben und Lichtspiele im sommerlichen Tunis und des Golf von Tunis hervorragend wieder. In diesem Sinne ist der Film in der Tradition der Meisterwerke von Férid Boughedir  wie z.b.  Un été à La Goulette ein Streifzug durch la Goulette, Sidi Bou Said und la Marsa.

Der Film ist eine sehr freie Adaption der Romanvorlage und wie ich es schon in Villa Jasmin schrieb leidet der Film etwas darunter, dass so wichtige Charaktere wie der Sonderbeauftragte beim  Afrikakorps Dr. Rahn oder der zwielichtige Georges Guilbaud im Film kaum ausdifferenziert dargestellt werden, ja dass diesen Figuren nicht der nötige Raum im Film zugestanden wird. Beide waren ja nicht nur wichtige Figuren in Moatis Roman und sondern wahrlich zentrale historische Figuren im Tunesien des II Weltkrieg.  Weiterhin störend empfand ich, wie schon auch in Villa Jasmin beschrieben, – dass die sozialistische Verve von Serge sen.  in meinen Augen im Film kaum richtig zu Geltung kommt.  Dennoch denke ich, dass Villa Jasmin ein durchaus sehenswerter  Fernsehfilm ist.

villa-jasmin-didier-paquignon.1273765774.jpgWer mehr über die Welt des tunesischen Judentums von 1903 bis ca. 1957 wissen möchte der sollte unbedingt die gleichnamige Romanvorlage von Serge Moati lesen. 1903 – 1957 das sind die 54 Lebensjahre von Serge Moati sen., des Vaters von Serge Moati jun., – diese 54 Lebensjahre sind der Haupterzählstrang des Romanes Villa Jasmin. Es ist bestimmt keine einfache Urlaubslektüre für den Badestrand und deshalb ist auch nicht anzunehmen, dass das Buch jemals ins Deutsche übersetzt werden wird. Soweit man über genügend Französischkenntnisse verfügt und man sich für die rezente Geschichte des nordafrikanischen Judentums interessiert taucht man in eine versunkene Welt von  einheimischen  und von toskanischen den sogenannten Livournais, sephardischen Juden aus der Toskana – und damit ist der Roman von Moati vor allem ein Roman von Heimatverlust – denn von der Welt des nordafrikanischen Judentums und hier insbesondere der sehr spezifischen Welt und Kultur des arabo-tunesischen Judentums ist nicht mehr sehr viel übrig geblieben ist.  So erfährt man u.a., dass das aus der Toskana eingewanderte sephardische Judentum die sogenannten Granas (les chics) und die einheimischen tunesischen Juden den Twânsa (les pas chics) die für sich eine fast 2000 Jahre während Geschichte auf tunesischen Boden beanspruchten zwei relativ unabhängig von einander existierende Lebenswelten darstellten die u.a. auch kaum miteinander kommunizierten.

Darüber hinaus ist der Roman eine autobiographische Auseinandersetzung mit dem frühen Verlust der Eltern, denn Henry Moati so hieß der Romanautor Serge Moati ursprünglich, nahm den Namen seines Vaters des sozialistischen Journalisten und späteren Resistancekämpfers Serge Moati, an. Im doppelten Sinne also ein Roman über Heimatverlust. Der Roman beschreibt die versunkene Welt des sephardischen Judentums (im weitesten Sinn) im Tunesien der Zwischenkriegszeit und während des zweiten Weltkrieges – und deren Sprachwelten (Ladino, judoeo-arabisch, italienisch, maltesisch und französisch), sowie deren Emanzipationsträume – Emanzipationsträume die heißen Emanzipation durch Teilnahme an der francophonen laizistischen Kultur der III. französischen Republik, und damit für Serge Moati den sozialistischen Traum einer laizistischen französischen Republik, einer Welt ohne Ungerechtigkeiten und Rassenschranken, träumend. Die untergegange Welt des sephardischen Judentums Tunesiens ohne die sozialistischen Träume des Serge Moati sen. finden sich übrigens auch im literarischen Werk von Serge Moatis jun. Schwester der Schriftstellerin Nine Moati wieder. Und auch in ihrem Romanwerk (wie z.b. in les belles de Tunis ) geht es im wesentlichen wieder um die Schlüsselfrage Aufstieg und Partizipation des nordafrikanischen Judentum durch Bildung und Spracherwerb, sprich dem Erwerb der französischen Sprache und dadurch den Erwerb der französischen Staatsbürgerschaft.  Denn im französischen Protektorat Tunesien galten im Gegensatz zu Algerien welches ja damals zum französischen Staatsgebiet gehörten  das „Décret Crémieux“ welches die algerischen Juden zu französischen Staatsbürger erklärten, nicht.  Die Welt die Serge Moati in seinem Roman Villa Jasmin beschreibt – das franco-jüdische Tunesien von ca. 1920 bis zur Unabhängkeit Tunesien  – ist zwar verschwunden – aber der Traum den die franko-jüdischen Tunesier damals träumten, diesen Traum, der im Roman Moatis mit vielen sozialistischen Illusionen erzählt wird, dieser Traum lebt in Tunesien, und nicht nur in Tunesien, sondern in ganz Nordafrika fort, es ist der Traum der Harragas die von einem besseren Leben in Europa träumen.

Und weiterhin ist das Buch von Serge Moati auch eine Liebesgeschichte – es ist die wahre Liebesgeschichte von Serge und Odette. Eine Liebesgeschichte die die unsichtbaren Schranken zwischen den Toscan (den sephardischen eingewanderten Juden) und den einheimischen Juden, den Twânsa überwindet – und damit auch Klassengegensätze einschleift – die Geschichte einer Liebe die allen Widrigkeiten des Lebens stand hält – und die erst der frühe Tod der Liebenden im Jahre 1957 beendet.

Quellen:

Serge Moati : Villa Jasmin , Paris 2005, (le livre de Poche/Fayard) ISBN 978-2253108511

Christophe Neff, Grünstadt le 13.5.2010

Vue depuis Grünstadt – Leuchtturm der Kultur in Metz – Phare de la culture à Metz – le centre Pompidou-Metz (11.5.2010)

Aujourd’hui, mardi le 11.5.2010 ou la presse allemande parle surtout du débâcle électoral de la CDU en Nordrhein-Westphalen et de la crise de l’euro & de la Grèce – la Rheinpfalz nous surprend avec le rayonnement culturel de la France en titre « Leuchturm der Kultur in Metz (Phare de la culture à Metz) » sur la premier page  –  garnie d’une splendide photo pleine de lumière du nouveau centre Pompidou- Metz.  Sur la page trois Dagmar Gilcher nous présente le centre Pompidou- Metz sous le titre « die Haupstadt schickt ein Ufo (la capitale envoie un OVNI) » – article qui donne l’envie de visiter ce nouveau centre culturel – article qui nous parle d’un nouvelle véritable Mecque culturel en Lorraine.   Madame Gilcher a tout à fait raison quand elle critique que les TGV/ICE venant d’Allemagne et filant vers Paris ne s’arrêtent pas à Metz .  Fait  qui  complique la venue de visiteurs allemands désirant de se rendre en train au centre Pompidou- Metz. Notons aussi que dans le SWR2, la radio culturel du Sud-ouest allemand – on parlait aussi toute la journée du nouveau temple de la culture qui s’ouvre à Metz.  Dans un paysage médiatique où tout le monde parle de crise l’opération est plutôt réussi – le centre Pompidou Metz brille comme les premiers rayons du soleil levant dans une Allemagne pleine de grisaille et de souci de crise.

Christophe Neff, Grünstadt le 11.5.2010

P.S. (13.5.2010 11 :25): Et voici ce que Stefan Simons du Spiegel écrit sous le titre de «Centre Pompidou in Metz: Meisterwerke in der Schlumpf-Hütte»  dans le SPON.

P.S. (13.5.2011 13 :30): Et aussi un très beau article de Karin Finkenzeller «Metz, oh, là, là!» sur Metz et le centre Pompidou- Metz dans la Zeit-online .

Vue de Grünstadt – et encore les cendres du Eyjafjöll (9.5.2010)

L‘ Eruption du Eyjafjöll se poursuit et un nouveau nuage de cendres s’est dirigé vers l’Europe. En Allemand d‘ ailleurs le volcan s’écrit Eyjafjallajökull.  Le dernier nuage de cendre de l’Eyjafjöll qui atteignit une grande partie de l’Europe durant le week-end du 16-17. Avril , provoqua un chaos dans le trafic aérien européen ,mais nous laissa un merveilleux ciel d’avril sans traînées de condensations. J’ai  même consacré un petit billet écrit en allemand – Ein Himmel ohne Kondensstreifen – der Himmel über Grünstadt am 17-18.4.2010–  à ce phénomène presque séculaire , mais qui apparemment ne fut pas remarqué par grand monde.  Naturellement , j’espère que le nuage de cendres se dissipera dans les prochains jours, car je serai obligé pour des raisons professionnelles de rejoindre les pays du sud,( rives de la méditerranée) par avion. nonni L’éruption de Eyjafjöll m’a aussi fait penser a mes livres et lectures de jeunesse – à  Nonni – aux romans d’enfants de Jón Sveinsson.  Particulièrement à Nonni – Erlebnisse eines jungen Isländers von ihm selbst erzählt – encore édité en Fraktur, livre hérité de la bibliothèque de jeunesse de mon père – mais en fait un livre qui doit être issu d‘ une bibliothèque familiale Neff ou Schramm des années 1920 – car le livre fut édite en 1920 par les éditions Herder (11eme – 14 eme éditions). Autrefois les livres « Nonni » du Jésuite  Jón Sveinsson furent assez populaires en Allemagne,mais je crains qu’au moment où j’écris ces mots  l’auteur et son œuvre sont  plus au moins tombés en oubli en Allemagne. nonniherderLes conséquences de l’éruption de Eyjafjöll nous apprennent beaucoup sur la perception de la nature par nos sociétés.  Aéroports clos – vols annulés- mais qui a vraiment retenu  le souffle pour admirer ce ciel limpide sans traînées de condensations. Même si certains medias ont la tendance de nous présenter l’éruption du Eyjafjöll comme une mégacatastrophe ce n’en est pas une – une simple éruption volcanique, un événement naturel qui peut ici et là bouleverser notre train de vie habituel ,sans rien de plus. La vraie mégacatastrophe , c’est l’explosion de la  plate-forme pétrolière Deepwater Horizon  et de la marée noire qui suivit cette explosion (Deepwater Horizon oil spill ), marée noire qui jusqu‘ à  ce joursn’est pas encore stoppée  et qui continue à polluer le golf de mexico et le delta du Mississipi. Sonnenaufgang über dem Odenwald 19.4.2010Cette marée noire, qui est en train de dépasser les dimensions de la catastrophe de l’Exxon Valdez et qui a malheureusement toute les chances d’atteindre les dimensions désastreuses de la marée noire qui suivit le naufrage de l’Amoco Cadiz sur les côtes bretonnes.  Quels désastres pour les bayous de Louisiane. Quels désastres pour les pécheurs de Louisiane.  Et même si la marée noire actuellement (voir la carte ici ) ne menace pas directement le pays des Cadiens – la nouvelle Acadie née du grand dérangement , – derniers vestiges de l’Acadie française – que deviendra ce pays perdu ,oublié et francophone de la Louisiane quand la marée noire se déferlera dans les bayous ?

Photo: Un ciel sans traînées de condensations – Levée de soleil sur le Odenwald – vue depuis Grünstadt © C.Neff (Canon Powershot A720IS) 19.4.2010

Christophe Neff, Grünstadt le 9.52010

Vue depuis Grünstadt – lectures matinales de premier mai 2010

Le premier mai 2010 à Grünstadt a commençé avec de la pluie et un concert de Blasmusik (fanfare) du premier mai.  Petit tour de lecture de blog chez le Aufreger , Lichtbild et la République des livres .  Dans le « Aufreger  », – où le blog paysages a eu l’honneur d‘ apparaître dans le Blogroll « Paysages – Christophes französischer Geographie Blog » – on apprend sous le titre « Der Bestandskunde als Depp bei 1und1?!? » (Le client fidèle, un idiot chez 1& 1) les difficultés que l’Aufreger a avec le provider 1&1.  Concernant « Paysages -Christophes französischer Geographieblog », il faut préciser que depuis que j‘ ai écrit «Sturm Xynthia : Blick von der Unterhaardt auf La Faute-sur-Mer, L’Aiguillon » le Blog paysages a fait une réelle entrée dans la blog -scène allemande – car le billet est fortement visité – à croire que Xynthia et les événements de la Faute sur Mer semblent intéresser le public allemand. Avant ce billet sur la tempête Xynthia les billets allemands du blog paysages, étaient surtout lus par quelques amis & connaissances personnelles de l’auteur.  Les seuls articles (à part Sturm Xynthia ) écrits en allemand ayant attiré un public en dehors des réseaux personnels de l‘ auteur sont « TGV 2873 in Mannheim : Rückblende auf „un TGV POS chez la vielle dame de Göppingen ?„, Leb wohl mein Herz – Freya von Moltke geb. Deichmann (1911-2010),   Das Biafrakind , Mannemer Dreck- traumhafte Zeiten – eine autobiographische Zeitreise mit Musik et das Fach Geographie an der Mannheimer Hochschule.

Chez Lichtbild, quelques petits mots sur « Les m’r Ebs » sur le Don Quichotte, elsässisch, d’André WECKMANN.  Chez la RDL dans Pourquoi le Nebraska ? nous apprenons des détails intéressants sur la traduction des livres français et francophones aux U.S.A. En ce qui concerne l’Allemagne, je crois que « le petit prince » arrive surement  en tête dans un tel palmarès – s’il en existe un.  Die Wohlgesinnten (Les Bienveillantes ) de Jonathan Littell, était si je me souviens bien, quelques semaines  sur les « Bestellerlisten du Spiegel » – et le livre a même droit à un article dans la wikipedia allemande.  Un des livres français les plus lus en langue français en Allemagne est certainement le livre , « les petites enfants du siècle» de «Christiane Rochefort»  car ce livre fait part du canon littéraire des cours de français de l’Oberstufe dans différents Länder allemand.  Ceci est  certainement dû au fait que l’article de la wikipedia allemand sur les petits enfants du siècle est beaucoup plus élaboré que l’ébauche de la wikipedia française sur le livre, qui se résume à trois petites phrases. Je suis retombé sur le souvenir du livre dans l’ombre de la malheureuse discussion sur la Spätrömische Dekadenzdebatte & Hartz IV que Guido Westerwelle  initia en février 2010.

En lisant Pourquoi le Nebraska ? dans la RDL – et en faisant le lien virtuel avec l’Allemagne – je me disais que le grand public en Allemagne connait peut être Jonathan Littell – mais qui en Allemagne connait encore Hölderlin ?  Il se trouve que justement hier je passai chez mon libraire à Grünstadt – la librairie Frank – et demandai si il y avait encore une demande pour les œuvres de Hölderlin. La réponse de Monsieur Frank fut clairement non – Hölderlin ici n’est plus lu. Peut être  que dans une librairie de ville universitaire allemande – Heidelberg ou Tübingen ,on lit peut être plus de Hölderlin , mais dans la Unterhaardt entre Grünstadt et Bad Dürkheim je dirais que Hölderlin est devenu un illustre inconnu – et je crois que ce constat est valable pour une très grande partie du monde germanophone.

Hurra wir dürfen zahlen TitelblattFinissons ce billet de lecture matinale avec un petit coup d‘ Œil  sur un livre sur les classes moyennes en Allemagne (Hurra, wir dürfen zahlen – der Selbstbetrug der Mittelschicht de Ulrike Herrmann) – car je pense qu’en Allemagne ce sont surtout la Mittelschicht – et le Bildungsbürgertum – qui forment la grande masse de lecteurs et lectrices du livre et des livres – donc pour tous lecteurs qui possèdent  de bonnes connaissances de la langue allemande – et qui souhaitent avoir une image de l‘ actuel état socio-économique & sociopolitique & socio psychologique de la  « Mittelschicht » (classe moyenne) allemande actuelle, on ne peut que conseiller la lecture de ce livre.

Livres citées :

Herrmann, Ulrike (2010) : Hurra, wir dürfen zahlen – der Selbstbetrug der Mittelschicht. Frankfurt (Westendverlag), ISBN 978-3-938060-45-2

Christophe Neff, Grünstadt le 1.5.2010

Ein Himmel ohne Kondensstreifen – der Himmel über Grünstadt am 17-18.4.2010

Abendhimmel Grünstadt 18.4.2010Der Ausbruch des Eyjafjallajökull hat uns ein einzigartiges Naturschauspiel geliefert, wie man es in Mitteleuropa wahrscheinlich schon seit über 30 Jahren nicht mehr gesehen hat – nämlich einen Himmel ohne Kondensstreifen. Die Aschewolke des Eyjafjallajökull die den Flugverkehr in Europa übers Wochenende 17/18.4. zum Erliegen brachte hat für einen strahlenden Himmel ohne Kondensstreifen und Fluglärm gesorgt. Ich muss hinzufügen, dass ich selbst auch leicht Opfer des Totalausfalles des europäischen Flugverkehrs hätte gewesen sein können. Ich bin froh mich zur Zeit nicht auf einer Dienstreise Richtung Süden zu befinden, denn dann würde ich auch zu den zigtausenden Flugreisenden gehören, die zur Zeit auf den allermeisten europäischen Flughäfen gestrandet sind, gehören. Trotzdem bleibt die Beobachtung richtig, dass der heutige Tag, in großen Teilen Mitteleuropas ein Tag ohne Kondensstreifen war. Das Hochdruckwetter lieferte uns hier in Grünstadt einen strahlenden Frühlingstag mit fast stahlblauem Himmel, – und die Aschewolke des Eyjafjallajökull sorgte dafür, dass kein Verkehrsflugzeug den Himmel mit Kondensstreifen durchkreuzte. Weiterhin fehlt der Fluglärm. Grünstadt liegt in der Anflugschneise zur Ramstein Airbase – und da macht sich das Fehlen des Fluglärmes schon sehr positiv bemerkbar.

Grünstadt - Blick zum Sonnenaufgang über dem Oberrheingraben 6.4.2010Ich wohne nun seit 11 Jahren in Grünstadt, und heute war der erste Tag seit 11 Jahren ohne Fluglärm. Was die Kondensstreifen betrifft haben wir uns eigentlich schon an den Anblick des Himmels mit Kondensstreifen gewöhnt, dass wir uns kaum noch einen Himmel ohne Kondensstreifen vorstellen können.

 

Aprilmorgenröte über Grünstadt 6.4.2010Mir fiel dies erst vor ein paar Tagen auf als ich am 6.4.2010 ein paar Photos vom Sonnenaufgang über Grünstadt Dächern machte. Es war eigentlich unmöglich zu einem Photo ohne Kondensstreifen zu kommen. Selbst in der ersten Morgenröte waren die Kondensstreifen schon ein fester Bestandteil des frühmorgentlichen Landschaftsbildes zwischen Haardtrand und Odenwald. Am Wochenende vom 17 auf 18.4.2010 war der Himmel über Grünstadt ein lautloser, stiller, blauer und kondenstreifenloser Himmel – ein fast unbemerktes Jahrhundertereignis.

Sonnenaufgang über den Dächern von Grünstadt 19.4.2010

Photos: Alle © C. Neff (alle Canon Powershot A720IS) – Photostudie „Himmel über Grünstadt- Himmelsbilder über St. Martin und St. Peter, B. 1 Abendlicht am 18.4.2010, B. 2 Blick über St. Martin und St. Peter Richtung Sonnenaufgang über dem Odenwald 6.4.2010, B. 3 Morgenröte über Grünstadt 6.4.2010, B. 4 kondenstreifenloser Sonnenaufgang über Dächern von Grünstadt 19.4.2010

Christophe Neff, Grünstadt (Geschrieben 18.4.2010, Eingestellt 19.4.2010)

Vue de Grünstadt : – la saison des feux de forêts 2010 vient de commencer

Apparemment la saison 2010 de feux de forêts en France vient de commencer. Un incendie a détruit 135  ha de forêts de Pins et de chablis à Garrosse dans la Forêt des  Landes du 12 au 13.4.2010. Apparemment il s’agit de chablis de la tempête Klaus, chablis dont je parlais déjà dans 1949 – l‘incendie meurtrier dans la Forêt des Landes, et qui ont apparemment pas encore disparue de cette endroit de la Forêt de Landes. Chablis et bois mort – peuvent dans le contexte de la gestion de risque de feux forêts se relever comme de vrais bombes à retardement.

totholtzakkumulation-unter-pinus-sylvestris-leistadt-mai-2007.1271190250.jpgJe me suis une fois fait violemment attaqué par la presse locale et régionale de la Unterhaardt et les forestiers car j’avais osé de montrer du doigt le risque qui courrait les forêts de la Unterhaardt due à la grande quantité de bois mort et de chablis dans les environs de Bad Dürkheim (Die Rheinpfalz 2007). En plus, je me suis permis de rappeler qu’autre fois les Forêts du Haardtrand étaient considérées comme propice aux risques d’incendie – et qu’avec les scenarios de changements climatiques le risque de voir augmenter les feux de forêts du Haardtrand pourraient considérablement augmenter. Ces propos, que j’ai réitérés aussi dans divers exposées scientifiques (p.ex. Neff 2008), n’étaient guerre appréciés ici dans la région. Avec ou sans changement climatiques, – et indépendamment de la valeur écologique incontestable des bois mort et chablis – une charge considérable de bois mort et de chablis augmente l’inflammabilité et la combustibilité d’un massif forestier.

Sources :

Die Rheinpfalz Mittwoch 6.6.2007 (Aus der Region): Dürkheimer Wald durch Klimawandel gefährdet ? Bad Dürkheim: Geograf der Uni Karlsruhe nennt Totholz großes Risiko.

Neff, C. (2008): Waldbrände in Westeuropa (Mittelmeerraum, Mitteleuropa) – Bestandsaufnahme und Zukunftsszenarien. Vortrag im Rahmen der Tagung Naturgefahren/Naturrisiken an der PH Heidelberg 6-7.6.2008

Photo: © C.Neff. Débris de bois mort dans une Pinède de Pins sylvestre dans la forêt du Haardtrand à Leistadt-Bad Dürkheim 2.5.2007

Christophe Neff, Grünstadt le 13.4.2010

Voyage virtuel de dimanche matin ( Grünstadt 11.4.2010)

Un dimanche matin gris à Grünstadt. Le froid est revenu, même si les premiers cerisiers commencent à fleurir dans l’Unterhaardt, mais la météo nous apprend que la neige sera de retour sur les « Deutsche Mittelgebirge ». Le dimanche matin il reste un peu de temps pour un voyage virtuel à travers le web. Apparemment en France, le monde.fr nous en informe,  Alain Juppé se prépare pour une potentielle candidature aux présidentielles en 2012. Visite virtuelle matinale sur quelques blogs de mon blogroll. Dans la Bücherrepublik „HHhH“ : 2000 ème ! – 2000 billet de Pierre Assouline – et décidément c’est encore l’ombre ténébreuse de l’Allemagne qui surgit – Himmlers Hirn heißt Heydrich.  Apres une brève visite chez Lichtbild et son billet sur les coutumes de pâques alsaciennes en voie de disparition, petite visite chez KTK et son billet sur le travail de lumières qui crée un univers d’ombres et de reflets urbain. Un petit coup d’oeil chez le Aufreger, et puis après chez Jean Stubenzweig. Ainsi le matin passe – et on attend que le printemps revienne. Et je me replonge dans la lecture de « Grünkohl und Curry – die Geschichte einer Einwanderung » de Hasnain Kazim. Hasnain Kazim, journaliste du Spiegel, qui a entre autres couvert les événements sanglants de Kunduz pour le Spiegel. Grünkohl und Curry, un  livre qui nous raconte l’histoire d’une intégration en Allemagne. Le texte de base du livre qui fut déjà publié dans un Spiegel Spezial (4/2007)  fut déjà sujet de bac allemand en France (voir ici et ici ).  Le livre, 259 pages et quelques photos personnelles de l’auteur mérite la lecture, car nous découvrons là une autre Allemagne, une Allemagne inconnue.  Le soleil de printemps a enfin  réussi à   traverser la grisaille rhénane,  et c’est sur ces premiers reflets de soleil que je finis mon billet dominical.

Photos : © C. Neff 11.4.2010 (Canon Powershot) : Reflets de lumières sur le Paysage du Grünstadter Berg   –   Cerisier, Prunelliers et Amandiers en fleurs.

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Sources :

Kazim, Hasnain (2009) : Grünkohl und Curry. Die Geschichte einer Einwanderung. München, DTV, ISBN 978-3-423-24739-9

Christophe Neff, Grünstadt le 11.4.2010

P.S. (11. 4. 2010 17:00): Pour en revenir aux ombres ténébreuses de l’Allemagne, il y a 65 ans, la 3ème  D.B. U.S. libérait liberait le camp de Buchenwald et ramenait un premier brin de printemps pour les prisonniers et déportés du Etterberg.

Der gelbe Fluch – la malédiction jaune (6.4.2010)

Dans retour-en-arrière-sur-les-événements-de-Niamey qui décrivaient un peu la situation au Niger après les événements du 18.2.2010, j’avais entre autres écrit quelques mots sur le problème des Touaregs au Niger et au Mali. Dans le Spiegel du 29. Mars on trouvait un article « Niger: Der gelbe Fluch“ de Cordula Meyer sur le problème de l’exploitation d’Uranium à Arlit et la marginalisation des Touaregs. L’article fut repris par le SPON (Spiegel online) sous le titre « Uranförderung in Niger: Der gelbe Fluch » – et même en version anglaise «Tuareg Activist Takes on French Nuclear Company ». Jusqu‘ aux événements de vendredi saint à Kunduz où la Bundeswehr fut engagée dans des lourds combats avec les Taliban et subit, avec 3 soldats tombés au combat et 7 blessés graves , de fortes pertes, ces deux articles furent  les plus envoyés par les lecteurs du SPON. L’article de Cordula Meyer, dans la pure tradition du story-telling du reportage investigatif américain, nous raconte l’histoire d’Almoustapha Alhacen au sein de l’ONG Aghirin Man et de son combat contre les retombées nuisibles de l’extraction de l’uranium à Arlit. Cordula Meyer nous raconte aussi l’histoire du soit- disant nucléaire « propre » et de l’exploitation de l’Uranium par Areva au Niger. Areva dont 78,96% du capital est détenu par l’Etat français via le Commissariat à l’énergie atomique et aux énergies alternatives , et à peu près 5 % directement par l’Etat français.  Cordula Meyer nous parle aussi de Touaregs : par manque de ressources naturelles pour leur bétail, ils se tournent de plus vers le banditismeou vers Al Qaida , ou vers les deux. Meyer nous raconte aussi le problème du partage des ressources naturelles & minières au Niger, qui risquerait de  faire éclater le Niger. L’article de Cordula Meyer n’est pas un article scientifique, non c’est un article qui nous raconte l’histoire d’un homme, d’un pays oublié et qui nous incite à réfléchir. Une histoire, qui entre autres démasque aussi le mythe du nucléaire propre.

Pour une analyse scientifique du problème du pillage des ressources naturelles en Afrique je peux conseiller comme je l’ai déjà fait dans le billet «Encore quelques mots sur Makombo (4.4.2010) » l’article de Philippe Hugon (2009)  « Le rôle des ressources naturelles dans les conflits armés africains » qui structure un peu le débat. En fait le bulletin complet du N. 134 de Hérodote « Pillage et Pirateries » vaut la lecture.

L’article de Cordula Meyer contient dans un de ce premiers paragraphes la phrase suivante : « „Bonjour, Monsieur Ackermann“, begann Alhacen auf Französisch mit afrikanischem Akzent  Bonjour, Monsieur Ackermann, – commençait Alhacen dans un français  avec un accent africain». Cordula Meyer  comprend apparemment assez bien le français pour pourvoir distinguer les fines nuances dialectales de la langue française. L’article aurait beaucoup gagné si on avait  aussi publié une version française – car l’article de Cordula Meyer mériterait d’être lu dans la totalité de l‘ espace francophone, de Neuilly, du bord du Lac Léman, des villages alsaciens, des confins des villages oublies des Cévennes jusqu‘  aux bords du fleuve Niger ! Même si l’on ne partage pas toutes les conclusions de Cordula Meyer, son article sur le traitement des ressources minières d’Arlit par Areva au Niger – nous invite à une réflexion profonde sur le traitement des ressources naturelles en Afrique.

Sources :

Hugon, Ph. (2009) : Le rôle des ressources naturelles dans les conflits armés africains. In: Giblin, B. (Eds) : Pillages et Pirateries, Hérodote revue de géographie et de géopolitique, 3. Trimestre 2009, N. 134 , p. 63 – 78, (ISBN 978- 2-7071-5844-4).

Meyer, C. (2010): Niger – der gelbe Fluch. In: Der Spiegel, 13/2010, 108- 113. (Version online = Uranförderung in Niger: Der gelbe Fluch)

Christophe Neff, Grünstadt le 6.4.2010

Encore quelques mots sur Makombo (4.4.2010)

En écrivant dans mon dernier bulletin En souvenir de Makombo village oublié de la Haut – Uélé les mots : « La trace sanglante que le LRA a laissée dans la région de Makombo n’est pas la première de ces nouvelles cauchemardesques ( et malheureusement je crois ce ne sera certainement pas la dernière ), et notons que l’info même a mis presque trois mois pour nous parvenir » – je ne savais pas encore qu‘ en fait l‘ info sur le massacre de Makombo , comme on nomme cette tragédie au niveau international avait déjà été traitée par un article «Tapili: une cité sinistrée de plus»  dans le blog du journal  Zaïrois Itimbiri ya Sika . Cette info a été entre autres reprise par  radio Vatican (ceci en allemand)  et dans Sudan Tribune. Mais apparemment l’info n’a jamais atteint notre hémisphère occidental. Il fallait donc que Human Rights Watch publie le document « trail of death » pour que l’hémisphère occidental se réveille pour quelques petits moments avant de s’endormir de nouveau. Makombo est déjà oublié – mais apparemment la LRA est encore bien vivante. Dans ce contexte , je suggère aussi la lecture «Isiro menacé par les églises de réveille » du blog de Itimbiri ya Sika du Jeudi 25 mars 2010.  A l’auteur de cet article Dieudonné Lolémo Pilipíli on aimerait répondre « non les allemands n’ont pas fait la connaissance de Julien Andavo Mbia – ils ne savent certainement rien sur le personnage – mais du reste, c’est certainement valable pour une grande partie du monde francophone. Grâce à la publication de trail of death – ils vont peut- être peut garder dans leur mémoire que la LRA est une bande de criminels capables de violences particulière atroces. Peut être ! »

En écrivant mon dernier bulletin, et en écrivant la petite ébauche wikipedia sur le village de Makombo, je n‘ étais pas si sûr que Makombo existait réellement – Makombo (ou Macombo) ressemble à  Macondo – le village imaginaire de Cent ans de solitude – Cien años de soledad du roman de Gabriel García Márquez – car  Itimbiri ya Sika parle surtout de Tapili et Ndingba – mais grâce a au document de HRW ainsi qu’à la carte que comporte ce document – Makombo est devenu un des symboles oubliés  d‘ une interminable guerre de caractère préwestphalien & postmoderne pour utiliser les mots de Philippe Hugon (2009), – qui se passe à plusieurs centaines de siècles d’isolement  de notre espace et civilisations occidentales.

Sources :

Hugon, Ph. (2009) : Le rôle des ressources naturelles dans les conflits armés africains. In : Giblin, B. (Eds) : Pillages et Pirateries, Hérodote revue de géographie et de géopolitique, 3. Trimestre 2009, N. 134 , p. 63 – 78, (ISBN 978- 2-7071-5844-4).

Christophe Neff, Grünstadt le 4.4.2010

En souvenir de Makombo village oublié de la Haut – Uélé en République démocratique du Congo

Makombo est un village et une région dans l‘ est de la Haut – Uélé en République démocratique du Congo (RDC). Village et région inconnus ( même la Wikipedia française ne connait pas les lieux; – mais depuis le 28.3.2010 il existe un article Makombo massacre dans la Wikipedia anglaise ) mais depuis que Human Rights Watch vient de publier le rapport « Trail of death – LRA Atrocities in Northeastern Congo », rapport qui existe aussi en forme de résumé français « Le chemin de la mort – Atrocités commises par la LRA dans le Nord-est du Congo » Makombo a eu l’honneur d’ apparaitre pour quelques petites heures à la une de la presse internationale.

« Révélations sur un massacre de civils perpétré par des rebelles ougandais en RDC » dans le Monde.fr, « Fleeing Rebels Kill Hundreds of Congolese » dans la NYT, « Massaker an Hunderten Menschen im Kongo aufgedeckt » – dans le SPON, ou «Human Rights Watch dénonce les massacres de la LRA» dans Jeune Afrique.

Aujourd’ hui quelques jours après la publication des rapports de Human Rights Watch – on peut être sûr  que ces nouvelles nous provenant de la RDC sont déjà tombées dans l’oubli médiatique et politique. Et même sans les événements sanglants de Moscou du lundi 29.03.2010, l’effet serait certainement  le même. On pourrait même se demander  qelle est la demi-vie de ces nouvelles cauchemardesques qui nous arrivent de temps en temps de l’Est de la RDC, de la région des grand lacs. La trace sanglante que le LRA a laissée dans la région de Makombo n’est pas la première de ces nouvelles cauchemardesques ( et malheureusement je crois ce ne sera certainement pas la dernière ), et notons que l’info même a mis presque trois mois pour nous parvenir.

On parle beaucoup de la protection des Gorilles en Afrique équatoriale. Surtout dans les pays-anglo saxons et aussi en Allemagne (par exemple ici reportage radio du Deutschland Funk sur la situation des Gorilles en RDC ).  Peut -être qu’avant de parler de la situation des Gorilles il faudrait plutôt sortir de l’oubli le sort des populations humaines du bassin du Congo entier. Le jour où cette partie oubliée du Monde, les habitants de ces  pays lointains auront enfin la chance de sortir de ce rêve cauchemardesque  de pillages, vols, viols, esclavage et massacre  qui nous rappellent  bien  l’image de la guerre de 30 ans en Moyenne Europe, les gorilles aussi pourront espérer un avenir meilleur.

Je n’ ai pas de solutions clefs en main pour enfin en  finir  avec cette situation cauchemardesque, que se soit dans la Haut – Uélé, dans le Kivu, et dans les autres parties du bassin du Congo , cauchemar qui perdure depuis des décennies , mais nous n’ avons pas le droit d’oublier cette partie du monde.

« Nous avons été oubliés. C’est comme si nous n’existions pas. Le gouvernement dit que la LRA n’est plus un problème, mais je sais que ce n’est pas vrai. Je vous en prie, s’il vous plaît parlez à d’autres de ce qui nous est arrivé. » Chef traditionnel de 80 ans, pleurant son fils tué par la LRA, Niangara, le 19 février 2010 (Source: Résumée et préambule du document Human Rigth Watch «chemins de la Mort» New York Mars 2010).

Et au-delà  de toutes considérations humanitaires, car ne soyons pas dupes, les considérations humanitaires ne sont certainement pas des « strong drivers »  dans la politique internationale , finissons donc  avec quelques éléments de géopolitique.

Je me suis permis de faire la comparaison de la situation géopolitique actuelle des régions du bassin du Congo avec la guerre de trente ans. Le jour où  les grand joueurs de l’époque, La France, L’Espagne et la Suède se sont mis d’ accord lors du  Traité de Westphalie, là, enfin, les hordes de Lansquenets qui semaient la terreur dans les villes et campagnes de la Moyenne Europe pendant des décennies commencèrent  à se calmer  et ce qui restait de populations massacrées   pouvait enfin reconstruire ces pays du Saint Empire germanique. Le rapport de Human right watch appelle directement au leadership des Etats Unis « Take strong leadership in coordination efforts to resolve the LRA threat ».

L’Europe et tout particulièrement la France auront tous intérêt à s’engager avec un strong leadership dans la région, pas seulement pour bannir les démons de Lord Resistance Army,  mais pour enfin trouver une solution durable pour les multiples problèmes qui déchirent  cette région du monde.

Et pour finir , même si le français n’a pas encore là-bas la fonction de langue vernaculaire comme par exemple en Côte d’ Ivoire , Kinshasa la belle  est déjà la deuxième ville francophone du monde après Paris. Dans quelques années Kinshasa sera la plus grande métropole francophone du monde dépassant largement Paris en habitants. Nous nous payons le luxe d’oublier les souffrances et douleurs des habitants (et de leur environnement) du bassin du Congo. Mais si dans quelques décennies la région aura peut être vaincu ces vieux démons , nous serons peut être les oubliés, les perdants , car entre temps les grands partenaires  de la RDC  seront les Etats Unis, la Chine et le Brésil.

Pour une lecture plus approfondie et scientifique des problèmes qui ravagent l’est de la RDC je conseille le texte « Ressources minérales, armes et violences dans les Kivus (RDC) » de Pierre Jacquemot (2009) paru dans le numéro 134 de la revue Hérodote .

Sources :

Human Rights Watch (2010) (Ed): Trail of Death – LRA Atrocities in Northeastern Congo. March 28, 2010. ISBN: 1-56432-614-4 (printed copy).

Jacquemot, P. (2009): Ressources minérales, armes et violences dans les Kivus (RDC). In : Giblin, B. (Eds) : Pillages et Pirateries, Hérodote revue de géographie et de géopolitique, 3. Trimestre 2009, N. 134 , p. 38 – 62, (ISBN 978- 2-7071-5844-4). (Un petit résumé de l‘ article se trouce ici ).

Christophe Neff, Grünstadt le 31.3.2010

 

P.S. (31.3.2010 12:00): En ce qui concerne les données wikipedia sur Makombo je me suis permis de créer des ébauches géographiques Makombo dans fr. et en.

P.S. (31.3.2010 17:25) : Notons que le Blog du Journal nord-zaïrois Itimbiri ya Sika nous informait déjà le 31.12.2009 des « exactions criminelles » de la LRA en Haut – Uélé sous le titre de «Tapili: une cité sinistrée de plus ».