Das Grünstadter Känguru nun auch in Gerolsheim

Das Grünstadter Känguru wurde nun auch in Gerolsheim gesichtet. Die heutige Unterhaardter-Rundschau widmete dem Event ein ganzes Drittel der Grünstadter Lokalseiten – der Titel heißt „ Känguru ruht sich im Weinberg aus – Gerolsheim – exotischer Ausreißer ist ein „Bennet“ – Tiere werden häufig auch privat gezüchtet„. Der Artikel beinhaltet sogar ein Bild. Da die Rheinpfalz sehr zögerlich Artikel ins WWW stellt, Beiträge aus regional und lokal Ausgaben finden eigentlich auch nie den Weg ins WWW, verweise ich hiermit auf den Artikel „Einsames Beuteltier in der Pfalz “ aus der Wormser Zeitung, Beitrag der das Photo des in Gerolsheimer photographierten „Grünstadter Känguru“ von Klaus Bolte beinhaltet. Anhand der in Gerolsheim gemachten Photos, waren laut Rheinpfalz Experten der Zoos in Landau und Kaiserlautern in der Lage – das Grünstadter Känguru als Bennet-Känguru – d.h. Rotnackenwallaby (Macropus rufogriseus) zu identifizieren. Auch wenn mir das Grünstadter Känguru bisher noch nicht persönlich begegnet ist, darf man anhand der zahlreichen Indizien wohl annehmen, dass das Grünstadter Känguru, keine „Sommerente“ ist, sondern tatsächlich existent ist. In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, daß der in meinem letzten deutschsprachigen Posting „Die Depeschen von der großen Birke und das Känguru von Grünstadt „ erwähnte Piranha von Colmar es jetzt auch in die deutschen Medien geschafft hat – in der Rheinpfalz N. 192 vom Donnerstag den 20 August 2009 gibt es eine Meldung unter Zeitgeschehen mit dem Titel „Piranha in Rhein-Zufluss im Elsass gefangen„.

Abgesehen davon, dass das Grünstadter Känguru, das Sommerloch für die Medien füllt – habe ich auch ein gewisses berufliches Interesse an solchen Dingen, – da „Exoten“ – d.h vor allem Neophyten neben Waldbränden und Feuerökologie zu meinen wissenschaftlichen Arbeitsschwerpunkten zählen. Mit Neozoen habe ich mich bisher nur einmal während meiner Mannheimer Zeit beschäftigt, nämlich mit der großen Halsbandsittichpopulation in Mannheim (Neff 1998), ansonsten sind es vor allem Neophyten die im Focus meines beruflichen Interesse stehen. Halsbandsittiche kann man inzwischen auch rund um Bobenheim-Roxheim beobachten. Was Neophyten betrifft ist die Unterhaardt und Leinigerland durchaus ein interessantes Untersuchungsgebiet – so darf man die drüsenblättrige Kugeldistel (Echinops sphaerocephalus) hier schon als eingebürgert bezeichnen – man findet diese sogar schon auf dem Grünstadter Berg. Angesichts der Dichte der „Hanfpalmen“ (Trachycarpus fortunei) in den Gärten zwischen Bad Dürkheim und Grünstadt würde es mich nicht wundern, wenn man irgendwann auch hier die chinesische Hanfpalme als Gartenflüchtling entdecken würde. Wobei ich das dann nicht als Klimasignal bewerten würde, – das habe ich u.a auch schon in einer Publikation zu Neophyten in der elsässischen Oberrheinaue (Neff 2007) geschrieben – die chinesische Hanfpalme kann man durchaus als Palme mit submediterrane Klimaansprüchen bezeichnen – Palme die eigentlich hervorragend an die Klimabedingungen an der Weinstraße zwischen Bad Dürkheim und Grünstadt angepasst ist. In diesem Zusammenhang, sei für alle Palmenlieber an der Weinstraße das Buch „Winterharte Plamen“ von Mario Stähler und Tobias W. Spanner empfohlen. Es gibt meines Erachtens zur Zeit kein besseres deutschsprachiges Buch zur Thematik.

Eigentlich wollte ich nur ein paar kurze Sätze zum Grünstadter Känguru schreiben. Jetzt ist das ganze doch etwas länger geworden. Neozoen und Neophyten sind jedoch ein wichtiges Thema, mit dem wir uns völlig unabhängig von Sommerlöchern, Presseberichterstattung etc. auseinander setzten sollten. Es ist aber auch ein spannendes Thema – und erlaubt auch Fragen zu stellen – wie lange wird es beispielsweise brauchen bis die asiatische Hornisse, die sich zur Zeit in Westfrankreich ausbreitet bei uns in Deutschland ankommt. Um nochmal abschließend auf das „Grünstadter Känguru“ zurückzukommen – soweit man Wikipedia.de glauben darf gibt es eine Rotnackenwallaby in England, und hat es auch Auswilderungsversuche in Österreich gegeben. Der deutschsprachige Wikipediaartikel über die Rotnackenwallaby scheint auf jedenfall eher zweifelhafter Qualität zu sein, – es fehlen Referenzen und wichtige Querverweise. In Frankreich – in der Forêt de Rambouillet – gibt es eine kleine Bennet-Wallaby Population – die einzige europäische Wallaby Population von der man relativ sicher annimmt, dass diese sich in Situ autochton reproduziert. Aber davon, weiß der deutschsprachige Wikipedia-Artikel über die Rotnackenwallaby ’s bis dato nichts !
Wenn ich die Rheinpfalz lese, habe ich immer das Gefühl, daß man nichts wichtigeres zu tun hat, als zu versuchen das Tier irgendwie einzufangen, zu betäuben, abzuschießen – eben möglichst schnell aus der Landschafts zu schaffen. Wieso läßt man das Tier eigentlich nicht in Ruhe. Wen stört das Tier.

Aus einem Tier kann natürlich keine eigenständige Population entstehen, – aber was wäre den an einer eigenständigen „Wildpopulation“ von Känguru’s im Leininger Land , so wie in Frankreich in der Forêt de Rambouillet, denn so schlimm ? Wen stört es wirklich ?

Kaum hat man den Gedanken zuende gedacht und aufgeschrieben – da höre ich schon die aufrechten Schützer des deutschen Waldes, der deutschen Landschaft, schreien und toben „Faunenverfälschung“, Verschandlung des Landschaftsbildes, etc.. Die Grünstadter Wallaby‘s dürften eigentlich genauso wenig jemanden stören wie die Wallabypopulation in der Forêt de Rambouillet ! Das ist jedenfalls meine Meinung.

Zitierte Quellen:

Die Rheinpfalz – Unterhaardter Rundschau (21.8.2009): Känguru ruht sich in Weinberg aus. Gerolsheim: Exotischer Ausreißer ist ein „Bennet“ – Tiere werden häufig auch privat gezüchtet.

Neff, C. (1998): Neophyten in Mannheim – Beobachtungen zu vegetationsdynamischen Prozessen in einer Stadtlandschaft. In: Anhuf, D., Jentsch, C. (Eds.): Beiträge zur Landeskunde Südwestdeutschlands und angewandten Geographie. Mannheimer Geographische Arbeiten, H. 46, 65-110, Mannheim. (ISBN 3-923750-72-2)

Neff, C. (2007) : Naturkundliche Beobachtungen in Munchhausen (Frankreich) Sauerdelta und Laurophyllisation in Munchhausen.. In: VOGT, J., D. BURGER, T.K. BUTTSCHARDT, A. MEGERLE (Eds): Karlsruhe, Stadt und Region. Ein Landeskundlicher Führer zu bekannten und unbekannten Exkursionszielen. Karlsruhe, Regionalwissenschaftlicher Fachverlag, p. 201 – 215, ISBN 978-3-9811189-2-6

Stähler, M., Spanner, T.W. ( 2007 ): Winterharte Palmen – in Mitteleuropas erfolgreich auspflanzen, pflegen und überwintern. Berlin, Medemia Verlag, ISBN 978-3-940033-01-7.

Centre d‘ Etudes et de sa Forêt : Enquête sur le Wallaby de Bennett en Forêt d’Yvelines.

Grünstadt, le 21.8.2009

La Schramberger Majolika Fabrik – la Céramique de Schramberg sur wikipedia.fr

Pour une fois Wikipedia.fr fait mieux que Wikipedia.de, ce qui est assez rare – donc cela mérite d‘ être noté dans un petit billet. Je viens de découvrir un article sur la Schramberger Majolika – l’article est nommé « Céramique de Schramberg » – mais on aurait dû plutôt l’intituler Schramberger Majolika Fabrik – SMF – ce fut le sigle officiel de la marque. L’article que l’utilisateur Patrik Charpiat a crée est encore un peu maigre, – il y a des informations importantes qui manquent,mais après tout un tel article sur la Schramberger Majolika jusqu’à ce jour manquait cruellement sur wikipedia.de – et il manque encore jusque à présent. (6.8.2009 10:20)

Le début de la Schramberger Majolika en 1820 comme Schramberger Steingut Fabrik (Faiences de Schramberg) fut le début de l’Industrialisation à Schramberg , – industrialisation qui amena les horloges et les montres Junghans et plus tard les chemins de Fer à Schramberg. La Schramberger Steingut fut fondée en 1820 par Isidor Faißt, en 1883 la Fabrique est achetée par Villeroy & Boch Mettlach und Utzschneider & Co , Sarreguemines – et en 1911 la Steingutfabrik est vendue aux chemins de Fer du Würtemberg (Königliche Württembergische Staatseisenbahn ) qui utilise une part du terrain de la Steingutfabrik pour agrandir la gare de marchandises de Schramberg. En 1912 ce fut Moritz Meyer qui racheta les terrains restants des chemins de fer du Würtemberg pour fonder une nouvelle société, une nouvelle fabrique – la Majolikafabrik Gebr. Meyer, qui fut renommée Schramberger Majolikafabrik GmbH en 1918. C’est avec Moritz Mayer que l’épopée de la Céramique de Schramberg débuta, – des noms comme Eva Zeisel , Eugenie Roth porteront le nom de la SMF autour du Monde. Mais l’histoire rattrapa les Gebrüder Meyer, étant juifs ils furent obligés de vendre la SMF au cours de campagne d‘Aryanisation en 1938 – et ils furent obligés à quitter Schramberg et à émigrer vers l’Angleterre. Moritz Meyer fut un des rares entrepreneur s juifs qui osèrent rentrer en Allemagne après la shoah – il reprendra la Schramberger Majolika en 1949. Moritz Mayer est décédé en 1970. La SMF malheureusement fut mise en liquidation judiciaire en 1988/89 – mais quelques restes de l‘usine subsistent dans le Schramberger Majolika Firmenpark. La fin de la SMF fut aussi décisive pour la ligne de chemins de Fers reliant Schramberg, à Schiltach et au reste du Monde -ayant perdu un de ses principaux clients, – la D.B. ferma la ligne de chemin de Fer Schramberg – Schiltach quelques mois plus tard. C‘ est ainsi qu’un chapitre d’histoire industrielle de la Forêt noire fut clos. Mais d’une certaine manière la SMF a quand même survécu – les céramiques de Schramberger Majolika – la SMF – sont des objets appréciés et recherchés par les collectionneurs de céramiques.

Sources :

Museums und Geschichtsverein Schramberg, Grosse Kreisstadt Schramberg (Eds.): Schramberg – Adelsherrschaft – Marktflecken- Industriestadt. Schramberg, ISBN 3-98077406-3-3

Stadt Schramberg (Ed): Das ist Schramberg. Die Uhren und Fünftälerstadt im Schwarzwald. Schramberg 1967

Christophe Neff, Grünstadt le 6.8.2009

Dépêches du grand bouleau : au moins encore 2 semaines

Les médecins ont décidé – il y aura encore au moins 2 semaines de dépêches du grand bouleau – ou encore deux semaines de confinement à Grünstadt – cela dépend de la perspective d’angle de vue. Après le semestre d’été perdu, qui est ,pour un géographe classique aimant les cours de terrain, les prospectives géobotaniques, les paysages, tout simplement la saison universitaire préférée ; ce sont les vacances au cœur de la famille sur les rives de la méditerranéenne, qui ont subi le même sort que les sorties géobotaniques avec mes étudiants – adieu les cigales, adieu les canadairs, adieu les pizzas de chez Marco, adieu les moules frites au Fort de l’eau. Restent les balades sur le Grünstadter Berg, – une de ces balades qui j’ai déjà décrite dans balade d’été sur le Grünstadter Berg. En ce qui concerne le Grünstadter Berg , je viens de lui contribuer enfin un article sur wikipedia.de – c’est quand même un patrimoine naturel considérable du palatinat. Mais comme je l’avais déjà écrit – les articles naturalistes dans Wikipedia sont plutôt problématiques ,ou ils sont souvent d’une qualité discutable , ou tout simplement il en manque carrément sur un sujet. A quand enfin un article wikipedia.fr sur le Zinnkoepfle ou sur le Zotzenberg – deux sites naturalistes et grand cru en Alsace – qui mériteraient largement une mention, un article dans wiki.fr – en particulier le « Zotz » à Mittelbergheim , car le seul Grand Cru AOC Alsace ou le cépage « Sylvaner » (après de maintes batailles des vignerons de Mittelbergheim) est accepté comme cépage de Grand Cru. Les Sylvaner Grand Cru Zotz pourront il peut être atteindre la notoriété et la qualité des grands Johannisberg du Valais – ou d’un Silvaner de Franconie ?

En ce qui concerne les nouvelles du blog paysages – l‘ article (allemand) Madame Courage: Loubna – en fait j‘ avais volontairement adapté le titre de EL Watan , ma petite fenêtre sur l‘ Algérie, le courage de Loubna , – mais l‘ affaire a aussi fait du bruit sur le Monde ((par ex. l’article Une jeune Soudanaise arrêtée pour port du pantalon défie la justice de son pays ) et autres medias français, m’a rapporté une citation « Madame Courage » dans le Blog de Daniel Buchta. Mais définitivement l’affaire Loubna, – le fait que les femmes portant un pantalon au Soudan risquent la flagellation publique – ceci n’intéresse personne en Allemagne – là,l’indignation publique s’abat surtout sur la « Dienstwagenaffäre » d‘Ulla Schmidt . Mais l’article sur Loubna m’a encore procuré des lecteurs allemands de plus pour mon blog paysages. Donc plus de lecteurs que l‘ info presse que j‘ avais publiée il y déjà cinq ans avec l‘ aide de du service de presse de l‘ Université de Mannheim sur la situation au Darfour, « Menschen im Sudan brauchen unsere Hilfe », – mais décidément ce Darfour – il n‘ intéressait et n’intéresse encore vraiment pas grand monde en Allemagne, – car en même temps que l‘ université de Mannheim lançait l‘ info presse sur la situation au Darfour , Foaud Ibrahim le géographe egypto-allemand, le grand spécialiste reconnu internationalement pour les recherches géographiques au Darfour, le scientifique qui introduisit le terme de désertification dans la géographie allemande – le terme était un concept anglo-français – essayait lui aussi de remuer la conscience publique allemande, et son info presse « Ideas on the Background of the Present Conflict in Darfur » divague encore dans les lointains recoins de la toile virtuelle – mais à eu peu prés avec le même succès que l‘ info provenant de ma part – donc zéro attention publique pour le Darfour hier et aujourd’hui. Le lynchage public d’Ulla Schmidt par les medias allemands et le fait qu‘ aucun organe de presse de référence allemand ne parle des droits de l‘ homme au Soudan ,montre que les choses n‘ ont guère évolué depuis 2004 !

En ce qui concerne les feux de forêts – dans mon blog « paysage » – l’attente des lecteurs semble être grand en ce domaine, je reçois des nombreux emails me demandant plus d’infos sur la situation des feux de forêts, – et le succès de l’article «1949 – l‘incendie meurtrier dans la Forêt des Landes » sur le feu des forêts de 1949 dans la Forêt de Landes parle tout seul!

Est-ce que la presse écrite française serait – en dehors de la question permanente du « coupable » – en train de livrer une vraie analyse de fond sur les feux de forêts ?
Malheureusement un «écologe du feu», – un « fire ecologist » – ein « Feuerökologe » ne peut pas dire grand-chose sur les feux actuels, – surtout s’il est confiné à une chambre de malade avec seule vue sur un grand bouleau -l ‘ analyse du combat anti-incendie est plutôt une affaire de pompiers – et je considère les pompiers français en ce qui concerne leurs actions anti-incendie comme les professionnels Numéro 1 en même temps que les pompiers des états pacifiques des U.S.A et que les pompiers Canadiens – en fait il n’y a rien de meilleur au monde actuellement. L’écologue du feu intervient avant et après un feu – il peut donner des avis scientifiques – parfois personnels et engagées sur la dynamique réciproque entre feux et paysages – et pourrait, à condition qu’on veuille bien l’entendre -,donner des conseils sur la gestion de paysage intégrant le « management » du feu. Pour les lecteurs intéressés par une analyse plus approfondie du phénomène « feux » pour les paysages méditerranéens français ,je ne peux que recommander la lecture du livre « le feu dans la nature – mythes et réalité » édité par Benoît Garrone comme je l’ai déjà fait dans « Feux de forêts et lectures de paysages méditerranéens »

Ce livre qui comporte des chapitres historiques, écologiques, forestiers et même pour les lecteurs désirant en savoir plus sur la lutte anti-feu – un chapitre entier y est dédié à la lutte anti -incendie. Un livre complet sur les feux de forets en milieu méditerranéen français, qui mériterait sûrement une réédition augmentée – un livre dont je recommande ardemment la lecture !

Et si le lecteur en passant ses vacances dans le Midi français veut activement contribuer à la gestion de ces paysages du Midi potentiellement extrêmement « combustible », je ne peux que conseiller :

buvez le vin des terroirs de vacances, mangez les produits du terroir, achetez chez les producteurs locaux, que se soit coopératives vinicoles ou exploitants producteurs indépendants, préférez les restaurateurs qui ont recours aux produits locaux et régionaux – car un paysage méditerranéen, un terroir méditerranéen vivant de ses terres, c’est déjà un facteur important pour réduire les risques de feux de forêts . Mais soyons clair : la meilleure des gestions des paysages méditerranéens ne pourra jamais exclure le feu à 100% – y croire serait même une erreur fatale – je l‘ avais déjà écrit en 1995 dans « Waldbrandrisiken in den Garrigues de Nîmes » – donc il faut absolument d‘ un côté essayer de faire vivre les paysages méditerranéens de leurs terres (en buvant leurs vins – et en mangeant leurs produits) – d‘ un autre apprendre à gérer les risques , car comme je le dis si souvent à mes étudiants – il y deux facteurs majeurs qui façonnent les paysages méditerranéens – l‘ homme (la pression anthropozoïque) et le feu.

Ouvrages et littérature cités :

Garrone, B. (2004) : Le feu dans la nature mythes et réalité. Prades -le- Lez (Les Ecologistes de l‘ Euzière).(ISBN 2-906128-17-1)

Ibrahim, F. (1980): Desertification in Nord-Darfur: Untersuchung zur Gefährdung des Naturpotentials durch nicht angepasste Landnutzungsmethoden in der Sahelzone der Republik Sudan / von Fouad N. Ibrahim. In Verbindung mit d. Inst. für Geographie u. Wirtschaftsgeographie d. Univ. Hamburg. Hamburg: Hirt, 1980. – XIII, 175 S.: 16 Ill., 42 graph. Darst. u. Kt. & Kt.-Beil (6 Bl.); (deutsch) (Hamburger geographische Studien; 35)

Neff, C. (1995): Waldbrandrisiken in den Garrigues de Nîmes (Südfrankreich) – eine geographische Analyse. Materialien zur Geographie 27, Mannheim. (ISBN 3-923750-50-1)

Christophe Neff , Grünstadt le 1.8.2009

Der Grünstadter Berg – nun auch in Wikipedia.de

Nachdem ich schon vor zwei Wochen unter dem Titel „Balade d’été sur le Grünstadter Berg (19.7.2009) “ einen kleinen Artikel über den Grünstadter Berg verfasste und den Grünstadter Berg auch in diesem Beitrag Some words concerning Eryngium campestre (field Eryngium) on Wikipedia.en erwähnte, habe ich nun doch auch einen kleinen Artikel über den Grünstadter Berg für die deutschsprachige Wikipedia verfasst. Damit ist die digitale Existenz des Grünstadter Berges sozusagen gesichert.

Wer den Grünstadter Berg aus naturkundlicher Sicht betrachtet, der wird an dem Namen Oskar Sommer nicht vorbeikommen – so sehr ist der Name Oskar Sommer mit dem Hausberg Grünstadts verbunden. So fand sich im letzten Pollichia – Kurier 25 (3) – 2009 auf den Seiten 11-12 unter dem Titel „Herbarium Oskar Sommer“ (Lang 2009) ein Artikel über das Herbarium von Oskar Sommer, welches in den Bestand der Pollichia überging, und dessen Herbarium u.a natürlich auch Belegexemplare vom Grünstadter Berg enthielt, wie z.b. der bewimperte Enzian (Gentianella ciliata ) von der Enzianwiese auf dem Grünstadter Berg. Die Flora des Grünstadter Berg hat Oskar Sommer auch verschiedentlich in seinem Schrifttum vorgestellt, so u.a. in den Bücher „Rätselhafte Pflanzenwelt“ (Sommer 1974) und „Wanderungen durch blühende Naturschutzgebiete“ (Sommer 1981). Meines Erachtens hätte der „Erforscher“ des Grünstadter Berges durchaus seinen Platz in der deutschsprachigen Wikipedia, – aber ich scheue mich da vor der Erstellung eines Beitrages, – weil ich befürchte – dass ein Artikel über Oskar Sommer fast unweigerlich in der Löschdiskussion landet. Die Relevanz einer Person aus vordigitaler Zeit, über die es darüberhinaus zumindest keine digitalen „Zeugnisse“ gibt, für die deutschsprachige Wikipedia nachzuweisen – das ist schon sehr schwierig. Nicht unmöglich aber Schwierig. Da mach ich mich dann doch lieber an einen Beitrag über die Raumschaft Schramberg – geographische Begrifflichkeit aus dem Schwarzwald – die auch noch in Wikipedia.de fehlt – deren Relevanz aber deutlich einfacher nachzuweisen ist als die von Oskar Sommer.

Durch die Übergabe des Herbariums Sommer an die Pollichia ist zumindest ein Teil des naturkundlichen Erbes von Oskar Sommer für die Nachwelt erhalten – und können so ggf. auch für weiterführende Forschungen auf dem Grünstadter Berg bzw. in anderen Landschaftsteilen des Leiningerland zur Verfügung stehen.

Zitierte Literatur:

Lang, W. (2009): Herbarium Oskar Sommer. In: Pollichia – Kurier -25(3)- 2009, S. 11-12.

Sommer, O. (1974) : “Rätselhafte Pflanzenwelt – von Pflanzen der Pfälzer Landschaft und ihren Geheimnissen.“ Verlag Emil Sommer, Grünstadt 1974

Sommer, O. (1981): “Wanderungen durch blühende Naturschutzgebiete.“ Verlag Emil Sommer Grünstadt 1981, ISBN 3-921-395-08-9

Grünstadt, le 31.7.2009

Some words concerning Eryngium campestre (field Eryngium) on Wikipedia.en

When I was writing Balade d’été sur le Grünstadter Berg (19.7.2009) and linking „panicaut champetre „(the French word for field Ernygium) to wikipedia.fr – I had also a look to the English article on Wikipedia.en describing field eryngium . About 70- 80 % of the article was wrong, – as for example „A member of the carrot family“ – (Eryngium campestre is member of the Apiacea) – and the editing of the wrong family affiliation went back to 15. March 2007 (see revision history). I corrected the sentence, and linked the article to the article describing Eryngium campestre on webpage’s of the Botanical Society of the British Isle and the distribution map on telabotanica showing the distribution of the plant in continental France. I have not corrected the sentence concerning the gall fly, but I think that the celery fly (Acidia heraclei = Philophylla heraclei = Euleia heraclei) should be better on in the article concerning the celery (Apium graveolens). But you will not find anything concerning the celery fly in the celery articles, neither in en, de, fr. This shows clearly the problem of the reliableness of articles concerning traditional naturalist or botany articles on wikipedia. This is only one example; I guess I would find many other examples to demonstrate the problem.

The other problem is that many articles of traditional naturalist interest (botany, physical geography etc. ) are simply missing – as I wrote in the Balade d’été sur le Grünstadter Berg (19.7.2009) no article in Wikipedia.fr about the Zinnkoepfle, which is not only a very interesting naturalistic site but also à notable french „Grand Cru“ (AOC Alsace Grand Cru Zinnkoepfle) ! Neither nor there is an article about the „Grünstadter Berg“ in Wikipedia.de. Noting that the „Grünstadter Berg“ would also merit an English Wikipedia article – because it was during the cold war an important U.S. Missile Basis, – (the 887th Tactical Missile Squadron was based on the Grünstadter Berg ). I think most people in Grünstadt have forgotten the importance which the Grünstadter Berg had during the „cold war“ – or perhaps never known – or never wanted to know

I am not only critizeing Wikipedia – sometimes I’ll try to contribute to .de ,.fr , .en , to improve articles, sometimes even create new one. But not too much on topics where a I have a professional competence – writing on Wikipedia is not very interesting – its not valorizationing scientific competence – that’s the reason why I never intervened in Article Feuer (Umweltfaktor) – the article about fire ecology in the German Wikipedia – which in my opinion is a very good example for a bad article, an article which would need in-depth clean-up. Unlike the German fireecology article the English fireecology articel seems to be very well done, accurate citation of sources etc, – perhaps a little bit to much focused on the U.S. – because we have also forestfires outside the U.S. (and also fireecologist outside the U.S.) – but all in all a good introduction into Fire ecology.

Concerning the „Grünstadter Berg“, perhaps in some days or weeks, if until then, not some other has started an article, I will write a stub for Wikipedia.de. But I prefer to collect material for a regional geography paper presenting the „Grünstadter Berg“ and to submit to a regional geography or naturalistic journal as for example Pollichia, than to write a stub for Wikipedia.

Concerning the Zinnkoeple the French botanist Emil Issler (1951, 1975) has published some papers about the Zinnkoepfle. But even Emil Issler, the French botanist who has done so much for the research of flora & vegetation of the Vosges and the Alsatian plain – he is unknown in the French Wikipedia – and in the other wikis of course too. For (germanreading) readers more interested in a new approach of the Zinnkoepfle and the vallée noble, the can read the pages 48- 51 in my MEDGROW (Neff 2000), – the book version of my PHD-Thesis, but most of the chapter is dedicated to the „Cedrus atlanitca“ (Atlas cedar) experimental plantations done by French foresters in the 1960 not far away from the „Zinnkoepfle“ – in the „forêt du Osenbühr“. And this „Cedrus atlantica“ site, where Cedrus has begun to regenerate without any human intervention, would also merit a botanical & dendroecological revisitation by myself or colleagues – because we could win some interesting findings for global change research and adaption of Mediterranean forest trees in Middle-European forestry, – but this of course has nothing to do with Wikipedia.

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Field eryngium (Eryngium campestris) on xérothermique subméditerranéen grassland on the Grünstadter Berg (Photo C.Neff 19.7.2009 (Canon Powershot A720 IS)).

Literature cited:

Issler, E. (1951): Trockenrasen – und Trockenwaldgesellschaften der oberelsässischen Niederterrasse und ihre Beziehung zu denjenigen der Kalkhügel und der Silikatberge des Osthanges der Vogesen. In: Berichte der Schweizerischen Botanischen Gesellschaft, p. 664- 659.

Issler, E. (1975): Forêts et garides de la plaine haut-rhinoise. In : Saison d‘ Alsace, 61-62, p.94-113.

Neff, C. (2000): MEDGROW – Vegetationsdynamik und Kulturlandschaftswandel im Mittelmeerraum. Mannheimer Geographische Arbeiten, H. 52, Mannheim (Dissertation/PHD-Thesis). (ISBN 3-923750-80-3)

Christophe Neff, Grünstadt

Blogroll : Aurélie Filippetti

cv-les-derniers-jours-fili.1248682145.jpgEn écrivant le 25.7 mini-billet signalant le billet « Jean Miglirori le socialiste » dans le blog famillenounouneff – je me disais qu‘ il faudrait peut – être mettre le Blog d‘Aurélie Filippetti sur mon blogroll. J’avais déjà signalé son livre „les derniers jours de la classe ouvrière“ dans I. Un blog sur les paysages : un petit début – ou quelle langue choisir ? – je cite : « Revenant aux paysages, en lisant il y a quelques jours les Les Derniers Jours de la Classe ouvrière de Aurélie Filippetti, je commence à replonger dans les paysages imaginaires de mon enfance, les paysages des histoires de mes grand parents, de l‘ immigration italienne en Lorraine, de la résistance, du combat politique de la classe ouvrière. Je n‘ ai jamais mis les pieds dans ce pays, mais en lisant le livre d’Aurélie Fillppetti, j‘ avais l‘ impression de connaître chaque ruelle de la Basse – Italie d‘ Hussigny, la cour de l‘ ecole d‘ Hussigny , les cheminées du four crématoire du camp de Thil , les mines de fer, les peurs de la gestapo, des SS, – à vrai dire une géographie imaginaire qui n‘ existait que dans ma mémoire d‘ enfant, mais qui a survécu à l‘ enfance et qui ressurgit pendant la lecture du livre de Fillipetti. C’est en fait aussi la lecture du roman autobiographique de Fillipetti, qui m’a donné le courage de m’attaquer à ce blog sur les paysages, – même si je n’ai pas encore résolu le problème de la langue d’écriture adéquate. « – donc pourquoi ne pas mettre en blogroll son blog comme je sympathise un peu avec ses idées politiques. En plus, je trouve assez sympathique qu’elle ne renie pas ses souches originaires. Notons que la 7ème circonscription de Meurthe-Moselle où se situe Hussigny n’est pas la circonscription de Filippetti – mais celle du député Christian Eckert (P.S.). Filippetti , mais cela doit être bien connu, est député de la 8ème circonscription de Moselle. Son roman, qui est plutôt un documentaire historique, qu’un roman & récit autobiographique m‘ avait tellement impressionné que je me suis même aventuré avec les quelques mots d‘ italien qui me restaient d‘ écrire un petit article sur wikipedia.it sur l‘ auteur de « Les Derniers Jours de la classe ouvrière ». Je ne vais pas faire une critique du livre de Filippetti, se sera peut être pour un autre billet. Mais le livre nous montre bien qu’il faudrait absolument s’attaquer à une vraie documentation scientifique, – sorte de livre de mémoire – avant que les souvenirs de l’immigration italienne dans le « Haut-Pays » se dissipe à tout jamais dans le temps et l’oubli. Un livre que retrace la vie des italiens du Haut-Pays, leurs angoisses et les peurs, leurs petite joie de gnocchi et cappelletti du dimanche, mais aussi leurs espoirs vers un meilleur avenir, – en fait leurs espoirs étaient rouges – rouge comme communistes, rouge comme socialistes !

Et mon grand – père Jean Migliori , lui surnommé le sorcier rouge de Hussigny, lui il croyait encore au rêve socialiste rouge, à l‘ école républicaine laïque – au changement vers un meilleur monde par l‘ éducation et la connaissance – et il y a même de nos jours encore des personnalités politiques de gauche qui croient à ces idées et rêveries socialistes d‘ antan – comme nous le montre par exemple Frank Walter Steinmeier dans un interview publie dans la Zeit – « Jede Mark zählt » le 23.07.2009.

En ce qui concerne le Blog d‘Aurélie Filippetti, c’est fait, il se trouve depuis hier sur mon blogroll.

Sources & Ouvrages citées :

Filippetti, Aurélie (2003) : Les derniers Jours de la classe ouvrière. (Stock – Le Livre de Poche), ISBN 2-253-10859-6

Christophe Neff, Grünstadt le 27.6.2009

Balade d’été sur le Grünstadter Berg (19.7.2009)

Le jour au Bernard-Henri Lévy a mis à mort le P.S. dans une interview du Journal du Dimanche (voire aussi l’article du Monde sur le sujet « Pour Bernard-Henri Lévy, le Parti socialiste „doit disparaître »): – moi j’ai entamé après à peu près 10 semaines de convalescence ma première balade sur le Grünstadter Berg.

Malheureusement, je partage l’analyse de BHL sur beaucoup des points, – disons à 80-90% -je l’avais déjà écrit à plusieurs endroits. L’interview de BHL mériterait sûrement un billet approfondi – mais passons – peut être à plus tard. Notons que la social-démocratie allemande ne se porte pas bien non plus, mais jusqu‘ á présent les forces d’autodestruction n’ont apparemment pas encore pris la même ampleur qu’en France.

Revenons au Grünstadter Berg , – le jour de mon accident les cerisiers étaient en fleurs nous étions un plein printemps. Depuis, presque 10 semaines ont passé, notre abricotier a donné ses premiers fruits (cueillette le 8.7.) – et la flore messicole du Grünstadter Berg est en pleine floraison – l’été est bien arrivé dans le Palatinat.

Le Grünstadter Berg est une colline surplombant la ville de Grünstadt , avec une flore spéciale à forte composante subméditerranéenne. En tout le Grünstadter Berg ressemble un peu aux collines sous-vosgiennes comme par exemple le Bollenberg, le Strangenberg ou le Zinnkoepfle longeant la vallée noble, – mais néanmoins la richesse floristique reste un peu en dessous de celle des collines sous vosgiennes citées. En plus, à ma connaissance ,il n y a pas de Lézard vert sur le Grünstadter Berg, – par contre, on en trouve encore de belles populations Lézard vert au Zinnkoepfle où je donnais des cours de géobotanique quand j’étais encore à l’université de Mannheim.

Notons aussi que jusqu’à ce jour on ne trouve pas d’article sur le Zinnkoepfle, le Bollenberg, le Grünstadter Berg – ni dans Wikipedia.fr ni dans Wikipedia.de – et ceci montre très bien l’intérêt porté aux sujets naturalistes dans l’encyclopédie virtuelle wikipedia. Même si la richesse floristique n’est pas comparable aux collines sous-vosgiennes c’est quand même assez intéressant avec les vestiges de pelouses subméditerranéennes en fleurs, – comme par exemples les panicauts champêtres – ou la flore messicole – les bleuets, coquelicots et autres plantes longeant les champs de blé ou de colza. (La section de modélisme de l’aéroclub de Grünstadt a dédié une petite photo page web au Grünstadter Berg ) En outre, depuis le Grünstadter Berg on a une très belle vue sur la plaine du Rhin avec les villes de Ludgwigshafen et de Mannheim à l’horizon. Un petit monde subméditerranéen en fleurs bien propice pour une balade de convalescence. Et après cette balade, – le cœur plein d‘ air estival – je pense que, même si la social-démocratie européenne, la gauche européenne est en pleine crise aujourd’hui,elle aura de beaux jours devant elle. Moi personnellement je ne suis pas prêt à l’enterrer précocement , cette idée d’une certaine gauche (voir mon billet Villa jasmin ). Les bleuets qu’on trouve dans les champs de blé du Grünstadter Berg – il y a 25 ans au temps de mon bac en 1984 – on les disait menacés d’extinction en Allemagne – on prédisait que vers l’an 2000 les bleuets auraient bien disparu de la flore allemande. On s’est bien trompé !

Et voici quelques photos de la balade d’été sur le Grünstadter Berg.

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Bleuets (Centaurea cyanus) dans un champ de blé sur le Grünstadter Berg (Photo C.Neff 19.7.2009 (Canon Powershot A720 IS)).

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Panicauts champêtres (Eryngium campestris) sur une pelouse xérothermique à caractère subméditerranéen sur le Grünstadter Berg (Photo C.Neff 19.7.2009 (Canon Powershot A720 IS)).

Christophe Neff, Grünstadt le 19.7.2009